Alexandria Meat ist ein genialer junger Supermensch, der eine Schlüsselrolle als unersetzlicher Unterstützer von Kinnikuman sowohl vor als auch nach dessen Thronbesteigung auf dem Kinniku-Planeten spielt. Als sein rechter Arm und engster Vertrauter ist Meat unverzichtbar – mit seinem Wissen und seinen Fähigkeiten hilft er Kinnikuman in kritischen Momenten, übernimmt als Sekundant Verantwortung und sorgt dafür, dass Kinnikuman zahlreiche Prüfungen überstehen kann. Trotz fehlender Blutsverwandtschaft verbindet die beiden eine tiefe brüderliche Beziehung, die der Geschichte viel Herz und Tiefe verleiht.
- Herkunft: Planet Kinniku
- Zugehörigkeit: Gerechtigkeits-Supermenschen
- Geburtsdatum: 1. Januar 1970
- Blutgruppe: B
- Körpergröße: 100 cm
- Gewicht: 25 kg
- Superkraft: 500.000 Power
- Lieblingsgerichte: Hackbällchen, Kartoffelsnack (Potelong)
- Hobbys: Lesen, Filme schauen, Reisen (Schlösser-Fan)
- Spezialität: Alle Hausarbeiten
Alexandria Meat ist äußerst klein, etwa zwei bis drei Kopflängen hoch, und trägt immer eine große Brille. Anders als sein Vater Minci, der eine grüne Hautfarbe hat, besitzt er – wie seine beiden Schwestern – normale Haut. Auf seiner Stirn befindet sich das Zeichen „NIKU“ (Fleisch), welches in der deutschen Version teilweise entfernt wird. Seine Haare haben einen ähnlichen Schnitt wie die von Kinnikuman, mit einem charakteristischen Cutter-ähnlichen Teil am Kopf. Normalerweise trägt er eine Wrestling-Hose und einen Umhang, gelegentlich auch ein T-Shirt mit Panda-Muster oder Streetfashion, wie im späteren Verlauf der Serie. Er ist stark kurzsichtig und hat deswegen immer eine Ersatzbrille griffbereit.
Meat ist äußerst intelligent, wissbegierig und handwerklich geschickt. Er tritt Kinnikuman gegenüber meist als kritischer Begleiter auf, übernimmt oft die Rolle des vernünftigen Gegenparts und behält auch in chaotischen Situationen einen kühlen Kopf. Trotz seines jungen Alters verfügt er über enzyklopädisches Wissen über alle Aspekte des Supermenschen-Wrestlings und ist daher häufig als Trainer und Sekundant gefragt. Seine unterstützende und verlässliche Art macht ihn zum emotionalen Zentrum der Heldengruppe.
Meat stammt von den Churrasco, einer speziellen Untergruppe auf dem Kinniku-Planeten, trägt aber auch das Blut der Kinniku-Familie in sich, was ihm das KIN-Zeichen auf der Brust verleiht. Sein Vater Minci ist ein angesehener Ältester und sitzt im Supermenschenrat, seine älteren Schwestern heißen Medium Rare und Kalbi Leber. Seit Kinnikumans Zeit als Prinz sorgt Meat für dessen Wohlergehen und begleitet ihn überallhin als enger Vertrauter und Aufpasser.
Obwohl Meat selbst selten als Wrestler im Ring steht, ist er als Gerechtigkeitssupermensch dennoch kampffähig und besitzt die Fähigkeit zu fliegen. Seine Superkraft liegt bei 500.000 Power. Im Notfall kann er, ähnlich wie andere Supermenschen, einen Zustand der Scheintodgewand überstehen, was ihm bereits mehrmals das Leben gerettet hat. Seine Fähigkeit zur Gigantisierung ist jedoch unvollständig – nach dem Verzehr von Knoblauch wächst meist nur sein Kopf.
Der wichtigste Mensch in Meats Leben ist Kinnikuman (Suguru Kinniku), den er stets „Prinz“ oder nach der Thronbesteigung „Majestät“ nennt. Zwischen ihnen besteht eine enge, fast brüderliche Bindung, obwohl sie nicht blutsverwandt sind. Nach Kinnikumans Rückzug begleitet Meat auch Kinnikumans Sohn Mantaro als weiser Mentor unter dem Namen „II“. Außerdem steht er in Kontakt zu anderen Gerechtigkeitssupermenschen wie Terryman und Warsman, mit denen er gemeinsam große Gefahren übersteht.
Unterstützung für Kinnikuman
Meat erscheint auf der Erde, um Kinnikuman, den Prinzen des Kinniku-Planeten, nach Hause zu holen, übernimmt jedoch sehr bald eine wichtige Rolle als dessen ständiger Begleiter. Er unterstützt und trainiert ihn, versorgt ihn mit nützlichen Ratschlägen und steht ihm auch im Ring als Sekundant zur Seite. Häufig sorgt er als witziger, aber direkter Kritiker dafür, dass Kinnikuman auf dem Boden bleibt.
Die Sieben teuflischen Supermenschen
Im Kampf gegen die teuflischen Supermenschen unter Buffaloman wird Meat von Buffaloman in Stücke gerissen und als Geisel genommen, um Kinnikuman zum Kampf und zu heldenhaften Taten zu zwingen. Seine Rettung vor dem drohenden Tod ist nur durch den unermüdlichen Einsatz von Kinnikuman, Terryman und den anderen möglich. Durch starke Schocks kann Meat sogar einen Scheintod überstehen, was erklärt, warum er die Zerlegung durch die teuflischen Supermenschen zweimal überlebt.
Der Kampf um den Thron
Im Turnier um den Thron wird Meat tatsächlich als Kämpfer für das Kinnikuman-Team eingesetzt. Nach einem beeindruckenden Sieg über Mixermonarch muss er sich jedoch im anschließenden Halbfinale dem übermächtigen The Manriki geschlagen geben. Auch hier zeigt Meat Kampfgeist, Mut und Loyalität.
Alexandria Meat in Kinnikuman II
Nach allen Kämpfen verabschiedet sich Meat, als Kinnikuman als 58. König abdankt und die Erde verlässt. Meat versetzt sich für kommende Generationen in einen langen Kälteschlaf. Erst Jahre später wird er von Kinnikumans Sohn Mantaro aufgeweckt, unterstützt ihn wie einst seinen Vater mit Rat und Tat, und erlebt neue Abenteuer, in denen er erneut Geisel von bösen Supermenschen wird.
Zeitreisen und neue Abenteuer
Im „Ultimate Supermenschen-Tag-Team“-Arc baut Meat gemeinsam mit den neuen Helden eine Zeitmaschine, um den Kampf gegen die Zeit-Supermenschen aufzunehmen. Durch das Zusammentreffen mit seinem jüngeren Ich droht eine gegenseitige Auslöschung, doch Meat löst die Situation klug durch Übertragung der Erinnerungen und agiert als letzte Verbindung zwischen den legendären und den neuen Helden.
Kinniku Lady
In dieser Parallelwelt ist Meat als Coach für Kinniku Lady tätig. Durch eine Panne mit einem Weltraum-Billardball werden alle teuflischen Supermenschen unwissentlich befreit. Meat nutzt sein Wissen, um Lady zu unterstützen und Bedrohungen im Voraus zu vereiteln.
Meat ist nicht nur ein außergewöhnlicher Kämpfer, sondern kennt sich auch mit Hausarbeiten aus, liebt Hackbällchen und ist von Burgen fasziniert. Sein erstaunliches Talent für Organisation und seine Reiselust machen ihn auch abseits der Arena sympathisch und ein wenig verschroben. Seine große Kurzsichtigkeit und das ständige Verlieren seiner Brille sorgen regelmäßig für amüsante Momente.
- Im nordamerikanischen Ableger "Ultimate Muscle" und der deutschen Fassung fehlt das Zeichen „NIKU“ auf seiner Stirn.
- Trotz seines kleinen Körpers meistert Meat viele Herausforderungen, wächst über sich hinaus und bleibt stets ein loyaler Freund und Mentor.
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