Nanaka ist ein junger männlicher Angehöriger der Beastman-Rasse, der sich in einen schwarzen Hund verwandeln kann und zunächst als versklavter Spion im Haus Vandimion agierte, bevor er sich Scarlet El Vandimion anschloss.
Name: Nanaka
Geschlecht: männlich
Spezies: Beastman (wandelt zwischen Menschenform und schwarzer Welpenform)
Alter: 14 Jahre
Größe: 155 cm
Geburtstag: 11. Oktober
Blutgruppe: 0
Lieblingsbeschäftigung: Fellpflege
Abneigung: als Kind behandelt zu werden
Besondere Fähigkeit: Geheimdienstarbeit / Spionage
Synchronsprecher (Originalsprache): Miyu Tomita
Nanaka ist ein jugendlicher Beastman mit einem sehr jungen, fast kindlichen Gesicht, sodass er leicht für ein Mädchen gehalten werden kann.
Seine zierliche Statur und sein weiches Erscheinungsbild täuschen jedoch über seine Ausbildung als Spion hinweg.
Als Beastman besitzt er die Fähigkeit, zwischen einer menschlichen Gestalt und der Form eines kleinen schwarzen Hundes zu wechseln.
In seiner Hundeform wirkt er auf den ersten Blick wie ein unscheinbarer Welpe, was ihn ideal für verdeckte Beobachtungen macht.
Er ist von Natur aus eher nachtaktiv.
Daher ist er nach Tätigkeiten am Tag häufig schnell erschöpft und schläft viel, sobald seine Aufträge erledigt sind.
Seine Spezialität ist die Informationsbeschaffung und unauffällige Infiltration.
Er nutzt seine Verwandlungsfähigkeit, um sich in Häuser einzuschleusen, Gespräche zu belauschen und sich nahezu unsichtbar zu bewegen.
Nanaka stammt aus einem Volk von Beastmen, das sich durch Tierverwandlungen auszeichnet.
Er geriet unter die Kontrolle des korrupten Kanzlers Godwin Bene Carmine, der sich auf die Seite des zweiten Prinzen geschlagen hat.
Godwin zwang Nanaka zur absoluten Gefolgschaft, indem er ihm ein Sklavenmal einbrannte.
Dieses magische Zeichen band seinen Willen und machte ihn zu einem Werkzeug in Godwins politischen Intrigen.
Unter Godwins Befehl infiltrierte Nanaka das Haus Vandimion in der Rolle einer Dienerin.
Er verkleidete sich als Hausmädchen und lebte im Haushalt, um als Spion Informationen weiterzugeben.
Als Scarlet El Vandimion Godwins Sohn schlug, befahl der erzürnte Kanzler Nanaka, Scarlet zu beseitigen.
Nanaka agierte daraufhin als Attentäter und sollte Scarlet heimlich ermorden.
Der Anschlag scheiterte, doch für Nanaka war das Ergebnis befreiend.
Durch den göttlichen Schutz von Cronowa (Kronowa) wurde das Sklavenmal auf seinem Körper vollständig gelöscht.
Mit dem Verschwinden des Sklavenmals brach auch seine erzwungene Loyalität gegenüber Godwin Bene Carmine.
Nanaka empfand tiefe Dankbarkeit gegenüber Scarlet, die indirekt seine Befreiung bewirkt hatte.
Aus dieser Dankbarkeit heraus sagte er sich endgültig von Godwin los.
Er schwor, Scarlet El Vandimion zu dienen und wurde einer ihrer treuen Untergebenen.
Nanaka ist innerlich noch sehr jung und sensibel, lässt sich das aber ungern anmerken.
Aufgrund seines kindlichen Aussehens wird er oft unterschätzt, was ihn deutlich stört.
Er hasst es, als Kind behandelt oder nicht ernst genommen zu werden.
Diese Abneigung hängt stark damit zusammen, dass er zuvor als willenloses Werkzeug betrachtet wurde.
Seine Loyalität ist, sobald sie einmal gewonnen ist, sehr stark.
Nachdem Scarlet ihn von der Sklaverei befreit hat, sieht er sie beinahe als Retterin und Bezugsperson.
Trotz seiner Vergangenheit als Attentäter besitzt Nanaka ein weiches Herz.
Er zeigt Fürsorge für seine Verbündeten und sucht sich eine neue „Familie“ im Umfeld von Scarlet.
Besonders wichtig ist ihm seine Selbstständigkeit.
Er möchte nicht wieder in eine Situation geraten, in der andere über seinen Körper und Willen bestimmen.
Scarlet El Vandimion
Scarlet El Vandimion ist die Person, der Nanaka sein neues Leben verdankt.
Obwohl er ursprünglich beauftragt war, sie zu töten, wurde er durch ihr Eingreifen aus der Sklaverei befreit.
Nanaka empfindet ihr gegenüber tiefe Dankbarkeit und Respekt.
Er entscheidet sich bewusst, an ihrer Seite zu bleiben und sie fortan mit seinen Fähigkeiten im Geheimdienst zu unterstützen.
Für ihn ist Scarlet nicht nur eine Herrin, sondern auch ein Symbol seiner neugewonnenen Freiheit.
Sein Wunsch, ihr nützlich zu sein, ist eng mit seinem Bedürfnis nach Selbstwert und Zugehörigkeit verbunden.
Godwin Bene Carmine
Godwin Bene Carmine war Nanakas Unterdrücker und Auftraggeber.
Er nutzte das Sklavenmal, um Nanaka zu zwingen, als Spion und Attentäter für die Fraktion des zweiten Prinzen zu arbeiten.
Nanaka verbindet mit Godwin Angst, Zwang und Ohnmacht.
Nach seiner Befreiung wendet er sich ganz von ihm ab und betrachtet ihn als Feind.
Die Trennung von Godwin markiert für Nanaka den klaren Schnitt zwischen seinem alten, erzwungenen Leben und seiner neuen, freien Existenz.
Seine Loyalität gilt seitdem ausschließlich Scarlet und ihrem Umfeld.
Rex
Kurz nach Nanaka wird ein weiterer Gefährte von Scarlet aufgenommen: Rex.
Rex nimmt im Haushalt eine Art „Haustier“- oder Gefährtenrolle ein, was Nanaka heimlich irritiert.
Nanaka sieht in Rex eine Art Rivalen.
Diese unterschwellige Konkurrenz bezieht sich sowohl auf Aufmerksamkeit als auch auf die Rolle an Scarlets Seite.
Obwohl er nach außen hin meist professionell bleibt, fühlt er sich durch Rex’ Anwesenheit herausgefordert.
Dadurch entsteht eine leise, aber anhaltende Konkurrenzdynamik, die Nanakas Ehrgeiz zusätzlich anstachelt.
Nanaka agiert vor allem im Verborgenen.
Seine Stärken liegen im Beobachten, Lauschen und unauffälligen Bewegen in feindlicher Umgebung.
Seine Hundegestalt macht ihn zu einem idealen Späher.
Niemand würde in einem kleinen schwarzen Welpen einen ausgebildeten Agenten vermuten.
Als ehemaliger Attentäter kennt er sich mit verdeckten Operationen und der Einschätzung von Gefahrenquellen aus.
Dieses Wissen setzt er nun zu Scarlets Schutz ein, anstatt zur Durchführung von Morden im Auftrag eines Tyrannen.
Durch seinen Werdegang vom versklavten Werkzeug zum freiwilligen Gefolgsmann verkörpert Nanaka das Motiv der Befreiung und Neuorientierung.
Er steht für die Möglichkeit, sich von aufgezwungenen Rollen zu lösen und einen eigenen Weg zu wählen.
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