Yaemon Ikeda ist der 18. amtierende Familienoberhaupt der Ikeda-Familie, die für die Testung von Schwertern für die Shogun-Familie verantwortlich ist. Nach dem Sturz seines Vaters übernahm er das Amt und zeigte äußerlich einen fröhlichen, höflichen Charakter. Doch im Verborgenen verfolgte er einen dunklen Plan: Er ließ von seinem Vater begnadigte Straftäter als Opfer von Straßenmorden inszeniert töten. Sein Ziel war es, Asaemon Ikeda als Schuldigen dastehen zu lassen und Gintoki Sakata als Werkzeug zu benutzen. Letztlich wurde Yaemon von Asaemon und Gintoki besiegt, half ihnen jedoch bei der Flucht, bevor er vom rücksichtslosen Kii hingerichtet wurde.
Yaemon Ikeda präsentiert sich meist mit einem freundlichen, einladenden Lächeln.
Wenn er allerdings ernst wird, sind seine Augen leblos und wirken wie die eines toten Fisches.
Besonders bei Familientreffen fällt auf, dass oft Speisen serviert werden, die groteskerweise nur aus Köpfen bestehen.
Oberflächlich wirkt Yaemon sympathisch und zuvorkommend.
Doch im Inneren ist er kaltblütig und berechnend und verfolgt skrupellos seine eigenen Ziele.
Seine Einstellung gegenüber Straftätern ist sehr distanziert – er sieht sie meist lediglich als Versuchsmaterial für seine Klingen.
Durch einen Rat seines Vaters veränderte er sich von seinem früheren, grausamen Verhalten hin zu einer kontrollierten, aber immer noch gefährlichen Persönlichkeit.
Trotz seines Ehrgeizes anerkennt er letztlich die Fähigkeiten seiner Schwester Asaemon Ikeda.
In der Ikeda-Familie wird der Name "Yaemon" traditionell vom jeweils amtierenden Oberhaupt getragen.
Die Hauptaufgabe besteht darin, Schwerter für die Shogun-Familie durch Testschneiden an Leichen zu prüfen und als Henker zu fungieren.
Die Familie verfügt über herausragende Fertigkeiten in der Schwertkunst, insbesondere über die Technik "Kimoarai", bei der die Schnittwunden so sauber sind, dass sie fast wieder zusammenwachsen.
Yaemon Ikeda ist der leibliche Sohn des 16. Oberhaupts und wurde zusammen mit Asaemon Ikeda aufgezogen.
Nachdem sein Vater verbotenerweise mehrere Straftäter freiließ und deshalb Seppuku begehen musste, übernahm Yaemon – nach der Vertreibung von Asaemon durch seine eigenen Intrigen – das Familienoberhaupt.
Er pflegte außerdem Verbindungen zu Kii von der Shogunatsfraktion.
Yaemon Ikeda ist ein Meister der Schwertkunst und besitzt außergewöhnliche Fertigkeiten im Testschneiden und in der Hinrichtungstechnik.
Die von seiner Familie weitergegebene Fähigkeit "Kimoarai" ist so fortgeschritten, dass die Schnittwunden kaum zu erkennen sind.
Auch im Schwertkampf ist Yaemon stärker als Asaemon Ikeda.
- Vater (16. Oberhaupt der Ikeda-Familie): Lehrte Yaemon die heiligen Prinzipien der Henker und war ihm Vorbild, wurde jedoch von Yaemon gestürzt.
- Asaemon Ikeda: Wurde wie eine Schwester mit ihm groß; nach seiner Intrige wurde sie aus der Familie ausgeschlossen, später jedoch von ihm respektiert.
- Kii (Ichikawa Kii): Unterstützte Yaemon dabei, seinen Vater zu stürzen, tötete jedoch schließlich auch Yaemon.
Ein neues Oberhaupt in dunklen Zeiten
Nachdem das 16. Familienoberhaupt für die unerlaubte Begnadigung mehrerer Straftäter – darunter Gintoki Sakata – bestraft und zum Seppuku gezwungen wurde, übernimmt Yaemon die Leitung der Familie.
Obwohl Asaemon Ikeda ursprünglich als Nachfolgerin bestimmt war, wird sie durch Yaemons Intrigen als Verräterin dargestellt und verstoßen.
Sinistre Pläne und Machenschaften
Yaemon nutzt seine Stellung, um die von seinem Vater freigelassenen Straftäter nachträglich als Opfer von inszenierten Straßenmorden zu töten.
Die Schuld dafür schiebt er Asaemon Ikeda zu und plant zudem, Gintoki Sakata für seine eigenen Zwecke einzuspannen.
Im Rahmen seiner Machenschaften übt Yaemon seine gefürchtete "Kimoarai"-Technik an zum Tode Verurteilten, um seine Fähigkeiten weiter zu perfektionieren.
Showdown und Fall
Als die Hintergründe der Intrigen ans Licht kommen, stellt Yaemon sich Asaemon Ikeda zum Kampf.
Anfangs dominiert Yaemon dank seiner überragenden Technik, wird jedoch durch die Zusammenarbeit von Asaemon und Gintoki besiegt.
In Anerkennung ihrer Stärke verschafft er ihnen eine Chance zur Flucht und verteidigt sie gegen nachsetzende Verfolger.
Der bittere Tod
Auf der Flucht setzt Yaemon sein Leben aufs Spiel und schützt Asaemon Ikeda und Gintoki Sakata.
Er wird dabei schwer verwundet und fällt schließlich dem rücksichtslosen Kii zum Opfer, der ihn enthauptet.
Der Tod markiert das Ende seines düsteren Kapitels, doch das Amt des Familienoberhaupts wird von einem bislang unbekannten Nachfolger übernommen.
Nach Yaemons Tod wird der Titel an das neunzehnte Familienoberhaupt übergeben, dessen Identität zunächst nicht bekannt ist und Überraschungen bereithält.
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