Tsuyoshi Yano ist der männliche Protagonist des Werkes „Yano-kun’s Ordinary Days“, ein Schüler der Klasse 2-1 an einer Oberschule, der durch eine extreme Pechsträhne und zahlreiche Verletzungen auffällt und im Anime von Kōhei Amasaki gesprochen sowie in der Realverfilmung von Yūsei Yagi dargestellt wird.
Name: Tsuyoshi Yano
Geschlecht: Männlich
Schulstufe: 2. Jahrgangsstufe, Klasse 2-1
Geburtstag: 13. September
Tsuyoshi Yano ist ein ganz normal wirkender Oberschüler, der sich eigentlich nur einen ruhigen und gewöhnlichen Schulalltag wünscht.
Trotzdem ist sein Leben alles andere als gewöhnlich, weil seine extreme Tollpatschigkeit und sein unheimliches Pech ihn ständig in Unfälle verwickeln.
Er trägt ein Augenpflaster über dem rechten Auge, was von den meisten Mitschülern zunächst als Folge einer Verletzung missverstanden wird.
In Wahrheit verbirgt er damit ein unterschiedlich gefärbtes Auge (Odd Eye), das er aus persönlichen Gründen nicht zeigen möchte.
Tsuyoshi ist Mitglied im Kunstclub der Schule, weil er ausgesprochen gut zeichnen kann.
Seine Begabung fürs Zeichnen steht in starkem Kontrast zu seinem chaotischen Alltag und ist für ihn eine der wenigen stabilen und positiven Konstanten.
Tsuyoshi ist von Grund auf ehrlich, aufrichtig und ohne Hintergedanken.
Er hat keine doppelte Moral, ist frei von Boshaftigkeit und zeigt seine Gefühle offen, selbst wenn er dabei etwas schüchtern wirkt.
Im Alltag wirkt er eher ängstlich und zurückhaltend, doch er kann erstaunlich direkt werden, wenn es um seine eigenen Gefühle geht.
Er ist sehr sorglos im Umgang mit eigenen Verletzungen und lässt sich von seinem Pech kaum dauerhaft entmutigen.
Gerade weil er sich vor Verletzungen kaum fürchtet, zeigt er oft überraschenden Entdeckergeist und Mut.
Diese unerwartet entschlossene und manchmal sogar angriffslustige Seite bringt seine Klassenkameradinnen und -kameraden wie Kiyoko Yoshida und Yūdai Hashiba immer wieder zum Staunen.
Tsuyoshi besitzt eine fast schon übernatürliche Pechsträhne, die weit über normales Ungeschick hinausgeht.
Schon kleinste Anlässe führen bei ihm zu Verletzungen, weshalb sein Alltag von Stürzen, Zusammenstößen und Missgeschicken geprägt ist.
In der Mittelstufe führte diese Häufung von Unfällen dazu, dass er zum Ziel von üblen Gerüchten und Mobbing wurde.
Damals verbreitete sich unter seinen Mitschülern das bösartige Gerede, man würde „verflucht, wenn man in Tsuyoshis rechtes Auge sieht“.
Das rechte Augenpflaster ist deshalb nicht die Folge einer Verletzung, sondern dient dazu, sein Odd Eye vor den Blicken anderer zu verbergen.
Die alte Verletzung aus der Mittelstufenzeit sitzt emotional so tief, dass er das Augenpflaster bis heute trägt, obwohl es medizinisch nicht nötig wäre.
Zu Beginn der Geschichte hat Tsuyoshi sich innerlich fast damit abgefunden, niemals eine „normale“ Schulzeit erleben zu können.
Seine ständigen Unfälle machen ihm das Alltagsleben schwer, vom Sportunterricht bis zum einfachen Gang durch den Flur.
Mit der Zeit verändert sich sein Blick auf den Schulalltag jedoch deutlich.
Vor allem durch das aufrichtige Sorgen und die Unterstützung der Klassenvertreterin Kiyoko Yoshida und anderer freundlicher Mitschüler beginnt er, seine Schulzeit trotz aller Blessuren zu genießen.
Im Kontakt mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern zeigt sich, dass Tsuyoshi viel fröhlicher und lebendiger ist, als es seine Unglücksträhne vermuten lässt.
Er lacht über sein eigenes Pech, steht immer wieder auf und versucht, das Beste aus jeder Situation zu machen.
Zwischen ihm und Kiyoko Yoshida entwickelt sich Schritt für Schritt eine zarte romantische Beziehung.
Während sie sich um seine Sicherheit sorgt und ihn emotional stützt, beginnt Tsuyoshi, mehr an sich selbst und an die Möglichkeit eines glücklichen, wenn auch etwas chaotischen Alltags zu glauben.
In der Realverfilmung von „Yano-kun’s Ordinary Days“ wird Tsuyoshi Yano von Yūsei Yagi verkörpert.
In der Anime-Adaption leiht ihm Kōhei Amasaki seine Stimme.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.