Zagred ist ein hochrangiger Dämon aus einer anderen Dimension (dem Totenreich), der als „Dämon der Wortseele“ gilt und der eigentliche Drahtzieher hinter dem Elfenmassaker vor 500 Jahren und den darauffolgenden Ereignissen in Black Clover ist.
Zagred ist ein oberer Dämon, dessen Magie‑Attribut die Wortseelen‑Magie ist.
Er kommt aus einer anderen Welt, die als „die andere Seite“ oder „Totenreich“ bezeichnet wird, und strebt danach, vollständig im Diesseits zu inkarnieren.
Vor 500 Jahren erschien er zunächst als schwarze, nebelartige Gestalt ohne festen Körper.
In der Gegenwart hat er durch eine unvollständige Inkarnation einen schlanken, komplett in Schwarz gehüllten Körper erhalten.
Er spricht zu allen in höflichen, formellen Wendungen, doch seine wahre Natur ist grausam und sadistisch.
Menschen und Elfen nennt er verächtlich „Müll“, und er verspottet Opfer wie Patry, sobald sie die Wahrheit und ihre eigene Instrumentalisierung erkennen.
Gerät er in Rage, erscheinen überall an seinem Körper unzählige Münder.
In diesem Zustand wird seine Ausdrucksweise grob, und seine Höflichkeit fällt vollkommen ab.
Sein markantes Gelächter wird als „Nn Nn Nn“ wiedergegeben – kurz, abgehackt und höhnisch.
Seine Ausstrahlung – sowohl Magie als auch Lebensenergie – wird als reiner, konzentrierter Bosheitsstrom beschrieben.
Seine Existenz war lange ein Spoiler, da weder seine Identität noch sein Name zu Beginn der Serie offenbart wurden.
Erst im Handlungsbogen um das Spade‑Königreich fällt sein Name aus dem Mund des Dämonen Lucifero.
Zagred sieht alle anderen Wesen nur als Figuren in einem perfiden Schauspiel, das ihm zur Unterhaltung dient.
Yami Sukehiro, der seine Aura lesen kann, bringt es auf den Punkt: „Der hat nichts als bösen Willen.“
Seine Synchronstimme in der Anime‑Adaption wird von Morikubo Shoutarou gesprochen.
Vor 500 Jahren erscheint Zagred als formlige, schwarze Schwade, ein Schattennebel ohne klare Konturen.
Er besitzt damals noch keinen echten Körper und agiert als dämonische Präsenz, die Menschen manipuliert.
Nach seiner teilweisen Inkarnation in der Gegenwart nimmt er eine hochgewachsene, extrem schlanke Gestalt an.
Sein Körper ist komplett in Schwarz gehalten, was ihn wie einen lebenden Schatten wirken lässt.
Bei starken Emotionen, insbesondere Zorn, öffnen sich über seinen ganzen Körper verteilt zahlreiche Münder.
Diese Münder unterstreichen sein Wesen als Dämon der Worte: Je mehr er eskaliert, desto „mehr spricht“ sein Körper selbst.
Zagred redet äußerlich höflich, benutzt Ehrerbietungen und eine kontrollierte, ruhige Sprache.
Diese Höflichkeit ist jedoch reine Fassade und dient nur dazu, seine Opfer umso zynischer herabzusetzen.
Innerlich ist er vollkommen grausam, egoistisch und sadistisch.
Er empfindet Freude daran, Menschen und Elfen in Hoffnung und Vertrauen zu wiegen, um sie anschließend durch Wahrheit und Verrat zu zerstören.
Er bezeichnet sowohl Menschen als auch Elfen als „Müll“ und lacht über deren Verzweiflung und Tod.
Für ihn sind Fremdschicksale nur Unterhaltung, wie eine Komödie oder eine Varieté‑Show, die er genüsslich verfolgt.
Als Patry erfährt, dass das Elfenmassaker nicht auf Verrat durch Lemiel Silvamillion Clover beruhte und dass Patry selbst nur ein Werkzeug war, verspottet Zagred ihn gnadenlos.
Er genießt es besonders, wenn idealistische Figuren wie Patry oder Licht in absoluter Hoffnungslosigkeit versinken.
Sein Gelächter „Nn Nn Nn“ ist kurz, spöttisch und in seiner Höflichkeit fast noch unheimlicher.
Er empfindet gegenüber niemandem echte Loyalität – alles dient ausschließlich seiner Inkarnation und seinem Spaß.
500 Jahre zuvor – Manipulation des Königreichs und Elfenmassaker
Vor 500 Jahren gelingt es Zagred, unvollständig in der Welt des Clawer‑Königreichs zu erscheinen.
Zu diesem Zweck ergreift er Besitz von einem damaligen Minister des Königreichs.
Über diesen Minister flüstert er dem König und den Adligen ein, die Elfen zu massakrieren und ihre Magie zu rauben.
So stiftet er den königlichen Hof dazu an, den Neid auf die mächtigen Elfen auszunutzen und in einen geplanten Völkermord zu verwandeln.
Am Tag der Hochzeit von Licht und Tetia setzt Zagred seinen Plan in Gang.
Er lockt Lemiel Silvamillion Clover alleine an den Ort der Zeremonie und fesselt ihn mit zuvor vorbereiteter Wortseelen‑Magie.
Während Lemiel gefesselt ist, hetzt Zagred die manipulierten Menschen mitsamt mächtigen magischen Waffen und Ritualen gegen die Elfen.
Er nutzt verstärkte Wortseelen‑Magie, um Lichtmagie nachzuahmen, und tötet damit nacheinander zahlreiche Elfen – so wirkt es, als würde Lemiel sie töten.
Licht glaubt daraufhin, dass Lemiel ihn und sein Volk verraten hat.
Diese tiefste Verzweiflung sorgt dafür, dass Lichts vierblättriges Grimoire in ein fünfblättriges Grimoire mutiert, das ein Dämon annehmen kann.
Zagred plant, Lichts Körper vollständig zu übernehmen und so seine perfekte Inkarnation zu vollenden.
Doch Licht wehrt sich im letzten Moment, verwandelt sich selbst mit verbotener Magie in einen Magengott und gibt seinen Körper nicht frei.
Lemiel greift in diesem entscheidenden Moment ein und bekämpft den magischen Giganten.
Gemeinsam verhindern sie Zagreds vollständige Inkarnation, indem Lemiel den Magengott besiegt.
Secre Swallowtail, Lemiels vertraute Magierin, nutzt ihre Versiegelungs‑Magie, die durch Magiesteine verstärkt wird, um Zagred zu bannen.
Kurz vor seiner Versiegelung reagiert Zagred jedoch blitzschnell und wirkt eine Verbotsmagie: Seelenwanderung in die Welt der Zukunft.
Mit dieser Verbotsmagie schickt er sowohl sich selbst als auch die Seelen der Elfen in eine ferne Zukunft.
Gleichzeitig versieht er die Elfenseelen mit einem „bösen Keim“, um in der Zukunft neue Tragödien auszulösen.
Secre gelingt es, Zagreds Körper zu versiegeln, doch seine Seele entkommt dem vollständigen Stillstand.
Damit legt er die Grundlage für alle späteren Ereignisse rund um die Reinkarnation der Elfen.
Vorbereitung der Reinkarnation und der Gegenwart
Zagred sorgt durch seine Verbotsmagie dafür, dass seine eigene Befreiung zeitlich mit der Reinkarnation der Elfen zusammenfällt.
In der Zukunft sollen die Seelen der Elfen in menschliche Körper wiedergeboren werden – angeheizt durch den in sie gepflanzten Hass.
In der Zeit der Gegenwart existiert Zagred zunächst nur als Geist ohne Körper.
Er manipuliert Ereignisse so, dass Patry die Reinkarnationsmagie auslöst, und kann dann in der Welt als Seelenwesen agieren.
Patry wird als Elfe in den Körper von William Vangeance wiedergeboren.
Ab diesem Zeitpunkt ist Zagred in der Lage, als körperlose Entität zu manövrieren, bis seine vollständige Inkarnation vorbereitet ist.
Eine der Schlüsselfiguren seiner Pläne ist der Elfenmagier Ronne, der als Reinkarnierter im Schattenpalast erscheint.
Über den zuvor reinkarnierten Elfen Baval und schließlich Ronne gewinnt Zagred erneut einen „Wirt“, den er vollständig übernimmt.
Im Schattenpalast greift er mithilfe seiner Wortseelen‑Magie auf Ronnes Magie zurück.
Er nutzt dies, um Yuno Grinberryall das letzte Magiestein‑Amulett abzunehmen – ein essenzieller Baustein für seine Inkarnation.
Als Rhya ihn der Lüge bezichtigt, lässt Zagred die Maske fallen und zeigt offen seine dämonische Natur.
Er verletzt Rhya mit Wortseelen‑Magie schwer und setzt den Magiestein in das vorgesehene Podest ein, um seine eigene (wenn auch unvollständige) Inkarnation zu vollziehen.
Nach der teilweisen Inkarnation erhält Zagred seinen schwarzen Körper.
Nun offenbart er Patry die wahre Geschichte des Elfenmassakers und der Reinkarnation, wobei er Patry bewusst in die Verzweiflung treibt.
Die Erkenntnis, dass er manipuliert wurde und Lemiel kein Verräter war, stürzt Patry in totale Hoffnungslosigkeit.
Dieser seelische Absturz verwandelt Patrys vierblättriges Grimoire in ein fünfblättriges – das Grimoire, das Zagred an sich reißt.
Zagred spielt Patry und verwandelt ihn in einen Dunkel‑Elfen, der seine Mitstreiter bekämpft.
Er selbst versucht währenddessen, den Ausgang des Schattenpalastes und damit das Tor in die reale Welt vollständig zu erreichen.
Endkampf im Schattenpalast
Auf dem obersten Stockwerk des Schattenpalastes stellt sich ihm Licht entgegen.
Kurz darauf treffen Charlotte Roselei (unter dem Einfluss der Elfe Charla) und Yami Sukehiro ein, die den bösen Unheilsstrom gespürt haben.
Es entwickelt sich ein chaotischer Mehrfrontenkampf, in den nach und nach weitere Figuren eintreten.
Asta, Yuno Grinberryall, Patry (der wieder zur Besinnung kommt), Lemiel Silvamillion Clover und Secre Swallowtail schließen sich dem Kampf gegen Zagred an.
Zagred setzt seine Wortseelen‑Magie in offensiver und defensiver Form ein, um mehrere der stärksten Magier gleichzeitig abzuwehren.
Trotz ihrer vereinten Kräfte erscheint er zunächst nahezu unbesiegbar.
Asta gelingt es schließlich, mit seiner Anti‑Magie Zagreds Herz zu durchbohren.
Es scheint, als sei der Dämon besiegt, doch Zagred hatte sein Herz im allerletzten Moment an einen anderen Ort verlegt.
Der Anti‑Magie‑Treffer fügt ihm jedoch einen Schaden zu, den er nicht einfach mit Worten heilen kann.
Das bringt ihn in Rage, und er beginnt, wild eine Reihe von „Magien, die Leben verschlingen“, zu entfesseln.
Er attackiert Asta und Yuno unaufhörlich, während diese koordinierte Gegenangriffe starten.
Seine Wortseelen‑Magie blockt ihre Angriffe immer wieder, bis Astas Kräfte allmählich an ihre Grenze stoßen.
Als die Angriffswellen der beiden nachlassen, gelingt es Zagred, Asta und Yuno zu fesseln.
In diesem Moment greift Yami Sukehiro aus großer Entfernung ein und schleudert seine Technik „Dimensionenschnitt – Jenseits“ in den Schattenpalast.
Yamis Angriff schneidet Zagreds Körper sauber in zwei Hälften.
Trotzdem versucht Zagred, mit Blut und schwarzer Magie überströmt, noch einen letzten Gegenangriff.
Yuno verhindert diesen letzten Angriff.
Gleichzeitig hat Secre Zagreds körperlichen Schaden mithilfe ihrer Versiegelungs‑Magie stabilisiert, sodass Asta ihn mit einer letzten Anti‑Magie‑Attacke direkt am Herzen treffen kann.
Asta bündelt alle verbleibenden Kräfte in einem finalen Hieb mit seiner Anti‑Magie‑Klinge.
Dieser Schlag zerschneidet endgültig Zagreds Herz – der Dämon erleidet eine Niederlage, die er nicht mehr heilen kann.
Kurz vor seinem endgültigen Verschwinden erscheint Liebe (der Anti‑Magie‑Dämon) vor ihm.
Liebe nennt Zagred spöttisch „Vorgänger“ und verspottet ihn als Verlierer, während Zagred sich auflöst.
Allgemeine Eigenschaften der Dämonen
Zagred gehört zu den höhergestellten Dämonen aus dem Totenreich.
Dämonen haben generell die Eigenschaft, dass Magie aus der Welt der Menschen nur eingeschränkt gegen sie wirkt.
Dadurch sind konventionelle Angriffe – selbst starke Magie – gegen ihn kaum ausreichend.
Nur besondere Fähigkeiten, wie Yami Sukehiros Dunkelheitsmagie oder Astas Anti‑Magie, können ihm wirklich gefährlich werden.
Zagreds Magiereserven sind gigantisch und wirken nahezu unerschöpflich.
Er kann eine enorme Menge hochstufiger Zauber gleichzeitig wirken, ohne sichtbare Ermüdung.
Wortseelen‑Magie (Kraft der manifestierten Worte)
Zagreds Hauptfähigkeit ist die Wortseelen‑Magie.
Alles, was er ausspricht, kann er als Ereignis, Zustand oder Objekt in der Realität manifestieren.
Er kann dadurch Dinge erschaffen, Elemente formen, Barrieren errichten oder Verletzungen heilen.
Auch die Heilung seines eigenen Körpers, bis hin zur Regeneration aus einem reinen Herzen, ist über solche „Befehlsworte“ möglich.
Es gibt zwei Grundformen seiner Wortseelen‑Magie:
– Substantiv‑Form: Er nennt Objekte oder Phänomene („Sturm der Klingen“, „Mauer aus Vakuum“ usw.) und erschafft sie direkt.
– Befehlsform: Er formuliert Befehle („Komm her“, „Verschwinde“, „Heile dich“), die eine entsprechende Wirkung auf Dinge, Magie oder seinen eigenen Körper haben.
Einschränkungen gibt es dennoch:
Er kann anderen Lebewesen keine umfassenden Zwangsbefehle wie „Töte dich selbst“ aufzwingen, sondern eher einfache Bewegungsanweisungen („Komm her“, „Geh weg“).
Direkt auf andere Lebewesen gerichtete, tiefgreifende Veränderung oder totale Kontrolle sind ihm also nicht möglich.
Außerdem kann er bestimmte Magien, insbesondere Yamis Dunkelheitsmagie, nicht „weg reden“.
Auch Astas Anti‑Magie lässt sich weder neutralisieren noch vollständig heilen.
Treffer durch Anti‑Magie fügen Zagred Schäden zu, die seine Wortseelen‑Magie nur begrenzt reparieren kann.
Substantiv‑basierte Zauber
Diese Zauber entstehen, wenn Zagred ein Substantiv oder eine klare Bildbeschreibung ausspricht.
„Eiserne Speere“
Er lässt unzählige schwarze Speere aus dem Boden wachsen.
Er kann diese Speere auch zu einem gigantischen Speer bündeln und nach Gegnern schleudern.
„Sturm der Klingen“
Eine Mischung aus echten Klingen (Schwerter, Äxte, Speere) und aus Magie erschaffenen Waffen regnet wie ein Sturm vom Himmel.
Asta kann den magischen Teil mit Anti‑Magie neutralisieren, aber die realen Waffen bleiben weiterhin gefährlich.
„Mauer des Vakuums“
Zagred erzeugt eine unsichtbare Wand aus Vakuum, die als Barriere fungiert.
Diese Wand kann Angriffe blocken, Gegner zerquetschen oder als offensives Druckfeld genutzt werden.
„Speer des Blitzes“
Er formt Blitzmagie in die Gestalt eines Speers bzw. einer Lanze.
Diese wird mit hoher Geschwindigkeit auf Gegner geschleudert.
„Schild der Erde“
Zagred lässt den Boden aufbrechen und zu massiven Erdwänden erstarren.
Diese Wände blocken einkommende Attacken und können außerdem Gegner einsperren oder verdrängen.
„Welle der Flammen“
Er erschafft eine gewaltige Welle aus Feuer, die wie eine Flammenflut über das Schlachtfeld rollt.
Die Hitze und Wucht sind hoch genug, um selbst starke Magier in die Defensive zu drängen.
Beschwörung eines Magie verschlingenden Wesens (unaussprechlicher Name)
Zagred ruft ein Wesen aus dem Totenreich herbei, dessen Name in der Serie unverständliche Laute bildet.
Dieses Wesen verschlingt jede Magie und Lebensenergie, die es berührt, und ist gegen normale Angriffszauber nahezu immun.
Asta, der keinerlei eigene Magie besitzt, kann dieses Wesen jedoch direkt treffen, ohne Schaden zu nehmen.
Yuno und Patry sind von dieser Szene gleichermaßen schockiert und ironisch beeindruckt, weil Astas „Mangel“ plötzlich zum Vorteil wird.
Befehls‑basierte Zauber
Zagred kann Befehle aussprechen, die als wortwörtliche Anweisungen umgesetzt werden.
Dazu gehören unter anderem:
„Komm her“ – zieht Zielpersonen zwangsweise zu ihm hin.
„Verschwinde“ – lässt Ziele aus seinem Wirkbereich schleudern oder verdrängt sie räumlich.
„Zerquetsche dich“ / „Zerbrich“ – übt massiven Druck aus oder bricht Objekte.
„Heile dich“ / „Werde wieder ganz“ – regeneriert seinen Körper, sogar aus einem einzelnen Herz heraus.
„Binde dich“ / „Werde gefesselt“ – fesselt Ziele mit magischen Fesseln oder unsichtbaren Ketten.
„Kehre zurück“ – ruft verlegte Körperteile oder Objekte an einen gewünschten Ort zurück.
„Verdorre“ – entzieht einer Umgebung oder einem Objekt Kraft, sodass es austrocknet bzw. vergeht.
Eine vollständige, wortwörtliche Liste aller Einzelbefehle im Originaltext ist teilweise stilistisch verzerrt, da die Formulierungen absichtlich „schräg“ klingen.
Inhaltlich sind es aber stets Variationen von Ziehen, Wegschicken, Zerstören, Binden, Zurückholen, Austrocknen oder Heilen.
Fünfblättriges Grimoire
Zagred erlangt im Verlauf der Handlung ein fünfblättriges Grimoire, das ursprünglich Patry gehörte.
Dieses Grimoire war einst ein vierblättriges Licht‑Grimoire, das Patry als Elfenanführer führte.
Als Patry erfährt, dass er manipuliert wurde und dass seine Rache auf einer Lüge basierte, fällt er in tiefe Verzweiflung.
Diese Hoffnungslosigkeit lässt das vierblättrige Grimoire verderben und in ein fünfblättriges transformieren – ein Grimoire, das von Dämonen genutzt werden kann.
Zagred stiehlt dieses Grimoire im Schattenpalast.
Damit verstärkt er seinen eigenen Status als Dämon und bekommt Zugang zu Zaubern, die mit der Verzweiflung des Trägers verknüpft sind.
Das Grimoire selbst ist schwarz verfärbt und mit einem fünfblättrigen Kleeblatt versehen.
Es symbolisiert Verdorbenheit, Perversion von Hoffnung und die Verkommenheit der einst reinen Lichtmagie.
Magie, die Leben verschlingt
Zagred verfügt über eine finstere, tentakelartige Magie, die in einem Zauber mit dem Namen „Schneidende Fesseln des Hungers“ (im Original mit schwer aussprechbarem Titel) sichtbar wird.
Diese Magie manifestiert sich als schwarze, tentakelartige Auswüchse.
Berührt diese Magie jemanden, beginnt sie, dessen Magie und Lebensenergie auszusaugen.
Je mehr sie frisst, desto weiter breitet sie sich aus und überwuchert die Umgebung.
Normale Angriffszauber richten gegen diese Substanz kaum Schaden an.
Asta jedoch, als Magieloser, kann die Tentakel berühren, ohne auch nur einen Kratzer zu erleiden.
Diese Magie ist ein zentraler Ausdruck von Zagreds Wesen: Er lebt davon, andere auszusaugen, bis sie nichts mehr sind.
Sie passt damit thematisch zu seiner Rolle als Parasit, der Völker und Personen ausnutzt.
Verbotsmagie: Seelenwanderung in die Welt der Zukunft
Zagred beherrscht eine Form von Verbotsmagie, die die Seelen von Wesen in die Zukunft projiziert.
Diese Magie ist das Fundament der gesamten Elfenreinkarnation in der Gegenwart.
Die Technik lässt sich als „Seelenwanderung über die Zeiten“ beschreiben.
Damit schickte Zagred die Seelen der Elfen – einschließlich seiner eigenen dämonischen Präsenz – aus der Vergangenheit in eine weit entfernte Zukunft.
Er benutzte hierfür auch die Magiesteine, die Secre im Moment der Versiegelung bei sich trug.
Diese Steine dienten als Katalysator, um die Verbotsmagie zu verstärken und die Seelenbindung über Jahrhunderte hinweg möglich zu machen.
In die Seelen der Elfen pflanzte er zusätzlich einen bösen Impuls, eine Art „programmierte Rachsucht“.
So sollten sie, sobald sie in der Zukunft reinkarniert sind, von Hass und Verzweiflung erfüllt sein – der ideale Nährboden für sein eigenes Comeback.
Die aktuelle Katastrophe im Clawer‑Königreich – Elfenreinkarnation, Konflikte zwischen Völkern und das Chaos im Schattenpalast – ist direkt auf diese Verbotsmagie zurückzuführen.
Ohne Zagreds verbotenen Eingriff wäre das Elfenvolk zwar größtenteils tot geblieben, aber das Wiederaufflammen des Krieges in der Gegenwart hätte nicht stattgefunden.
Patry
Patry ist einer der zentralen Träger der Elfenreinkarnation und Anführer der wiedergeborenen Elfen.
Zagred manipuliert ihn über Jahrhunderte, indem er ihn in dem Glauben lässt, Lemiel habe die Elfen verraten.
Durch diese Lüge wird Patry zu einem der Hauptantagonisten der Menschen, da er auf Rache sinnt.
Zagred nutzt seine Wut, sein Vertrauen und letztlich seine Verzweiflung, um das fünfblättrige Grimoire hervorzubringen.
Als Patry schließlich die Wahrheit erfährt – dass er nur ein Spielball war – zerbricht sein Weltbild.
Zagred verspottet ihn gnadenlos und bezeichnet sein Leid als „unterhaltsam“.
Licht
Licht war vor 500 Jahren der Anführer der Elfen und ein enger Freund von Lemiel.
Zagred zerstört sein Glück, indem er seine Hochzeit in ein Massaker verwandelt und seine Hoffnung auf Koexistenz mit den Menschen vernichtet.
Licht ist für Zagred zunächst das ideale Gefäß, um vollständig zu inkarnieren.
Doch Licht verweigert sich, verwandelt sich selbst in den Magengott und verhindert so Zagreds Plan.
Auch in der Gegenwart tritt Licht gegen Zagred an.
Er kämpft Seite an Seite mit seinen früheren Feinden, um den Dämon zu stoppen und die Vergangenheit zu sühnen.
Lemiel Silvamillion Clover
Lemiel ist der erste Magiekönig des Clawer‑Königreichs und enger Freund von Licht.
Zagred stellt ihn als Verräter dar, indem er dessen Lichtmagie imitiert und zum Elfenmassaker einsetzt.
So wird Lemiels Gesicht zum Symbol des Verrats für die überlebenden Elfen.
In Wahrheit ist Lemiel selbst Opfer von Zagreds Intrigen.
Im Schattenpalast kehrt Lemiel in der Gegenwart zurück und kämpft gegen Zagred.
Dabei nutzt er seine Lichtmagie und seine Erfahrung als Magiekönig, um den Dämon zu schwächen und seine Verbündeten zu unterstützen.
Secre Swallowtail
Secre ist Lemiels getreue Dienerin und diejenige, die Zagred vor 500 Jahren versiegelt.
Mit ihrer Versiegelungs‑Magie, verstärkt durch Magiesteine, bannt sie den Dämon und bringt damit ihr eigenes Schicksal ins Rollen.
In der Gegenwart kämpft Secre erneut gegen Zagred – diesmal an Astas und Lemiels Seite.
Sie nutzt ihre Versiegelungen, um Zagreds Körper in einem kritisch verwundeten Zustand zu fixieren, damit Asta sein Herz zerstören kann.
Asta
Asta ist ein Magieloser mit Anti‑Magie, der Zagred direkt gefährlich werden kann.
Gegenüber seinen wortbasierten Zaubern und magischen Konstrukten ist Astas Fähigkeit eine natürliche Antithese.
Zagred unterschätzt Asta zunächst, weil er keine Magie besitzt.
Doch genau dieser Umstand macht Asta immun gegen bestimmte, magieverzehrende Angriffe und erlaubt ihm, Zagreds Magie zu durchbrechen.
Asta durchbohrt Zagreds Herz zunächst einmal und vernichtet es schließlich beim zweiten Versuch endgültig.
Damit wird Asta zum Schlüsselfaktor von Zagreds Untergang.
Yuno Grinberryall
Yuno ist Astas Rivalenfreund und ein extrem begabter Windmagier mit Elfenreinkarnation.
Zagred stiehlt Yunos Magiestein‑Amulett im Schattenpalast, um seine Inkarnation zu vollenden.
Im Endkampf kämpft Yuno Seite an Seite mit Asta und unterstützt ihn mit präzisen, schnellen Angriffen.
Er blockt auch den finalen Gegenangriff des schwer verwundeten Zagred und sichert so Astas letzte Attacke ab.
Yami Sukehiro
Yami ist der Captain der Schwarzen Stiere und Nutzer von Dunkelheitsmagie.
Seine Magie gehört zu den wenigen, die Zagred nicht einfach wegreden oder neutralisieren kann.
Yami liest Zagreds Aura und erkennt seine pure Bosheit ohne jegliche Ambivalenz.
Im Endkampf schickt er aus großer Entfernung einen „Dimensionenschnitt – Jenseits“ in den Schattenpalast.
Dieser Schnitt teilt Zagreds Körper in zwei Hälften und schafft die Voraussetzung für den endgültigen Finishing‑Move.
Ohne Yamis Eingreifen wäre Zagred vermutlich nicht offen genug für Astas finalen Schlag gewesen.
Liebe
Liebe ist der Anti‑Magie‑Dämon, der später eine besondere Verbindung zu Asta haben wird.
Er erscheint erst ganz am Ende von Zagreds Existenz.
Er bezeichnet Zagred spöttisch als „Vorgänger“ und macht sich über seine Niederlage lustig.
In diesem Moment wird deutlich, dass selbst unter Dämonen Rang, Status und Schadenfreude eine Rolle spielen – und Zagred hier der Verlierer ist.
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