Black Clover ist eine Fantasy‑Manga‑ und Anime‑Reihe von Yūki Tabata, in der der magielose Junge Asta in einer von Magie beherrschten Welt davon träumt, der stärkste Magier, der sogenannte „Magiekönig“, zu werden.
Die Serie umfasst den Hauptmanga (seit 2015), mehrere Spin‑off‑Mangas, Light Novels, eine lange TV‑Anime‑Adaption, einen Film und Bühnen‑ sowie Game‑Umsetzungen.
Die Handlung spielt in einer klassischen Hochfantasy‑Welt mit mehreren Königreichen, in denen Magie den Alltag bestimmt.
Jeder Mensch besitzt normalerweise magische Energie, erhält mit 15 Jahren ein persönliches Grimoire und nutzt daraus Zauber.
Vor Jahrhunderten bedrohte ein riesiger Dämonengott (Magengott) die Welt.
Ein legendärer Magier bezwang dieses Monster mit Lichtmagie und wurde als erster Magiekönig verehrt.
Aus dieser Legende entstand der Traum vieler Kinder, eines Tages selbst Magiekönig zu werden.
In dieser Welt existieren vier Großmächte: das Kleeblatt‑Königreich, das Diamant‑Königreich, das Herz‑Königreich und das militaristische Pik‑Königreich.
Das Kleeblatt‑Königreich ist streng ständisch aufgebaut:
Oben leben König und Hochadel im „Königs‑Adelsviertel“, darunter die Freien im „Mittelland“, und ganz außen im „Außenland“ vegetieren verarmte Unterschichten.
Magie ist hier Statussymbol und Waffe zugleich – wer keine oder schwache Magie hat, wird verachtet.
Genau so jemanden begleitet die Serie: Asta, der Junge ohne einen Funken magischer Energie.
Waisenkinder aus dem Außenland
Asta und Yuno Grinberryall werden als Säuglinge vor einer Dorfkirche im Außenland‑Dorf Hage ausgesetzt.
Der Dorfpfarrer und Lily Aquaria ziehen sie zusammen mit weiteren Kindern auf.
Yuno entpuppt sich als stilles Wunderkind mit enormer Windmagie.
Asta hingegen hat nicht nur wenig, sondern gar keine Magie und kompensiert das durch brutales Krafttraining.
Am Tag der Grimoire‑Zeremonie erhält Yuno ein legendäres vierblättriges Grimoire – genau wie einst der erste Magiekönig.
Asta geht zunächst leer aus, wird von einem Dieb attackiert und fällt in totale Verzweiflung.
In diesem Moment erwacht ein rätselhaftes schwarzes Fünfblatt‑Grimoire, aus dem Asta ein gigantisches, schweres Schwert zieht.
Dieses Schwert löscht Magie – es ist der Beginn von Astas einzigartiger Antimagie.
Asta und Yuno bekräftigen ihren Kindheitsschwur:
Beide wollen den Gipfel der Magierwelt erreichen und um den Titel des Magiekönigs konkurrieren – als Rivalen und Brüder.
Eintritt in die Ritterorden
Im Kleeblatt‑Königreich verteidigen neun Magierorden im Auftrag des Magiekönigs das Land.
Jeder Orden hat sein eigenes Wappen, Ansehen und eine sehr eigene Truppe.
Yuno brilliert in der Aufnahmeprüfung und wird von allen Hauptleuten umworben.
Er entscheidet sich für den angesehensten Orden „Goldene Morgenröte“, die Speerspitze des Königreichs.
Asta besteht die Prüfung trotz fehlender Magie mit reiner Körperkraft und Mut.
Nur einer hebt seine Hand für den „hoffnungslosen Fall“: Yami Sukehiro, der rauchende, grimmige Chef des Chaos‑Ordens „Schwarzer Stier“.
Damit landen die beiden Rivalen in extrem unterschiedlichen Umfeldern:
Yuno in einer elitären Goldtruppe, Asta in einem Haufen liebenswerter, aber brandgefährlicher Außenseiter.
Die Schwarzer‑Stier‑Familie
Im Hauptquartier des Schwarzen Stiers prallen die Eigenarten der Mitglieder sofort auf Asta:
Noelle Silva, adlige Wasserzauberin, die ihre enorme Magie kaum kontrollieren kann, versteckt ihre Unsicherheit hinter Arroganz.
Magna Swing, feuriger „Yankee“, nimmt Asta als kleinen Bruder und Trainingspartner.
Luck Voltia, lächelnder Kampfmaniac, jagt alles, was stark wirkt.
Vanessa Enoteca, dauerbetrunkene Hexe mit Fadenmagie und beeindruckender Figur.
Gauche Adlai, Spiegelmagier und krankhaft auf seine kleine Schwester fixiert.
Charmy Pappitson, winzige Gourmet‑Hexe mit Baumwoll‑ und Fressmagie.
Gordon Agrippa, leiser Gift‑ und Fluchmagier mit Clownsmakeup und großem Herzen.
Grey, extrem schüchterne Verwandlungs‑Magierin.
Zora Ideale, zynischer Fallensteller aus dem Untergrund.
Henry Legolant, kränklicher Architektmagier, der das lebende Haus ist.
Später: Nacht Faust, dämonenbändigender Vizehauptmann mit Schattenmagie.
Yami regiert sie alle mit Faustrecht, Killerblick und dem Motto:
„Überschreite hier und jetzt deine Grenzen.“
Astas unerschütterlicher Optimismus, sein Fleiß und seine Loyalität schweißen den chaotischen Trupp immer stärker zusammen.
Aus „dem schlechtesten Orden des Reiches“ wird Schritt für Schritt echte Schlagkraft.
Weiße Nacht des Hasses – die Elfen und Zagred
Die zentrale Verschwörung der ersten großen Saga dreht sich um die Terrororganisation „Weißes Nachtauge“.
Ihr Anführer nennt sich Licht und trägt ein vierblättriges Grimoire des Lichts.
Nach und nach stellt sich heraus:
Licht ist in Wahrheit Patri, ein wiedergeborener Elf, dessen Volk vor 500 Jahren von den Menschen massakriert wurde.
Damals wurden die Elfen während einer Hochzeitszeremonie von Licht und der Menschenprinzessin getötet.
Patri glaubte, der Menschenprinz Lemiel Silvamillion Clover (der spätere erste Magiekönig) habe sie verraten.
Tatsächlich steckte ein anderer dahinter: der oberste Dämon Zagred, Herr der Wortmagie.
Er manipulierte die Königsfamilie, hetzte Menschen und Elfen aufeinander und wollte Lichts Grimoire verderben.
Mit Hilfe von Secre Swallowtail und Lemiel wurde Zagred vor 500 Jahren versiegelt.
Die Seelen der Elfen wurden durch verbotene Magie in die Zukunft geschleudert – in Menschenkörper.
In der Gegenwart aktiviert Patri mit Hilfe von Magiasteinen eine gewaltige Reinkarnationsmagie.
Viele Ritter – darunter ganze Orden wie die Goldene Morgenröte – werden von Elfen kontrolliert.
Es kommt zum Krieg zwischen besessenen Rittern und den noch freien Magiern.
Schließlich dringt eine Allianz aus Asta, Yuno Grinberryall, Noelle Silva, Yami, Secre, Patri, Lemiel Silvamillion Clover und dem wahren Licht in den Schattigen Palast ein.
Dort erlangt Zagred seinen Körper zurück und entfesselt Wortmagie, die nahezu jeden Wunsch Wirklichkeit werden lässt.
Mit vereinten Kräften, Astas Antimagie und dem Opfermut aller Beteiligten wird Zagred schließlich vernichtet.
Die Elfen erkennen die Wahrheit und geben ihren Hass auf.
Secre bricht die Reinkarnationsmagie, die meisten Elfen steigen ins Jenseits auf – einige wenige bleiben in neuen Körpern in der Welt.
Dämonen, Gerichte und die Reise ins Herz‑Königreich
Nach der Elfensaga ist Asta mit einer unangenehmen Tatsache konfrontiert:
In seinem Fünfblatt‑Grimoire wohnt tatsächlich ein Dämon, und seine Kraft ist Antimagie.
Der fanatische Richter Damnatio Kira versucht, Asta und Secre dafür als Sündenböcke zu opfern.
Yami, der Schwarze Stier und Magiekönig Julius Novachrono verhindern die Hinrichtung in letzter Minute.
Stattdessen erhalten Asta und der Orden den Auftrag, Dämonen und Flüche im Ausland zu untersuchen.
Damit beginnt der Kontakt zum Herz‑Königreich, der Wasser‑ und Naturmacht, die von Königin Lolopechka und dem Wassergeist Undine regiert wird.
Herz verwendet ein eigenes System aus Manawort‑Formeln und „wahrer Magie“, die die Natur selbst lenkt.
Die stärksten Verteidiger sind die fünf Geisterwächter, darunter der charismatische Blitzmagier Gadjah.
Herz steht unter einem finsteren Schatten:
Der oberste Fluchdämon Megicula hat die Königin verflucht und droht, das Reich zu vernichten.
Das Pik‑Königreich und die Dunkle Triade
Im Norden wächst das tyrannische Pik‑Königreich, seit die Familie Zogratis die Macht übernommen hat.
Dort regiert die Dunkle Triade: Dante, Zenon Zogratis und Vanica Zogratis, allesamt Dämonenträger.
Dante arbeitet mit dem Gravitätsdämon Lucifero zusammen.
Zenon Zogratis nutzt Knochenmagie und den Raumdämon Beelzebub.
Vanica dient dem Fluchdämon Megicula mit Blut‑ und Fluchmagie.
Ihr Plan: Den Baum von Qliphoth erschaffen, die Tore zur Unterwelt öffnen und die Welt der Dämonen mit der Menschenwelt verschmelzen.
Dafür brauchen sie zwei spezielle Magien: Dunkelmagie und Weltbaum‑Magie.
Die Opfer sind kein Zufall:
Sie entführen Yami Sukehiro und William Vangeance, den Hauptmann der Goldenen Morgenröte.
Vorher überrennt Zenon Zogratis die Goldene Morgenröte und tötet die Hälfte des Ordens.
Dante stürmt die Basis des Schwarzen Stiers, spielt mit den Mitgliedern und wird erst aufgehalten, als Asta mit Hilfe seines Dämonen Liebe seinen Arm opfert.
Dante wird dennoch von Magna – dem „schwächsten“ Stier – durch eine geniale Kettenzauber‑Strategie besiegt.
Zenon Zogratis und Vanica richten unterdessen ein Blutbad im Herz‑Königreich an.
Liebe, Nacht und der Vertrag mit der Antimagie
Um mit der Dunklen Triade mithalten zu können, bringt Vizehauptmann Nacht Faust Asta in ein verfallenes Herrenhaus.
Dort führt er ein verbotenes Ritual durch: das „Ritual der Teufelsunterwerfung“.
Zum ersten Mal steht Asta seinem Dämon gegenüber – Liebe.
In dessen Erinnerungen erfährt er von Lichita (Lichta), seiner leiblichen Mutter.
Lichita konnte wegen eines Fluchs keine Lebewesen berühren, ohne ihnen Magie und Lebensenergie zu entziehen.
Sie rettete den machtlosen Dämon Liebe aus der Unterwelt, zog ihn wie ein Kind groß und rettete ihn vor Lucifero – dabei opferte sie ihr Leben.
Liebe schwor, alle Dämonen zu hassen – besonders Lucifero – und wurde im Fünfblatt‑Grimoire versiegelt.
Im Ritual versucht er, Astas Körper zu übernehmen, aber Asta lehnt ab, jemanden zu versklaven, den seine Mutter geliebt hat.
Stattdessen bietet Asta Freundschaft an.
Liebe akzeptiert, und anstelle eines Herr‑Diener‑Vertrags entsteht ein gleichberechtigter Pakt.
So kann Asta jetzt Teufelsvereinigung nutzen:
Er verschmilzt partiell oder vollständig mit Liebe und wird zur lebenden Antimagie‑Rüstung.
Angriff auf das Pik‑Königreich und Lucifero
Eine Allianz aus Kleeblatt, Herz, Diamant‑Rebellen und Herz‑Elfen startet den Gegenangriff aufs Pik‑Königreich.
Ihr Ziel: Die Festung, in der der Baum von Qliphoth wächst und Yami Sukehiro und William Vangeance als Opfer dienen.
Innen toben simultan mehrere Schlachten:
Noelle Silva, Gadjah, Charlotte Roselei und andere treten Megicula entgegen.
Yuno Grinberryall, inzwischen offiziell Prinz des Pik‑Königreichs und Doppelmagier (Wind + Stern), kämpft gegen Zenon Zogratis.
Yami Sukehiro, Nacht Faust und der Schwarze Stier stellen sich am Ende Lucifero selbst.
Die Kämpfe sind extrem hart und voller Opfer.
Mehrere Figuren sterben scheinbar, werden durch Opfermagie oder Heilzauber im letzten Moment gerettet.
Noelle Silva entfesselt mithilfe des Wassergeistes Undine ihre heilige Valkyrie‑Rüstung.
Mit ihr, der Hilfe ihres Bruders Nozel Silva und Astas Antimagie wird Megicula endgültig vernichtet.
Zenon Zogratis offenbart, dass er die Grausamkeiten der Triade beging, um eine „Friedenswelt ohne Tod“ zu erzwingen – auf seine perverse Weise.
Yuno Grinberryall gewinnt mit Sternmagie und Heiliger Wind letztlich doch und zerstört Zenons Herz.
Als der Baum von Qliphoth wächst, erscheinen die ersten Unterweltsdemonen.
Schließlich manifestiert sich Lucifero teilweise in einer gigantischen, monströsen Form.
Die stärksten Ritter – inklusive der Ordenhauptleute und Mereoleona Vermillion – kämpfen, werden aber überrollt.
Erst als Asta und Liebe in eine wahre Teufelsvereinigung eintreten, gelingt es, Luciferos Körper zu halbieren und seinen physischen Avatar zu zerstören.
Sein Kern überlebt jedoch und fällt einem anderen zum Opfer:
Lucius Zogratis, der vierte Bruder der Triade, geheim im Körper von Julius Novachrono verborgen.
Magie und Magiearten
Magie entspringt der allgegenwärtigen Energie Mana.
Jede Person hat normalerweise eine angeborene Magieart – etwa Feuer, Wasser, Raum, Stahl oder exotischere Formen wie Spiegel, Faden, Schall.
Typische Kategorien sind:
Schöpfungsmagie: erschafft Waffen, Wesen oder Strukturen.
Unterdrückungs‑/Fesselmagie: fesselt oder verlangsamt Gegner.
Heilmagie: heilt Wunden, lindert Gifte.
Fallenmagie: wird als Glyphen in die Umgebung gelegt, löst bei Bedingungen aus.
Geistermagie: nutzbar durch einen Elementargeist (Wind, Feuer, Wasser, Erde).
Fluchmagie: ruft langfristige, meist tödliche Effekte hervor.
Stärkungsmagie: verstärkt Körper oder andere Zauber.
Einige wenige Menschen können mehrere Attribute kombinieren oder etwas völlig Außergewöhnliches wirken.
Solche Kunststücke sind oft mit Verboten oder Dämoneneinfluss verknüpft.
Grimoires
Mit 15 erhält jeder Magier ein fliegendes Grimoire aus dem Grimoire‑Turm.
Darin erscheinen im Laufe des Lebens automatisch neue Zauberseiten, wenn der Magier wächst.
Das Kleeblatt‑Königreich nutzt Grimoire mit einem dreiblättrigen Kleeblatt als Emblem.
Die Blätter symbolisieren „Glaube“, „Hoffnung“ und „Liebe“.
Seltene vierblättrige Grimoires gelten als Glücksbringer.
Ein fünfblättriges Grimoire birgt zusätzlich einen Dämon.
Astas schwarzes Fünfblatt‑Grimoire gehörte einst dem Elfenführer Licht.
Dessen Verzweiflung und die Besiedlung durch Liebe verwandelten es in einen Dämonen‑Code voller Antimagie.
Zerstört man den Besitzer, verschwindet normalerweise das Grimoire.
Bei Dämonen und verbotener Magie gibt es Ausnahmen.
Teufel und Unterwelt
Die Unterwelt (Hölle) ist eine eigene Dimension voller Dämonen.
Sie kennen kein Mitleid und sehen Menschen höchstens als Spielzeuge.
Es gibt verschiedene Ränge:
Niederrangige Dämonen: wie Liebe, anfangs machtlos und von anderen gemobbt.
Mittlere und hohe Dämonen: verfügen über absurde Magiearten wie Wort, Schwerkraft, Zeit oder Fluch.
An der Spitze stehen absolute Herrscher wie Lucifero und Beelzebub.
Dämonen können Verträge mit Menschen schließen:
Im Gegenzug für Opfer, Rituale und Risiken verleihen sie ihre Macht.
Ihr Vertrag basiert nicht auf Sklaverei, sondern auf Freundschaft und geteilter Rache.
Qliphoth‑Baum und Unterwelttore
Der Baum von Qliphoth ist ein magischer Bauplan, um die Unterwelt mit der Menschenwelt zu verbinden.
Als Katalysator dienen Dunkel‑ und Weltbaum‑Magie (Yami und William Vangeance).
Mit jeder geöffneten Tor‑Ebene entweichen stärkere Dämonen.
Am Ende würde die Unterwelt vollständig überlaufen – ein Szenario, das die Dunkle Triade anstrebt.
Asta
Asta ist ein kleiner, hyperaktiver Junge mit grauem Stachelhaar und riesigem Mund.
Er hat null Magie, aber monströse Muskeln, unerschütterlichen Optimismus und eine Stimme, die alles übertönt.
Sein Attribut ist „Nichts“ – er schwingt Antimagie‑Schwerter aus einem Fünfblatt‑Grimoire.
Mit ihnen löscht er Zauber, reflektiert Magie und kann sogar Flüche und Seelenmanipulationen durchtrennen.
Trotz ständiger Diskriminierung durch Adlige gibt Asta niemals auf.
Er arbeitet härter als alle anderen, schützt Freunde fanatisch und ist moralisch erstaunlich klar.
Er wird von Liebe bewohnt, dem Antimagie‑Dämon.
Durch den Freundschaftsvertrag zwischen beiden kann Asta sich teilweise oder komplett mit Liebe vereinigen – die Schwarze Asta‑Form und die Teufelsvereinigung entstehen.
Yuno Grinberryall
Yuno Grinberryall ist Astas stiller Rivalenbruder.
Schwarzhaarig, gutaussehend, überragend talentiert und mit einem vierblättrigen Wind‑Grimoire gesegnet.
Er wird vom Windgeist Sylph (auch „Bell“) begleitet und beherrscht hochentwickelte Wind‑ und Geistermagie.
Im Verlauf der Story erwacht zusätzlich sein eigentliches Attribut: Sternmagie.
Yuno ist in Wahrheit der überlebende Prinz des Pik‑Königreichs, Sohn von König Lois und Ciel Grinberryall.
Seine Eltern wurden bei dem Putsch der Zogratis‑Geschwister ermordet, während Yuno Grinberryall in die ferne Kirche von Hage gebracht wurde.
Trotz dieser Herkunft bleibt sein erklärtes Ziel unverändert:
Er will Magiekönig des Kleeblatt‑Königreichs werden – und Asta in fairem Wettstreit übertreffen.
Noelle Silva
Noelle Silva stammt aus dem altehrwürdigen Silva‑Haus.
Ihre Geschwister behandelten sie wie Müll, weil sie ihre gewaltige Wassermagie nicht kontrollieren konnte.
Noelle ist stolz, sarkastisch und schnell beleidigt, tief innen aber extrem verletzlich.
Im Schwarzen Stier findet sie zum ersten Mal eine echte Familie.
Sie entwickelt Wasser‑Schutz‑ und Angriffsformen, die sie in eine schwer bewaffnete Seejungfrau oder Walküre verwandeln.
Später erreicht sie mithilfe des Wassergeistes Undine sogar eine heilige Walküren‑Rüstung, die Dämonen direkt verletzt.
Gefühlsmäßig ist Noelle ziemlich klar:
Sie verliebt sich in Asta, weigert sich aber hartnäckig, das zuzugeben und pendelt zwischen Anschreien und Erröten.
Liebe
Liebe ist Astas Antimagie‑Dämon.
Er ist klein, schwarz, gehörnt und wirkt wie eine bissigere Version von Asta.
Als schwächster Dämon ohne Magie wurde Liebe in der Hölle schikaniert.
Ein Spaß der Oberen katapultierte ihn in die Menschenwelt, wo ihn Lichita aufnahm.
Seine gesamte Existenz ist geprägt von Schmerz, Verlust und einem brennenden Hass auf Lucifero.
Trotzdem hegt er tiefen Respekt und Zuneigung für Asta – nicht zuletzt, weil sie denselben Menschen lieben: Astas Mutter.
Liebe ist das Wesen, das Antimagie hervorbrachte, indem er Dämonen verfluchte.
In Kombination mit Astas Körperlichkeit wird er zu einem der gefährlichsten Gegner für alle Magier und Dämonen.
Nacht Faust
Nacht Faust ist der düstere Vizehauptmann des Schwarzen Stiers.
Er wohnt die meiste Zeit als Spion im Pik‑Königreich und taucht lange überhaupt nicht bei seinem Orden auf.
Nacht nutzt Schattenmagie und hat Verträge mit mehreren Teufeln geschlossen, die ihm verschiedene Formen der Teufelsvereinigung ermöglichen.
Er verachtet „unreife, laute, verantwortungslose“ Leute – also eigentlich den ganzen Schwarzen Stier – und besonders Yami Sukehiro, obwohl ihn eine tiefe, komplizierte Freundschaft mit ihm verbindet.
Nacht trägt die Schuld am Tod seines Zwillingsbruders Morgen Faust, der bei einem verunglückten Teufelsritual starb.
Seitdem lebt Nacht bewusst als „böser Mensch“, der Böses mit Bösem bekämpft, und will sich selbst nie vergeben.
Astas ungewöhnlicher Vertrag mit Liebe weckt in Nacht jedoch Hoffnung, dass es auch einen anderen Weg geben könnte.
Trotz all seiner Härte unterstützt er Asta dabei, die Teufelsvereinigung zu meistern, und riskiert schließlich selbst sein Leben im Kampf gegen Lucifero.
Schwarzer Stier
Chaotischer Außenseiter‑Orden mit schwarzem Stier als Wappen.
Berüchtigt für Sachschäden, aber geachtet für Erfolge.
Chef ist Yami Sukehiro, ein Schwertrauchender Ostländer aus dem Land der aufgehenden Sonne.
Seine Dunkelmagie kann sogar die Unterwelt und Dämonen schneiden.
Weitere prägende Mitglieder:
Asta – antimagieloser Muskelzwerg, angehender Magiekönig.
Noelle Silva – stolze Wasserprincessin mit Tsundere‑Tendenzen.
Vanessa Enoteca – Hexe, deren roter Schicksalsfaden das Ergebnis von Ereignissen umlenken kann.
Zora Ideale – Fallenmeister mit Aschemagie und giftiger Zunge.
Magna und Luck – feuriger Straßenschläger und blitzschneller Kampfjunkie.
Gauche – Spiegelmagier mit Schwesterkomplex.
Charmy – Halbling (Mensch‑Zwerg‑Mischling) mit Baumwoll‑ und Fressmagie, die Magie „aufisst“.
Henry – fusioniert Gebäude und erschafft riesige magische Mecha‑Häuser.
Secre Swallowtail – ehemals Antivogel „Nero“, nun menschliche Siegelmagierin.
Nacht Faust – Schattenmagier und Teufelsbändiger.
Goldene Morgenröte
Der Prestige‑Orden schlechthin mit sonnengoldenem Wappen.
Leiter ist William Vangeance, charismatischer Weltbaum‑Magier mit vernarbtem Gesicht.
Die Goldenen Morgenröten sammeln die talentiertesten Magier des Reiches.
Auch Yuno Grinberryall tritt ihnen bei und steigt rasch zum Vizehauptmann und später nominellen Hauptmann auf.
Vangeance ist zugleich die menschliche Hülle des Elfen Patri gewesen.
Sein innerer Konflikt zwischen Pflicht gegenüber Julius und Loyalität zu den Elfen treibt große Teile der Elfensaga an.
Silberner Adler
Adelsorden der Familie Silva, geführt von Nozel Silva.
Nozel ist ein strenger, hochbegabter Quecksilber‑Magier.
Er verhält sich lange kalt gegenüber Noelle, da er sie unbewusst mit dem Tod ihrer Mutter Acier Silva verbindet.
Später offenbart er, dass Acier von Megicula verflucht wurde und er Noelle eigentlich nur schützen wollte.
Nozel ist strategisch brillant und in Kämpfen gegen Dämonen eine Bank.
Mit Noelle gemeinsam stellt er sich Megicula und rächt ihre Mutter.
Korallenpfau, Smaragd‑Gottesanbeterin & Co.
Neben den großen Orden gibt es weitere:
Korallenpfau, geführt von der schlafenden Traum‑Magierin Dorothy Unsworth.
Smaragd‑Gottesanbeterin, geführt vom pathologisch Schneide‑freudigen Jack the Ripper.
Purpurner Orca, einst von dem korrupten Gueldre Poizot geleitet, später vom verlässlichen Verteidiger Kaiser Granvorka saniert.
Blauer Hirsch/Wasserhirsche, heute von Rill Boismortier geführt, einst Heimat von Julius, Yami und William.
Jeder Orden hat seine eigenen inneren Dramen, Rivalitäten und Heldenmomente.
Die Serie gönnt vielen Figuren Nebenplots und Wachstum.
Manga und Spin‑offs
Der Hauptmanga Black Clover startete 2015 in einem großen Shōnen‑Magazin.
Bis Herbst 2025 wurden 37 Bände veröffentlicht und die Reihe in ein saisonales Magazin verlegt, um den Arbeitsrhythmus des Autors zu schonen.
Spin‑offs sind unter anderem:
Black Clover Gaiden: Quartet Knights – verzweigte Parallelhandlung mit zusätzlichen Figuren.
Black Clover SD: Astas Weg zum Magiekönig – SD‑Comedy‑Version mit Chibi‑Designs.
Dazu kommen mehrere Light Novels, die Nebencharaktere und Lücken ausleuchten.
Beispiele sind Bände über den Schwarzen Stier, die Ritterorden allgemein und speziell Yuno Grinberryall.
TV‑Anime
Von 2017 bis 2021 lief ein durchgehender TV‑Anime mit 170 Folgen.
Produziert wurde er von Studio Pierrot, bekannt für langlaufende Shōnen‑Serien.
Die Adaption hält sich weitgehend an den Manga, ergänzt aber viele Charaktermomente und ganze Filler‑Arcs.
Besonders die Trainingszeit vor dem Pik‑Krieg wird ausführlich als Anime‑Original erzählt.
Der Anime war international sehr erfolgreich.
Auf Crunchyroll gehörte Black Clover zu den meistgesehenen Serien und wurde in dutzenden Ländern gestreamt.
Film: „Black Clover – Das Schwert des Magiekönigs“
2023 erschien der Anime‑Film „Black Clover – Das Schwert des Magiekönigs“ global auf Netflix und in japanischen Kinos.
Im Mittelpunkt stehen einstige Magiekönige wie Conrad Leto, Princia Funnybunny und andere, die mit radikalen Vorstellungen von Gerechtigkeit zurückkehren.
Der Film erzählt eine eigenständige Geschichte neben dem Manga‑Plot.
Asta, Yuno Grinberryall und die Ritterorden müssen sich mit der dunklen Vergangenheit des Königreichs auseinandersetzen.
Spiele, Bühne und Begleitmedien
Es gibt mehrere Spiele:
Ein Konsolen‑Arena‑Fighter, in dem man Astas Team in 4‑gegen‑4‑Magiekämpfen steuert.
Ein Mobile‑RPG mit Sammelfiguren, Story‑Kapitel und Event‑Bossen.
Für die Bühne wurde Black Clover the Stage produziert.
Darin werden zentrale Arcs mit echten Schauspielern, Schwertkampf‑Choreographien und Projektionen umgesetzt.
Zusätzlich existieren Radio‑Formate, Promo‑Anime, kurze SD‑Web‑Episoden und diverse Merch‑Wellen.
Black Clover ist damit längst ein Franchise mit breiter Medienpräsenz geworden.
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