Meiko „Menma“ Honma ist die zentrale Heldin aus Anohana: Die Blume, die wir an jenem Tag sahen, um die sich die Handlung im Kern dreht und die in der Werbung meist stellvertretend für das ganze Werk erscheint.
Meiko „Menma“ Honma ist ein Mädchen mit silbernem Haar, blauen Augen und sehr heller Haut, was ihr ein zerbrechliches, fast ätherisches Aussehen verleiht.
Diese Merkmale erbte sie von ihrer Mutter Irène Honma, die russische Wurzeln hat; dadurch ist Menma ein Viertel russischer Abstammung.
Charakterlich ist sie offen, lebensfroh und unschuldig.
Innerhalb der Gruppe der Super Peace Busters war sie so etwas wie das Maskottchen.
Schon als Kind starb sie an einem Sommertag bei einem Sturz in einen Fluss.
Dieses Unglück hinterließ bei den Mitgliedern der Super Peace Busters und auch in ihren Familien tiefe seelische Narben.
Im Sommer des Jahres, in dem Jinta „Jintan“ Yadomi die Oberschule besucht, erscheint Menma plötzlich wieder vor ihm.
Sie tritt als geisterhafte Existenz in einer älteren, körperlich gereiften Gestalt auf.
Für andere Menschen ist sie zunächst weder sichtbar noch hörbar.
Trotzdem kann sie in begrenztem Maß auf die materielle Welt einwirken, etwa essen oder Gegenstände benutzen.
Gegenüber Jintan wirkt sie beinahe wie ein lebender Mensch.
Wenn andere sie berühren, spüren sie jedoch nur einen unangenehmen Schauer.
Obwohl sie in einer älteren Form erscheint, ist ihr Gedächtnis auf dem Stand ihres Todes geblieben.
Darum wirken ihre Sprache, ihre Reaktionen und ihr Verhalten deutlich kindlicher als die ihrer inzwischen herangewachsenen Freunde.
Aus einem ungeklärten Grund kann sie nur in der geheimen Basis schreiben.
Nachdem den übrigen Super Peace Busters ihre Existenz bekannt wird, verständigt sie sich mit Hilfe eines Tagebuchs schriftlich, das Irène Honma als Andenken an Meiko aufbewahrt hatte.
Menma erscheint, weil sie noch einen unerfüllten Wunsch hat.
Welcher das ist, weiß sie zunächst selbst nicht, weshalb Jintan versucht, ihn gemeinsam mit ihr herauszufinden.
Diese Suche führt dazu, dass die Super Peace Busters wieder miteinander in Kontakt kommen.
Alte Spannungen, Schuldgefühle und unausgesprochene Emotionen brechen dabei erneut auf.
Im letzten Handlungsabschnitt wird ihr Wunsch schließlich klar.
Er besteht darin, Jintan zum Weinen zu bringen, wie sie es einst seiner Mutter Tōko Yadomi versprochen hatte, die sich um ihn sorgte, nachdem er aufgehört hatte, offen zu weinen.
Nachdem dieses Versprechen erfüllt ist und sich zugleich die Verstrickungen innerhalb der Gruppe lösen, beginnt Menmas Existenz zu verblassen.
Sie wird schwächer, und selbst Jintan kann sie schließlich nicht mehr sehen, obwohl ihre Stimme noch hörbar ist.
Mit ihrer letzten Kraft schreibt sie jedem Mitglied der Gruppe einen Brief.
Dadurch kann sie ihre Gefühle und ihre Dankbarkeit noch einmal direkt übermitteln.
Am Ende wird ihre Gestalt für alle Super Peace Busters sichtbar.
In einer an Verstecken erinnernden Abschiedsszene wird sie „gefunden“ und kann, von ihren Freunden begleitet, friedlich ins Jenseits gehen.
Menma wirkt zugleich fröhlich und tragisch.
Gerade dieser Kontrast macht sie zu einer der einprägsamsten Figuren der Serie.
Ihre kindliche Offenheit steht im Gegensatz zu dem Schmerz, den ihr Tod ausgelöst hat.
So wird sie zum emotionalen Mittelpunkt der Geschichte und zum Auslöser dafür, dass verdrängte Gefühle endlich ausgesprochen werden.
Obwohl sie nur als übernatürliche Erscheinung zurückkehrt, ist ihr Einfluss auf die Handlung enorm.
Praktisch jede wichtige Entwicklung der Geschichte wird durch ihre Gegenwart oder ihre Erinnerung angestoßen.
In der Realverfilmung wurde ihre Herkunft verändert.
Dort ist ihre Mutter Japanerin, weshalb Menma in dieser Version nicht mehr als Viertel-Russin dargestellt wird.
In dem Lesedrama, das zehn Jahre später spielt, erscheint sie neben Rückblenden auch in einem Traum von Naruko „Anaru“ Anjo.
Darin taucht sie in der Form eines aus Süßkartoffeln gebrannten Schnapses auf, was jedoch ausdrücklich nur als Traumbild gemeint ist und nicht als tatsächliche Wiedergeburt.
„Menma“ ist der Rufname von Meiko Honma.
Der Spitzname spielt zugleich auf die Bambussprossen an, die man oft in Ramen findet.
In der Anime-Fassung wird Menma von Ai Kayano gesprochen.
Vollständiger Name: Meiko „Menma“ Honma
Geschlecht: weiblich
Geburtstag: 18. September
Blutgruppe: A
Größe: 147 cm
Gewicht: 36 kg
Lieblingsfarbe: Weiß
Essensvorliebe: Bei Salz-Ramen mag sie Ei am liebsten als verquirlte Einlage.
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