Kisaragi Reiko ist die strenge und zugleich liebenswerte Disziplinarausschussvorsitzende an der Nobelschule, die mit ihrer Brille, den langen schwarzen Haaren und ihrer Ernsthaftigkeit unter den Schülern heraussticht.
Kisaragi Reiko hat lange, glatte schwarze Haare und trägt eine ovale Brille mit silbernem Unterrand.
Ihr Schulrock ist etwas länger als bei anderen und sie trägt regelmäßig Overknee-Socken.
In ihrer Freizeit kleidet sie sich oft in blaue Oberteile, kombiniert mit einer weißen Weste und trägt dabei Hosen – was ihren ernsten Stil unterstreicht.
Ihre Leidenschaft für Regeln und Ordnung ist sprichwörtlich, sie nimmt ihre Rolle als Disziplinarausschussvorsitzende sehr ernst.
Sie verwendet stets das persönliche Pronomen „ich“ und ist für ihren kompromisslosen Sinn für Gerechtigkeit und Disziplin bekannt.
Sie reagiert besonders stark auf die oft lauten oder unbedachten Aktionen von Haruno Haruka, die sie regelmäßig ermahnt.
Obwohl sie häufig streng erscheint, hat Reiko ein Herz für Gerechtigkeit und ein Faible für niedliche Dinge, das sie zunächst zu unterdrücken versucht – später jedoch mit Begeisterung zeigt.
Kisaragi Reiko ist Schülerin der zweiten Klasse der Mittelstufe an der Nobelschule und respektiert insbesondere Kaido Minami zutiefst, zu der sie immer höflich spricht.
Zunächst war sie gegen die Aufnahme des Hundes Pafu in das Wohnheim, da sie eigentlich Angst vor Hunden hat – dies aber aus Pflichtbewusstsein nicht zugab.
Sie besitzt eine bemerkenswerte Willensstärke und steht unerschütterlich zu ihren Ansichten, auch wenn sie damit alleine dasteht.
Kisaragi Reiko ist äußerst konsequent, lässt sich nicht leicht von anderen beeinflussen und trennt stets professionell Privates von Dienstlichem.
Ihre Führungsqualitäten und ihre Prinzipientreue machen sie unter den Schülern zur Respektsperson.
Reiko beobachtet Haruno Haruka besonders aufmerksam und korrigiert sie oft, auch wenn sie Haruka insgeheim für ihre Verbesserungen und Initiativen bewundert.
Sie verehrt Kaido Minami und benutzt ihr gegenüber höfliche Sprache, was zu Eifersucht führt, wenn sie sieht, wie Haruka und Minami sich gut verstehen.
Die Beziehung zu Pafu entwickelt sich von Ablehnung aus Furcht zu tiefer Zuneigung und herzlicher Freundschaft, nachdem Pafu sie vor einem Zetsuborg beschützt hat.
Reiko ist eine der wenigen weiblichen Figuren der Pretty Cure-Reihe mit nur einem Lidstrich, was ihr einen unverwechselbaren Look verleiht.
Ihr Traum ist es, Richterin zu werden.
Unter den normalen Schülerinnen der Nobelschule taucht sie am häufigsten in der Geschichte auf.
Nach dem vermeintlichen Sieg der Feinde war sie die erste gewöhnliche Schülerin, die trotz des drohenden Untergangs Hoffnung bewahrte und Mut zeigte.
Mit fortschreitender Handlung hat Reiko ihre Hundephobie überwunden und gilt unter allen Schülern als diejenige, die Pafu am meisten liebt – ein Running Gag unter Fans.
„Selbst wenn ich alleine bin, gebe ich meinen Prinzipien nicht nach.“
„Regeln sind dazu da, eingehalten zu werden – von allen!“
Die Einwände gegen Pafu
Reiko tritt entschlossen dafür ein, dass Hunde im Mädchenwohnheim verboten bleiben, und beruft sich auf die geltenden Regeln.
Sie bleibt standhaft, obwohl fast alle anderen durch Harunos Überzeugungsarbeit für eine Ausnahme sind – ihre Angst vor Hunden verschweigt sie dabei.
Der Wandel durch Pafu
Als sie von einem Zetsuborg angegriffen wird, stellt sich Pafu schützend vor sie.
Dieses mutige Handeln rührt Reiko so sehr, dass sie ihre Meinung ändert, für die Aufnahme von Pafu stimmt und damit eine große Entwicklung durchläuft.
Nach dem Wandel
Nach dieser Erfahrung lässt Reiko mehr Gefühl zu und wird Pafus größte Verehrerin – immer öfter sieht man sie fröhlich und gelöst mit Pafu spielen.
Im Epilog der Geschichte ist zu sehen, dass sie sogar große Hunde mit einem Lächeln streichelt.
Weitere Auftritte
In zahlreichen Episoden erscheint sie als Nebenfigur und bringt immer wieder humorvolle und rührende Momente ins Geschehen.
Im Finale ist Kisaragi Reiko eine der ersten, die mutig dem drohenden Untergang die Stirn bietet und Hoffnung verbreitet.
In Online-Kunstwerken und Parodien wird Reikos Zuneigung zu Pafu gerne übertrieben dargestellt – sie gilt als regelrechte „Tierliebhaberin“.
Im Manga von Futago Kamikita ist sie ebenfalls präsent, zeigt jedoch eine verstärkte Tollpatschigkeit und wird von Harunas Missgeschicken besonders häufig getroffen.
Kisaragi Reiko bringt eine gelungene Mischung aus Strenge, Herz und Entwicklung in Go! Princess Pretty Cure – und bleibt Fans als unvergessliche Nebendarstellerin im Gedächtnis.
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