Kanoko Saimori ist eine zentrale Antagonistin aus Watashi no Shiawase na Kekkon und die Stiefmutter von Miyo Saimori. Sie ist die leibliche Mutter von Kaya Saimori und wurde zur Frau von Shinichi Saimori, nachdem Miys leibliche Mutter, Usuba Sumi, verstorben war. Ihre tiefe Abneigung gegen Sumi übertrug sie auf Miyo, die sie als Quelle für jegliches Unglück betrachtet. Kanoko zieht ihre Tochter Kaya mit dem Ziel groß, stets besser als Miyo zu sein, und behandelt Miyo über Jahre hinweg mit Demütigungen und Misshandlungen. Ihr eigenes Leben endet in einer tragischen Wendung, doch Kanoko bleibt bis zuletzt selbstgerecht und unfähig zur Reue.
Kanoko Saimori besitzt eine auffällige, elegante Schönheit, die als "glamourös" beschrieben wird.
Im Manga ähnelt ihr Aussehen stark dem von Kaya, beide mit klassischen Gesichtszügen und dunklem Haar.
In Anime- und Realverfilmung trägt sie einen für die Taishō-Zeit typischen Haarschnitt und wirkt streng und etwas einschüchternd.
Kanoko ist nach außen hin die ideale, gepflegte Ehefrau, tatsächlich jedoch tief verbittert, nachtragend und grausam.
Sie neigt dazu, die Schuld für jede Unannehmlichkeit auf andere, allen voran Miyo, zu schieben.
Ihre Ansichten sind von starker Selbstgerechtigkeit und Opfermentalität geprägt.
Gegenüber ihrer Tochter Kaya verhält sie sich überkritisch und überträgt ihr den ständigen Druck, in allem besser als Miyo zu sein, was eher ihrem eigenen Status als aufrichtigem Mutterherz entspringt.
Sie ist gefangen in einer Spirale aus Groll, Eifersucht und der Angst, ihre gesellschaftliche Stellung zu verlieren.
Kanoko stammt aus einer Familie ohne besondere Fähigkeiten und ist selbst keine Trägerin übernatürlicher Kräfte.
In ihrer Jugend war sie mit Shinichi Saimori liiert, wurde jedoch von ihm getrennt und musste mit ansehen, wie er Sumi heiratete – das prägte ihre Feindschaft.
Nach Sumis Tod heiratete sie schließlich Shinichi und bekam mit ihm Kaya.
Die Familiengeschichte ist geprägt von Intrigen, Groll und Neid, wobei Kanoko stets um ihren Wert als Frau des Hauses bangte.
Kanoko Saimori ist die zweite Frau von Shinichi Saimori.
Sie ist die biologische Mutter von Kaya Saimori und die Stiefmutter von Miyo Saimori.
Zu ihrer eigenen Tochter hält sie ein distanziert-strenges Verhältnis, das von Druck und Konkurrenzdenken geprägt ist.
Ihre Beziehung zu Miyo ist von Abscheu, Misshandlung und tiefer Feindseligkeit geprägt.
Den Dienstmädchen gegenüber verhält sie sich willkürlich und ungerecht.
- „Wirklich, du bist ganz die Tochter dieser Diebin. Jemanden als Dieb zu bezeichnen... so ein verdorbener Charakter.“
- „Was für ein unanständiges Kind.“
- „Du solltest irgendwo verkommen und sterben.“
- „Niederträchtig und erbärmlich.“
- „Im Gegensatz zu einem Nichtsnutz, bei dem sich nie auch nur ein Hauch von übersinnlicher Gabe zeigt.“
- „Eine Diebin sollte sich nicht rechtfertigen.“
- „Es ist deine Schuld.“
Heirat mit Shinichi Saimori und Geburt von Kaya
Nachdem Usuba Sumi verstorben war, wurde Kanoko die zweite Frau von Shinichi Saimori.
Sie bekamen gemeinsam eine Tochter, Kaya.
Da Kaya über die Gabe der Geistersicht verfügt, begann Kanoko, sie besonders zu bevorzugen und in den Mittelpunkt zu stellen, während sie Miyo immer mehr verachtete.
Grausamkeiten an Miyo
Kanoko beseitigte heimlich jegliche Andenken an Sumi, Miyo stellte sie zur Rede und wurde dafür als „unanständiges Kind“ beschimpft und mehrere Male in die Speisekammer gesperrt.
Miyo wurde von Kanoko wie ein Dienstmädchen behandelt und verbal wie körperlich misshandelt.
Kanoko lehrte Kaya zudem ständig, Miyo zu verachten und sich allen Belangen über sie zu stellen, was auch das Verhältnis der Schwestern dauerhaft belastete.
Ein besonders gravierender Moment: Kanoko zerschmetterte das einzige Erinnerungsstück von Miyo an ihre Mutter, einen Haarkamm, und feuerte auch das Dienstmädchen Hana emotional.
Die Zwangsverheiratung und Gewalt
Um Miyo aus dem Haus zu bekommen, arrangierte Kanoko ihre Heirat mit Kiyoka Kudō.
Sie erwartete, dass Miyo dort scheitert – als das nicht geschieht, wächst ihr Hass.
Kanoko schließt sich Minoru Tatsuishi an, um die Verbindung zwischen Miyo und Kiyoka Kudō zu verhindern, und sperrt Miyo mit Unterstützung von Kaya gewaltsam zurück in einen Lagerraum.
Dabei greift sie Miyo brutal an, schlägt und tritt sie, und schreckt auch vor Strangulation nicht zurück – ein absichtlich gefährlicher Akt, der fast tragisch endet.
Schließlich wird Miyo von Kiyoka Kudō gerettet, woraufhin Kanoko verstärkt Kiyokas Zorn zu spüren bekommt.
Der Fall des Hauses Saimori
Im weiteren Verlauf wird das Anwesen der Saimoris in Brand gesteckt – Kanoko gibt erneut Miyo die Schuld an der Katastrophe und steigert sich weiter in ihre Opferrolle hinein.
Sie und Kaya werden von Kōji Tatsuishi gerettet und dem Haus verwiesen, als Sühne für all das Geschehene.
Nachwirkungen und Strafe
Nach dem Brand werden fast alle Bediensteten entlassen.
Kanoko und Shinichi ziehen sich in ein Landhaus zurück, dabei werden Kanoko und Kaya voneinander getrennt.
Kaya muss zur Strafe in eine besonders strenge Familie in den Dienst gehen.
Der Lebensstandard von Kanoko sinkt dramatisch – sie verliert alles, woran sie sich klammerte: Familie, Stand und Wohlstand.
Die Misshandlungen durch Kanoko hinterlassen bei Miyo tiefe traumatische Spuren, selbst nach deren Auszug.
Auch Kaya wird von Kanoko negativ geprägt und entwickelt Arroganz und Missachtung gegenüber anderen – so wird Kanoko retrospektiv als toxische Mutter für beide Töchter angesehen.
Letztlich verliert Kanoko alles, was ihr wichtig war, durch ihre eigenen Taten und verweigert bis zuletzt jegliche Einsicht oder Reue.
Kanoko Saimori wird im Roman, Manga und in der Realverfilmung unterschiedlich porträtiert, bleibt aber stets eine elegante und skrupellose Antagonistin.
In der Realverfilmung wird sie von Sayaka Yamaguchi dargestellt.
Im Laufe der Bände 2 bis 8 bleibt ihr weiterer Verbleib unbekannt.
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