Yoshitaka Makihara ist ein wichtiges Mitglied der Doppelhorn-Vereinigung und agiert offiziell als Exorzist im Exorzismusbüro in Shinjuku. Gemeinsam mit Chihiro Mutobe trat er einst dem Onmyo-Büro bei, doch ohne sein Wissen stand er im Einflussbereich der wahren Doppelhorn-Vereinigung, die von Genji Kurahashi gesteuert wurde. Als Anhänger von Tsuchimikado Yakou strebte er nicht nach blinder Verehrung, sondern nach einer Weiterentwicklung der Onmyoudou-Lehre. Sein Ziel war die Verbesserung der Lebensumstände der am Rand der Gesellschaft stehenden Onmyouji. Im sogenannten Säuberungseinsatz der Doppelhorn-Vereinigung wird er von seiner Kameradin Atsune Hirata getötet, ohne Kenntnis der wahren Absichten hinter der Organisation. Sein tragisches Schicksal stellt die Kluft zwischen Ideal und Realität im Onmyoudou schmerzlich dar.
Yoshitaka Makihara ist überzeugter Anhänger von Tsuchimikado Yakou, dessen großartige Errungenschaften das Leitbild für ihn und Gleichgesinnte wie Atsune Hirata bilden.
Im Gegensatz zu fanatischen Gläubigen wollte er Yakou nicht einfach nur verehren, sondern dessen Vermächtnis für eine Weiterentwicklung der Onmyoudou-Lehre nutzen.
Er empfindet oft eine Kluft zwischen sich und den von Yakou abhängigen Untergebenen, sowie eine besondere Verantwortung ihnen gegenüber.
Sein vorrangiges Ziel war die gerechte Behandlung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen seiner Kollegen – ähnlich einer Gewerkschaft für Onmyouji.
Er trat einst gemeinsam mit Chihiro Mutobe dem Onmyo-Büro bei.
Ohne sein Wissen wurde Yoshitaka Makihara von der durch Genji Kurahashi und andere gelenkten Doppelhorn-Vereinigung manipuliert.
Trotz seiner führenden Rolle in der Organisation war er sich nicht bewusst, wie sehr die Gruppe im Schatten der Intrigen anderer Akteure stand.
Der Kampf gegen Terror und inneren Zwiespalt
Yoshitaka Makihara war entschlossen, die durch Genji Kurahashi orchestrierten Katastrophenanschläge der Vergangenheit zu verhindern.
Er verspürte jedoch eine große Leere, als er feststellen musste, dass seine Kollegen zwar nach außen Trauer zeigten, aber insgeheim mit der Situation zufrieden waren.
Diese Erkenntnisse verstärkten seinen Wunsch, die Situation der Onmyouji zu verbessern.
Der tragische Fall während der Doppelhorn-Säuberung
Während der Säuberungsaktion gegen die Doppelhorn-Vereinigung im siebten Band versucht Yoshitaka Makihara gemeinsam mit seinen Mitstreitern, dem Zugriff der Exorzistenabteilung zu entkommen.
Ohne Kenntnis um die Wahrheit über die Doppelhorn-Vereinigung wird er letzten Endes von Atsune Hirata, seiner eigenen Kameradin, aus Gründen der Geheimhaltung mit einer Schusswaffe getötet.
Dies markiert einen tieftraurigen Moment, in dem Makiharas Glaube und Realität aufeinanderprallen und sein Idealismus auf tragische Weise zerstört wird.
Er hatte eine enge Verbindung zu Chihiro Mutobe, einem ehemaligen Kollegen und Gleichgesinnten.
Zu Atsune Hirata bestand ein Vertrauensverhältnis, das jedoch tödlich endete.
Mit Yakou-Gläubigen wie anderen Mitgliedern der Doppelhorn-Vereinigung teilte er Ideale, doch nie deren blinde Verehrung.
Yoshitaka Makihara wollte ursprünglich eine Art Gewerkschaft für Onmyouji gründen, um ihre Rechte zu schützen.
Sein Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein machten ihn bei Kollegen gleichermaßen respektiert wie isoliert.
„Wir müssen Yakous Erbe als Weg für die Zukunft verstehen, nicht als etwas, an dem wir uns blind festklammern.“
Sein Schicksal steht beispielhaft für das Ringen eines idealistischen Onmyouji zwischen Licht und Schatten der Onmyoudou-Welt und verleiht der Geschichte eine tiefe emotionale Dimension.
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