Shin Reglia, bekannt als der „rechte Arm des Dämonenkönigs“ vor 2000 Jahren, ist der stärkste Schwertkämpfer unter den Dämonen. Er trägt den Beinamen „Tausend Klingen“, da er tausend verschiedene Dämonenschwerter besitzt und meisterhaft führt. Tatsächlich ist Shins Ursprung nicht dämonisch, sondern das legendäre göttliche Tötungsschwert Shinreglia, das eine eigene humanoide Form angenommen hat. Im Verlauf der Geschichte wird offenbart, dass er der Vater von Misa Ilioroagu und Ehemann der großen Geistwesen Leno ist. Trotz schwerer Schicksalsschläge bleibt er seiner Aufgabe und seiner Familie aufopfernd treu. In der Gegenwart wird seine Rolle besonders als Schlüsselperson im großen Geistkapitel deutlich.
Shin Reglia hat weißes Haar und farblose, blasse Augen.
Sein Gesichtsausdruck bleibt fast immer unbewegt und emotionslos.
Er spricht stets in höflichem Ton und zeigt kaum Emotionen.
Shin ist Anos Voldigoad absolut loyal – so sehr, dass er lieber sterben würde, als auch nur zum Spaß sein Schwert gegen ihn zu richten.
Er nimmt vieles wörtlich und zeigt gegenüber Misa eine übertriebene Vaterliebe.
Ursprünglich ist Shin kein gewöhnlicher Dämon, sondern ein von dämonischen Vorfahren geschaffenes Schwert, das eine menschliche Gestalt angenommen hat.
Man nannte ihn die „Todesklinge der Götterschlächter“ – sein Schicksal ist eng mit den Mythen und Konflikten der Vergangenheit verbunden.
Shin Reglia gilt als der stärkste Schwertkämpfer der Dämonen.
Im Gegensatz zu seiner überragenden Schwertkunst ist er im Wurzelmagiebereich eher schwach, gleicht diesen Nachteil jedoch durch unvergleichliche Fähigkeiten im Umgang mit jedem Schwert – egal ob legendäres Heiligenschwert oder dämonische Klinge – mehr als aus.
Er beherrscht unzählige Schwerttechniken und erreicht mit jeder Waffe deren ultimatives Geheimnis.
Er besitzt tausend Dämonenschwerter, die als seine persönlichen Waffen gelten.
Selbst göttlichen Gegnern kann er sich im Kampf stellen.
Shin ist Ehemann der großen Geistwesen Leno und Vater von Misa Ilioroagu.
Er war ein treuer Untergebener von Anos Voldigoad und zählte zu dessen bedeutendsten Gefährten.
Durch den Verrat, der ihn dazu zwang, sich gegen den Dämonenkönig zu wenden, leidet er an Schuldgefühlen und lebt zur Sühne zwei Jahrtausende weiter, ohne sich erneut zu inkarnieren.
Sein Verhältnis zu Misa ist von väterlicher Fürsorge geprägt, mit einer Neigung zur Überfürsorge und kindischen Missverständnissen.
Mit Lay Glanzudlii verbindet ihn eine freundschaftliche Rivalität, häufig fordern sie sich zu Duellen heraus.
„Tausend Klingen“ in der Mythologie
Vor 2000 Jahren war Shin Reglia die rechte Hand von Anos Voldigoad und als stärkster Schwertkämpfer gefürchtet.
Er erschlug in Ahartheln den Wasser-Großgeist Linion mit nur einem einzigen Schlag.
Als Belohnung bat er Anos nach dessen Wiedergeburt darum, ebenfalls mit vollständigen Erinnerungen wiedergeboren zu werden.
Da Root-Magie nicht seine Stärke war, musste er auf Teile seiner Erinnerung und Fähigkeiten verzichten, um neu anzufangen – was seinem Wunsch entsprach, in einer neuen Zeit wieder von vorn zu beginnen.
Bund mit Leno und Vaterrolle
Nachdem er in Gairadite mit der großen Geistwesen Leno interagierte, verliebte er sich und heiratete sie.
Er wurde der Geistkönig und zeugte mit Leno die gemeinsame Tochter Misa.
Durch die Intrige von Heavenly Father God Nousgalia kam es zur Geburt der halbmagischen, halbgeistigen Misa, was Lenos Rolle als „Mutter aller Geister“ widersprach und ihre Auflösung zur Folge hatte.
Misa war zudem eine Trägerin der gefälschten Überlieferung des falschen Dämonenkönigs Avos Dilhevia, weshalb Shin gezwungen war, diese Falschinformation zu verbreiten, um seine Tochter zu schützen – ein Verrat gegenüber Anos, den er nur schwer verwinden konnte.
Sühne, Duell und Versöhnung
Aus Schuldgefühlen verzichtete Shin für über 2000 Jahre auf eine Wiedergeburt und wachte über Misa.
Im aktuellen Zeitalter stellt er sich bewusst gegen Anos, um Buße zu tun und tritt ihm im Kampf gegenüber.
Anos überzeugt ihn jedoch, weiterzuleben und nicht der Vergangenheit zu verfallen.
Am Ende kämpft er im Thronsaal des Dämonenkönigs gemeinschaftlich mit Anos und der durch die Macht der Feenliebe wiedererweckten Leno gegen Heavenly Father God Nousgalia, um Misa zu retten.
Nach dem finalen Kampf wird die Familie wieder vereint, und Shin entwickelt sich zum fürsorglichen – oft peinlich übersorgenden – Vater, der Lay Glanzudlii als Misas Freund regelmäßig zum freundschaftlichen Duell herausfordert.
Nach dem alles überstanden ist und seine Familie wieder vollständig ist, nimmt Shin harmlose Äußerungen über Misa allzu wörtlich.
Seine „Vater-Komplex“-Momente sorgen bei seinen Gefährten für Belustigung.
Duelle mit Lay Glanzudlii stehen regelmäßig auf dem Programm.
„Wir, die Armee des Dämonenkönigs, fürchten keine Götter. Zu jeder Zeit und an jedem Ort ist der einzige, den Dämonen fürchten und verehren, der tyrannische Dämonenkönig, nur er allein.“
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