George Glooman

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George Glooman
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Geschlecht: Männlich
Englischer Name: George Glooman
Japanischer Name: ジョージ・グルーマン(George Glooman)
Chinesischer Name: 乔治·古鲁曼
Koreanischer Name: 조지 글루먼
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🎙️ Anime-Sprecher

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Shun Horie
Shun Horie
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Spy × Family
Spy × Family
Veröffentlichungsdatum: 9. April 2022

Charaktereinstellung

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George Glooman ist eine Nebenfigur der Manga- und Anime-Reihe Spy × Family und ein männlicher Schüler der Eden-Akademie, der als Klassenkamerad von Anya Forger vor allem durch seine übertriebene Melancholie und sein dramatisches Fehlverständnis einer Firmenübernahme auffällt.

Er ist der Sohn des Besitzers der Firma Glooman-Pharmazeutika, die von der Desmond-Gruppe unter Donovan Desmond freundlich übernommen wird.

Name: George Glooman

Geschlecht: Männlich

Erstauftritt (Manga): Kapitel 28

Erstauftritt (Anime): Episode 7

Werk: Spy × Family

Schule: Eden-Akademie (Unterstufe)

Klasse: 1. Jahrgang, Klasse A

Herkunft: Ostliches Land (Oststaat)

Taschengeld: Hoch genug, um von drei Monatsraten einen echten Spion wie Daybreak zu engagieren

Synchronsprecher (Originalfassung): Shun Horie

George Glooman ist ein ausgesprochen negativ denkender, düsterer Junge mit Hang zu Pessimismus und Selbstmitleid.

Er steigert sich gern in Katastrophenszenarien hinein und neigt dazu, sich selbst als tragischen Helden zu inszenieren.

Seine Gesichtszüge mit dem leicht nach unten zulaufenden, fast dreieckigen Gesicht unterstützen den Eindruck eines permanent bedrückten Kindes.

Trotz seines Jammerns zeigt er aber durchaus Einfallsreichtum und eine gewisse theatralische Kreativität, vor allem wenn er sich im Recht wähnt.

Gleichzeitig ist er erstaunlich kindisch und leicht zu beeinflussen: Wird er bemitleidet, nutzt er das schamlos aus.

Seine Versuche, „erwachsene“ Rachepläne zu schmieden, wirken dadurch eher unbeholfen und komisch als bedrohlich.

Georges Vater ist Inhaber von Glooman-Pharmazeutika, einem Unternehmen, das zu den wichtigen Firmen im ostlichen Staat zählt.

Dieses Unternehmen wird von der Desmond-Gruppe freundlich übernommen, wobei die Geschäftsanteile übergehen, aber die Familie finanziell abgesichert bleibt.

George beobachtet zufällig ein ernstes Gespräch zwischen seinem Vater und dessen Angestellten über die Übergabe der Unternehmensleitung an die Desmond-Gruppe.

Da er die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht versteht, interpretiert er das Gespräch als bevorstehende Katastrophe: Firmenbankrott, Verlust des Hauses und sein eigener Schulverweis von der Eden-Akademie.

Aus seiner Angst und Ohnmacht entsteht in seinem Kopf ein Rachefantasiegebilde gegen die Familie Desmond.

Anstatt mit seinen Eltern zu reden, steigert er sich in den Gedanken hinein, dass Damian Desmond und dessen Bruder an seinem vermeintlichen Schicksal schuld seien.

Später stellt sich heraus, dass es sich um eine freundliche Übernahme handelt und die Familie Glooman finanziell bestens abgesichert ist.

Georges Vater Dennis Glooman ist der Desmond-Gruppe sogar dankbar und äußert in Kapitel 107 gegenüber Damian aufrichtig seine Dankbarkeit.

In einer späteren Szene, in der Professor Henry Henderson in einer Regierungs- und Militärrunde Fotos wichtiger Persönlichkeiten zeigt, erscheint auch Georges Großvater als Gründer von Glooman-Pharmazeutika auf einem Bild.

Ironischerweise erkennt Anya ihren Klassenkameraden in diesem Zusammenhang nicht einmal wieder – ein Running Gag, der zeigt, wie wenig sie sich Namen und Gesichter ihrer Mitschüler merkt.

Der große Missverständnis- und „Abschieds“-Vorfall

Als George glaubt, seine Familie sei ruiniert und er müsse die Eden-Akademie verlassen, entwickelt er einen Racheplan gegen die Desmonds.

Er engagiert mit drei Monatsraten seines Taschengeldes den Spion Daybreak, um die Prüfungsergebnisse von Damian Desmond und dessen Bruder manipulieren zu lassen.

Daybreak soll im Prüfungsarchiv die Noten der Desmond-Brüder verschlechtern, damit sie in Schwierigkeiten geraten.

Dieser Plan scheitert jedoch, weil sich zufällig ein deutlich kompetenterer Spion im selben Archiv befindet, der Daybreaks Aktion vereitelt.

George gibt aber nicht auf und versucht eine weitere Intrige gegen Damian.

Während der Reinigungszeit inszeniert er einen angeblichen Raucher-Skandal: Er behauptet, Damian habe geraucht, und spielt das Opfer, das nach einer vermeintlichen Ermahnung von Damian geschlagen worden sei.

Die gesamte Szene ist jedoch so durchschaubar, dass sie von Anya Forger beobachtet und später vor der Lehrkraft richtiggestellt wird.

Damit fliegt Georges Lüge auf und sowohl der Rauchvorwurf als auch die Misshandlungsvorwürfe scheitern kläglich.

Nachdem der Schwindel auffliegt, stellt Damian ihn wütend zur Rede und fragt, was das Ganze soll.

George bricht daraufhin emotional zusammen und schildert seine vermeintlich tragische Lage: Firmenverkauf, Verlust des Hauses, drohender Schulverweis – kurz: das Ende seiner Welt.

Damian und die anderen Mitschüler sind sichtlich betroffen von Georges Geschichte und bringen ihm großes Mitgefühl entgegen.

George nutzt diesen Moment und inszeniert seinen „letzten Schultag“ dramatisch, verabschiedet sich tränenreich und lässt sich feiern.

Die Klasse schenkt ihm kleine Abschiedsgeschenke, lädt ihn ein und behandelt ihn wie einen tragischen Helden, der die Schule verlassen muss.

George bedankt sich inbrünstig mit Worten wie: „Danke euch allen, das waren die schönsten Erinnerungen meines Lebens!“

Zu Hause stellt sich später heraus, dass die Firma keineswegs bankrott ist und die Familie ihr bisheriges Leben problemlos fortführen kann.

Die Übernahme durch die Desmond-Gruppe ist freundlich, finanziell vorteilhaft und für George im Grunde völlig harmlos – ein gigantisches Missverständnis.

Loid Forger kommentiert dies trocken, nachdem Anya ihm die Geschichte erzählt, und stellt klar, dass eine Übernahme nicht dasselbe ist wie eine Pleite.

Yor Forger war von Anyas Erzählung zunächst gerührt und empfand den „Abschied“ als rührende Geschichte, ohne zu begreifen, wie falsch Georges Annahmen waren.

Als George schließlich wieder ganz normal zur Schule kommt, wird ihm schmerzlich bewusst, wie peinlich seine Drama-Inszenierung war.

Er muss sich den kühlen Blicken seiner Mitschüler stellen, die nun wissen, dass er völlig übertrieben und aus Mitleid auch noch allerlei Vorteile aus der Situation gezogen hat.

Ausnutzen des Mitleids und die Quittung

Während er noch glaubt, die Schule zu verlassen, nutzt George das Mitleid seiner Klassenkameraden schamlos aus.

Er lässt sich Getränke bezahlen, genießt ein luxuriöses Kaviar-Bowl-Gericht und trägt stolz Damains Stella-Sternabzeichen, als wäre es sein eigenes.

Sein Verhalten wirkt zeitweise arrogant und selbstgefällig, so als stünde ihm all diese Aufmerksamkeit selbstverständlich zu.

Damit übertreibt er es so sehr, dass man seine spätere Blamage als gerechte Strafe bezeichnen kann.

Als er zurückkehrt und klar ist, dass er niemals von der Schule abgegangen ist, wird er mit seinem Verhalten konfrontiert.

Becky Blackbell weist ihn kühl darauf hin, dass er die Geschenke zurückgeben soll, die er im Zuge seines „Abschiedes“ kassiert hat.

Damian fordert wenigstens das Geld für die Getränke zurück, verzichtet aber großzügig darauf, ihm die teure Kaviar-Bowl in Rechnung zu stellen.

Anya klopft ihm eher lakonisch auf die Schulter – sinngemäß nach dem Motto „Pech gehabt“ – und macht die Szene damit noch unangenehmer für George.

Seitdem ist George ein klassischer Pechvogel und Running Gag innerhalb der Klasse.

Sein Ruf als Drama-Kind, das wegen eines Missverständnisses eine gigantische Show abgezogen hat, hängt ihm dauerhaft nach.

Anya Forger

Anya Forger ist Georges Klassenkameradin in der 1A und spielt eine Schlüsselrolle bei der Aufdeckung seiner Intrigen.

Durch ihre Fähigkeit, Gedanken zu lesen, durchschaut sie Georges Fake-Raucher-Skandal und informiert die Lehrer über die Wahrheit.

Anya beobachtet Georges „letzten Schultag“ mit einer Mischung aus Mitgefühl und stiller Belustigung.

Später erzählt sie die komplette Geschichte ihren Adoptiveltern Loid und Yor, was zur Enthüllung der wahren Situation führt.

Obwohl sie George regelmäßig in peinliche Situationen bringt, bleibt das Verhältnis eher neutral bis leicht freundschaftlich.

In späteren Kapiteln interagiert er immer wieder mit ihr, etwa bei Essens- und Süßigkeitenaktionen in der Schule.

Damian Desmond

Damian Desmond ist aus Georges Sicht zunächst der Hauptschuldige an all seinem Leid, da er der Sohn von Donovan Desmond und somit das Gesicht der Desmond-Gruppe in der Schule ist.

George projiziert seine gesamten Ängste und seinen Hass auf Damian und versucht, ihm durch Prüfungssabotage und falsche Anschuldigungen zu schaden.

Als Damian von Georges vermeintlichem Schicksal erfährt, zeigt er überraschend viel Mitgefühl und verzeiht George seine Aktionen.

Er lächelt ihn gewissermaßen weg und lässt ihn mit einem versöhnlichen Tonfall ziehen, was George noch stärker in seine dramatische Opferrolle treibt.

Später, als klar wird, dass alles ein Missverständnis war, ist Damian deutlich genervter von George.

Er fordert sein Geld zurück, schreit ihn in verschiedenen Situationen an („Nerv nicht, so ein Griesgram wie du gehört nicht auf gesellschaftliche Veranstaltungen!“) und zeigt ihm, dass seine Geduld Grenzen hat.

Trotzdem bleibt eine gewisse Verbindung bestehen, gerade weil sie durch den großen Vorfall durcheinandergeraten sind.

In Kapitel 69 versucht George etwa, ein knuspriges Süßgebäck zu ergattern, das Damian eigentlich für Anya besorgt hat, und wird dafür heftig von Damian angefahren.

Becky Blackbell und andere Klassenkameraden

Becky Blackbell reagiert zunächst mit Verständnis auf Georges „letzten Tag“, gibt ihm Geschenke und Aufmerksamkeit.

Nach der Enthüllung ist sie jedoch eine der ersten, die ihm klarmacht, dass er alles zurückgeben soll, was er unter falschen Vorzeichen erhalten hat.

Mit Emile Elman, Ewen Egeburg, Bill Watkins und anderen Schülern der Eden-Akademie teilt George eine typische Klassendynamik.

Er wird gerne geneckt, sein Pech wird oft zur humorvollen Randnotiz, und er ist – im besten und schlimmsten Sinne – der ewige Leidtragende in der Gruppe.

In Kapitel 125 begleitet George Anya und die anderen mutig in das alte Schulgebäude, um den wahren Schuldigen hinter einer Intrige gegen Henry Henderson zu finden.

Während alle anderen in der Gruppe ihre Talente einsetzen, um Lehrer aufzuhalten oder abzulenken, hat George keinen richtigen „Auftritt“ und wird unterwegs einfach eingeschläfert und ausgeschaltet – erneut ganz typisch für seine Rolle.

Familie Glooman

Seine Familie ist wirtschaftlich erfolgreich und gesellschaftlich angesehen.

Georges Großvater ist der Gründer von Glooman-Pharmazeutika, der in offiziellen Präsentationen als bedeutende wirtschaftliche Figur gezeigt wird.

Georges Vater Dennis Glooman ist alles andere als ein gescheiterter Geschäftsmann; er profitiert von der Kooperation mit der Desmond-Gruppe.

Später begegnet er Damian auf einem Fest und bedankt sich tief bewegt für die freundliche Übernahme, was Georges ursprüngliche Rachepläne endgültig absurd erscheinen lässt.

Legendäre Süßigkeitenschlacht (Kapitel 42)

In der Cafeteria der Eden-Akademie gibt es eine begehrte „legendäre Süßigkeit“, um die sich mehrere Schüler reißen.

Anya, Damian und die anderen kämpfen praktisch um das letzte verbliebene Stück.

George schlendert in dieser Situation scheinbar zufällig daher und kauft sich ganz entspannt das letzte verfügbare Exemplar.

Die anderen sind entsetzt, und Anya und Co. zwingen ihn zu einem Kartenspiel, um sich das Süßgebäck zu teilen.

Am Ende verliert George und muss sein kostbares Dessert durch fünf teilen, sodass er nur noch ein Fünftel bekommt.

Sein kurzer Glücksmoment schlägt damit wieder in typisches Pech um.

Die knusprige Süßigkeit (Kapitel 69)

In Kapitel 69 versucht Damian, etwas „Knuspriges“ für Anya zu besorgen – in Anyas innerer Übersetzung geht es darum, eine „Schuld zu begleichen“ oder eine „Gefälligkeit“ zu zeigen.

Gerade als sich dieser Moment anbahnt, versucht George, die Süßigkeit für sich zu beanspruchen.

Damian reagiert wütend und schreit ihn an, weil George schon wieder im Weg steht.

Am Ende wird die Süßigkeit jedoch von dem gefräßigen Emile vollständig aufgegessen, sodass weder Anya noch George etwas davon haben.

Schulabschlussfeier der Eden-Akademie (Kapitel 95)

Bei einer Abschlussfeier der Eden-Akademie stellt George fest, dass Anya im Mittelpunkt des Getuschels steht und neckt Damian damit.

Er meint, dass die Aufmerksamkeit eher auf Anya als auf Damian gerichtet sei, was Damian in Rage versetzt.

Damian reagiert scharf und schreit George an, dass so ein „trübseliger Typ“ wie er auf einem gesellschaftlichen Parkett nichts zu suchen habe.

George versucht sich später sogar, eine Schülerin für die Tanzzeremonie zu angeln, wird jedoch kalt abgewiesen – wieder ein typischer Fehlschlag.

Altes Schulgebäude und Henderson-Verschwörung (Kapitel 125)

Als Henry Henderson durch eine Intrige in Misskredit gebracht wird, beschließt Anya, den wahren Täter zu finden.

George schließt sich der Gruppe an, obwohl er ängstlich ist, und folgt ihnen in das alte Schulgebäude.

Während die anderen – Bill, Emile, Ewen, Connie, Becky – jeweils ihre Stärken ausspielen, um die Lehrer im Gebäude aufzuhalten, bleibt George ohne besondere Rolle.

Er wird relativ früh betäubt und außer Gefecht gesetzt, ohne einen nennenswerten Beitrag zu leisten.

Seine Anwesenheit dient vor allem dazu, seine Position als dauerhaft Pech habender Mitläufer zu unterstreichen.

Trotzdem zeigt sein Mitgehen, dass er nicht völlig feige ist, sondern durchaus bereit, sich seinen Ängsten zu stellen – auch wenn es selten zu Glanzmomenten führt.

George Glooman hat im Originalmanga seinen ersten Auftritt in Kapitel 28.

In der Anime-Adaption wird er jedoch bereits in Episode 7 eingeführt, also deutlich früher als im Manga.

Auffällig ist, dass in der Unterstufe der Eden-Akademie relativ wenige Jungen von männlichen Synchronsprechern vertont werden.

George gehört zu den Ausnahmen und wird von Shun Horie gesprochen, was seine Figur in der Anime-Version besonders prägnant macht.

Trotz seiner Nebenrolle ist George durch seine dramatische Fehlinterpretation der Firmenübernahme und seine dauerhaft unglückliche Lage zu einem beliebten Running-Gag-Charakter geworden.

Seine Auftritte sind meist kurz, aber immer mit einer Mischung aus Mitleid und Schadenfreude verbunden, die ihn zu einem der markantesten „Pechvögel“ in Spy × Family macht.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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