Pelliot

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Pelliot
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Geburtstag: 1. Juni
Sternzeichen: Zwillinge
Geschlecht: Männlich
Blutgruppe: A
Englischer Name: Pelliot
Japanischer Name: ペリオ
Chinesischer Name: 佩裡奧
Koreanischer Name: 페리오
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🎙️ Anime-Sprecher

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Sayuri Yahagi
Sayuri Yahagi
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Seven Deadly Sins
Seven Deadly Sins
Veröffentlichungsdatum: 5. Oktober 2014

Charaktereinstellung

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Pelliot ist eine Nebenfigur aus der Fantasy-Reihe „Seven Deadly Sins“ und deren Fortsetzung „Die Vier Ritter der Apokalypse“, der vom verehrenden Dorfjungen zum ernstzunehmenden Heiligen Ritter heranwächst.

Pelliot stammt aus dem Dorf Ordan und ist der Sohn des Dorfvorstehers.

Als Kind ist er ein großer Fan der Seven Deadly Sins und spielt mit den anderen Kindern begeistert „Seven-Deadly-Sins-Rollenspiele“.

Er freundet sich mit Gowther an, der sich damals unter falschem Namen als „Armand“ ausgibt.

Durch diese Begegnung fasst Pelliot den Entschluss, eines Tages selbst Heiliger Ritter zu werden.

In der ursprünglichen Manga-Handlung versucht Pelliot, den als Armand auftretenden Gowther zu überzeugen, im Dorf zu bleiben, und weint dabei offen vor ihm.

Gowther weist ihn jedoch mit der schmerzhaften Aussage zurück, „der Armand, den du kennst, existiert in dieser Welt nicht“, woraufhin Pelliot ihm schwört, Heiliger Ritter zu werden und ihn eines Tages zu fassen.

Später wird Pelliot von Gowther – nun mit wiedererlangten Erinnerungen – vor einem Angriff der Dämonen gerettet, wodurch sich ihre Freundschaft vertieft.

Im weiteren Verlauf bleibt Pelliot seinem Ideal treu und wird zu einem Beispiel für Mut und Loyalität.

In der Anime-Fernsehserie wurde die Episode rund um das Dorf Ordan stark verändert, weshalb Pelliot dort nicht wie im Manga auftritt.

Stattdessen begegnet er Gowther in der Spezialfolge „Anzeichen des Heiligen Krieges“ kurz in Liones.

Dort sieht Pelliot, wie Gowther die Gestalt seiner Mutter annimmt, bricht in Tränen aus und löst damit bei Gowther die Frage aus, warum ein Wunsch in Erfüllung gehen kann und der Betroffene dennoch traurig ist.

So wird Pelliot zu einem emotional wichtigen Auslöser für Gowthers Nachdenken über Gefühle und Wünsche.

In der Fortsetzung „Die Vier Ritter der Apokalypse“ erscheint Pelliot als Erwachsener wieder.

Er dient nun als Heiliger Ritter und Leiter der Westtor-Wache des Königreichs, mit derselben inneren Reinheit wie früher, aber deutlich kühler und gefasster im Auftreten.

Name: Pelliot

Geschlecht: männlich

Rasse: Mensch

Herkunft: Dorf Ordan

Rang (als Heiliger Ritter): Rubin-Rang

Position in „Die Vier Ritter der Apokalypse“: Leiter der Westtor-Wache

Geburtstag: 1. Juni

Blutgruppe: A

Größe:

140 cm (Zeitraum „Seven Deadly Sins“)

180 cm (Zeitraum „Die Vier Ritter der Apokalypse“)

Gewicht:

35 kg (Zeitraum „Seven Deadly Sins“)

71 kg (Zeitraum „Die Vier Ritter der Apokalypse“)

Alter:

10 Jahre (Zeitraum „Seven Deadly Sins“)

26 Jahre (Zeitraum „Die Vier Ritter der Apokalypse“)

Händigkeit: Rechtshänder

Familie: Sohn des Dorfvorstehers von Ordan

Bewunderte Personen: die Seven Deadly Sins, besonders Gowther

Synchronsprecher (Kind, Seven Deadly Sins): Sayuri Yahagi (deutsche Umschrift)

Synchronsprecher (Erwachsener, Die Vier Ritter der Apokalypse): Kazumasa Fukagawa (deutsche Umschrift)

Als Kind ist Pelliot lebhaft, idealistisch und voller Bewunderung für die Seven Deadly Sins.

Er organisiert im Dorf Ordan „Seven-Deadly-Sins-Spiele“ und übernimmt gerne eine führende Rolle unter den Kindern.

Trotz seines jungen Alters zeigt er bemerkenswerten Mut und ein starkes Gerechtigkeitsgefühl.

Besonders deutlich wird das, als er seinen eigenen Vater dafür tadelt, dass dieser sich vor den Dämonen erniedrigt und bereit ist, Dorfbewohner als Opfer anzubieten.

Sein Mut ist nicht nur kindliche Naivität, sondern Ausdruck eines klaren moralischen Kompasses:

Für Pelliot ist es unerträglich, wenn jemand vor dem Bösen kuscht, selbst wenn es der eigene Vater ist.

Die Begegnungen mit Gowther prägen Pelliot tief.

Einerseits idealisiert er Gowther als Vorbild, andererseits erlebt er durch dessen schonungslose Ehrlichkeit auch schmerzhafte Zurückweisung.

Gerade die Szene, in der Gowther ihm sagt, dass der „Armand“, an den er glaubt, nicht existiert, zwingt Pelliot dazu, seine Wünsche und Ideale zu hinterfragen.

Aus dieser Verletzung wächst seine Entschlossenheit, sich zu stärken und ein echter Heiliger Ritter zu werden.

Als Erwachsener in „Die Vier Ritter der Apokalypse“ hat Pelliot diese Ideale nicht verloren, wirkt aber deutlich kontrollierter und kühler.

Seine hohe Position als verantwortlicher Ritter des Westtors zeigt, dass sein Kindheitswunsch Realität geworden ist und er das Vertrauen des Königreichs genießt.

Trotz der cooleren Fassade bleibt seine innere Haltung edel und aufrichtig.

Die Grundzüge des mutigen Jungen aus Ordan sind weiterhin zu erkennen, nur reifer und disziplinierter.

Beziehung zu Gowther

Pelliot verehrt Gowther zunächst in seiner Tarnidentität „Armand“.

Er sieht in ihm eine Art großen Bruder oder Vorbild und hängt emotional stark an ihm.

Die Trennungsszene, in der Pelliot Gowther mit Tränen in den Augen bittet zu bleiben, zeigt, wie tief diese Bindung in kurzer Zeit geworden ist.

Gowthers kalte, aber ehrliche Worte, dass „Armand“ nicht real sei, brechen Pelliots Herz, geben ihm aber auch ein klares Ziel: selbst stark werden.

Später, nachdem Gowther seine Erinnerungen zurückerlangt hat, rettet er Pelliot vor einem Angriff der Dämonen.

Diese Rettung festigt ihr Band wieder, nun auf einer reiferen Grundlage, und Pelliot erkennt, dass Gowther trotz seiner Eigenart bereit ist, andere zu schützen.

In der Anime-Spezialfolge, in der die Ordan-Episode anders erzählt wird, begegnen sich Pelliot und Gowther für einen kurzen Moment in Liones.

Gowther nimmt dabei die Gestalt von Pelliots Mutter an, was den Jungen zu Tränen rührt.

Gowther beginnt durch Pelliots Reaktion zu hinterfragen, warum ein Mensch leidet, obwohl sein Wunsch – die Rückkehr der Mutter – scheinbar erfüllt wurde.

Pelliot wird auf diese Weise zu einem Auslöser für Gowthers Nachdenken über Emotionen, Identität und den wahren Wert von Wünschen.

Beziehung zur Familie

Pelliots Vater ist der Dorfvorsteher von Ordan und repräsentiert eher pragmatische, ängstliche Entscheidungen gegenüber den Dämonen.

Pelliots scharfe Kritik an seinem Vater zeigt, dass er moralische Prinzipien höher stellt als blinde Unterwerfung.

Zu seiner Mutter hat Pelliot eine starke emotionale Bindung, die vor allem in der Anime-Spezialfolge sichtbar wird.

Der Anblick ihrer Gestalt, selbst wenn sie von Gowther imitiert wird, löst in ihm tiefe Gefühle aus und macht seine verwundbare, kindliche Seite deutlich.

„Himmelswiderspruch“ (Perverseness)

Pelliots magische Kraft ist vom Typ „Geist/Mental“ und trägt den Namen „Himmelswiderspruch“ (im Original „Perverseness“).

Diese Fähigkeit beeinflusst den Körper der betroffenen Person direkt über den Geist.

Wer von dieser Magie getroffen wird, kann seine Gliedmaßen nur noch entgegengesetzt zu seinem eigentlichen Willen bewegen.

Beispielsweise führt ein Versuch, nach vorne zu gehen, dazu, dass der Körper nach hinten ausweicht, oder eine Hand greift in die falsche Richtung.

Die Fähigkeit ist im Kampf äußerst störend für den Gegner, da dessen Koordination und Bewegungsplanung vollständig auf den Kopf gestellt wird.

Sie eignet sich besonders, um Feinde zu entwaffnen, zu binden oder kampfunfähig zu machen, ohne sie zwangsläufig schwer zu verletzen.

Der Auslöser für das Erwachen dieser Magie ist Pelliots Wunsch, so zu werden wie Gowther.

Sein Streben nach Stärke und sein Wunsch, andere zu beschützen, verdichten sich in dieser geistbasierten Fähigkeit, die perfekt zu seinem entschlossenen, aber nicht grausamen Wesen passt.

Als Zehnjähriger dient Pelliot vor allem dazu, die Wirkung der Seven Deadly Sins auf die einfache Landbevölkerung zu zeigen.

Seine Begeisterung und Bewunderung machen deutlich, wie legendär diese Gruppe in den Augen der Menschen ist.

Die Konflikte mit seinem Vater und der Verrat des Dorfes an den eigenen Leuten, aus Angst vor den Dämonen, zeichnen Pelliot als moralischen Gegenpol ohne Kompromisse.

Er steht für Mut, während viele Erwachsene von Furcht getrieben sind.

Seine Interaktionen mit Gowther bringen eine sehr menschliche, emotionale Note in die Handlung.

Pelliot ist einer der ersten, die Gowther als „Person“ und nicht nur als Waffe oder Kuriosität wahrnehmen, auch wenn er noch ein Kind ist.

In der Fortsetzung tritt Pelliot als Heiliger Ritter mit Rubin-Rang auf, der die Westtor-Wachen des Königreichs überwacht.

Er symbolisiert den Übergang zwischen der Generation der Seven Deadly Sins und der neuen Generation von Rittern.

Seine professionelle, kühlere Ausstrahlung zeigt, wie ernst er seine Verantwortung für das Königreich nimmt.

Gleichzeitig wirkt er wie jemand, der seine Ideale aus der Kindheit nicht vergessen hat, sondern sie in eine reife Form gebracht hat.

Pelliot fungiert damit als Bindeglied in der Welt des Werkes:

vom begeisterten Fan der Seven Deadly Sins hin zum erwachsenen Ritter, der selbst Vorbild für andere werden kann.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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