Inami Naga ist eine fiktive Figur aus der visuellen Romanreihe „Nukige-ähnliche Insel“ des Studios Qruppo, die als fröhliche, wortgewandte SS-Soldatin und Spezialistin für elektronische Kriegsführung auf der Insel Seiran fungiert.
Name: Inami Naga
Spitzname: „Susu-ko“ (gegeben während des Bootcamps wegen ihrer auffälligen Satzendungen)
Geschlecht: Weiblich
Geburtstag: 27. Juli
Blutgruppe: O
Körpergröße: 167 cm
Herkunft: Präfektur Okinawa, später Umzug auf die Insel Seiran
Zugehörigkeit:
Seiran-Akademie, A-Abteilung, 1. Jahrgang
SS-Auszubildende → SS-Fünfte Einheit, operative Spezialistin für elektronische Kampfführung
In „Nukitashi THE ANIMATION“: Mitglied der FS-Zweiten Einheit
Synchronsprecherin (CV): Natsuyu Aizawa
Haustier: Der Papagei „Chupa-chan“ (in der Vorlage ein sogenannter „Felatio-Ovum“), sitzt meist auf ihrem Arm und spricht verständliche Menschensprache.
Inami ist dauerhaft gut gelaunt, liebt alles, was Spaß macht, und strahlt fast immer.
Sie wirkt naiv und verspielt, ist aber zugleich erstaunlich belastbar und handlungsstark.
Sie beendet fast jeden Satz mit einem markanten Slang-Partikel, was ihr einen eigenwilligen, lockeren Ton verleiht.
Diese Angewohnheit brachte ihr im Bootcamp den Spitznamen „Susu-ko“ ein, weil die Ausbilderin Rei Tadasugawa die ständigen Satzendungen störend fand.
Trotz ihrer fröhlichen Art hat sie empfindliche Punkte:
Wird sie wegen ihrer relativ großen Körpergröße geneckt, reagiert sie schnell verärgert.
Sie hört anderen gern zu, sammelt Geschichten, Sorgen und Klatsch aus SS und SHO (der leitenden Organisation) und verarbeitet das erstaunlich reflektiert.
Dieses Interesse an Menschen und ihre positive, aber strukturierte Denkweise verleihen ihr eine subtile Führungsautorität, die oft unterschätzt wird.
Inami ist offiziell elektronische Kampfführungs-Operatorin der SS-Fünften Einheit.
Sie unterstützt Einsätze, indem sie Kommunikation überwacht, elektronische Gegenmaßnahmen koordiniert und taktische Informationen liefert.
Akademisch liegt ihr eigentliches Leistungsniveau leicht unter dem Durchschnitt.
Da ihr Bauchgefühl und ihre Intuition bei Prüfungen jedoch auffällig oft richtig liegen, sind ihre Noten in der Praxis deutlich besser, als man erwarten würde.
Sie gilt als gute Zuhörerin und besitzt ein natürliches Talent, Menschen zu motivieren und zu organisieren.
Ikuko Onabuta schätzt sie so stark ein, dass sie nach Rei Tadasugawa die „übernächste“ ideale Kandidatin für das Amt der Disziplinarausschussvorsitzenden sieht.
Eine deutliche Schwäche ist ihre starke Neigung zur Reisekrankheit:
Sie wird in Flugzeugen, Autos, Helikoptern und besonders in Transport-LKWs sehr leicht übel, weshalb sie innerhalb der SS in die Fünfte Einheit versetzt wurde, um logistische Belastungen zu vermeiden.
Inami stammt aus einer schwierigen Familie mit stark belasteter Vaterfigur.
Ihr Vater ist praktisch arbeitsunfähig, abhängig von Alkohol und Glücksspiel und hat fast zwei Millionen Yen Schulden angehäuft.
Ihre Mutter verließ schließlich die Familie, nachdem sie die Situation nicht mehr ertragen konnte.
Inami sollte ursprünglich nach Tokio gehen, doch Geldmangel verhinderte dies.
Stattdessen zog sie gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Hayana auf die Insel Seiran.
Ihr Vater lebt ebenfalls dort weiter, bringt aber durch seine Spielsucht die Familie dauerhaft in prekäre Situationen.
Inami ist ihrem Vater gegenüber innerlich zerrissen:
Sie ist zutiefst enttäuscht und fassungslos über sein Verhalten, kann ihn aber als Blutverwandten nicht vollständig aufgeben.
Sie schwankt zwischen dem Wunsch, er möge früh, aber glücklich sterben, damit die Familie durch eine Versicherungszahlung entlastet wird, und der Angst, dass sein Tod sie zutiefst treffen würde.
Sie betrachtet diese Zerrissenheit als ihr persönliches Problem und möchte ausdrücklich nicht, dass andere es für sie lösen – sie will selbst eines Tages einen Abschluss finden.
Eine wichtige Selbstverpflichtung Inamis lautet, keinen festen Freund zu nehmen, bevor die Schulden ihres Elternhauses in Höhe von rund zwei Millionen Yen nicht vollständig getilgt sind.
Diese Regel prägt besonders ihre Beziehung zu Junnosuke Tachibana in ihrer eigenen Route.
Beziehung zu Junnosuke Tachibana
In verschiedenen Routen der Spiele hat Inami unterschiedliche Berührungspunkte mit Junnosuke.
In der Hinami-Route des ersten Teils ist sie seine Mitschülerin und Mitrekrutierte, als er sich als Spion bei der SS einschleust.
In der Misaki-Hotori-Route des ersten Teils wird sie durch den Antagonisten Tejima mental manipuliert und zur überzeugten Anhängerin der verschärften Sexualverordnung („Neue Super-Perverse-Verordnung“).
Durch den Einsatz des „Mercuoria-Protokolls“ und den daraus resultierenden Geschlechtsverkehr mit Junnosuke wird ihre Gehirnwäsche schließlich aufgehoben.
In „Nukige-ähnliche Insel 2“ ist sie im Misaki-Hotori-After-Story bereits reguläres SS-Mitglied, nachdem der große Sex-Skandal („Hame-Aufruhr“) vorbei ist.
In ihrer eigenen Route des zweiten Teils wachsen ihre Gefühle zu Junnosuke besonders stark.
Führungspotenzial und Stellung in der SS
Inami bewegt sich viel innerhalb der SS und des SHO, sammelt Sorgen, Alltagsprobleme und berufliche Frustrationen der anderen.
Sie fungiert damit unbewusst als eine Art inoffizielle Seelsorgerin und Informationsdrehscheibe.
Sie mag ihre Arbeit bei der SS grundsätzlich sehr:
Sie hat Spaß an erotischen Aktivitäten, bekommt für ihre Dienste gutes Geld, hat viele Freunde und erlebt jeden Tag etwas Neues.
Gleichzeitig nimmt sie die Schattenseiten des Systems wahr:
Sie ist sich bewusst, dass es Menschen gab, die eigentlich Hemmungen gegenüber Sex hatten, aber dennoch gezwungen waren, „überdreht sexuell“ zu agieren und dabei zu lächeln.
Nach der Einführung der „Wahren Perverse-Verordnung“, die die extremen Zwänge aufhebt, hat sie das Gefühl, dass sich diese Missstände weitgehend auflösen.
Dadurch kann sie entspannter und mit noch aufrichtigerem Spaß in ihrem Alltag leben.
Auftritte in „Nukige-ähnliche Insel 1“
Inami taucht im ersten Spiel nur ohne Standbild auf, als reine Dialogfigur.
Sie ist dennoch in mehreren Routen präsent.
Hinami-Watarai-Route:
Sie ist Rekrutin der SS zur selben Zeit wie Junnosuke, nachdem dieser sich als Spion eingeschleust hat.
Misaki-Hotori-Route:
Sie wird durch Tejimas Gehirnwäsche zur überzeugten Anhängerin der verschärften Sexualgesetzgebung.
Erst durch den speziellen Akt mit Junnosuke (unter Einsatz des Mercuoria-Protokolls) löst sich ihre Konditionierung.
Auftritte in „Nukige-ähnliche Insel 2“
Mit dem zweiten Teil erhält Inami endlich eine eigene Visualisierung als Standbildfigur.
Zusätzlich existiert ein kostenpflichtiger DLC, der eine vollständige „Inami-Naga-Route“ spielbar macht.
In dieser Route wird zwischen zwei Welten unterschieden, einer A-Welt und einer B-Welt.
Während die Junnosuke-Figur der A-Welt in die B-Welt versetzt wird, bleibt Inami der A-Welt in ihrer ursprünglichen Realität.
A-Welt-Inami und Junnosuke
Während Junnosuke aus der B-Welt in die A-Welt verschoben wird, kümmert sich A-Welt-Inami um diesen „falschen“ Junnosuke.
Als später die beiden Junnosuke – der aus der B-Welt und der aus der A-Welt – wieder in ihre jeweilige Ursprungswelt zurückkehren, kommt es zu einem Erinnerungschaos.
Der A-Welt-Junnosuke, dessen Erinnerungen durchmischt wurden, empfindet plötzlich starkes Herzklopfen für Inami.
Er gesteht ihr seine Gefühle, wird aber von ihr zunächst abgelehnt, da sie sich vorgenommen hat, vor der Tilgung der elterlichen Schulden keinen Freund zu haben.
Kurze Zeit später entdeckt Junnosuke einen vergrabenen Goldschatz (eine Art „Insel-Schatz“).
Er schenkt den kompletten Fund Inami und gesteht ihr erneut seine Liebe.
Inami ist von dieser Geste so bewegt, dass sie zustimmt, „probeweise“ mit ihm zusammen zu sein – vorerst unabhängig von der Geldfrage.
Ihre Maxime zur Schuldentilgung wird damit ein wenig aufgeweicht, wenn auch nicht ganz aufgehoben.
Erdbeben, Vulkanausbruch und Spendenentscheidung
Kurz nach ihrer Annäherung an Junnosuke erschüttert ein Erdbeben die Insel Seiran, und ein nahegelegener unbewohnter Vulkan bricht aus.
Straßen, Häuser und öffentliche Einrichtungen auf Seiran werden schwer beschädigt.
Obwohl SHO und andere Institutionen große Geldbeträge und Hilfen bereitstellen, reicht dies nicht aus, um den gesamten Wiederaufbau zu finanzieren.
Inami fühlt sich der Insel, die sie aufgenommen hat, zutiefst verpflichtet und möchte etwas zurückgeben.
Sie schlägt daher vor, den gefundenen Schatz vollständig als Spende für die Insel einzusetzen.
Die gesamten Mittel werden für den Wiederaufbau verwendet, und die Schulden der Familie Naga bleiben dadurch unverändert bestehen.
Trotzdem öffnet Inami ihr Herz weiter für Junnosuke:
Sie sagt zu ihm: „Lass uns das zusammen durchstehen“, und nimmt ihn damit sinnbildlich als Teil ihrer Familie auf.
Weitere Auftritte im zweiten Teil
Nachdem der Junnosuke der A-Welt aus der B-Welt zurückkehrt, verstehen er und Inami sich schnell und problemlos.
Seit der Änderung der Sexualverordnung hatte Inami eigenen Angaben nach keinen Sex mehr, bis Junnosuke wieder in die A-Welt zurückkehrt.
In einem anderen After-Story-Szenario, dem von Nanase Katagiri, tritt Inami unter dem Decknamen „Susuji Okita“ auf.
Sie ist dort Anführerin der Ersten Einheit der extrem sexualpolitischen Gruppe „Chin-Sengumi“, die im Geheimen versucht, die alte extreme Sexualverordnung wieder einzuführen.
Dieser Plan scheitert an Junnosuke und Nanase, und Inami wird besiegt.
In der After-Story von Fumino Kotoyose arbeitet Inami als PR-Verantwortliche des SHO.
Dort setzt sie ihr Kommunikationstalent ein, um Webmarketing-Kampagnen zu steuern und das Image der Organisation zu verbessern.
Ihr Talent, Menschen und Meinungsströme zu lesen, kommt in dieser Rolle besonders zur Geltung.
In der alternativen B-Welt-Version der Geschichte ist Inami ausschließlich Junnosuke, dem sogenannten „Sex-Kaiser“, als operative Kampfsupporterin zugeteilt.
Obwohl Junnosuke in dieser Welt von vielen gefürchtet wird, hat Inami praktisch keine Angst vor ihm.
In ihren Augen ist er einfach „ein Junge von Seiran mit etwas zu großem Penis“, nicht mehr und nicht weniger.
Diese unbeeindruckte Haltung hilft, eine natürliche und entspannte Dynamik zwischen den beiden aufzubauen.
Ihr positiver Charakter kombiniert mit einem logisch-strukturierten Denken macht sie in der B-Welt zu einer geborenen Anführerin.
Nach einem Putschversuch unter Führung von Akino Mizuhiki spielt Inami eine entscheidende Rolle bei der Reorganisation der SS.
Sie sammelt unter Kontrolle des SHO „entzogene“ SS-Soldaten wieder ein, bringt sie zusammen und führt sie zu den sogenannten „SS Big Four“, den vier mächtigsten SS-Figuren.
Dadurch wird sie zu einer Schlüsselfigur bei der Wiederherstellung der Machtstruktur in der B-Welt.
Inami trägt fast immer ihren Papagei „Chupa-chan“ auf dem Arm.
Das Tier besitzt eine auffallend hohe Intelligenz und versteht und spricht menschliche Sprache.
Chupa-chan nutzt den Schutzstatus und die Lobbyarbeit von Tierschutzorganisationen schamlos aus.
Er verhält sich häufig wie ein kleiner Tyrann und attackiert andere zum Beispiel, indem er ihnen ohne Hemmungen in das Gesäß pickt.
Diese bösartige Ader steht im scharfen Kontrast zu Inamis sonnigem Wesen.
Dadurch entsteht eine skurrile, aber sehr einprägsame Partnerdynamik zwischen Halterin und Haustier.
In der ursprünglichen Spielversion des ersten Teils erscheint Inami ausschließlich als Stimme ohne visuelles Standbild.
Erst in „Nukige-ähnliche Insel 2“ erhält sie ein eigenes Charakterbild und wird damit visuell vollständig in den Figurenkanon integriert.
Zusätzlich wurde ein kostenpflichtiger DLC veröffentlicht, der eine eigene, voll ausgearbeitete Route mit ihr freischaltet.
Diese Route vertieft ihre Hintergrundgeschichte, ihre Familienprobleme und ihre emotionale Entwicklung zu Junnosuke.
In der Anime-Adaption „Nukitashi THE ANIMATION“ wurden ihre Auftritte ausgebaut.
Unter anderem ist sie dort als Ladenangestellte in einem Geschäft zu sehen, wodurch sie in der Adaption präsenter und greifbarer wirkt.
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