August Allsand ist der Sohn des Grafen von Almes, ein durch Geld erkaufter Vizekommandant des Alessa-Ritterordens und ein bekannter Ritter, der im Alter von 29 Jahren bereits Stufe 30 erreicht hat.
In der Öffentlichkeit ist er vor allem für seinen Hass auf Abenteurer und seine skrupellosen Methoden berüchtigt.
Name: August Allsand
Geschlecht: Männlich
Alter: 29 Jahre
Status: Sohn des Grafen von Almes, Inhaber des Titels eines Vikomtes
Beruf / Rolle: Ritter, Vizekommandant des Alessa-Ritterordens
Stufe: 30
August ist der Sohn des Grafen von Almes und besitzt den Rang eines Vikomtes.
Anstatt sich den Posten zu verdienen, erwarb er seine Stellung als Vizekommandant des Alessa-Ritterordens mithilfe von Geld.
Trotz seines hohen Standes fehlt ihm echte Ritterehre, was im Widerspruch zu seiner Position als Krieger steht.
In Adelskreisen ist er zwar formal anerkannt, sein Charakter sorgt jedoch dafür, dass er nicht überall respektiert wird.
August ist für seinen ausgeprägten Hass auf Abenteurer weithin bekannt.
Er missbraucht seine Macht, um Menschen, die ihm nicht gefallen, mit fingierten Verbrechen zu überziehen.
Durch seine frühere Fähigkeit, Lügen zu durchschauen und selbst glaubwürdiger zu lügen, entwickelte er eine selbstgerechte und arrogante Haltung.
Moralische Skrupel zeigt er kaum, solange seine persönlichen Ziele oder sein Standesdünkel bedient werden.
Früherer Besitz des Skills „Logik der Lüge“
August besaß eine einzigartige Fähigkeit namens „Logik der Lüge“.
Diese ermöglichte es ihm, die Lügen anderer zu durchschauen und seine eigenen Lügen schwerer erkennbar zu machen.
Mit dieser Fähigkeit erfand er wiederholt Verbrechen und ließ unliebsame Personen verhaften.
Sie war das perfekte Werkzeug, um seine Macht zu missbrauchen und seinen Einfluss zu sichern.
Verlust seiner Fähigkeiten
Während einer Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Abenteurerin Fran und ihrem Lehrer wurde August seiner Fähigkeit „Logik der Lüge“ beraubt.
Der Lehrer nutzte die Fähigkeit „Fähigkeitendieb“, um August diese Skill zu entziehen.
Seit diesem Moment konnte August keine überzeugenden Lügen mehr erzählen.
Gleichzeitig verlor er auch einen Skill, der mit höfischen Ritualen und Etikette verbunden war.
Durch diesen zweiten Verlust begann er sich grob und unanständig zu verhalten.
Seine mangelnde Selbstbeherrschung führte später dazu, dass er sogar Mitgliedern der königlichen Familie gegenüber unhöflich wurde.
Während einer Goblin-Stampede wurde August um Verstärkung gebeten.
Aufgrund seines Hasses auf Abenteurer lehnte er jedoch jede Hilfe ab und ließ die Betroffenen im Stich.
Später erfuhr er, dass Fran alleine einen hochrangigen Dämon getötet und dessen Magiestein sowie seltene Materialien erbeutet hatte.
Von Habgier getrieben stellte er Fran beim Gildenmeister zur Rede und behauptete, sie würde lügen.
Er verlangte, dass Fran an den Ritterorden ausgeliefert und alle Magiesteine und Materialien beschlagnahmt würden.
Der Gildenmeister durchschaute ihn jedoch, da bekannt war, dass August die Bitte um Verstärkung zuvor abgelehnt hatte.
In dieser Situation verlor August durch den Lehrer sowohl „Logik der Lüge“ als auch die Etikette-Fähigkeiten.
Damit brach seine Maske als kontrollierter Adliger zusammen, und sein Charakter trat noch unverblümter zutage.
Ohne seine Fähigkeiten im höfischen Zeremoniell begann August sich immer schamloser zu benehmen.
Sein Verhalten wurde zunehmend unpassend für jemanden seines Standes.
Schließlich leistete er sich gegenüber Angehörigen des Königshauses eine schwerwiegende Unhöflichkeit.
Sein Vater, der Graf von Almes, geriet darüber in Wut und ließ ihn daraufhin unter Hausarrest stellen.
August akzeptierte diese Strafe jedoch nicht.
Bei nächster Gelegenheit stahl er Geld und floh aus seiner Haft.
Nach dem Verlust seiner Skills entwickelte August eine verzerrte Sicht auf seine Situation.
Er war überzeugt, dass er mit einem Fluch der Untoten belegt worden sei.
In seiner Vorstellung war Fran die Ursache dieses angeblichen Fluchs.
Daher begann er, sie verbittert und obsessiv zu hassen und machte sie für sein Unglück verantwortlich.
Er schloss sich mit Gyuran zusammen, um sich an Fran zu rächen.
Diese Verschwörung entsprang weniger rationalen Motiven als seinem verletzten Stolz und seiner Wahnvorstellung.
Der Graf von Almes beauftragte den Gildenmeister von Alessa damit, August aufzuspüren und festzunehmen.
Während August mit Gyuran konspirierte, wurde er schließlich vom Gildenmeister gefasst.
In den anschließenden Verhören kam ans Licht, dass August weit größere Verbrechen begangen hatte als bloße Machtwillkür im eigenen Land.
Es stellte sich heraus, dass er mit dem Königreich Raidos in geheimer Verbindung stand.
Sein Ziel war es, die Rechte am Labyrinth, die bislang bei der Gilde lagen, an externe Kräfte zu bringen.
Er arbeitete somit gegen die Interessen seiner eigenen Stadt und seines eigenen Landes, nur um sich selbst Vorteile und Einfluss zu sichern.
August Allsand ist eine Figur, die Adelstitel, militärische Stellung und persönliche Schwäche in sich vereint.
Seine Geschichte zeigt, wie gefährlich eine Kombination aus Macht, fehlender Moral und manipulativen Fähigkeiten sein kann.
Der Verlust seiner Skills entlarvte ihn und nahm ihm das Werkzeug, mit dem er andere beherrscht hatte.
Statt Einsicht entwickelte er jedoch nur mehr Hass, Paranoia und Selbstmitleid und rutschte so immer tiefer in Verrat und Kriminalität ab.
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