Ema Yamato ist eine fiktive Eiskunstläuferin aus dem Manga „Medalist“ und Mitglied des renommierten Vereins Rengecha FSC, die sich durch ihre große Körpergröße, ihr ausdauerndes Training und ihre besonders sorgfältige Lauftechnik auszeichnet.
Ema tritt erstmals als Schülerin der vierten Klasse einer Grundschule auf und ist ein Jahr jünger als Inori Yuitsuka.
Sie lebt in Kyoto, muss ihre Prüfungen aber oft an anderen Orten ablegen, etwa in Nagoya in der Eishalle von Ōsu.
Sie gehört zu den ersten Schülerinnen, die von Yudai Jakuzure bereits vor der Anfängerstufe betreut werden.
Obwohl sie in einem vermeintlichen „Eliteverein“ lange hinter den anderen zurückliegt, entwickelt sie sich zu einer technisch sehr stabilen Läuferin.
Ihre Stärke liegt in ihrer hohen Durchschnittsqualität: viele sauber ausgeführte Elemente statt weniger auffälliger Höhepunkte.
Inori Yuitsuka beschreibt ihre Programme als „eine aufeinander gestapelte Abfolge von vielen, vielen guten Teilen“.
Name: Ema Yamato
Verein: Rengecha FSC
Sportart: Eiskunstlauf
Alter (bei erstem Auftreten): 10 Jahre
Klassenstufe: 4. Klasse Grundschule
Geburtsdatum: 24. Juni
Sternzeichen: Krebs
Blutgruppe: AB
Körpergröße (bei erstem Auftreten): 148 cm
Familienstand: Einzelkind
Synchronsprecherin (Originalfassung): Kotori Koiwai
Ema ist die Kindheitsfreundin von Suzu Kamoto, die sie überhaupt erst zum Eiskunstlauf bringt.
Die beiden verstehen sich sehr gut, und Ema bewundert Suzu aufrichtig als Läuferin und als Mensch.
Beim eigentlich geplanten 1.-Kyu-Badgetest in Kyoto fällt Ema wegen gesundheitlicher Probleme aus.
Als sie den Ersatztermin in der Eishalle Ōsu in Nagoya wahrnimmt, begegnet sie dort Inori Yuitsuka und den anderen.
Innerhalb von Rengecha FSC gilt sie zunächst als Nachzüglerin.
Ihre Wachstumsschübe und wiederkehrenden Schmerzen führen dazu, dass sogar ein Vereinswechsel in Betracht gezogen wird.
Mit der Unterstützung von Trainer Yudai Jakuzure schafft sie jedoch die Wende.
Unmittelbar nach dem Bestehen der 1.-Kyu-Prüfung gewinnt sie beim Westjapanischen Grund- und Mittelschülerwettbewerb in der 1.-Kyu-Kategorie vor Inori.
Später kämpft sie in der Novice-Klasse mit einer starken Konkurrenz.
Trotz vieler Rückschläge bleibt sie optimistisch und betont, dass sie immer wieder von vorn anfangen und sich neu hineinarbeiten kann.
Ema hat eine eher dunkle Haut und etwas kräftigere Augenbrauen.
Ihre Wangen sind fast immer gerötet, was ihr ein lebendiges, warmes Aussehen verleiht.
Ihr langes Haar trägt sie nach hinten gebunden und mit einer großen gelben Schleife zusammengefasst.
Die Schleife ist ihr Markenzeichen und macht sie auf und neben dem Eis leicht wiedererkennbar.
Durch ihr schnelles Wachstum ist sie für ihr Alter außergewöhnlich groß.
In ihrer Schulklasse wirkt sie dadurch reifer, fast wie eine ältere Schwester oder sogar wie eine „Mutterfigur“.
Ema ist ein ruhiges, eher introvertiertes Mädchen, das aber klar und deutlich sagen kann, was sie denkt.
Sie prahlt nicht mit ihren Ansichten, kann sich aber behaupten, wenn es nötig ist.
Sie ist eine ausgeprägte „Macherin“ und arbeitet lieber still im Hintergrund, statt viel zu reden.
Ihr Motto ist, Dinge lieber zu tun als groß anzukündigen – eine typische still fleißige Person.
Obwohl sie Einzelkind ist, besitzt sie eine ausgeprägte Beschützermentalität.
Klasskameraden verlassen sich oft auf sie und suchen bei ihr Trost, weil sie ihnen reif und zuverlässig vorkommt.
Das gefällt ihr durchaus, aber insgeheim genießt sie es auch, wenn Suzu Kamoto sie wie eine kleine Schwester behandelt.
Für Ema ist es ein schönes Gleichgewicht: in der Klasse „Beschützerin“, bei Suzu „Schützling“.
Ema verspricht sich selbst, dass sie Eiskunstlauf nie hassen wird, auch wenn sie nicht sofort besser wird.
Diese Haltung zieht sich durch ihre gesamte Entwicklung und macht sie zu einer sehr beständigen Sportlerin.
Emas Spezialität ist die konstante Qualität – sie liefert in allen Bereichen ein gutes Niveau.
Statt auf spektakuläre Einzelelemente zu setzen, glänzt sie durch präzises, durchgehend sauberes Skaten.
Ihre langen Durststrecken, in denen der Erfolg auf sich warten ließ, haben sie geprägt.
Sie hat ihren Körper und ihre Technik systematisch verfeinert und achtet sehr darauf, jedes Element sauber durchzuführen.
Beobachter wie Inori Yuitsuka beschreiben ihre Programme als eine Summe vieler „Stärken auf Stärken“, die sich zu einem harmonischen Gesamtbild addieren.
Ihr Eislauf wirkt deswegen ausgereift, kontrolliert und sorgfältig choreografiert.
Yudai Jakuzure ist einer der wichtigsten Menschen in Emas sportlicher Laufbahn.
Sie gehört zu den ersten Schülern, die er schon vor dem Erreichen der eigentlichen Anfängerklasse betreut.
Jakuzure nimmt Emas Wachstumsprobleme sehr ernst und begegnet ihr mit großem Einfühlungsvermögen.
Er erkennt ihre Neigung zum Übertraining und versucht, sie vor körperlicher Überlastung zu schützen.
Statt sie zu drängen, ermutigt er sie, ihren Körper zu pflegen: ausreichend Ruhe, Massagen und bewusste Regeneration.
Auch in Phasen, in denen sich kein sichtbarer sportlicher Erfolg einstellt, bleibt er an ihrer Seite und gibt ihr Sicherheit.
Ein für Ema prägender Satz von ihm lautet sinngemäß:
„Egal wie groß du später wirst, ich mache aus dir eine großartige Eiskunstläuferin.“
Diese Zusage hilft ihr, ihre Körpergröße nicht länger als Feind, sondern als Teil ihrer Identität zu akzeptieren.
Mit dieser mentalen Unterstützung überwindet sie ihre Krise, besteht die 1.-Kyu-Prüfung und feiert ihren ersten großen Erfolg mit Gold bei der Westjapanischen Schülermeisterschaft.
Ema wächst in kurzer Zeit ungewöhnlich stark, was zu erheblichem Längenwachstum und damit verbundenen Schmerzen führt.
Die sogenannten Wachstumsschmerzen betreffen vor allem ihre Beine und machen das Skaten häufig zur Qual.
Sie versucht, die durch Schmerzen verlorene Trainingszeit durch besonders hartes und umfangreiches Training wieder aufzuholen.
Das führt zu einer gefährlichen Spirale: Überlastung, Verletzung, Pause – und dann wieder Überforderung.
In ihrer Verzweiflung kommt sie sogar auf den Gedanken, weniger zu essen.
Sie glaubt, dass ihr Wachstum dadurch gebremst würde und sie wieder „normal“ laufen könnte.
Dieses Essensverhalten ist ein deutlicher Ausdruck ihrer Überforderung.
Jakuzure greift hier bewusst ein, zeigt ihr einen gesünderen Weg und vermittelt ihr, dass ein starker, gut versorgter Körper für ihren Sport unerlässlich ist.
Durch angepasste Trainingspläne, regelmäßige Pausen und Behandlung der Schmerzen lernt Ema, ihren Körper ernst zu nehmen.
So entwickelt sie sich langfristig zu einer robusten, technisch sauberen Läuferin, die aus ihren Schwierigkeiten Stärke zieht.
Suzu Kamoto
Suzu Kamoto ist Emas Kindheitsfreundin und Motivation, überhaupt mit Eiskunstlauf anzufangen.
Ema verehrt sie als talentierte Läuferin und orientiert sich an ihrem Beispiel.
Zwischen den beiden herrscht ein sehr familiäres, warmes Verhältnis.
Suzu behandelt Ema oft wie eine kleine Schwester, was Ema heimlich sehr glücklich macht.
Inori Yuitsuka
Inori Yuitsuka ist zunächst eine Begegnung im Rahmen von Prüfungen und Wettkämpfen.
Ema trifft sie, als sie wegen des verschobenen 1.-Kyu-Tests nach Nagoya in die Ōsu-Eishalle kommt.
Inori betrachtet Emas Skating mit großem Respekt.
Sie beschreibt Emas Läufe als vielschichtig und erkennt in ihr eine Läuferin, die hart und strukturiert an allen Details arbeitet.
Beim Westjapanischen Grund- und Mittelschülerwettbewerb in der 1.-Kyu-Kategorie gelingt es Ema, Inori zu schlagen und Gold zu holen.
Damit etabliert sie sich endgültig als ernstzunehmende Konkurrentin in ihrer Altersklasse.
Ema zeichnet sich durch eine außergewöhnlich positive und belastbare Mentalität aus.
Selbst in schwierigen Phasen betont sie, dass sie sich von Rückschlägen nicht dauerhaft bremsen lässt.
Sie ist überzeugt davon, dass sie das Skaten nie hassen wird, auch wenn Fortschritte auf sich warten lassen.
Ihr Fokus liegt auf dem „Dranbleiben“ und dem stetigen Neuaufbau nach Rückschlägen.
Zu ihrem eigenen Stil sagt sie sinngemäß, dass sie immer wieder von vorne anfangen und sich neu hineinsteigern kann.
Sie bittet ihren Trainer: „Das, was ich am besten kann, ist neu anzupacken – bitte mach da weiter mit mir mit.“
Diese Haltung ist typisch für Ema: statt schnell aufzugeben, sucht sie aktiv nach Wegen, erneut anzusetzen und weiterzumachen.
Sie sieht ihr Können als etwas, das man immer wieder nachschärfen und aufbauen kann.
Ema hat auffallend häufig Probleme mit Tauben.
Vögel, insbesondere Tauben, scheinen sie immer wieder anzufliegen oder zu bedrängen.
Aus diesem Grund gibt sie offen zu, dass sie Tauben nicht leiden kann.
Diese kleine Marotte verleiht ihr eine humorvolle, menschliche Note jenseits des Eises.
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