Sylvester ist der amtierende Herr von Ehrenfest und bekannt für seine außergewöhnliche Persönlichkeit. Mit seinem charakteristischen Aussehen und einer oft verspielten, aber auch verantwortungsvollen Art, vereint er viele verschiedene Facetten in sich. Trotz seiner Neigung, Verwaltungsaufgaben zu vermeiden und diese seinem Halbbruder Ferdinand aufzubürden, ist er seinen Freunden und der Familie gegenüber stets fürsorglich. In kritischen Situationen zeigt Sylvester jedoch Entschlossenheit und Überraschungen – sogar gegenüber engsten Vertrauten. Seine Entscheidungen bewegen das Geschehen rund um Ehrenfest maßgeblich und oft auf unerwartete Weise.
Sylvester hat blau-violette Haare, die er zu einem Pferdeschwanz zusammenbindet und mit einer silbernen Haarnadel fixiert.
Seine tiefgrünen Augen verleihen ihm einen entschlossenen Ausdruck, der durch markante, ausdrucksstarke Augenbrauen betont wird.
Kindliches Gemüt und Verantwortungsbewusstsein
Obwohl Sylvester in wichtigen Momenten als Leiter und Herr von Ehrenfest auftritt, besitzt er auch eine kindliche, schelmische Seite.
Er liebt es, andere – wie zum Beispiel Myne bei ihrem ersten Treffen – zu necken und probiert gern Neues aus.
Eigenwilligkeit und Nachlässigkeit
Als Herr nimmt er seine Aufgaben nicht immer ernst. Er ist dafür bekannt, Amtsgeschäfte oft zu vernachlässigen und Ferdinand damit zu beauftragen.
Sein Interesse wecken vor allem neuartige oder unterhaltsame Dinge; manchmal zieht er inkognito durch die Unterstadt, um spannende Dinge zu erleben.
Sylvester ist seinen Familienmitgliedern grundsätzlich sehr zugeneigt.
Er wurde besonders von den Rivalitäten seiner Geschwister geprägt und wünscht sich Harmonie unter seinen Kindern.
Seine Beziehung zu Ferdinand ist ambivalent: Einerseits vertraut er ihm wichtige Aufgaben an, andererseits schiebt er ihm unliebsame Pflichten zu.
Mit Myne geht er fürsorglich um und adoptiert sie sogar, um sie zu schützen, was zum Bruch mit ihrer Herkunftsfamilie führt.
Begegnung mit Myne und das Frühjahrsritual
Nachdem Ferdinand ihm von Mynes Bedeutung berichtet, nimmt Sylvester als blauer Priester am Frühlingsritual teil.
Er besucht daraufhin das Waisenhaus und die Werkstätte, um sich von Benno, Lutz und den Waisenkindern Informationen über Myne zu holen.
Davon überzeugt, dass Myne dem Gebiet nützlich ist, stellt er ihr ein magisches Artefakt zur Verfügung.
Adoption und Schutz vor anderen Adeligen
Um Myne vor fremden Adeligen zu schützen, adoptiert Sylvester sie als seine Tochter.
Im Gegenzug muss sie jedoch jeglichen Kontakt zu ihrer ursprünglichen Familie abbrechen.
Die Nachfolgeregelung von Wilfried
Durch seine Erfahrungen mit familiären Konflikten überträgt er Wilfried das Amt des Nachfolgers.
Die Ausbildung überlässt er jedoch Veronica, in dem Glauben, Wilfried würde sich ähnlich wie er entwickeln.
Als ein Rollentausch mit Rozemyne stattfindet, erkennt Sylvester, dass Wilfried im Vergleich zu Waisenkindern, Händlerlehrlingen und grauen Priesteranwärtern zurückbleibt.
Florencia bezeichnet Wilfried daraufhin als unfähig.
Kalte Entschlossenheit in Krisensituationen
Sylvester zeigt auch eine sehr kühle und entschlossene Seite.
So lässt er seinen Onkel, den Oberpriester, hinrichten, weil dieser versucht hat, Adel aus einem anderen Gebiet nach Ehrenfest zu holen und Myne zu entführen.
Seine Mutter Veronica, die gefälschte Einreiseunterlagen für Ehrenfest ausstellte, wird von ihm inhaftiert.
Sylvester wird oft als Exzentriker betrachtet, da er sich für neue, amüsante Dinge begeistert
und sogar heimlich die Unterstadt aufsucht, um ungewöhnliche Erfahrungen zu sammeln.
Keine spezifischen Zitate überliefert.
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