Wilfried ist der älteste Sohn von Sylvester und Florencia und der ältere Stiefbruder von Myne, obwohl sie im gleichen Alter sind. Anfangs wurde er als Erbe des Familienoberhaupts auserkoren, zeigte jedoch wenig Interesse an Bildung und flüchtete oft vor seinen Pflichten. Durch die Einflüsse seiner Großmutter Veronica wuchs er sehr verwöhnt auf. Erst als seine Position als Erbe bedroht war, begann er ernsthaft zu lernen und seine Rolle auszufüllen, was jedoch zu vielen Auseinandersetzungen und Unsicherheiten führte. Trotz zahlreicher Rückschläge und Herausforderungen zeigt Wilfried schließlich eine respektvollere und gelassenere Haltung gegenüber Myne und findet seinen eigenen Weg.
Wilfried hat einen Charakter, der seinem Vater Sylvester ähnelt.
Myne nennt ihn daher oft „Mini-Sylvester“.
Er ist als Kind verwöhnt und zeigte wenig Disziplin in Bezug auf Lernen oder Amtspflichten.
Wilfried neigt dazu, seine eigenen Wünsche und Freiheiten zu priorisieren.
Gegenüber anderen, die ihm überlegen erscheinen oder neue Wege gehen, entwickelt er leicht Neid.
Mit zunehmender Verantwortung beginnt er, reifer und selbstkritischer zu werden.
Nach einigen schweren Erlebnissen wird er ausgeglichener und freundlicher gegenüber seinen Mitmenschen.
Wilfried wurde als ältester Sohn von Sylvester und Florencia in eine wohlhabende Adelsfamilie geboren.
Er ist mit Myne zwar im gleichen Alter, aufgrund unterschiedlicher Zeremonien jedoch ihr Stiefbruder.
Von Anfang an plante sein Vater, ihn zum nächsten Oberhaupt des Gebiets zu machen.
Seine Großmutter Veronica nahm großen Einfluss auf seine Erziehung, wodurch er sehr verwöhnt und nachlässig wurde.
Kindheit unter Veronicas Einfluss
Wilfried wuchs stark verwöhnt durch Veronica auf.
Aufgrund ihrer Nachsicht begann er, Lernen zu vernachlässigen.
Seine Tage füllten sich mit dem Versuch, seinen Gefolgsleuten zu entkommen.
Am Ende seiner Taufe konnte er weder lesen noch Noten von Instrumenten unterscheiden.
Eifersucht und Rivalität mit Myne
Er sah mit Eifersucht, wie Myne Freiheiten genoss, die ihm selbst nicht zustanden.
Es kam immer wieder zu Spannungen und Rivalität zwischen den beiden.
Austausch der Lebensweise mit Myne
Durch Mynes List wurden Wilfried und Myne gezwungen, ihre Plätze zu tauschen.
Wilfried musste die Lebensumstände von Waisen, Kaufmannslehrlingen und grauen Gotteskinderlehrlingen kennenlernen.
Dabei erkannte er, wie viel Nachholbedarf er im Vergleich zu diesen Kindern hatte.
Drohung mit Enterbung und Ausbildung
Als Ferdinand ihm mit Entzug des Erbrechts drohte, änderte Wilfried seine Einstellung.
Er begann fleißig zu lernen, um seine Position als Sohn des Oberhaupts zu wahren.
Wegfall des Titels nach Veronicas Intrige
Beeinflusst von Adligen aus Veronicas Fraktion, suchte er trotz Verbots Veronica in ihrer Haft auf.
Dadurch verlor er die Zusage, das nächste Oberhaupt zu werden.
Akademische Erfolge und Soziale Unbeholfenheit
Im Adeligeninstitut konnte Wilfried mit sehr guten Noten glänzen.
Soziale Situationen fielen ihm jedoch schwer, was selbst Myne, die gesellige Probleme hat, bemerkte.
Verlobung mit Myne und erneute Ernennung
Um zu verhindern, dass Myne an eine andere Adelsfamilie verloren geht, wurde eine Verlobung mit Wilfried arrangiert, als beide zehn Jahre alt waren.
Er wurde dadurch wieder als zukünftiges Oberhaupt eingesetzt.
Spannungen mit dem Reinseitigen und der Entlobung
Sowohl der Rückhalt aus Mynes Unterstützerkreis als auch die schwierigen politischen Umstände sorgten zunehmend für Spannungen zwischen ihnen.
Wilfried begann sich mit der Verlobung unwohl zu fühlen.
Schließlich wurde die Verlobung gelöst, als Myne zur dritten Frau von Prinz Sigiswald werden sollte.
Erneute Annäherung zu Myne
Nach der Auflösung der Verlobung wirkte Wilfried entspannter und zeigte eine sanfte Haltung gegenüber Myne, die sie überraschte.
Wilfried ist der Sohn von Sylvester und Florencia.
Er hat eine komplizierte Beziehung zu seiner Großmutter Veronica, die ihn sehr verwöhnte und gegen die Wünsche der Familie beeinflusste.
Zu Myne entwickelte er eine Mischung aus Eifersucht, Rivalität und späterer Kooperation.
Ferdinand wirkte als eine Art Mentor und Antreiber in seinem Leben.
Wilfried zeichnete sich nicht durch besondere Fähigkeiten aus, vor allem da er viele grundlegende Dinge erst spät lernte.
Mit intensivem Studium konnte er jedoch im Adeligeninstitut zu den besten Schülern gehören.
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