Nine ist der Protagonist von Zankyou no Terror. Er ist ein hochintelligenter, kühler und besonnener 17-jähriger Schüler mit einer bewegten Vergangenheit. Zusammen mit Twelve stiehlt er eine geheime Atombombe aus einer Wiederaufbereitungsanlage in Aomori und taucht ein halbes Jahr später als gewöhnlicher Schüler in Tokio unter. Nine wuchs als Waisenkind in einer unter staatlicher Kontrolle stehenden Institution auf, floh aber vor acht Jahren mit Twelve. Er ist ein Stratege, der große Pläne verfolgt, doch tief in ihm verbergen sich Einsamkeit, Schuld und Sehnsucht nach Verständnis.
Nine trägt eine dunkelblaue, markante Brille mit dickem Rand.
Er hat ein recht schlankes Äußeres und wirkt oft ernst und distanziert.
Nine ist brillant, analytisch und bleibt selbst in kritischen Momenten ruhig.
Er begegnet allem mit kühlem Kalkül und lässt sich selten von Emotionen leiten.
Dennoch ist seine Gefühlswelt komplex – tief in seinem Inneren trägt er das Bedürfnis nach Akzeptanz und Erinnerung an sich und Twelve.
In seiner Kindheit wurde Nine gemeinsam mit anderen talentierten Waisenkindern im Rahmen des sogenannten „Athen-Projekts“ in eine staatliche Einrichtung gebracht.
Vor acht Jahren floh er mit Twelve aus dieser Institution.
Später stahlen beide eine vom japanischen Staat heimlich entwickelte Mini-Atombombe aus einer Wiederaufbereitungsanlage in Aomori.
Nine ist außergewöhnlich intelligent, behält in allen Situationen einen kühlen Kopf und verfügt über fortgeschrittene Kenntnisse in Sprengstoff und Technik.
Er ist ein strategisches Genie, das Pläne akribisch vorbereitet und durchführt.
Nine steht Twelve sehr nahe; sie vertrauen sich vollkommen und verfolgen gemeinsame Ziele.
Im Laufe der Handlung entwickelt er auch eine Verbindung zu Lisa Mishima, die durch die Ereignisse zwischen die Fronten gerät.
Zu Kenjirō Shibazaki entwickelt er eine besondere Beziehung, da Nine ihn unbewusst als denjenigen auswählt, der ihn und seine Absichten verstehen und stoppen soll.
Auf Lisas Frage, welche Musik er höre, antwortet Nine, es sei Musik aus einem kalten Land (Island).
Die Bombe in der Wiederaufbereitungsanlage
Gemeinsam mit Twelve gelingt es Nine, in der Atomanlage Aomori eine Mini-Atombombe zu stehlen.
Mit diesem Schritt wollen sie die japanische Regierung für deren dunkle Machenschaften zur Rechenschaft ziehen.
Das Leben als Schüler in Tokio
Ein halbes Jahr nach dem Diebstahl leben Nine und Twelve inkognito als Schüler in Tokio und planen eine Serie von Anschlägen.
Nine bleibt dabei stets berechnend und hält Twelve als Partner fest an seiner Seite.
Bombenanschläge und der Eingriff von Five
Nine legt Sprengladungen in Gebäuden, die in Verbindung zur neuen Friedensakademie stehen.
Nach einem Anschlag auf die U-Bahn mischt sich jedoch Five ein, woraufhin Nine gezwungen ist, die Bombe selbst zu entschärfen.
Der Höhepunkt am Flughafen Haneda
Als Five einen gefälschten Drohhinweis veröffentlicht, reisen Nine, Twelve und Lisa getrennt zum Flughafen Haneda.
Nine nimmt es dort in einer Art Schachspiel mit Five auf, um die Position der versteckten Bombe herauszufinden.
Die Entführung von Lisa und Konflikt mit Twelve
Twelve will die entführte Lisa retten, doch Nine bittet ihn, dies nicht zu tun.
Twelve widersetzt sich, woraufhin Nine allein zur Schule geht, um die letzte Bombe zu holen.
Finales Geständnis und die Drohung
Schließlich stellt sich Nine der Polizei und verlangt eine Pressekonferenz.
Wegen Fives Sabotage kann die Konferenz nicht stattfinden; stattdessen wird ein zuvor aufgenommenes Video ausgestrahlt.
Darin informiert Nine die Bevölkerung, dass in zwei Stunden die gestohlene Atombombe explodieren werde und legt am Ende seine Maske ab.
Die Bombe steigt als Ballon in die Stratosphäre und explodiert dort, wobei ein riesiger elektromagnetischer Impuls und eine Polarlicht-ähnliche Erscheinung ausgelöst werden.
Die Wahrheit und der letzte Wunsch
Nines wahre Absicht ist es, einen unübersehbaren Skandal zu provozieren, den niemand vertuschen kann.
Zugleich möchte er, dass jemand – namentlich Kenjirō Shibazaki – ihn versteht und zur Strecke bringt.
Gegenüber Shibazaki sagt er: „Du selbst warst der Ödipus.“
Die letzten Momente
Als das US-Militär eingreift und Twelve erschossen wird, verliert Nine die Kontrolle und erwägt, die Sprengvorrichtung im Atomkraftwerk zu zünden.
Shibazaki hält ihn jedoch davon ab, und Nine übergibt ihm das Gerät.
Mit den Worten: „Erinnere dich an uns. Daran, dass wir existiert haben“, bricht er vor Shibazaki zusammen und stirbt.
„Erinnere dich an uns. Daran, dass wir existiert haben.“
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