Shun Aonuma ist einer der Hauptcharaktere aus "Shinsekai yori". Von klein auf ist er der intelligente, fürsorgliche Freund von Saki Watanabe. Shun ist außergewöhnlich klug, einfühlsam und übernimmt oft eine Führungsrolle innerhalb der Gruppe. Nach einer dramatischen Trennung mit seinem Freund Satoru Asahina distanziert er sich jedoch von seinen Mitmenschen. Letztlich gerät Shun in eine tragische Situation, da er sich in einen sogenannten "Karmabestie" verwandelt, um die anderen zu schützen. Sein Schicksal beeinflusst die gesamte Handlung und hinterlässt tiefe Spuren bei Saki und ihren Freunden.
Keine spezifischen Angaben.
Shun Aonuma gilt als sehr klug, neugierig und umsichtig.
Er hat ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und kümmert sich selbstlos um seine Freunde.
Innerhalb der Gruppe nimmt er eine natürliche Führungsrolle ein und wird von Mitschülern und Lehrern respektiert.
Von seiner Kindheit an ist Shun ein enger Freund von Saki Watanabe.
Er zählt zu den besten Schülern der sogenannten "Gesamtheitlichen Klasse" und genießt großes Vertrauen.
Ab einem gewissen Zeitpunkt zieht er sich nach dem Beziehungsende mit Satoru Asahina immer mehr zurück, besucht die Schule nicht mehr und bricht den Kontakt zu seinen Freunden ab. Dieser Rückzug ist ein Resultat seiner eigenen drohenden Transformation zur "Karmabestie".
Shun besitzt außergewöhnlich starke und kontrollierte psychokinetische Kräfte, die im Kosmos von "Shinsekai yori" als Juruiku bekannt sind.
Auch unter Notsituationen behält er einen klaren Kopf, denkt strategisch und ist in der Lage, ausweglos erscheinende Lagen mit seinem Verstand zu meistern.
Er ist seit Kindheitstagen mit Saki Watanabe befreundet und wird von ihr heimlich bewundert.
Mit Satoru Asahina ist er eine Zeitlang in einer romantischen Beziehung, trennt sich aber plötzlich von ihm.
Nach der Trennung zieht er sich von allen Freunden zurück, um sie vor seinem wachsenden Problem zu schützen.
Die Zeit des frischen Grüns
Shun Aonuma besucht mit den anderen die Gesamtheitliche Klasse und gehört zu den besten Schülern, sowohl in akademischer Hinsicht als auch im Umgang mit seinen psychischen Kräften.
Er genießt großes Vertrauen und wird von Saki besonders gemocht.
Während eines Schulausflugs belauscht die Gruppe zufällig die wahre Geschichte der Welt und wird daraufhin vom Mönch Rijin aufgrund eines Regelverstoßes ihrer Kräfte beraubt und abgeführt.
Sommernacht
Auf dem Transport werden sie von der rebellischen Bakenezumi-Kolonie "Tsuchigumo" überfallen.
Rijin stirbt bei dem Angriff und Shun – nun ohne Kräfte – weist die Gruppe an, sich in alle Winde zu zerstreuen, um zu überleben.
Gemeinsam mit Maria Akizuki und Mamoru Itō gelingt ihm die Flucht.
Später schließen sie sich Saki und Satoru wieder an.
Durch eine von Saki inspirierte Methode erhalten sie ihre Kräfte zurück und Shun hilft, die Strafen für die Regelverletzung zu umgehen.
Tiefer Herbst
Zwei Jahre nach dem Camping-Vorfall führt die Gruppe ein scheinbar normales Schulleben.
Zwischen den Jugendlichen entwickelt sich, genetisch gesteuert, vermehrt Liebe unter Gleichgeschlechtlichen.
Shun und Satoru beginnen eine Beziehung, doch Shun bricht sie jäh ab und isoliert sich immer stärker.
Anzeichen einer Entfremdung treten auf; schließlich bleibt er ganz von der Schule fern.
Shun hat inzwischen erkannt, dass er sich zur Karmabestie ("Hashimoto-Appelbaum-Syndrom") entwickelt und will seine Freunde nicht gefährden.
Saki sucht ihn dennoch auf.
Im vertraulichen Gespräch gesteht Shun, was mit ihm geschieht und dass er Saki geliebt hat.
Als Shun wahrnimmt, dass er sich nicht mehr kontrollieren kann, verschwindet er im Chaos seiner entfesselten Kraft.
Winterlicher Donner
Auf Befehl der oberen Instanzen werden Saki und viele andere einer Gedächtnismanipulation unterzogen – die Existenz von Shun wird vollständig aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht.
Trotzdem bleibt eine vage Erinnerung an einen "gesichtslosen Jungen", besonders bei Saki und den anderen aus der Gruppe.
Was ist eine Karmabestie?
Im Kosmos von Shinsekai yori gelten Karmabestien als sagenumwobene Monster.
Tatsächlich handelt es sich um Menschen in einem schwerwiegenden Stadium des Hashimoto-Appelbaum-Syndroms.
Ihre psychokinetischen Kräfte lassen sich nicht mehr kontrollieren; entweichende Energie verwandelt alles in ihrer Nähe, meist mit fatalen Konsequenzen.
Shun erkennt sein Syndrom und recherchiert selbstständig im Archiv, um mehr darüber zu erfahren.
Sein unkontrollierbarer Kraftausbruch mutiert lebende und unbelebte Materie, tödliche Auswirkungen inklusive.
Sogar seine Familie und fast alle Lebensformen in seinem Dorf werden von seinen entfesselten Fähigkeiten verändert – nur der Hund Subaru überlebt als Mutation.
Eine Therapie gibt es nicht. Die Führung übergibt Betroffenen Gift und fordert zum Suizid auf.
Shun ist unfähig, sich mit dem Gift das Leben zu nehmen, da seine entgleisten Kräfte es neutralisieren.
Zur Verhinderung weiterer Zerstörung versucht er, die Energie in sogenannte "Hachi-Tama" umzuleiten, kleine Objekte, die die Kräfte dispergieren.
Später wird beschrieben, wie auch andere, wie zum Beispiel Izumi Kutekawa, dem gleichen Schicksal begegneten.
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