Maria Akizuki ist eine der Hauptfiguren aus „Shinsekai yori“. Sie ist eine außergewöhnlich attraktive Jugendliche mit auffallend roten Haaren und blasser Haut. Schon als Kind war sie die enge Freundin von Saki Watanabe und entwickelte sich zu einer selbstbewussten, temperamentvollen jungen Frau. Obwohl sie oft die Initiative übernimmt, insbesondere gegenüber Mamoru Itō, zeigt Maria auch eine sanfte und beschützende Seite, besonders gegenüber ihren engen Freunden. In der Handlung spielt sie als Anführerin und als jemand, die sowohl Liebe als auch tiefes Mitgefühl verkörpert, eine entscheidende Rolle. Ihr Schicksal ist eng mit den zentralen Konflikten der Geschichte und dem tragischen Verlauf der Handlung verbunden.
Maria Akizuki ist ein wunderschönes Mädchen mit leuchtend rotem Haar und sehr heller, fast durchscheinender Haut. Ihr Aussehen wird oft als zart und anmutig beschrieben, was sie von ihren Altersgenossen abhebt.
Maria ist stark, willensstark und nimmt häufig die Führungsrolle in der Gruppe ein. Trotz ihres charmanten und sanften Aussehens besitzt sie eine ausgeprägte Durchsetzungskraft. Sie ist besonders fürsorglich gegenüber den Schwächeren, wie Mamoru Itō, den sie oft unterstützt und leitet. Allerdings offenbart sie auch eine verletzliche Seite, wie ihre Angst vor Gruselgeschichten zeigt.
Ihre engste Freundin und auch zeitweise ihre romantische Partnerin ist Saki Watanabe. In ihrer Schulzeit ist sie Teil einer engen Gruppe, die gemeinsam zahlreiche Abenteuer durchläuft. Mamoru Itō hat lange Zeit heimlich Gefühle für Maria, schließlich erwidert sie diese nach einer Gruppe-Abstimmung. Mit Mamoru hat sie später ein Kind.
Frühling der Jugend
Maria Akizuki besucht gemeinsam mit ihren Kindheitsfreunden, darunter Saki Watanabe, das „Allgemeinbildungsinstitut“ und gehört zur ersten Gruppe. Während eines Sommercamps erfährt sie versehentlich von der wahren Geschichte der Welt, was dazu führt, dass Rijin, ein Mönch des „Reinen Tempels“, ihr als Strafe die Fähigkeiten mit einem mentalen Bann entzieht und sie abführt.
Sommerdunkel
Während ihres Abtransports wird die Gruppe von der rebellischen Kolonie der Bakenezumi, den sogenannten „Tsuchigumo“ (Erdspinnen), angegriffen. Rijin wird bei dieser Attacke getötet. Ohne ihre Fähigkeiten kann Maria nur mit Mühe und durch den Rat von Shun Aonuma entkommen. Die Kinder werden getrennt, überleben den Krieg zwischen verschiedenen Kolonien und finden wieder zueinander.
Herbst
Zwei Jahre nach den dramatischen Ereignissen während des Camps leben Maria und ihre Freunde wieder einen normalen Schulalltag. Inzwischen hat sie eine reife, beinahe mütterliche Ausstrahlung entwickelt. Wie bei allen Jugendlichen werden auch bei Maria während der Pubertät enge Beziehungen zu Gleichgeschlechtlichen gefördert; sie beginnt eine romantische Beziehung mit Saki Watanabe. Gleichzeitig bleibt sie weiterhin fürsorglich gegenüber Mamoru Itō. Eines Tages bemerken sie, dass mit Shun Aonuma etwas nicht stimmt. Maria untersucht zusammen mit Mamoru verbotene Bereiche der Schule und deckt auf, dass Shuns Leben bedroht ist.
Wintersturm
Plötzlich verschwindet Mamoru. Maria und ihre Freunde machen sich auf die Suche und finden ihn, doch Mamoru wird beschuldigt, sich zu einem „Karmadämonen“ zu entwickeln und soll getötet werden. Maria entscheidet sich, gemeinsam mit Mamoru zu fliehen. Sie verbringt eine letzte Nacht mit Saki und verschwindet dann mit ihm im Schnee. Später bekommen die beiden ein Kind, werden jedoch von Bakenezumi angegriffen und vermutlich getötet. In der Anime-Version gelten sie weiterhin als vermisst. Ihr Kind wird von den Bakenezumi als menschliche Waffe aufgezogen und greift die Gesellschaft etwa zehn Jahre später an.
Obwohl sie oft als sehr mutig auftritt, hat Maria eine ausgesprochene Angst vor Gruselgeschichten – eine Seite an ihr, die nur ihre engsten Freunde kennen.
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