Myrthe ist eine lebenslustige und fürsorgliche Missionarin aus dem Westen, die als wichtige Gefährtin von Sakuna-hime auftritt. Als Heilerin mit umfangreichem medizinischem Wissen unterstützt sie stets die Gruppe, bringt positive Stimmung mit und kümmert sich besonders um die täglichen Mahlzeiten. Obwohl sie die Sprache der Yamato nur gebrochen spricht, strengt sie sich an, sich verständlich zu machen. Ihre Frömmigkeit und Neugier prägen viele ihrer Handlungen, und sie wird für ihre Hilfsbereitschaft sowie ihre Standhaftigkeit unter schwierigen Bedingungen geschätzt. Am Ende verlässt sie die Insel, um ihre Erfahrungen weiterzugeben.
Myrthe besitzt lange, gerade blonde Haare, die sie meist unter einer Stoffhaube verbirgt. Weil sie immer eine Kappe trägt, war ihr Aussehen lange Zeit geheimnisvoll. Erst bei einem Online-Live-Event im Februar 2022 wurde ihre goldene Haarpracht enthüllt. In der vierten Episode der Anime-Adaption taucht sie auch mit zerzausten Haaren auf – ein Spiegelbild ihrer Erlebnisse bei Sturmwetter.
Lebensfreude und Fürsorge
Myrthe ist offenherzig, freundlich und sorgt als Stimmungsaufhellerin dafür, dass die Atmosphäre in der Gruppe harmonisch bleibt.
Sie geht aufmerksam mit den Bedürfnissen der anderen um, ist aber durchaus auch fähig, in ernsten Situationen klar ihre Meinung zu vertreten oder sich durchzusetzen.
Neugier und Toleranz
Sie ist nicht nur gläubig, sondern zeigt auch großes Interesse an der Schöpfungsgeschichte Yamatos und anderen Kulturen. Ihre Lernbereitschaft und Offenheit machen sie zu einer besonderen Vermittlerin zwischen Ost und West.
Herkunft und Motivation
Myrthe stammt aus Ventania, einem fernen westlichen Land, und kam als Missionarin der Foromoth-Religion nach Yamato, um ihre Glaubensbotschaft zu verbreiten.
Während ihrer Missionsreise durch die Yamato-Region geriet sie in Kriegshandlungen.
Sprachliche Herausforderungen
Die Verständigung gestaltete sich für sie schwierig, weswegen sie Yamato nur in einfachen Sätzen und gebrochen spricht. Trotzdem gibt sie sich große Mühe bei der Kommunikation und überwindet sprachliche Barrieren mit Eifer.
Heilkunst und Wissen
Als Missionarin ist Myrthe nicht nur Seelsorgerin, sondern besitzt darüber hinaus fundiertes medizinisches Wissen und wissenschaftliche Neugier.
Kochkunst und Vorratsmanagement
Sie überzeugt vor allem durch ihre Fähigkeiten in der Küche. Insbesondere das Zubereiten des Abendessens sowie die Verwaltung der Vorratskammer übernimmt sie auf dem gemeinsamen Stützpunkt.
- Myrthe ist die Einzige in der Gruppe, deren Frisur lange Zeit verborgen blieb.
- Am Online-Live-Event „Kanade-Sai“ 2022 ließ sie erstmals ihre blonden Haare erkennen.
- In der Anime-Serie taucht sie mit zerzausten Haaren auf, während sie in einem Sturm gefangen ist.
- Sie sagte einmal, dass Sakuna-hime „keine Göttin“ sei.
Missionsreise und Komplikationen
Während sie im Yamato-Gebiet ihre Glaubenslehre verbreiten wollte, wurde ihre Reise durch Kriegsausbruch erschwert.
Trotz der Umstände und Sprachbarrieren bemüht sich Myrthe im Umgang mit den Einheimischen stetig um Verständigung.
Leben auf der Insel Hinoe
Als Teil der Inselgemeinschaft übernimmt Myrthe die Verantwortung für das Kochen und die Verarbeitung von Lebensmitteln.
Gemeinsam mit Tauemon trägt sie zur Bewältigung des Alltags bei und bietet Unterstützungen als Ärztin und Wissensvermittlerin.
Dabei bleibt sie stets fröhlich und wendet sich den Problemen der anderen mit Geduld und Mitgefühl zu.
Verlassen der Insel – Neue Wege
Am Ende der Geschichte entscheidet sich Myrthe, gemeinsam mit Kinta und Kaimaru die Insel zu verlassen.
Sie will das, was sie auf Hinoe gelernt und erlebt hat, in die Welt hinaustragen und weitergeben.
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