Paul Ferman ist ein aufstrebender, junger Maler, der sich auf Feenmotive spezialisiert hat. Mit seiner sanften und natürlichen Art ist er bei seinem Umfeld beliebt. Er ist ein paar Jahre älter als Edgar J. C. Ashenbert und war einst dessen enger Freund im Hause eines Herzogs. Nachdem ein Verrat Trennung und Gefahren brachte, begegnet er Edgar nach fast einem Jahrzehnt wieder. Ihre Freundschaft wird dabei auf eine harte Probe gestellt, vor allem als Paul in den Zwiespalt zwischen Loyalität und eigener Überzeugung gerät. Paul überzeugt mit seiner künstlerischen Begabung, seiner Herzenswärme und der Fähigkeit, sich für andere einzusetzen – selbst wenn dies bedeutet, seinen Gefühlen offen zu begegnen.
Paul ist bekannt für sein unordentliches, hellbraunes und lockiges Haar. Sein Auftreten ist eher nachlässig, da er auf äußeres Erscheinungsbild wenig Wert legt.
Paul ist ein sehr freundlicher, ausgeglichener und etwas naiver Mensch. Er genießt das Vertrauen der Menschen um sich, wird für seine Sanftheit geschätzt und fällt durch seine unprätentiöse Haltung auf. Besonders in kreativen wie emotionalen Krisen findet er durch Gespräche mit anderen, vor allem Edgar, wieder seine Leidenschaft.
Paul ist der Sohn des Künstlers O'Neill. Bereits mit 16 Jahren verweilte er, als Lehrling seines Vaters, im Herzogshaus Sylvanford, wo er Edgar kennenlernte. Er verlor durch Selbstzweifel kurzzeitig die Leidenschaft an der Malerei, bis Edgar ihm mit aufbauenden Worten erneut Mut machte. Nach einem dramatischen Vorfall verloren sich die Wege der beiden Freunde.
Nachdem sein Vater und er selbst in das Visier ihrer Feinde gerieten, wurde Paul von der Räubergruppe „Roter Mond“ gerettet und vom Maler Ferman adoptiert. Zehn Jahre später ist Paul ein bekannter Künstler.
Paul ist ein talentierter Maler, der besonders für seine Feenbilder bekannt ist. Seine Kreativität verbindet Malerei und Poesie.
Paul war eng mit Edgar J. C. Ashenbert befreundet und fühlt bis heute tiefe Loyalität und Bewunderung für ihn. Gegenüber Charlotte entwickelt sich nach anfänglichen Missverständnissen eine Zuneigung, die über eine einfache Freundschaft hinausgeht.
Begegnung mit Edgar in der Kindheit
Mit 16 Jahren lebt Paul im Haus des Herzogs Sylvanford als Schüler seines Vaters. Hier begegnet er dem jungen Edgar. In einer Phase künstlerischer Unsicherheit richtet Edgar ihn mit den Worten auf, dass es schade wäre, wenn Paul als so kreativer Kopf keine Malerkarriere anstreben würde. Paul schwört, sein bestes Werk Edgar zu widmen, bevor sich ihre Wege trennen.
Trennung durch Intrigen
Während Edgar durch eine Intrige des Prinzen nach Amerika gebracht wird und das Herzogshaus zerstört wird, geraten auch Paul und sein Vater in Lebensgefahr. Die Rettung erfolgt durch die Gruppe „Roter Mond“, die ihn bei dem Maler Ferman in Sicherheit bringt.
Wiedersehen nach zehn Jahren
Bei einer Ausstellung trifft Paul überraschend den inzwischen zum Grafen gewordenen Edgar J. C. Ashenbert wieder. Die Verbindung zu seiner Vergangenheit erkennt er erst spät – zunächst hält er Edgar für eine neue Person. Doch „Roter Mond“ hält Edgar fälschlicherweise für einen Feind und gibt Paul ein Gift zur Tötung. In einem Moment des Zwiespalts erkennt Paul durch Edgars Worte, dass sein alter Freund in ihm steckt, und verweigert den Anschlag.
Entwicklung romantischer Gefühle
Nach dem Klären eines Missverständnisses denkt Paul über Charlotte nach und beginnt, sie als Frau wahrzunehmen. Nachdem er vorhat, nach Paris zu gehen, um seine Kunst zu verfeinern und die gefühlte Standesdifferenz ihnen trennt, bestärkt Edgar ihn, Charlotte schließlich seine Liebe zu gestehen.
Paul Ferman ist Mitglied der Robin-Hood-ähnlichen Gruppe „Roter Mond“ und lebt für die Kunst wie für das Wohl derer, die ihm am Herzen liegen.
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