Mei Meido

✒️Bearbeiten
Mei Meido
Chat
Alter: 19
Geburtstag: 10. Mai
Sternzeichen: Stier
Geschlecht: Weiblich
Englischer Name: Mei Meido
Japanischer Name: 銘戸 芽衣(めいど めい)
Chinesischer Name: 铭户芽衣
Koreanischer Name: 메이도 메이
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

Bearbeiten
Suzuko Mimori
Suzuko Mimori
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

Bearbeiten
Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo
Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo
Veröffentlichungsdatum: 8. Oktober 2023

Charaktereinstellung

Bearbeiten

Mei Meido ist eine Nebenfigur und zugleich achte feste Freundin von Rentarou Aijou in der Romcom-Reihe „Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo“.

Sie ist eine hochkompetente Hausangestellte der Familie Hanazono, wirkt nach außen wie eine stets lächelnde, zarte Maid – verbirgt jedoch eine zutiefst devote, bis ins Fanatische gehende Loyalität.

Name: Mei Meido

Geschlecht: weiblich

Alter: 18 Jahre zu Beginn der Hauptgeschichte, später 19 Jahre

Geburtstag: 10. Mai (als Wortspiel auf „Maid“)

Sternzeichen: Stier

Beruf: Hausangestellte der Familie Hanazono, persönliche Maid von Hahari Hanazono

Erster größerer Auftritt (Manga): Band 4, Kapitel 30

Beitritt zur „Rentarou-Familie“ (Manga): Band 4, Kapitel 32

Erster Fokus-Auftritt (Anime): Staffel 2, Episode 3 (Kapitel 30)

Beitritt zur „Rentarou-Familie“ (Anime): Staffel 2, Episode 4 (Kapitel 32)

Themen-BGM: „Me… Metsuumo gozaimasen…!“ (sinngemäß „Ich… würde mir das niemals anmaßen…!“)

Image-Song: „Kono Deai ni Hanataba o“ (sinngemäß „Einem solchen Treffen einen Blumenstrauß“)

Synchronsprecherin (japanische Fassung): Mimori Suzuko

Im Serienzeitraum: 19 Jahre, im Alter einer typischen Erstsemester-Studentin und damit ein Jahr unter Eira Kaho

Mei trägt klassisch schwarze, lange Haare, die sie meist zu einem tiefen Knoten (Chignon) zusammenbindet.

Dazu kommt eine traditionelle, weiß-schwarze Maid-Uniform mit einer auffälligen Haube, an der eine einzelne Blumenverzierung befestigt ist – ein Geschenk von Hahari Hanazono.

Ihr Gesicht ist nahezu permanent in einem sanften Lächeln erstarrt, wobei ihre Augen geschlossen bleiben.

Dieses „Fadenaugen“-Aussehen ist keine stilisierte Darstellung, sondern wörtlich: Sie hält ihre Augen wirklich zu und kann sie aus eigener Kraft so gut wie nie öffnen.

Wenn es doch passiert, sind ihre Augen ein starker Kontrast: Die Iris ist regenbogenfarben, schillernd und eindrucksvoll, was in Farbe eher unheimlich als „nur hübsch“ wirkt.

Da ihre Gesichtsmuskeln durch das Dauerlächeln „festgefahren“ sind, geschieht dieses Öffnen nur bei extremen Gefühlsausbrüchen – bei massiver Überraschung, Schock oder existenziellen Momenten.

In der Freizeit trägt Mei bei Verabredungen mit Rentarou nicht die Maid-Uniform, sondern feminine, eher schlichte Zivilkleidung und lässt die Haare offen.

Ihre Image-Farbe ist ein dunkler, klassischer Ton – beschrieben als ein dunkles, leicht violettstichiges Rot, passend zur edlen, aber zurückhaltenden Aura.

Mei spricht extrem höflich, fast unterwürfig.

Sie verwendet ständig Anreden wie „-sama“, also eine ehrerbietige Form von „Herr/Frau“, und das sogar für Gegenstände oder abstrakte Dinge („Herr Speichel“, „Frau Gurke“, „Herr Hintergedanke“ und ähnliches).

Rentarou, Hahari und andere werden konsequent mit höflichem Titel angesprochen, während sie ihre jüngere Kollegin Mai Meido – trotz gleichbleibend höflicher Grammatik – ohne Titel und mit klarer Hierarchie behandelt.

Nach einer engeren Bindung beginnt sie, Eira Kaho liebevoll als „Eira-chan“, also im Deutschen etwa „Eira-Schätzchen“, zu titulieren, bleibt aber bei einem respektvollen Tonfall.

Im Kern ist Mei zurückhaltend, bescheiden und vollkommen auf Dienst am Nächsten ausgerichtet.

Ihre größte Freude ist es, Befehle zu erhalten und sie möglichst perfekt auszuführen.

Dahinter steckt jedoch eine tief verwurzelte Überzeugung, selbst keinen Wert zu besitzen – außer dem, anderen zu dienen.

Erst durch Rentarous Aussage, dass allein ihr Dasein und ihr Leben einen Wert hätten, beginnt sie langsam zu akzeptieren, dass sie nicht nur als Dienerin, sondern auch als Person liebenswert ist.

Ihre Loyalität gegenüber Hahari geht bis an die Grenze des Kultischen.

Sie bezeichnet Hahari als etwas „Höheres als jede Gottheit“, versteht „Herrin“ eher als metaphysisches Konzept und reagiert auf Haharis Extravaganzen nicht mit Kritik, sondern mit Rührung und Begeisterung.

Gleichzeitig ist sie extrem passiv, wenn es keine direkte Anweisung gibt.

Ohne Befehl unternimmt sie kaum etwas aus eigenem Antrieb – ein Muster, das sich im Verlauf der Serie etwas lockert, etwa wenn sie von sich aus bei einem Spiel die Initiative ergreift und der Gruppe zum Erfolg verhilft.

Mei ist eine nahezu perfekte Maid mit einem stark überzeichneten Skillset.

Sie erledigt klassische Hausarbeit – Kochen, Putzen, Servieren, Etikette – auf höchstem Niveau und wird von anderen Figuren wiederholt dafür gelobt.

Sie kann trotz geschlossener Augen problemlos Auto, Helikopter und Privatjet steuern und wirkt dabei vollkommen souverän.

Ob sie die dazu nötigen offiziellen Lizenzen besitzt, bleibt fraglich, aber innerhalb der Serie ist sie als Pilotin und Fahrerin fähiger als die meisten Normalsterblichen.

Im sportlichen Bereich ist sie beeindruckend beweglich.

Beim Baseball-Training wird sie nicht müde, überzeugt mit außergewöhnlichen Reflexen und kann Wurf- und Schlagaktionen vollführen, die eher an Superhelden oder Parodie-Sportserien erinnern (inklusive „Magiewurf“, der wie eine absurde Spezialtechnik wirkt).

Ihre Wahrnehmung erfolgt im Alltag hauptsächlich über Gehör, Körpergefühl, Intuition und eine Art „inneres Auge“.

Sie kann lesen, sich im Raum orientieren, Menschen und Objekte erfassen – gleichzeitig übersieht sie aber abstruse Details wie das fehlende Gesicht einer als gesichtslose Gestalt verkleideten Person, was humorvoll als „grenzen der mystischen Wahrnehmung“ dargestellt wird.

Mei kann fremdsprachige Texte verstehen und singt in einer Karaoke-Szene einen englischen Song mit erstaunlich fließender Aussprache.

Die Liedzeilen drehen sich um bedingungslose Hingabe („I was born to obedience to you“, „Die for you“), was bestens zu ihrer Persönlichkeit passt.

Ihre größte Schwäche ist Kälte.

Aufgrund ihrer Vergangenheit reagiert sie extrem empfindlich auf niedrige Temperaturen – in eisigen Wasserbecken oder bei extremem Kaltduschen bricht sie zusammen, und das ist einer der seltenen Momente, in denen sie vor Schock die Augen öffnet.

Meis geschlossene Augen sind physisch bedingt: Die Muskeln rund um ihre Augen sind durch das jahrelange Dauerlächeln so „trainiert“ und verkürzt, dass freiwilliges Öffnen kaum mehr möglich ist.

Beim Körpertausch-Plot der Serie zeigt sich deutlich, dass das Problem an ihrer Körperhülle hängt: Ihre Seele in einem anderen Körper kann problemlos sehen, während jemand anders in ihrem Körper blind wird.

Trotz fehlender Sehkraft bewegt sie sich im Alltag souverän – sie kann sogar Texte „lesen“, indem sie angeblich „die Ausstrahlung der Buchstaben“ wahrnimmt.

Der Manga kommentiert das selbstironisch als „irgendwie spürt sie die Stimmung der Schriftzeichen“, was die Figur noch mystischer, aber auch komisch macht.

Ihre regenbogenfarbenen Augen gelten innerhalb der Serie als etwas Besonderes.

Lange Zeit hat nur Hahari diese Augen gesehen; erst als Rentarou und andere sie durch extreme emotionale Reize schockieren, öffnet sie die Lider kurz und enthüllt ihren ungewöhnlichen Blick.

Meis Vergangenheit ist düster und erklärt ihre extreme Selbstabwertung und ihr Bedürfnis nach Gehorsam.

Sie stammt aus einem Elternhaus mit massiver Gewalt und illegalen Schulden – ihre Eltern misshandelten sie und ließen sie schließlich auf der Straße zurück, weil sie „nutzlos“ sei.

Völlig entkräftet, nur in zerrissene Kleidung gehüllt und im tiefen Winter, kollabierte sie in einem Park, der in der Serie sinngemäß „Park der ersten Liebe“ heißt.

Damals war sie noch nicht zur dauerlächelnden Maid erstarrt; ihre Augen waren offen, und sie war kurz davor, aufzugeben.

In diesem Moment traf Hahari Hanazono auf sie.

Mei, überzeugt, dass ihr Leben wertlos sei, fragte sinngemäß, warum man sie überhaupt retten solle – da ihr Dasein doch keine Bedeutung habe.

Hahari reagierte mit einer Mischung aus Emotion und eigener Vergangenheit.

Sie betonte, dass man vielleicht Leben mit Geld verlieren könne, aber niemals Leben mit Geld kaufen könne, und dass es keinen Sinn in einer „wertlosen Existenz“ gebe, weil sie diese Idee einfach nicht akzeptiere.

Sie hüllte Mei in ihren Mantel, nahm sie mit nach Hause und gab ihr zum ersten Mal in ihrem Leben einen sicheren Ort.

Ursprünglich wollte Hahari sie sogar adoptieren und offiziell als Familienmitglied aufnehmen, etwas, das auch mit Hakari Hanazonos Zustimmung diskutiert wurde.

Mei, überwältigt von dieser Großzügigkeit, lehnte eine Adoption ab, da sie das als „zu viel“ empfand.

Stattdessen wurde sie als Hausangestellte angestellt – ein Arrangement, bei dem sie sich nützlich fühlen konnte und gleichzeitig ein Zuhause hatte.

Seitdem verehrt sie Hahari wie eine Erlöserfigur.

Die Tatsache, dass Hahari sie unter anderem deshalb aufgenommen hat, weil sie sie „so süß“ fand, nimmt Mei nicht als Oberflächlichkeit wahr, sondern als liebevolle Offenheit – beide sind hier emotional auf ihre eigene Art „extrem“.

Mei ist die achte „Schicksalsfreundin“ von Rentarou Aijou.

Ihr offizielles Liebesgeständnis erfolgt in Kapitel 30, während sie als Figur bereits in früheren Episoden im Umfeld der Familie Hanazono auftritt.

Als die Gruppe sich über Augenfarben unterhält, kommt man auf Meis angeblich regenbogenfarbene Augen zu sprechen.

Weil sie diese nie öffnet, startet die Familie eine Art spielerische Operation, sie zum Öffnen ihrer Augen zu bringen – durch Erschrecken, emotionale Schocks, Essen, Peinlichkeiten und sogar das Demonstrieren inniger Szenen zwischen Hahari und Rentarou.

Nichts hilft, bis Rentarou eine raffinierte Strategie nutzt:

Er erzählt eine peinliche Geschichte von Hahari, gibt sie zunächst als seine eigene aus, bringt Mei zum Lachen und enthüllt dann, dass es in Wahrheit um ihre Herrin ging.

Mei ist tief erschüttert, weil sie innerlich glaubt, sie dürfe niemals über einen Fehler ihrer Herrin lachen.

Durch den Schock öffnet sie reflexartig ihre Augen – und sieht Rentarou zum ersten Mal bewusst.

Dort passiert der klassische Blitz-Effekt der Serie: Sie verliebt sich auf den ersten Blick.

Allerdings ist sie sofort der Meinung, dass es „verboten“ sei, sich in die große Liebe der eigenen Herrin zu verlieben.

Sie betont, sie würde eher sterben, als eine Beziehung mit Rentarou einzugehen und damit Hahari zu „verraten“.

Kurz darauf weist Hahari sie jedoch sanft, aber bestimmt an, auf ihre eigenen Gefühle zu hören – was Mei als eine Art Befehl interpretiert.

Sie wendet sich an Rentarou mit: „Würden Sie bitte eine Beziehung mit mir eingehen?“ – in ihrer höflichsten, devotesten Sprache.

Rentarou ist überwältigt und reagiert mehrfach mit einer Mischung aus Freude und Fassungslosigkeit, während Mei sogar anbietet, in einer Nebenrollen-Position („Zweitfrau“, „Konkubine“) glücklich zu sein.

Später erhält Rentarou von Hahari die „Mission“, Mei für einen Tag als seine exklusive Maid zu haben.

Bei diesem Date möchte Rentarou jedoch nicht befehlen, sondern Mei als gleichwertige Partnerin behandeln, was direkt mit ihrer „Ich bin nur nützlich, wenn ich diene“-Mentalität kollidiert.

Mei wartet regelrecht sehnsüchtig auf Befehle und interpretiert jede Geste von Rentarou als möglichen Auftrag.

Als er schließlich befiehlt, sie solle einmal einen ganzen Tag lang nichts tun, das ihm nützt, führt das bei ihr zu einer existenziellen Krise: Sie versucht, alle Handlungen zu unterlassen, die ihm Freude machen – scheitert aber völlig.

Sie erkennt, dass allein ihr Dasein und ihre Nähe Rentarou Freude bereiten.

Ihr verzweifelter Schluss ist, dass sie nur im Tod aufhören könnte, ihm nützlich zu sein – woraufhin Rentarou ihr deutlich macht, dass genau das Gegenteil richtig ist.

Er erklärt ihr, dass ein geliebter Mensch allein durch sein Leben und seine Existenz einen unschätzbaren Wert besitzt.

Er bekennt sich offen als verliebt und bittet sie – nicht als Befehl, sondern als Wunsch – um eine Beziehung.

Mei nimmt diesen „Nicht-Befehl“ mit ihrem typischen „Zu Befehl!“ an und akzeptiert die Rolle als Freundin.

Ihre Beziehung zu Rentarou ist fortan von gegenseitigem Dienen geprägt: Er will sie verwöhnen, sie will ihn bedienen – sie landen regelmäßig in liebevollen „Service-Wettstreits“, etwa bei Schulter- oder Fußmassagen.

Hahari ist für Mei mehr als eine Arbeitgeberin – sie ist Retterin, Mutterfigur und „Göttin in Menschengestalt“.

Mei idealisiert Hahari bis ins Extreme, spricht mit Ehrfurcht von ihr und sieht ihre eigenen Handlungen im Kontext von Haharis Glück.

Sie unterstützt Haharis extravagante Probleme und Lösungen aus dem Hintergrund.

Wenn Hahari mit Geld Situationen eskaliert oder entschärft, ist Mei häufig die unsichtbare Kraft, die Organisation und Logistik erledigt.

Wenn Hahari gefährlich übertreibt, reagiert Mei nicht mit Kritik, sondern mit Tränen der Rührung und purer Bewunderung.

In Konflikten stellt sie sich kompromisslos auf Haharis Seite und wäre theoretisch bereit, andere aus dem Weg zu räumen, wenn sie glaubt, dass das Haharis Wunsch entspricht – ein Grund, warum Fans spekulieren, dass die Geschichte für Rentarou schlimm geendet hätte, wäre Mei als Feindin eingesetzt worden.

Es gibt mehrere Szenen, in denen Mei Hahari körperlich „schützt“ – etwa indem sie Haharis Blutungen auffängt oder ihren Geist sprichwörtlich in den Körper zurückzieht, wenn Hahari in Ohnmacht oder Ekstase kippt.

Gleichzeitig versucht Hahari, Mei nicht noch mehr seelisch zu belasten und bremst sie, wenn sie zu extreme Selbstopfer in Betracht zieht.

Hahari ist gegenüber Mei durchaus körperlich anhänglich und flirty.

Als sie – mit Rentarous „ein-stündiger“ Erlaubnis – kurz überlegt, Mei zu küssen, bricht Mei vor Schuldgefühlen zusammen, weil sie meint, sie „beschmutze“ die Lippen ihrer Herrin; Hahari stoppt daraufhin sichtlich besorgt weitere Annäherungsversuche.

Hakari ist Haharis Tochter und damit Meis „junges Fräulein“.

Gleichzeitig sieht Mei sie innerlich als eine Art große Schwester, obwohl sie älter ist und als Maid eigentlich in einer untergeordneten Rolle steht.

Zu Beginn kennt Mei das Konzept von „Spielen“ nicht – sie lebt nur von Pflichten und Dienst.

Hakari ist es, die ihr Vieles beibringt: einfache Spiele, Süßigkeiten genießen, Freizeitaktivitäten – und auch einige eher fragwürdige Kinder-Experimente wie das Reiben an Tischkanten, die innerhalb der Serie humorvoll überzeichnet werden.

Als Meis jüngere Kollegin Mai eines Tages vor eifersüchtiger „Schwesternliebe“ krank wird, versucht Mei zunächst, alles allein zu regeln, um Hakari nicht zu belasten.

Hakari besteht jedoch darauf, dass sie als Familie zusammenarbeiten, und bittet Mei ausdrücklich, sie um Hilfe zu bitten und nicht alles allein zu tragen.

Hakaris Rolle in Meis Leben ist damit doppelt: Sie ist gleichzeitig die Tochter der vergötterten Herrin und eine Art emotionale Stütze auf Augenhöhe.

Mei selbst sagt, sie empfinde Hakari wie eine Schwester, die mit ihr zusammen im selben Haus groß geworden ist.

Mai Meido ist eine jüngere Maid im Haushalt Hanazono, die sich selbst als Meis kleine Schwester betrachtet.

Sie nennt Mei konsequent „große Schwester“, worauf Mei streng aber nicht unfreundlich erwidert, dass sie „gar keine Schwester“ habe.

Trotz dieser formalen Weigerung kümmert sich Mei sehr um Mai.

Wenn Mai Fehler macht oder unprofessionell handelt, kann Mei überraschend streng werden – einschließlich klassischer „Strafaktionen“ wie leicht überzeichneter Po-Hiebe, die im Manga meist nur mit Lautmalerei angedeutet werden.

In einem Handlungsbogen erkrankt Mai an einer absurden „Schwesternkrankheit“, bei der sie vor lauter innerer Aufregung über ihre Rolle als „Schwester“ Fieber bekommt.

Der Arzt verordnet als einziges Heilmittel eine extrem sanfte, alle Minute zu wechselnde kalte Kompresse – ausgeführt durch die Person, die man als „große Schwester“ ansieht.

Mei pflegt Mai durch die Nacht, dabei hilft Hakari mit Getränken, sodass Mai wieder gesund wird.

Als sie erfährt, dass Mei Hakari zwar als „Schwester im Herzen“ sieht, aber Mai dennoch als ihre kleine Schwester akzeptiert, ist das für Mai die endgültige Bestätigung ihrer geliebten Rolle.

Iku Sutou und Mei werden häufig zusammen gezeigt, insbesondere in humorvollen Szenen mit einem gewissen masochistischen Einschlag.

Iku liebt es, körperlich hart rangenommen zu werden, während Mei kein Problem damit hat, „harte“ Befehle auszuführen – eine perfekte, wenn auch schräge Ergänzung.

Gemeinsam betreiben sie eine Art improvisiertes „Po-Batting-Center“, bei dem Mei Bälle wirft, Iku sie fängt und gleichzeitig Po-Hiebe verteilt, deren Stärke dann kleine Preise bestimmt.

Dieses Setting ist bewusst absurd und parodiert Sport- und Vergnügungsangebote.

Iku zieht Mei auch in ein sogenanntes „Hardcore-Training“ in einem Tempel, um sich mental zu stählen – sehr zum Leidwesen von Mei, die schlecht mit Kälte klarkommt.

Trotz extremer Bedingungen – eiskalte Bäder, brutale Wasserfälle – schaffen die beiden gemeinsam das Training und wachsen so als „Leidensgemeinschaft“ zusammen.

Später tritt Rin Baio als neue, hervorragend passende Partnerin für Ikus masochistische Neigungen auf.

Mei will sich daraufhin zurückziehen, um Ikus Glück nicht im Weg zu stehen, doch Iku erklärt, dass Meis präzise, „professionelle“ Po-Hiebe als krönender Abschluss seiner Erlebnisse unersetzlich seien – sehr zu Meis verlegener Freude.

Nano Eiai und Mei sind beide extrem leistungsfähig, aber aus unterschiedlichen Gründen.

Nano setzt auf Effizienz und Logik, wirkt oft wie eine emotionsarme Maschine, während Mei ihre Perfektion aus reiner Hingabe und Devotion bezieht.

Nano bezeichnet Mei einmal selbst als so effizient und präzise, dass sie an einen Androiden erinnert.

Umgekehrt bewundert Mei Nanos Fähigkeiten und ihre klare, strukturierte Art.

Während eines Wasserpistolen-Events liefern sich die beiden ein Duell auf einem Niveau, das alle anderen Figuren weit übertrifft.

Die anderen kommentieren, dass diese beiden aussehen, als gehörten sie in ein völlig anderes Werk – so überzogen professionell und taktisch, dass sie beinahe aus einem Action-Anime stammen könnten.

Beide bewundern insgeheim die unbeschwerte, hedonistische Lebensweise von Momoha Bonnouji.

Momoha selbst weist sie jedoch zurück und warnt sie davor, ihr chaotisches, lustgetriebenes Leben als Vorbild zu nehmen.

Eira Kaho ist wie Mei 19 Jahre alt, aber akademisch ein Jahr weiter, vergleichbar mit einer höheren Universitätsstufe.

Als ihr gleiches Alter bekannt wird, beginnen die beiden, sich enger zu vernetzen und mehr Zeit miteinander zu verbringen.

Zunächst spricht Mei Eira mit „Eira-sama“ an, doch nach gemeinsamen Erlebnissen – etwa Besuchen in Wellnessbädern – bittet Eira sie, lockerer zu werden.

Das Ergebnis ist ein Mittelweg: Mei bleibt beim höflichen Ton, nennt sie aber liebevoll „Eira-chan“.

Mei übernimmt diese „-chan“-Anrede dann konsequent für Dinge, die Eira betreffen.

Ein Beispiel ist, dass sie einen Tritt von Eira scherzhaft mit „ein wunderbarer Kick-chan“ bezeichnet und damit sowohl Eira als auch die Situation verniedlicht.

Ihre Interaktionen sind weniger von Devotion und Fanatismus geprägt als die mit Hahari.

Stattdessen entsteht eine freundschaftliche Dynamik, bei der Eira versucht, Mei zu etwas mehr Lockerheit und Selbstwertgefühl zu verhelfen.

Innerhalb der großen Gruppe von Rentarous Freundinnen nimmt Mei die Rolle einer „großen, aber etwas verrückten Haushälterin“ ein.

Sie kümmert sich um Essen, Tee, Organisation und wirkt wie eine wandelnde Support-Einheit – gleichzeitig aber mit bedenklichen Tendenzen zur Selbstverletzung, wenn sie glaubt, versagt zu haben.

Viele ihrer Szenen zeigen, wie sie Rentarou wie ein großer, überglücklicher Hund hinterherläuft, sobald sie eine Aufgabe bekommt.

Der Manga nutzt dazu bildliche Übertreibungen: Plötzlich hat sie Hundeohren und einen wedelnden Schwanz, wirft sich nach Bällen oder rennt los, um „Stöckchen“ – also irgendwelche Aufgaben – zu erfüllen.

Rentarou selbst lehnt es ab, Frauen wie Haustiere zu behandeln.

Dennoch kann er nichts dagegen tun, dass Mei sich emotional wie ein treuer Hund verhält, der bei jeder kleinsten Aufmerksamkeit überglücklich wird.

Bei einer gemeinsamen Präsentsuche für Hahari fährt Rentarou mit Mei los, die ganze Zeit über diskutieren sie, was Hahari wohl tragen oder benutzen würde.

Am Ende schenken sie Hahari symbolisch Rentarou selbst – hübsch verpackt – und erleben gemeinsam den überdrehten, aber rührenden Moment, in dem Hahari ihren „persönlichen Schatz“ entgegennehmen darf.

Mei revanchiert sich bei Rentarou mit einem Geschenk, das seine Vorliebe für ihre geschlossenen Augen aufgreift: eine kleine Figur, deren Augen in Form und Ausdruck an Meis dauerhaft geschlossene Lider erinnert.

Das führt zu einem liebevollen Moment, in dem sie gemeinsam die Figur halten und einen Kuss teilen.

Mei definiert ihren eigenen Wert lange ausschließlich über ihren Nutzen für andere.

Den Gedanken, sie könne auch ohne Funktion oder Leistung liebenswert sein, hält sie anfangs für absurd.

Ihre berühmte Reaktion „Ich sterbe jetzt!“ taucht mehrfach auf, wenn sie glaubt, versagt zu haben oder einer Anweisung nicht gerecht zu werden.

Das ist bewusst übertrieben und humoristisch dargestellt, basiert aber auf einem sehr ernsten Grundmuster: dem inneren Zwang zur Selbstbestrafung.

In einer Szene, in der über das Glück verschiedener Figuren gesprochen wird, beschreibt sie ihr eigenes Glück spontan als „wie ein Stein am Wegesrand“.

Sie hält ihre Bedürfnisse für unbedeutend und austauschbar, was andere Figuren – insbesondere Rentarou und Hahari – aktiv zu korrigieren versuchen.

Ihre Entwicklung verläuft langsam, aber spürbar.

Sie beginnt, sich nicht nur zu freuen, wenn sie dienen darf, sondern entdeckt, dass es sich ebenfalls warm und richtig anfühlt, wenn andere froh darüber sind, sie verwöhnen oder schützen zu dürfen.

Im Manga taucht Mei bereits mehrfach als namenlose Maid im Hintergrund auf, bevor sie offiziell als achte Freundin eingeführt wird.

Diese frühen Auftritte führten zu Diskussionen unter Lesenden, ob es sich jeweils bereits um Mei handelt oder um eine generische Hausangestellte.

Der Anime spielt bewusst mit dieser Unsicherheit.

In einer frühen Episode ist eine Maid mit ähnlicher Silhouette zu sehen, die Hahari respektvoll bedient, ohne dass ihr Gesicht und Name klar gezeigt werden.

Später erscheint Mei dann mit vollem Design, Stimme und der Bezeichnung „Maid der Familie Hanazono“.

Erst mit der Folge, die Kapitel 30 adaptiert, wird sie explizit als Mei Meido eingeführt und als Teil der „Rentarou-Familie“ etabliert.

Die Opening- und Ending-Sequenzen der zweiten Staffel integrieren Mei zeitlich angepasst: Sie fehlt zu Beginn, taucht aber ab dem Zeitpunkt ihres Beitritts sichtbar und prominent auf.

In Promo-Materialien wurde ihr voller Name und ihre Rolle als zukünftige Freundin bis zur Ausstrahlung ihrer zentralen Folge bewusst zurückgehalten, obwohl ihre Synchronsprecherin bereits darauf hinwies, dass es sich nicht um eine bloße Nebenrolle handelt.

Die Anime-Adaption macht besonders von der Darstellung ihrer regenbogenfarbenen Augen Gebrauch.

Da diese im Manga lange nur in Schwarz-Weiß zu sehen waren oder in extern kolorierten Medien, war der Anime die erste Stelle, an der Meis Augen mit offiziellem, von der Hauptproduktion definiertem Farbkonzept gezeigt wurden.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

💬 Community-Diskussion

Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.

Quelle: ()
💬 Antworten 🗑 Löschen
Anibase.Net
Die größte Anime-Community der Welt, die bereits über 100 Millionen Besucher verzeichnet hat.

Teilen

Andere Charaktere

Alle ansehen
Hahari Hanazono
Hahari Hanazono
Geschlecht: WeiblichAlter: 29
Geburtstag: 12. Mai
Synchronsprecher: Sumire Uesaka
Hakari Hanazono
Hakari Hanazono
Geschlecht: WeiblichAlter: 15
Geburtstag: 22. Juni
Synchronsprecher: Reina Ueda、Kaede Hondo
Karane Inda
Karane Inda
Geschlecht: WeiblichAlter: 15
Geburtstag: 9. September
Synchronsprecher: Miyu Tomita、Haruka Shiraishi
Meme Kakure
Meme Kakure
Geschlecht: Weiblich
Geburtstag: 10. Oktober
Synchronsprecher: Kanon Takao
Nano Eiai
Nano Eiai
Geschlecht: WeiblichAlter: 15
Geburtstag: 14. März
Synchronsprecher: Emiri Suyama、Asami Seto
Shizuka Yoshimoto
Shizuka Yoshimoto
Geschlecht: Weiblich
Geburtstag: 1. November
Synchronsprecher: Maria Naganawa、Manaka Iwami
Alle ansehen