Momoha Bonnouji ist eine fiktive Figur aus der Manga-Reihe „Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo“, eine 27‑jährige Ethiklehrerin und die 21. „Schicksalsfreundin“ von Rentarou Aijou, die als liebenswerter, aber vollkommen hemmungsloser „Vollversager“ inszeniert wird.
Name: Momoha Bonnouji
Geschlecht: Weiblich
Alter: 27 Jahre
Beruf / Zugehörigkeit: Ethiklehrerin an der Oberschule des „Blütenhonig-Universitäts-Gymnasiums“ und Beraterin des Gartenbauklubs
Geburtstag: 8. Oktober
Sternzeichen: Waage
Erstes Auftreten: Kapitel 108
Beitritt zur „Rentarou-Familie“: Kapitel 109–110
Ich-Form: „Atashi“ (entspricht im Deutschen am ehesten „ich“, aber salopp)
Hobbys und Vorlieben: Alkohol, Essen, Glücksspiel (Lotto, Pachinko, Pferde- und Bootsrennen), alles, was mit körperlichem Lustgewinn zu tun hat, gemütliches Nichtstun, Zeit mit Rentarou.
Ehemalige Gewohnheiten: Rauchen (hat aufgehört, weil sie ohne Zigarette zu gereizt wurde).
Momoha ist die 21. „Schicksalsfreundin“ von Rentarou Aijou.
Sie unterrichtet Ethik an der Oberstufe und betreut den Gartenbauklub mit Yamame Yasashiki als wichtigste Schülerin.
An ihrer Schule werden „Ethik“ und „Politik & Wirtschaft“ ab der zweiten Jahrgangsstufe als Wahlfach unterrichtet.
Dadurch kannten zu ihrem Einstieg nur Mimimi Utsukushisugi und Kusuri Yakuzen Momoha bereits aus dem Unterricht, während Schüler, die Politik & Wirtschaft gewählt hatten (wie Kishika Torotoro) oder jünger waren, sie noch nie gesehen hatten.
Obwohl sie offiziell Lehrerin ist, wohnt sie in einem Zelt am Rand des Schulhofs und nutzt die Duschen der Sportklubs.
Das alles ist vom Schulträger Hahari Hanazono genehmigt, doch bevor Hahari Direktorin wurde, lebte Momoha etwa zwei Jahre lang an einem Flussufer in Schulnähe.
Essensmäßig überlebt sie zu großen Teilen dank Yamame, die ihr Gemüse aus dem Gartenbauklub bringt.
Nach außen wirkt sie wie ein Alkoholiker im Zelt, tatsächlich aber zeigt sie immer wieder, dass sie tiefgründig denkt und ihren Beruf als Ethiklehrerin ernst nimmt.
Momoha hat wilde, katzenartige Augen, einen auffälligen Eckzahn und eine Wolfcut-Frisur.
Ihr Haar ist überwiegend schwarz, am Oberkopf aber braun – diese braune Partie ist ihre Naturhaarfarbe.
Ursprünglich färbte sie ihr Haar komplett schwarz, um „lehrerinmäßiger“ zu wirken.
Als es dann wieder herausgewachsen war, wurde ihr das Nachfärben zu lästig, sodass der zweifarbige Look blieb.
Ihr typischer Schul-Look ist eine Mischung aus Sport- und Chill-Outfit:
Sie trägt ein Tanktop und einen Trainingsanzug, die Jacke meist offen oder nur halb zugezogen, sodass alles eher locker wirkt.
Beim Unkrautjäten bindet sie die Jacke lässig um die Hüfte.
Laut einer Szene steht sie in genau diesem sehr entspannten Outfit ganz selbstverständlich vor der Klasse und unterrichtet.
In ihrer Freizeit legt sie deutlich mehr „Sex-Appeal“ an den Tag:
Off-Shoulder-Tops, asymmetrische Schulterfreiheit, bauchfreie Oberteile, zerrissene Jeans, Lederjacken – insgesamt ein cooler, erwachsener, sexy Stil.
Ihre Brustgröße liegt im Bereich E‑Cup oder größer und gehört damit zu den größeren innerhalb der Rentarou-Familie.
Explizit gezeigt wird, dass sie größer ist als Kusuri Yakuzen als 18‑Jährige, aber kleiner als Kishika Torotoro.
„Vollversager“ mit Royal-Flush
Momoha bezeichnet sich selbst als „Versagerin“ und versucht, ihre Fehler nicht zu beschönigen.
Sie erfüllt praktisch alle Klischees eines „kaputten Erwachsenen“, was im Manga bewusst überzeichnet wird.
Typische Eigenschaften:
Chaotisch:
Das Innere ihres Zelts ist so unaufgeräumt, dass Rentarou meint, Chiyo Iin würde die komplette Unordnung am liebsten mit einem Strahl „wegblasten“.
Ständig betrunken:
Sie scheint jederzeit irgendwoher eine Flasche Alkohol herzaubern zu können, trinkt zu jeder Tageszeit, auch auf dem Schulgelände.
Man sieht sie häufig torkeln, und sie bietet sogar dem minderjährigen Rentarou neugierig einen Schluck an.
Glücksspielerin ohne Glück:
Sie liebt Lotterien, Pachinko, Pferderennen, Bootsrennen und alles, was irgendwie „Zocken“ ist.
Leider ist ihr Glück verheerend: In Handyspielen zieht sie nie seltene Items, und selbst extrem unwahrscheinliche Nieten schafft sie zuverlässig beim ersten Versuch.
Geldvernichterin:
Sie liebt Geld – und gibt es sofort wieder aus.
Gehalt hält bei ihr nicht lange, und sie ist sehr anfällig für den Reiz von Bargeldbündeln.
Bündel aus Begierden:
Ihr Hunger, ihr Durst nach Alkohol und ihre Sexualität sind stark ausgeprägt.
Sie beschreibt sich selbst so: „Alles, was irgendwie mit Genuss zu tun hat, liebe ich.“
Rentarou beschreibt diese Mischung als „Royal Straight Flush des Versagerdaseins“.
Schon mit drei Jahren war ihr Zockerinstinkt sichtbar, als sie sich von einem 100-Yen‑Zieh-Los (ein besonders „süchtig machendes“ Los der lokalen Bude) magisch angezogen fühlte und prompt verlor.
Trotzdem ist sie in mancher Hinsicht fast brutal ehrlich:
Sie kaschiert ihre Begierden nicht, steht offen zu ihrem Genussleben und verschleiert ihre Schwächen nicht.
Alkohol „Hundertacht“ und der Blumenduft
Ihr Lieblingsschnaps trägt denselben Namen wie sie: „Hundertacht“.
Dieser Alkohol sorgt dafür, dass der Atem nach Blüten duftet, statt streng nach Alkohol.
Das Getränk stammt aus der Familienbrennerei „Bonnouji Sakehandel“.
Ihre Eltern haben es speziell für sie entwickelt, damit ihre Tochter trotz Trinklust nicht immer nach Alkohol riecht.
Der Schnaps enthält Blüten, insbesondere Pfirsichblüten – was gut zu ihrem Namen passt („Momo“ → 10, „Ha“ → 8, also 10/8 = 8. Oktober).
Dadurch riecht sie trotz Dauerkonsums und Zeltdasein überraschend gut.
Emotionale Struktur und Selbstkontrolle
Momoha reagiert sehr impulsiv, ist emotional schnell zu Tränen, lachen, Wutausbrüchen oder Begeisterung hinreißbar.
„Freiwillige“, selbst auferlegte Einschränkungen fallen ihr schwer, „äußere“ Zwänge akzeptiert sie dagegen eher.
Sie hat mit dem Rauchen aufgehört, weil sie sich selbst nicht ertragen konnte, wenn sie keine Zigarette hatte – die passive Abhängigkeit nervte sie.
Gleichzeitig stört sie sich nicht besonders an Geldknappheit, solange sie nicht aktiv verzichten muss, wenn gerade Geld da ist.
Praktisch sorgt ihre Umgebung dafür, dass sie nicht verhungert:
Gemüse von Yamame, Alkohol von den Eltern – so bleibt ihr Überleben gesichert, auch wenn ihr Kontostand im Minus ist.
Warmherzige Ethiklehrerin hinter der Fassade
Hinter all der Selbstzerstörung steckt ein sehr bewusster, empathischer Mensch:
Sie hält Menschen, die freundlich und wertschätzend mit ihr umgehen, für kostbarer als Geld.
Sie legt großen Wert darauf, dankbar zu bleiben, selbst wenn sie materiell arm ist.
Diese innere Haltung zeigt sich in ihrem Handeln:
Für Yamame und den Gartenbauklub kauft sie Werkzeuge, Setzlinge und Dünger oft aus eigener Tasche.
Sie hilft regelmäßig bei der Feldarbeit und verwertet das überschüssige Gemüse, damit nichts verschwendet wird.
Hahari Hanazonos Erlaubnis, auf dem Schulgelände zu wohnen, dankt sie mit täglichem Unkrautjäten und Müllsammeln auf dem ganzen Schulgelände.
Die Geschichte, dass sie „von zu Hause rausgeworfen“ wurde, stellt sie selbst bewusst dramatisiert dar.
In Wahrheit haben ihre Eltern sie ausziehen lassen, weil sie zuhause so viel für sie getan hat, dass sie fürchteten, sie würde niemals ein eigenes Leben mit eigener Familie beginnen.
Trotzdem überweist Momoha weiterhin regelmäßig Geld an ihre Eltern.
Das zeigt, dass sie ihre Familie liebt und sehr wohl Verantwortung übernimmt – nur eben eher für andere als für sich selbst.
Sie war sich ihrer „Versager-Tendenzen“ bewusst und wollte sie ursprünglich aktiv ablegen.
Allerdings merkte sie, dass sie im Modus „Sparen und Verzichten“ so gereizt wird, dass sie anderen schadet – etwas, was sie absolut vermeiden will.
Ihre Motivation, Lehrerin zu werden, ist bemerkenswert:
Sie wollte, dass selbst jemand wie sie „der Zukunft“, sprich den Schülern, etwas Gutes tun kann.
Den Lehrerberuf empfindet sie daher als Berufung und ist stolz darauf.
Ironischerweise macht gerade ihre Fehlerhaftigkeit sie zu einer extrem authentischen Ethiklehrerin.
Sie sagt oft zu Schülern: „Werdet bloß nie so wie ich“ – und erfüllt damit perfekt die Rolle der lebenden „Negativfolie“, an der man lernt, wie man es besser machen könnte.
Expliziter Einstieg
Momoha hat einen sehr starken Sexualtrieb.
Ihr Interesse an Rentarou überschreitet sofort die übliche „Wir sind verliebt“-Phase und springt direkt zu körperlichem Verlangen.
Als Rentarou sie im Zelt besucht, können beide ihr Schicksals-Kribbeln („Bibiiin!!“) spüren.
Während Rentarou noch mit ihren Macken kämpft, fasziniert ihn ihre emotionale Offenheit.
Momoha selbst versucht zunächst, ihre Gefühle zu unterdrücken, scheitert aber spektakulär:
Sie platzt heraus und bittet Rentarou direkt um Geschlechtsverkehr.
Im Manga spricht sie als erste Figur das Wort „Sex“ überhaupt so direkt aus.
Rentarou reagiert entsetzt und scherzhaft „entschuldigt“ sich bei der Zeichnerin für das „Entweihen“ der wunderschönen Seiten.
Sie versucht anschließend, ihn zu verführen, indem sie ihm ganz bewusst ihre Brust präsentiert und ihn auffordert, sie anzufassen.
Rentarou, sonst Meister der Keuschheit, kann den Blick nicht sofort abwenden und starrt einen Moment wie gebannt.
Trotzdem bleibt er seiner „Regel“ treu:
Solange ihre Beziehung rechtlich oder gesellschaftlich problematisch wäre (Lehrerin/Schüler, Minderjährigkeit), kommt Sex nicht infrage.
Er kommuniziert das klar und eindeutig, ohne Hintertürchen.
Momoha akzeptiert das „klare Nein“ und gibt vorerst auf, was zeigt, dass sie trotz ihrer Triebe Grenzen respektieren kann.
Vom „Versager“ zur wertgeschätzten Partnerin
Später erfährt Rentarou über Yamame und Hahari, wie viel Gutes Momoha tut.
Er besucht sie beim Unkrautjäten, lobt ihre herzliche Art und erklärt ihr, dass sie weder „arm“ noch ein „Versager“ im menschlichen Sinne sei.
Er betont, wie reich ihr Herz ist, dass sie anderen selbst im Mangel hilft.
Momoha ist von dieser Sichtweise tief berührt.
Sie will sich trotzdem zurückziehen, weil sie älter ist und meint, Rentarou solle jemanden in seinem Alter finden.
Als Rentarou allerdings erwähnt, dass er bereits zwanzig Freundinnen hat – darunter eine 89‑jährige –, bricht ihre ganze Altersargumentation zusammen.
Sie fragt trocken, ob er überhaupt wisse, was Ethik ist, und ist kurz zwischen Sorge und Schock hin- und hergerissen.
Am Ende akzeptiert sie, dass sie zu dieser ungewöhnlichen „Familie“ gehören möchte, gerade weil sie sich bei Rentarou und den anderen selten wertgeschätzt fühlt.
„Trinkabend“-Episode ohne Alkohol
Nach ihrem Beitritt organisiert Hakari Hanazono mit den anderen ein „Trinkabend-Rollenspiel“ mit Kinderbier (ohne Alkohol).
Kleine Hinweise im Manga zeigen, dass die Verantwortlichen sehr darauf achten müssen, keine echte Teenager-Trinkerei darzustellen.
Mit reichlich optischer „Trink-Atmosphäre“ und vielen erklärenden Fußnoten („kein Alkohol beteiligt“) wird der Abend trotzdem zu einem emotionalen Ereignis.
Rentaro trägt betrunken-wirkende, aber tatsächlich schlafende Freundinnen nacheinander ins Bett.
Momoha beobachtet, wie er mit sichtlicher Mühe und Sorgfalt jede einzelne trägt.
Sie reflektiert dabei, wie sie sonst häufig irgendwo im Freien besoffen liegen bleibt, ohne dass jemand sie nach Hause bringt – und wie kostbar es ist, jetzt jemanden zu haben, der sich um sie kümmert.
Überwältigt von Zuneigung küsst sie Rentarou.
Im Überschwang will sie noch weiter gehen und flüstert in verwaschener „Betrunkenen-Sprache“, dass sie „ihn aufnehmen“ will.
Rentarous Verstand steht kurz vor dem Zusammenbruch, er versucht, sich durch drastische Maßnahmen (selbst vorgeschlagener Biss auf die Zunge) zur Vernunft zu bringen.
Zum Glück schläft Momoha im nächsten Moment wieder ein – seine Vernunft gewinnt knapp.
Später formuliert Momoha, dass sie „bis jetzt beim Küssen bleibt“, aber fest einplant, nach Rentarous Volljährigkeit einen deutlichen Schritt weiterzugehen.
Für sie ist eine „glückliche, pinkfarbene Zukunft“ mit ihm nicht nur Hoffnung, sondern praktisch schon reserviert.
Beziehung zu Rentarous Ethikverständnis
Rentarou schätzt Momoha als Ethiklehrerin sehr für ihre Fähigkeit, Fragen zu stellen, auf die es keine einzig richtige Antwort gibt.
Sie animiert dazu, ungewohnte Perspektiven einzunehmen und andere Gefühle mitzudenken.
Als an der Schule über Nacht ein „Schulgeist“-Vorfall geschieht, schaltet sie sofort in den Schutzmodus, weil sie fürchtet, jemand könnte ihr Zelt filmen oder Rentarous Freundinnen belästigen.
Rentarou ist jedoch so schreckhaft, dass er beim leisesten Geräusch in Ohnmacht fällt, weshalb die Betreuung der Lage an die Mädchen übergeht.
Es stellt sich heraus, dass die meisten „Geister“ nur Mitglieder des „Yokai-Forschungsclubs“ sind.
Dass Rentarou aber die schreckliche „Turbo-Alte“ gesehen hat, bleibt unaufgeklärt – ein bewusst gesetzter Gruselrest.
Wirtschaftliche Krise und Ladenrettung
Als der Familienbetrieb „Bonnouji Sakehandel“ in eine wirtschaftliche Krise gerät, erwägt Momoha, ihren Job als Lehrerin aufzugeben, um im Laden zu helfen.
Rentarou spürt, dass sie das Lehrersein eigentlich nicht aufgeben möchte, und beschließt, sie aktiv zu unterstützen.
Sie besuchen gemeinsam das Geschäft und entwickeln eine Strategie, um das besondere, gut duftende „Hundertacht“-Getränk an jüngere und Gelegenheitstrinker heranzuführen.
Die Idee: Momoha selbst wird das Werbegesicht – eine junge Frau, die sichtbar Genuss hat, aber angenehm riecht.
Mit Hilfe sozialer Medien verbreiten sie kurze, ansprechende Clips.
Die Kampagne zeigt Wirkung: Der Laden erholt sich, die wirtschaftliche Lage stabilisiert sich.
Momoha offenbart Rentarou daraufhin, wie wichtig ihr der Lehrerberuf ist und wie erleichtert sie ist, ihn nicht aufgeben zu müssen.
Sie trinken eine feierliche Runde – eine lange Nacht mit Gesprächen und (für sie) natürlich reichlich Alkohol.
Yamame Yasashiki
Yamame ist Mitglied des Gartenbauklubs und eine Art „Lebensretterin“ für Momoha.
Durch ihr Gemüse hat sie Momoha buchstäblich vor dem Verhungern bewahrt.
Momoha verehrt sie als „Göttin“ oder „großen Engel Yamame“ und schwärmt von ihren Produkten.
Sie ist so begeistert, dass sie manchmal direkt in eine frische Rettichknolle beißt und vor Genuss schreit, wie gut das schmeckt.
Bei einer großen Gemüseschwemme isst Momoha mit Kurumi Haraga so viel, dass Yamame sich Sorgen macht.
Yaku Yakuzen schlägt schließlich vor, einen Teil einzulegen, um alles haltbar zu machen – für Momoha und Kurumi der Beginn der „Ewigen Maschine aus Gemüse und Reis“.
Bei einer Geister-Episode offenbart Momoha, dass sie Horror überhaupt nicht mag.
Als Yamame jedoch bei einem feurigen Geist zusammenbricht, nimmt Momoha all ihren Mut zusammen, schultert die größere Schülerin und rennt mit ihr weg – hier zeigt sich sehr deutlich ihre Verantwortung als Clubberaterin.
Mai Meido (die Schwester) und Hausordnung
Mai Meido, die jüngere Schwester einer anderen Freundin, taucht zusammen mit Momoha als Cover-Duo eines Bandes auf.
Mit 16 war Momoha selbst Schülerin, die im Prinzip nur an Pachislot im Arcade dachte.
Sie respektiert Mai dafür, dass diese schon mit 16 hart arbeitet.
Mai hilft Momoha gelegentlich beim Aufräumen des Zeltes – etwas, das Momoha nur zu dankbar annimmt.
Bei der „Maid-Prüfung“ von Mai versucht Momoha, hilfreich zu sein, aber es kommt eher dazu, dass Mai sich um sie kümmert, als wäre die Rollenverteilung vertauscht.
Die beiden bilden eine Art „Chaos-Schwesternduo“, in dem die jüngere die Verantwortungsvollere ist.
Hakari Hanazono und Hahari Hanazono
Hahari Hanazono ist die Direktorin der Schule und Momoha gegenüber außerordentlich großzügig.
Sie erlaubt ihr, auf dem Schulhof zu campen und die Duschen frei zu nutzen, weshalb Momoha sie wie eine Heilige verehrt.
Sie fühlt sich von Hahari „am Leben erhalten“ und zeigt ihre Dankbarkeit mit täglicher Putzarbeit und Unkrautjäten.
Bei einem „Massen-Kuschel-Festival“ an der Schule drängen sich sowohl Momoha als auch Hahari aktiv nach vorne, was Karane Inda spöttisch mit „die zwei Idioten“ kommentiert.
In einer anderen Episode verabredet sich Momoha mit Hahari und Iku Sutou zu einem „perfekten Date“.
Sie scheitern zuerst grandios, weil Hahari und Iku nur „Taiko no Tatsujin“ spielen und Momoha die ganze Zeit trinkt, während Rentarou ihnen etwas zeigen wollte.
Aus schlechtem Gewissen vereinbaren sie ein Wiedersehen, bei dem sie die jeweiligen Schwächen des anderen abdecken wollen.
Schließlich landen sie ausgerechnet bei einem Event, das alles kombiniert, was die drei lieben: Alkohol, Glücksspiel, Babys mit Teufelskostümen und Hindernisparcours.
Am Ende sind alle so glücklich, dass Rentarou ihre Freude teilt, obwohl der Plan ursprünglich anders war.
Hakari Hanazono steht Momoha vor allem über das Thema Sexualität nahe.
Bei dem alkoholfreien „Trinkabend“ stellt Hakari neugierige Fragen zu Momohas sexueller Erfahrung.
Momoha eröffnet dabei, dass sie trotz ihres Alters und ihrer Freizügigkeit noch Jungfrau ist, aber „alleine sehr, sehr aktiv“ ist.
Hakari gesteht dasselbe und beide schließen einen „Pakt“ der gleichgesinnten Fantasiererinnen.
Sie führen ein pikantes Austausch-Tagebuch, in das sie ihre erotischen Tagträume über Rentarou eintragen.
Von Hakaris typisch strategischem Denken lässt sich Momoha später inspirieren, als sie eine Runde Strip-„Schere Stein Papier“ organisiert, um Rentarou auszuziehen – am Ende verliert sie mit ihrem legendär schlechten Glück natürlich selbst.
Nadeshiko Yamato
Nadeshiko Yamato ist eine jüngere Kollegin im Fachbereich Sprache (eine Art Deutsch- oder Japanischlehrerin).
Sie gibt sich gern „amerikanisch“, obwohl sie in Wahrheit zu hundert Prozent „typisch japanisch sozialisiert“ ist.
Beide sitzen im Lehrerzimmer nebeneinander.
Nadeshiko schlägt öfter vor, am Wochenende etwas trinken zu gehen, was später in einer Episode gezeigt wird.
Wenn Nadeshiko betrunken (oder betrunken wirkend) wird, beginnt sie zu weinen und sich für alles zu entschuldigen.
Dann ist Momoha diejenige, die sie tröstet und daran erinnert, wie viel Mühe sie sich im Alltag gibt.
Wenn Momoha dagegen ihr übliches Pech im Glücksspiel hat und zu Boden geht, tauschen sich die Rollen:
Dann ist Nadeshiko an der Reihe, sie wieder aufzubauen.
Nano Eiai und Mei Meido
Nano Eiai und Mei Meido lernen Momoha bei einem Frühlings-Illuminationsdate kennen.
Nano ist sehr effizientitätsfixiert, plant ihre Zeit in Sekunden und will jede Attraktion mit maximalem Output erleben.
Momoha weist sie sanft, aber bestimmt darauf hin, dass es dabei nicht nur um „Abhaken von Punkten“ geht.
Sie fragt Nano, ob sie nicht vergisst, wie wichtig ihr gemeinsames Erleben mit den anderen ist – und ob sie das nicht selbst entwertet, wenn sie alles nur durchhetzt.
Mei wiederum neigt zu extremer Selbstaufgabe und stellt das Glück anderer vollständig über ihr eigenes.
Momoha fragt sie, was „Meis Glück“ für Rentarou und die anderen bedeute.
Mei ringt um Worte und sieht sich zuerst als „Stein am Straßenrand“.
Durch Momohas Fragen und die Reaktion der Gruppe erkennt sie, dass auch ihr eigenes Wohlbefinden anderen Freude bereitet.
Als Momoha fragt, wohin Mei selbst als Nächstes möchte, entscheidet diese sich für eine Lichtinstallation – eine „Wand aus Lichtblumen“, die sie mit ihren gemeinsamen Momenten assoziiert.
Nano und Mei beginnen nach dieser Erfahrung, Momohas „Leben im Einklang mit den eigenen Begierden“ zu bewundern.
Momoha selbst bleibt aber dabei:
Sie betont, dass sie nicht als Vorbild taugt und sie nicht „so werden sollen wie ich“, denn sie betrachtet ihr eigenes Leben trotz aller Freiheit als „abschreckendes Beispiel“.
Eltern
Momohas Eltern betreiben „Bonnouji Sakehandel“, eine traditionelle, aber kreative Sake-Brauerei.
Sie bieten neben „Hundertacht“ auch andere Sorten mit humorvollen Namen an, die sich auf Getreidearten beziehen.
Ihre Mutter ist eher sparsam.
Sie versucht schon in Momohas Kindheit, sie von Glücksspielen fernzuhalten und darauf zu achten, dass Geld nicht sinnlos für schlechte Chancen verschwendet wird.
Ihr Vater liebt ebenfalls Alkohol, ist aber ansonsten relativ bodenständig.
Als die dreijährige Momoha sich zu Weihnachten Geld statt Spielzeug wünscht, ruft er entsetzt aus, was für ein „unkindliches“ Kind sie sei.
Momohas braune Haarfarbe hat sie von ihrer Mutter geerbt, ihre Trinkfestigkeit und den Eckzahn eher vom Vater.
Trotz ihres Versagerimages zeigt sich, dass sie eng mit ihren Eltern verbunden ist und bereit ist, für sie Verantwortung zu übernehmen – etwa durch langjährige Geldüberweisungen.
Als die Eltern erfahren, dass sie mit ihrem Schüler Rentarou zusammen ist, sind sie zunächst entsetzt.
Sie befürchten, ihre Tochter hätte als Lehrerin eine unüberwindbare Grenze überschritten und geben sich die Schuld.
Nach und nach überzeugt Rentarou sie jedoch durch seine Ehrlichkeit, seine Fürsorge und seine Ernsthaftigkeit.
Schließlich akzeptieren sie die Beziehung – wenn auch mit einem Rest „Wie konnten wir so eine Tochter großziehen?“-Humor.
Der Name Momoha Bonnouji geht auf das Wort „Begierden“ und die Zahl 108 zurück, die im Buddhismus für die Anzahl der menschlichen Begierden steht.
Passend dazu tritt sie zum ersten Mal in Kapitel 108 auf.
Die berühmten Silvesterglocken in buddhistischen Tempeln werden 108‑mal geschlagen – symbolisch, um die 108 Begierden zu läutern.
Momoha ist als „menschgewordenes Bündel aus 108 Begierden“ angelegt, was ihren Namen und ihre Rolle ironisch spiegelt.
Ihre charakteristische Farbe ist ein lachs- oder lachsrosa Ton, der an ein leicht alkoholgerötetes Gesicht erinnert.
Das Motiv wird in farbigen Illustrationen, etwa Rosen auf einem Cover, aufgegriffen – Momohas Rose ist dort die lachsrosa Blüte in der mittleren Reihe links.
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