Rei Kiriyama ist ein junger Shōgi-Spieler, der als einer der wenigen bereits im Mittelstufenalter Profi wurde. Zu Beginn der Geschichte ist er 17 Jahre alt, 170 cm groß und trägt große persönliche Verluste mit sich: Er verlor früh seine Eltern und seine Schwester bei einem Autounfall. Nach dieser Tragödie wurde er vom Shōgi-Spieler Masachika Kōda aufgenommen, fand sich aber durch Spannungen mit dessen leiblicher Tochter Kyōko Kōda isoliert und stürzte sich vollständig ins Shōgi. Er schafft es mit 15 Jahren, Profi zu werden, zieht danach nach Jūnigatsu-chō um und lebt alleine. Im Lauf der Geschichte entwickelt er sich durch die Freundschaft mit der Familie Kawamoto und anderen weiter, engagiert sich in der Schule und in Shōgi-Clubs und entdeckt, was ihm wirklich wichtig ist.
Rei Kiriyama ist zu Beginn der Geschichte 17 Jahre alt und misst 170 cm in der Körpergröße.
Er ist anfangs sehr verschlossen, neigt zu depressiven Gedanken und lebt nach dem Auszug aus dem Haus von Masachika Kōda in einem Zustand der Lethargie und Vereinsamung. Erst durch die Begegnung mit der Familie Kawamoto und neuen Freunden beginnt sich seine Einstellung zum Leben zu wandeln. Mit der Zeit öffnet er sich gegenüber anderen, übernimmt Verantwortung und wird fürsorglicher.
Rei Kiriyama verlor als Kind bei einem Verkehrsunfall seine Eltern und seine kleine Schwester. Sein Vater war mit dem Shōgi-Spieler Masachika Kōda befreundet, der Rei aufnahm und als seinen Schützling erzog. In Kōdas Familie entstand ein schwieriges Klima: Wegen Konflikten mit Kyōko Kōda fühlte sich Rei ausgeschlossen. Er widmete sich daraufhin völlig dem Shōgi und schaffte mit 15 Jahren den Sprung zum Profi. Nachdem er selbständig wurde, lebte er allein im erfundenen Viertel Jūnigatsu-chō in Tokio.
Rei Kiriyama ist ein außergewöhnliches Shōgi-Talent und zählt zu den jüngsten Profispielern. Er beherrscht sowohl Ibischa als auch Furibischa und gilt somit als vielseitig. Seine Art, schlechte Züge als „unangenehm“ wahrzunehmen, hebt ihn hervor. Andere, wie Eisaku Noguchi, loben seinen adaptiven Spielstil, während Kai Shimada Ähnlichkeiten zu Tōji Sōya bemerkt. Er erkennt oft Züge, die selbst erfahrenen Profis verborgen bleiben, wie etwa während religiöser Endspielphasen.
Er steht der Familie Kawamoto sehr nahe, insbesondere Akari, Hinata und Momo Kawamoto, und empfindet Hinata Kawamoto mit der Zeit als besondere Person in seinem Leben. Ursprünglich hatte er wenig Kontakt zu Mitschülern, baut diesen aber später aus. Zu seinem Mentor Masachika Kōda sowie dessen Tochter Kyōko Kōda besteht ein kompliziertes Verhältnis, das ihn geprägt hat. Idole und Vorbilder findet er in Kai Shimada und anderen Shōgi-Profis.
Frühe Lebensjahre und schwerer Verlust
Als Rei Kiriyama noch jung war, verlor er bei einem Autounfall beide Eltern und seine Schwester.
Er wurde daraufhin vom Familienfreund und Shōgi-Spieler Masachika Kōda adoptiert.
Im Haus der Familie Kōda fand Rei jedoch keinen Platz, da Spannungen mit Kyōko Kōda, Kōdas leiblicher Tochter, herrschten.
Er kompensierte diesen Mangel an Zugehörigkeit durch seine Leidenschaft für Shōgi, was ihn dazu brachte, mit 15 Jahren zum Profi zu werden.
Eigenständiges Leben und erste Veränderungen
Um Kyōko Kōda am Verlassen des Elternhauses zu hindern, entschied sich Rei, selbst auszuziehen.
Nach seinem Mittelschulabschluss zog er alleine nach Jūnigatsu-chō, einem fiktiven Stadtteil von Tokio.
Zu Beginn lebte er dort zurückgezogen und führte ein von Hoffnungslosigkeit geprägtes Leben.
Neue Begegnungen und Entwicklung
Durch die Begegnungen mit der Familie Kawamoto sowie dem Nachmittags-Shōgi-Club seiner Schule beginnt sich Reiß Inneres zu wandeln.
Getrieben von seinem Respekt für Kai Shimada tritt er Forschungsgruppen bei und gründet zusammen mit anderen einen eigenen Shōgi-Club.
Seine Welt öffnet sich zunehmend, und er stellt fest, dass Hinata Kawamoto eine besondere Rolle in seinem Leben einnimmt.
Schutz derer, die ihm wichtig sind
Als Hinata Kawamoto Opfer von Mobbing wird, setzt Rei alles daran, ihr zu helfen.
Er begleitet sie sogar bis nach Kyōto, um sie auf einer Klassenfahrt zu unterstützen.
Nach der Auflösung des Nachmittags-Shōgi-Clubs wird ein neuer Shōgi-Club mit Unterstützung des Direktors und weiterer Lehrkräfte gegründet, in dem Rei die Position des Vorsitzenden übernimmt.
Schule und Freizeit
Rei wechselt mit einem Jahr Verzögerung an die private Komabashi-Oberschule.
Er ist älter als die meisten seiner Mitschüler und bleibt anfangs eher für sich.
Seine Noten sind durchschnittlich, doch brilliert er besonders in Physik und Mathematik.
Seinen Schulalltag muss er häufig für Shōgi-Wettkämpfe unterbrechen; seine Anwesenheit in der Schule ist daher lückenhaft.
Spielstil und Erfolge
Shōgi-technisch ist Rei ein Allrounder.
Er kann verschiedene Stilrichtungen spielen und ist dafür bekannt, fehlerhafte Positionen intuitiv als „komisch“ zu erleben.
Er erkennt oft Züge, die selbst Experten entgehen – wie bei dem berühmten Match zwischen Tōji Sōya und Kai Shimada, wo Rei einen entscheidenden Gewinnzug für Shimada sah, den sonst niemand bemerkte.
Auch gegen Raidō Fujimoto gelang ihm ein bemerkenswerter Sieg im schnellen Spiel, trotz eines unbemerkten Fehlgriffs seines Gegners.
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