Teruko Ōkura ist die furchterregende Vize-Kommandantin der "Jagd-Hunde" und wird sowohl von Verbündeten als auch Feinden gefürchtet. Trotz ihres kindlichen Aussehens verfügt sie über enorme Durchsetzungskraft, messerscharfen Verstand und einen unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, das Alter anderer nach Belieben zu manipulieren, gilt sie in Nahkämpfen als nahezu unbesiegbar. Ihre Loyalität zu Ōchi Fukuchi ist absolut, wodurch sie sich im Verhalten auffällig unterscheidet – nur ihm gegenüber zeigt sie ungeahnte Sanftheit. Im Umgang zeigt sie sich mal kindlich, mal eiskalt und ist für ihre absonderlichen Aussagen bekannt, die selbst ihre engsten Kollegen einschüchtern.
Teruko Ōkura erscheint als kleines Mädchen mit einem Seitenschwanz auf der linken Seite. Ihr junges Äußeres steht in starkem Kontrast zu ihrem äußerst gefährlichen Wesen.
Sie gibt sich als arrogante, selbstbewusste und manchmal launische „Königin“. Obwohl Teruko fordernd und überheblich wirkt, nimmt sie ihre Rolle als Polizistin sehr ernst: „Wir Polizisten dürfen Bürgern niemals Schaden zufügen, komme was wolle.“ Dieses eiserne Prinzip macht sie zuverlässig und schreckt Kriminelle allein durch ihre Anwesenheit ab. Der Großteil ihrer Zuneigung gilt ausschließlich dem Kommandanten Ōchi Fukuchi, den sie zutiefst verehrt.
Kindliche Züge, wie das Wiedererlangen ihrer guten Laune durch eine „Schulterfahrt“, stehen im krassen Kontrast zu ihren sonst so skrupellosen und grausamen Seiten.
- Alter: 12 Jahre
Alles Weitere zu Gewicht und Körpergröße ist nicht definiert.
Seufzen der Seele (魂の喘ぎ)
Teruko kann durch Berührung das Alter eines Menschen manipulieren – ihr eigenes Alter eingeschlossen. Die Altersveränderung hält auch nach Loslassen an. Im Nahkampf gilt sie dadurch als absolut überlegen: Sobald sie einen Gegner berührt, hat sie praktisch gewonnen. Besonders gefürchtet ist die Kombination ihrer Fähigkeit mit Foltermethoden, da weder körperliche noch mentale Stärke vor den Folgen schützt.
Namensherkunft: Der Name der Fähigkeit stammt aus der Erzählung „Seufzen der Seele“ von Teruko Ōkura.
Ihre tiefste Zuneigung gehört Ōchi Fukuchi. Dieser Beziehung ordnet sie alles unter – sie sieht und beachtet kaum jemanden außer ihm. Ihren Untergebenen begegnet sie überwiegend herrisch und gnadenlos, nur selten gönnt sie sich einen freundlicheren Moment.
- Motto: „Sei ein Hund der Gesellschaft, sei der stärkste Hund.“
- Wunsch: Ōchi Fukuchis benutzte Socken.
- Besonders amüsant fand sie, als Saigiku Jōno und Tetchō Suehiro beim gemeinsamen Training zusammen gegen Fukuchi antraten und kläglich scheiterten.
- „Kakaka! Ihr habt euer Leben gerade noch gerettet, ihr Nichtsnutze.“
- „Tretet zurück, ihr Schwächlinge.“
Die Eiserne Vize und der Himmel-Casino-Einsatz
Bei der Verfolgung von Lucy Maud Montgomery stürmt Teruko gemeinsam mit Michizō Tachihara das Himmelscasino. Laut Tachihara ist sie nie gefährlicher als dann, wenn sie scheinbar gehorsam auf ihr Gegenüber eingeht – ihre Zustimmung ist die größte Warnung. Als Sigma ihr die Schließung des Casinos verweigert, zieht sie sich lächelnd zurück, nur um kurz darauf mit Gewalt die Suche nach Atsushi Nakajima & Co. einzuleiten. Sie konfrontiert Sigma, empfiehlt ihm die Kapitulation, wird jedoch von ihm im letzten Moment ins Leere geschleudert und gibt die Gefangennahme auf.
Großauftrag und Verrat
Auf Ōchi Fukuchis Anweisung beteiligt sie sich am Schutz des „Großen Befehls“ am Flughafen. Gemeinsam mit Tetchō Suehiro gelingt es ihr, den Befehl aus einem abstürzenden Transportflugzeug zu sichern. Anschließend trifft sie auf Atsushi Nakajima, verlangt – mithilfe einer von Tachihara hinterlassenen Nachricht – ein Treffen mit Ranpo Edogawa.
Loyalität und Krise
In Wahrheit hat sie sich nach Unterrichtung der gesamten Wahrheit durch Ōchi Fukuchi entschieden, dessen Seite treu zu bleiben. Sie nimmt Atsushi gefangen, damit er Fukuchis wahren Zweck erfährt. Als Atsushi schließlich seinen Entschluss fasst, lässt sie ihn stumm ziehen.
Finale Konfrontation und Erschütterung
Nach dem finalen Duell zwischen Fukuzawa und Fukuchi muss Teruko tränenreich ihren geliebten Kommandanten erstechen, weil Fukuzawa selbst nicht den Mut findet, den Todesstoß zu setzen. Sie tadelt Fukuzawa heftig. Doch sie wird Zeugin, wie Bram Stoker sich direkt vor ihren Augen in Fyodor Dostoevsky verwandelt und so mit Fukuchi und dem Göttlichen Schwert den „Dreiklang der Singularität“ auslöst.
Obwohl sie äußerlich ein kleines Mädchen ist, bringt ihre kompromisslose, altmodische Ausdrucksweise und ihr kühles Auftreten alle aus dem Gleichgewicht. Ihr Ruf als „Blutdorn-Königin“ macht sie zur gefürchtetsten Figur des Jagd-Hunde-Teams und zu einer Legende der Polizei – niemand will es sich mit Teruko Ōkura verscherzen!
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