Atsushi Sendou, besser bekannt als „Akkun“, ist der charismatische Anführer der legendären „Fünf aus Mizo“. Er war eine der wichtigsten Bezugspersonen für Takemichi Hanagaki in deren Jugendzeit. In verschiedenen Zeitlinien spielt Atsushi tragische und wichtige Rollen, vom Freund und Unterstützer bis hin zum Opfer und Täter, geprägt von dramatischen Wendungen, Loyalität und dem Streben nach seinem Traumberuf als Friseur. Mitte zwischen Freundschaft, Verzweiflung und Hoffnung ist Akkuns Schicksal eng mit der tragischen Dynamik der Tokyo Revengers und deren schicksalsträchtigen Zeitsprüngen verknüpft.
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Atsushi Sendou hat einen starken Führungsstil und steht stets im Mittelpunkt seiner Freunde. Trotz seiner harten Fassade besitzt er einen ausgeprägten Sinn für Loyalität und Fürsorge, besonders gegenüber Takemichi Hanagaki. Im Laufe der Handlung zeigen sich Verzweiflung und Schuldgefühle, die ihn tief prägen. Akkun ist ehrgeizig und freundlich, verfolgt dabei aber stets sein Ziel, Friseur zu werden. In Zeiten größter Not beweist er Mut und Opferbereitschaft.
Atsushi Sendou führte die „Fünf aus Mizo“ und war insbesondere mit Takemichi Hanagaki und Takuya Yamamoto eng befreundet. Sein größter Traum war es, Friseur zu werden, was er sich nach den verschiedenen Zeitlinien-Schicksalen auch erfüllen konnte. Im ursprünglichen Verlauf wurde er jedoch nach einem eskalierenden Mobbingvorfall und einem tödlichen Angriff auf Masataka Kiyomizu verhaftet und verbrachte Zeit in einer Jugendstrafanstalt. Nach seiner Entlassung veränderte sich sein Leben dramatisch – er wurde zum Kleinkriminellen und rutschte tiefer in die untere Hierarchie der Tokyo Manji Gang ab.
Er zeichnet sich durch starken Willen, Führungsstärke und soziale Kompetenz aus, war jedoch auch bereit, im Extremfall Gewalt auszuüben. Trotz fehlender übermenschlicher Kampfkraft setzt Akkun seine Entschlossenheit für seine Freunde ein.
Akkun hatte eine enge Bindung zu Takemichi Hanagaki, war aber auch Anführer und Vertrauensperson für die anderen Mizo-Mitglieder. Im weiteren Verlauf erfährt man, dass er eine eigene Familie gehabt hat, die jedoch von Tetta Kisaki als Druckmittel missbraucht wurde. Seine Beziehung zu Takemichi ist von gegenseitigem Respekt, Bewunderung und tragischen Entscheidungen geprägt.
Akkun hat Takemichi versprochen, ihn als ersten Kunden in seinem eigenen Friseursalon zu begrüßen – ein Versprechen, das in einer der Zeitlinien wahr wird. In der geänderten Zukunft wurde sein Traum Realität, auch wenn er dadurch erneut in einen Strudel von Verbrechen und Schuld geriet.
Das frühe Schicksal und der Fall in die Kriminalität
Atsushi Sendou war während der Mittelschulzeit Anführer der „Fünf aus Mizo“ und besonders mit Takemichi Hanagaki befreundet. Während einer Zeit, als Masataka Kiyomizu die Clique terrorisierte, ging Akkun einen fatalen Schritt: In einem Akt der Verzweiflung erstach er Kiyomizu und wurde verhaftet. Nach der Jugendhaft entfremdete er sich von Takemichi Hanagaki und wurde zu einem Kleinkriminellen, der in der Zukunft zum Werkzeug von Tetta Kisaki und zu einem niederen Mitglied der Tokyo Manji Gang herabstufte.
Begegnung und tragischer Selbstmord
Als Takemichi in eine der düstersten Zeitlinien zurückkehrt, trifft er auf einen schwer gebrochenen Akkun, der verzweifelt unter der Kontrolle von Tetta Kisaki steht. Von Schuld und Ohnmacht geplagt, offenbart Akkun Takemichi, dass er selbst Takemichi in der Vergangenheit auf die Bahngleise gestoßen hatte. In einem tragischen Moment des Abschieds bittet er Takemichi, alle zu retten, und springt vom Dach, um seinem Leid ein Ende zu setzen.
Geänderte Zukunft, erfüllte Träume und erneute Tragödie
Durch Takemichis Eingreifen verändert sich Akkuns Zukunft – er wird ein erfolgreich ein Friseur und begrüßt Takemichi als ersten Kunden. Dennoch bleibt das Glück nicht von Dauer: Auf Druck von Tetta Kisaki wird Akkun gezwungen, Hinata Tachibana zu töten, wobei er selbst ebenfalls stirbt. Später stellt sich heraus, dass Kisaki Akkuns Familie als Geisel genommen hatte, was den Ausbruch des Verbrechens erklärt.
Worte, die bewegen, und der große Showdown
Vor dem Kampf der Tokyo Manji Gang gegen „Tenjiku“ motiviert Akkun seine Freunde mit den Worten, Takemichi Hanagaki sei der Einzige, der nie geflohen sei – diese Aussage wird für die Gang zum Inspirationsquell. Trotz starker Verletzungen im Kampf leiht Akkun dem schwer verletzten Takemichi erneut seine Schulter und kämpft weiter, um die Bindung ihrer Freundschaft zu schützen.
Letzte Zeitlinie: Neuanfang und der Weg zum Sieg
In der letzten Zeitlinie schließt sich Atsushi Sendou als Vize-Kapitän der vierten Einheit unter Führung von Kazutora Hanemiya der zweiten Tokyo Manji Gang an, mit allen ursprünglichen Mizo-Mitgliedern an seiner Seite. Im finalen Kampf besiegt Akkun Shion Madarame, das schwächste Mitglied der S62-Generation, und beweist seine innere Stärke und Loyalität.
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