Simmons ist eine fiktive Adelige aus dem Universum von Secrets of the Silent Witch, eine hochmütige, kurzsichtige Gräfin-Tochter, deren unüberlegte Intrige gegen Monica Everett letztlich zu ihrem Schulverweis und zum Niedergang ihrer gesellschaftlichen Stellung führt.
Sie besucht die renommierte Serendia-Akademie und steht unter dem Schutz des Hauses Kerbeck, da ihr eigenes Grafenhaus nicht in der Lage ist, Drachengefahren eigenständig zu bewältigen.
Simmons ist die Tochter des Grafenhauses Norn, das wegen fehlender militärischer und wirtschaftlicher Stärke vom mächtigen Grafenhaus Kerbeck abhängig ist.
Sie ist Schülerin im zweiten Jahrgang der Serendia-Akademie, die zugleich Eliteschule und verlängerte Bühne der höheren Gesellschaftsschicht ist.
Sie bewegt sich fast nie allein, sondern hat ständig zwei junge Damen als persönliche Gefolgschaft an ihrer Seite.
Ihr Auftreten ist durchweg arrogant; sie verlässt sich mehr auf Stand und Lautstärke als auf tatsächliche Fähigkeiten oder Verstand.
Simmons ist überheblich, impulsiv und von einem unbegründeten Selbstvertrauen geprägt.
Sie neigt dazu, andere zu unterschätzen, insbesondere solche, die gesellschaftlich scheinbar unter ihr stehen.
Ihr fehlt das Bewusstsein dafür, dass die Serendia-Akademie nicht nur ein normaler Lernort, sondern ein wichtiges gesellschaftliches Parkett ist.
Intrigen, die sie für harmlose Schikanen hält, haben in Wahrheit politische und gesellschaftliche Sprengkraft.
Sie besitzt zwar eine gewisse „Tatkraft“, setzt sie aber fast ausschließlich für petty Mobbing und gedankenlose Aktionen ein.
Ihr Hang zur Kurzsichtigkeit zeigt sich darin, dass sie Risiken – für sich, ihre Familie und ihre Schutzgeber – vollkommen verkennt.
Als Zweitklässlerin an der Serendia-Akademie versucht Simmons, ihren Status als Gräfin-Tochter offensiv zur Schau zu stellen.
Sie sieht die Akademie eher als Bühne, auf der sie sich überlegen geben kann, statt als Ort, an dem Bündnisse, Rivalitäten und Machtverhältnisse ausgehandelt werden.
Ein frühes Beispiel ihres Verhaltens ist eine Szene auf einer Treppe, in der sie Karsh schikaniert.
Dabei werden Lana Colette und Monica Everett in den Vorfall hineingezogen, was bereits zu einem leichten Verweis für Simmons führt.
Die milde Rüge empfindet sie nicht als Warnsignal, sondern als Kränkung.
Statt ihr Verhalten zu reflektieren, steigert sie sich in den Gedanken, von Monica „bloßgestellt“ worden zu sein, und entwickelt Rachefantasien.
Angetrieben von verletztem Stolz lädt Simmons Monica zu einem Tee ein, der als höfliche Geste getarnt ist, in Wahrheit aber eine Racheaktion darstellen soll.
Sie handelt aus einem „kindischen“ Motiv: Sie will Monica heimlich schaden, um ihr vermeintlich eine Lektion zu erteilen.
Ohne jede Kenntnis über die Gefährlichkeit des Stoffes gibt Simmons Augentropfen mit pupillenerweiternder Wirkung in Monicas Tee.
Sie betrachtet das Mittel als harmlosen Streich und ist sich nicht bewusst, dass die Substanz toxische Eigenschaften hat und ernsthafte medizinische Folgen nach sich ziehen kann.
Der Vorfall eskaliert schnell und wird als „Versuchter Giftanschlag auf Lady Monica Norton“ bekannt.
Da Monica unter dem Namen einer Nebenlinie des Hauses Kerbeck auftritt, wird die Tat sofort als Angriff auf eine hochrangige Adelige und damit als schweres Verbrechen interpretiert.
Neben dem Giftansch
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