Gloxinia ist der erste König der Feen aus dem Werk „The Seven Deadly Sins“, ein männlicher Feenkrieger, ehemaliges Mitglied der Zehn Gebote und Träger des Gebots „Ruhe“, der in der Vergangenheit von der Seite der Göttlichen Allianz zur Seite der Dämonen überlief.
Name: Gloxinia
Geschlecht: Männlich
Rasse: Fee
Alter: Etwa 1400 Jahre (vor der Versiegelung)
Größe: 162 cm
Gewicht: 53 kg
Blutgruppe: B
Geburtstag: 18. März
Herkunft: Feenreich
Spitznamen und Titel: „Gloxinia der Ruhe“, „Erster Feenkönig“
Kampfkraft vor Erweckung:
Gesamt: 3000
Magie: 0
Kampfkraft (physisch): 0
Willenskraft/Geist: 3000
Kampfkraft nach Erweckung:
Gesamt: 50.000
Magie: 47.000
Kampfkraft (physisch): 0
Willenskraft/Geist: 3000
Zugehörigkeit:
Ehemals: Göttliche Allianz „Lichtmal“ (Allianz der Göttin, Feen, Riesen und Menschen)
Ehemals: Elitetruppe der Dämonen, die „Zehn Gebote“
Später: Beschützer des Feenwaldes
Besonderheiten:
Erster König der Feen, vom Gottbaum auserwählt
Träger des Gebots „Ruhe“
Körperduft: Ingwer
Selbstbezeichnung: „Atashi“ (entspricht im Deutschen am ehesten „ich“ mit leicht androgynem Klang)
Markante Sprechweise: endet Sätze gern mit einem lockeren „–ssu“ (entspricht einem lässigen „…ey“ oder „…und so“ im Deutschen)
Synchronsprecher (Original): Yusuke Kobayashi
Äußeres Erscheinungsbild
Gloxinia wirkt auf den ersten Blick wie ein zierliches, androgynes Mädchen, ist aber eindeutig männlich.
Er hat lange, rote Haare, spitze Feenohren und im wahren Feenkönigszustand ein großes, an einen Schwalbenschwanz-Schmetterling erinnerndes Flügelpaar auf dem Rücken.
Im Alltag hüllt er seinen Körper in grüne, tentakelartige Ranken – eine Form seiner Geisterspeerwaffe –, sodass meist nur Gesicht und Hände zu sehen sind.
Dadurch und durch seine Stimme wird er oft fälschlicherweise für weiblich gehalten.
Charakterzüge
Gloxinia besitzt eine Doppelnatur aus verspielt-lässigem Verhalten und tief sitzender Verbitterung.
Er spricht locker, scherzt gern und übernimmt beispielsweise menschliche Gepflogenheiten wie das Organisieren eines großen Kampfturniers.
Gleichzeitig trägt er eine enorme Last an Schuld, Zweifel und Hass in sich.
Der Verrat von Menschen an seinen Gefährten und seiner Schwester Gerheade hat in ihm einen Wunsch nach Auslöschung der Menschheit geweckt.
Er neigt dazu, alles allein schultern zu wollen und stellt sich selbst hohe Verantwortung als König, Krieger und später als Ex-Mitglied der Zehn Gebote.
Im Laufe der Geschichte lernt er aber, Vertrauen in andere – insbesondere King und Diane – zu setzen und sein eigenes Urteil der Vergangenheit kritisch zu hinterfragen.
Magie „Katastrophe“
Gloxinia besitzt dieselbe grundlegende Magie wie der dritte Feenkönig King: „Katastrophe“.
Diese Magie verstärkt, beschleunigt oder verzerrt den „Zustand“ eines Ziels – sowohl von Lebewesen als auch von Pflanzen oder anderen Objekten.
Er kann damit Wunden verschlimmern, Krankheiten beschleunigen, Wachstum von Pflanzen extrem anregen oder Natur gewaltsam verändern.
Umgekehrt können diese Kräfte auch zum Schutz und zur Heilung genutzt werden, etwa indem Pflanzen zur Verteidigung oder Regeneration geformt werden.
Pflanzliche und naturbasierte Techniken
Verfluchter Rankenbaum
Gloxinia manipuliert die Wurzeln und Ranken des Bodens und formt daraus riesige, baumähnliche Puppen.
Diese können Gegner angreifen, festhalten oder als Schutzschild agieren und erinnern optisch deutlich an seine Schwester Gerheade.
„Blumenpuppe – Gloxinia-Diener“
Hierbei erschafft er golemartige, pflanzliche Diener, die aus Blumen, Ranken und Holz bestehen.
Selbst schwere Schäden werden durch rasche Regeneration neutralisiert, sodass sie im Kampf sehr ausdauernd sind.
Seine Kontrolle über Pflanzen ist extrem feinfühlig und reicht von filigranen Heilpflanzen bis hin zu gigantischen, zerstörerischen Wuchsformen.
Gloxinias heilige Waffe ist der Geisterspeer Basquias, der legendäre Speer des Gottbaums.
Nur der erste Auserwählte des Gottbaums erhielt diesen Speer, und er ist die „Ur-Waffe“, deren spätere Pendants – wie Kings Geisterspeer Chastiefol – nacheifern.
Basquias kann seine Form mehrfach verändern und unterschiedliche Funktionen erfüllen, ähnlich wie Chastiefol, jedoch mit eigener Spezialisierung.
Erste Form: „Geisterspeer Basquias“
In seiner Grundform ist Basquias ein Speer mit enormer Durchschlagskraft.
Seine Angriffskraft reicht aus, um ganze Berge nahezu augenblicklich auszulöschen.
Zweite Form: „Wächterinsekt“
In dieser Form verwandelt sich Basquias in ein riesiges Insekt, das einem gigantischen Bienen- oder Wespenwesen ähnelt.
Es kann mit seinem Körper rotieren und Angriffe – sogar die von freigesetzten Heiligen Waffen – reflektieren und abprallen lassen.
Technik: „Nekrose-Gift“
Über den Stachel des Wächterinsektes injiziert Gloxinia ein hochwirksames Gift.
Trifft der Stachel, wird das Ziel von Krämpfen und Lähmung befallen, sodass es sich nicht mehr bewegen kann.
Fünfte Form: „Rüstung des Gottbaums“
Basquias umhüllt Gloxinias Körper in Form einer widerstandsfähigen Rüstung.
Diese „Rüstung des Gottbaums“ erhöht seine Verteidigung drastisch und schützt ihn vor massiven Einschlägen.
Siebte Form: „Mondblüte“
Ein Teil von Basquias wandelt sich in eine große, schimmernde Blüte.
Diese Blüte produziert eine besondere Flüssigkeit – die „Träne des Lebens“.
Technik: „Träne des Lebens“
Aus der Mondblüte tropfen nach einer gewissen Ladezeit leuchtende Tropfen.
Wer diese Tränen erhält, kann selbst schwerste, beinahe tödliche Verletzungen in kürzester Zeit heilen.
Die Nutzung erfordert jedoch Zeit zum Ansammeln der Tropfen, weshalb die Technik eher als vorbereitete Heilmaßnahme dient.
Neunte Form: „Todesdorn“
In dieser Form erschafft Basquias eine Vielzahl erschreckender, dornenbesetzter Ranken.
Diese entspringen Gedanken nach, wie man die schlimmsten „Schädlinge“ oder Übel vollständig auslöscht.
Schon ein leichter Kratzer durch diese Dornen führt dazu, dass der Betroffene aus dem gesamten Körper Blut verliert und innerhalb kürzester Zeit stirbt.
Der Todesdorn ist für Gloxinia einer der absolut tödlichsten Angriffe, geeignet, um selbst extrem widerstandsfähige Gegner auszuschalten.
Zehnte Form: „Smaragdkrake“
Basquias formt sich zu grünen, krakenartigen Tentakeln, die Gloxinia umschlingen und durch die Luft peitschen.
Er kann diese Tentakel nutzen, um Feinde mit enormer Wucht zu schlagen oder sich selbst vollständig darin zu verbergen.
Im Alltag trägt Gloxinia diese Form oft wie ein Gewand, wodurch sein Körper optisch von tentakelartigen Ranken umgeben ist.
Die „Smaragdkrake“ dient somit gleichzeitig als offensive Waffe und als Mantel, der seine wahre Gestalt und Flügel verbirgt.
Gloxinia erhielt vom Dämonenkönig das Gebot „Ruhe“.
Wer in seiner Gegenwart ununterbrochen kämpft, ohne Rast oder Schlaf, wird von der Wirkung dieses Gebots getroffen.
Die Fähigkeit des Gebots besteht darin, die Magie derjenigen zu versiegeln, die ohne Pause und Ruhe agieren.
Dadurch verlieren solche Gegner ihre magischen Fähigkeiten und sind im Kampf stark eingeschränkt oder praktisch wehrlos.
Dieses Detail wurde im ursprünglichen Werk nur angedeutet, aber durch ergänzende Begleitbücher eindeutig bestätigt.
Vergangenheit: Göttliche Allianz und Verrat der Menschen
Vor 3000 Jahren war Gloxinia Mitglied der Göttlichen Allianz „Lichtmal“, angeführt von der Göttinnenrasse.
An seiner Seite kämpften Feen, Riesen, Göttinnen und Menschen gegen die Dämonen und den Dämonenkönig.
Damals war Gloxinia mit Drole, dem Riesen-König, eng befreundet; die beiden galten als starke Frontkämpfer der Allianz.
Auch zu Meliodas, der zu jener Zeit auf Seiten der Allianz gegen den Dämonenkönig kämpfte, hatte Gloxinia ein Band als Kampfgefährte.
In den letzten Phasen des Heiligen Krieges kam es zum folgenschweren Verrat:
Eine Gruppe von Menschen, die als Verbündete der Allianz galten, entpuppte sich als Verräter, drang in den Feenwald ein und richtete unter den Feen ein Blutbad an.
Bei dieser Tragödie wurden zahlreiche Feengefährten abgeschlachtet, und Gloxinias geliebte Schwester Gerheade wurde schwer verwundet.
Er glaubte, sie sei in diesem Überfall gestorben, obwohl sie tatsächlich noch lebte.
Von Wut und Trauer überwältigt, tötete Gloxinia den Anführer der Verräter auf brutale Weise.
Doch sein Zorn konnte dadurch nicht besänftigt werden, und sein Hass auf die Menschheit wuchs, bis er schließlich zur Seite der Dämonen überlief.
So wurde der einstige Feenkönig und Bündnispartner der Göttlichen Allianz zu einem der Zehn Gebote, direkt dem Dämonenkönig unterstellt.
Wiedererweckung als Mitglied der Zehn Gebote
In der Gegenwart wird Gloxinia durch Fraudrin zusammen mit den anderen Zehn Geboten wiedererweckt.
Er agiert nun als einer der Elitekrieger der Dämonen und trägt ihr Gebot „Ruhe“.
Gemeinsam mit Drole kapert er die Austragung eines großen Turniers im Ort Vaizel, der als Bauplatz hergerichtet wird.
Unter dem Vorwand eines „Wunscherfüllungs-Turniers“ locken sie starke Krieger an, um deren Fähigkeiten und Seelen zu testen und sich daran zu erfreuen.
Während des Großen Vaizel-Kampffestes beobachtet Gloxinia die Kämpfe und lässt seine Untergebenen sogar Werbung in den Menschenstädten machen.
Hier zeigt sich seine Neigung, menschliche Verhaltensweisen wie Marktschreierei und Eventorganisation nachzuahmen.
Der Kampf eskaliert, als Escanor eine gewaltige Attacke entfesselt und das Turnier abrupt unterbricht.
Gloxinia und Drole greifen schließlich direkt ein und geraten in einen erbitterten Kampf mit Meliodas und den übrigen Seven Deadly Sins.
Trotz Meliodas’ Stärke kippt die Lage durch das Eingreifen weiterer Zehn Gebote.
Gloxinia und seine Verbündeten können Meliodas überwältigen, was Gloxinia jedoch innerlich nicht vollständig zufriedenstellt – alte Zweifel an seiner Entscheidung von vor 3000 Jahren werden wieder wach.
Die Prüfung für King und Diane
Gloxinia beginnt, seinen eigenen Verrat an der Allianz zu hinterfragen.
Zusammen mit Drole entführt er King und Diane, um ihnen eine besondere Prüfung aufzuerlegen.
Mit der Technik der „Zeitrückkehr“ versetzen sie die Bewusstseine von King und Diane in ihre eigenen Körper von vor 3000 Jahren.
So sollen King und Diane dieselben Entscheidungen treffen müssen, die einst Gloxinia und Drole zur Seite der Dämonen geführt haben.
Das Ziel der Prüfung ist es, herauszufinden, ob unter ähnlichen Umständen ein anderer Weg möglich ist.
Können King und Diane eine Entscheidung treffen, die nicht aus Hass, sondern aus Vertrauen und Hoffnung entspringt?
Am Ende der Prüfung handeln King und Diane anders als Gloxinia und Drole es damals taten.
Sie entscheiden sich für Mitgefühl und Loyalität, statt aus Rache die Fronten zu wechseln.
Dieses Ergebnis erschüttert Gloxinia tief und zeigt ihm, dass seine damalige Wahl nicht die einzig mögliche war – und wahrscheinlich ein Fehler.
Er beginnt, seine Vergangenheit als Verräter und sein blindes Vertrauen in die Dämonen offen zu bereuen.
Rückkehr zum Feenwald und Wiedersehen mit Gerheade
Nachdem die Prüfung abgeschlossen ist, bringt Gloxinia King und Diane zurück in den Feenwald, den Königswald der Feen.
Dort kommt es nach 3000 Jahren zur bewegenden Wiederbegegnung zwischen Gloxinia und Gerheade.
Er erfährt, dass seine Schwester den Angriff damals überlebt hat, wenn auch schwer gezeichnet.
Diese Erkenntnis verstärkt seine Reue: Er hatte die Seite gewechselt und unzählige Taten als Dämonenkrieger begangen, ohne je zu wissen, dass Gerheade noch lebte.
Gloxinia beschließt, gemeinsam mit Gerheade den Feenwald anstelle von King zu beschützen, während King und die Seven Deadly Sins nach Liones aufbrechen.
Er nimmt damit wieder eine Rolle ein, die seiner ursprünglichen Bestimmung als Feenkönig näherkommt.
Als der Dämon Zeldris die Zehn Gebote einberuft, um sie erneut zu versammeln, weigern sich Gloxinia und Drole, dem Befehl zu folgen.
Durch diese offene Verweigerung zeigen sie, dass sie nicht länger den Weg der Dämonen gehen wollen.
Der Dämonenkönig entzieht ihnen daraufhin ihre Gebote, und Gloxinia verliert offiziell seinen Status als Mitglied der Zehn Gebote.
Er sieht darin aber eher eine Befreiung als eine Strafe.
Letzter Kampf und Tod
Später geraten die Seven Deadly Sins in eine lebensbedrohliche Lage durch den Angriff des mächtigen Dämonenlehrers Chandler.
Als die Lage aussichtslos erscheint, tauchen Gloxinia und Drole auf, um den Sins beizustehen.
Gloxinia ermutigt King und sagt ihm, dass er, sobald seine Flügel vollständig ausgewachsen sind, der stärkste Feenkönig aller Zeiten werden könne.
Damit überträgt er symbolisch die Rolle des Feenkönigs an King und bekräftigt sein Vertrauen in dessen Zukunft.
Zusammen mit Drole stellt sich Gloxinia Chandler entgegen, nicht mehr als König und nicht als Mitglied der Zehn Gebote, sondern „nur“ als Fee – als er selbst.
Sie kämpfen, um den Seven Deadly Sins Zeit zur Flucht zu verschaffen und sie vor der Vernichtung zu bewahren.
Im Angesicht des Todes wirkt Gloxinia erleichtert, als falle ihm eine schwere Last von den Schultern.
Er denkt an Meliodas und Elizabeth Liones und hofft, dass sie am Ende ihres Leidensweges Glück finden werden.
Der Kampf endet mit der Niederlage von Gloxinia und Drole; beide fallen im Kampf gegen Chandler.
Gloxinia stirbt als ehemalige Verkörperung des Gebots „Ruhe“, aber innerlich versöhnt mit seiner Vergangenheit und in der Hoffnung, dass die neue Generation – King, Diane und die anderen – einen besseren Weg geht, als er es einst getan hat.
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