Azami Kirisaki ist eine der einzigartigsten Figuren im „Mirai Nikki“-Universum. Sie erscheint exklusiv im Spiel „Mirai Nikki: Die 13. Tagebuchbesitzer“. Mit ihrer geheimnisvollen Aura, die von einem auffälligen Regenmantel und einer Brille begleitet wird, fällt sie sofort auf. Ihr Zukunftstagebuch besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten: Es kann als digitale Kamera exakt zukünftige Ereignisse in Form von Videos vorhersagen – ein Vorteil, der sie von anderen Teilnehmern unterscheidet. Trotz ihres eigentümlichen Verhaltens entpuppt sie sich als warmherzige und loyale Person, die besonders fürsorglich zu ihrer kleinen Schwester ist. Ihre Rolle in der Geschichte hebt sie als einen moralischen Pol hervor.
Azami Kirisaki trägt stets einen Regenmantel und eine Brille, was zu ihrem mysteriösen Erscheinungsbild beiträgt. Ihr Auftreten ist zurückhaltend, auffällig und verleiht ihr eine geheimnisvolle Note.
Obwohl sie ein sanftes Herz hat und zum Beispiel auf dem Schulweg Blumen gießt, wirkt Azami Kirisaki beim direkten Kontakt einschüchternd, da ihr Gesichtsausdruck oft wie ein strenger Blick erscheint.
Im Kreis ihrer Familie, insbesondere gegenüber ihrer Schwester, zeigt sie jedoch ihre liebevolle, fast schon „tsundere“ Seite: Nach außen streng, im Kern fürsorglich und lächelnd.
Azami Kirisakis Tagebuch ist eine spezielle Digitalkamera, das „Video-Tagebuch“. Mit dieser kann sie Videoaufnahmen mitsamt Ton von zukünftigen Ereignissen machen.
Damit erhält sie genauere und umfassendere Informationen als andere Tagebuchbesitzer, die sich auf geschriebene Prophezeiungen verlassen müssen.
Zudem ist ihr Tagebuch immun gegen die Ausspäh-Fähigkeiten des „The Watcher“ sowie gegen die von John Bacchus’ Beobachtungsmechanismen, was es nahezu unbesiegbar macht.
Ein Nachteil: In dunklen Umgebungen sind die Aufnahmen schwer erkennbar.
Mit ihrer kleinen Schwester pflegt Azami Kirisaki eine besonders enge Beziehung. Nur in deren Anwesenheit gelingt es ihr, ihre strenge Fassade abzulegen und fröhlich zu sein.
Innerhalb des Spiels zieht sie durch die Kombination aus ihrer auffälligen Erscheinung und ihren ständigen Anwesenheiten an Tatorten das Misstrauen von Yukiteru Amano auf sich.
Trotzdem wird sie von den meisten als freundlich und aufrichtig wahrgenommen.
Ein rätselhafter neuer Tagebuchbesitzer
In „Mirai Nikki: Die 13. Tagebuchbesitzer“ taucht Azami Kirisaki als 13. Teilnehmer auf. Sie wird von Anfang an als mysteriöse Frau angesehen, deren Zugehörigkeit zur Gruppe zunächst nicht eindeutig ist.
Die Macht des Video-Tagebuchs
Ihr „Video-Tagebuch“ hebt sich von allen bisherigen Zukunftstagebüchern ab. Durch die präzise Videoaufzeichnung vermag sie, Ereignisse detailiert vorherzusagen. Keine andere Person – nicht einmal John Bacchus (11th) mit seinem „Watcher“ – kann in die Aufnahmen reinschauen.
Verdacht und Missverständnis
Da Azami Kirisaki scheinbar zufällig stets an verschiedenen Tatorten präsent ist und „13th“ eine Unglückszahl darstellt, wird sie von Yukiteru Amano besonders argwöhnisch beobachtet.
Die Wahrheit ist jedoch, dass sie einer der gutmütigsten und moralischsten Charaktere im Spiel ist.
Ihr Nachname „Kirisaki“ („Nebel“) und ihr Hang, an Schauplätzen von Todesfällen aufzutauchen, könnten eine Anspielung auf die griechische Nebelgöttin Achlys sein, die angeblich bei gefallenen Kriegern erscheint.
Azami Kirisaki steht als ein Sinnbild für das Gute in einer erbarmungslosen Welt voller Intrigen und Verrat. Ihr Erscheinungsbild und ihre unverkennbare Art machen sie zur moralischen Stütze in „Mirai Nikki“.
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