Katia Waldheim, geboren am 7. Januar, ist eine zierliche und niedliche junge Frau mit hellbraunen Haaren, die sie zum Pferdeschwanz bindet, und passenden Augen.
Im Alter von 15 Jahren bekleidet sie den Rang eines Leutnants und trägt den Rufnamen Schwarz 7.
Katia verbirgt ihre Gedanken nie und spricht stets direkt aus, was sie denkt.
Geprägt von ihrer Erziehung in der Demokratie Westdeutschlands, äußert sie oft spontan ihre Ablehnung gegenüber dem ostdeutschen System, was regelmäßig Gretel Jeckelns Tadel und Korrektur nach sich zieht.
Ihre offenen Worte für eine Annäherung zwischen Ost und West gefährden dabei nicht selten die Position ihres Zuges und ihres Vorgesetzten Schwarz 08.
Trotz ihrer politischen Unangepasstheit ist ihre Begabung als Pilotin außergewöhnlich.
Ihr Talent zeigt sich darin, dass sie die Umschulung von der F-4 auf die MiG-21, die normalerweise einen ganzen Tag beansprucht, in nur drei Stunden absolviert.
Sie ist zudem eine äußerst fleißige Person.
Bereits zwei Monate nach der Umschulung erreicht sie ein fliegerisches Niveau, das dem von Sylvia Kschessinska in nichts nachsteht.
Anfangs wird sie von vielen Kameraden im 666. Zug mit kalter Distanz betrachtet.
Doch im Verlauf der Schlacht um die Ostsee gelingt es ihr, durch ihre Überzeugungskraft westliche Einheiten wie die VFA-103 und den Huckebein zur Unterstützung zu bewegen, wodurch sie sich nach und nach Respekt verdient.
Hinter ihrer Fassade verbirgt sich die einzige Tochter von General Alfred Strachwitz, einem ehemaligen Helden, der wegen regimekritischer Äußerungen gesäubert wurde.
Als die Stasi die Basis des 666. Zuges überwältigt, gelingt Katia gemeinsam mit Schwarz 08 die Flucht, woraufhin sie von regimekritischen Kräften um den Generalinspekteur Heim aufgenommen wird.
In dem Moment, als die Gefangennahme von Irisdina Bernhard die Oppositionsbewegung ihrer Symbolfigur beraubt und Heim zögert, offenbart Katia mutig ihren wahren Namen und ihre Herkunft.
Mit ihrer unerschütterlichen Bereitschaft, selbst zum Symbol der Revolution zu werden, gibt sie den entscheidenden Anstoß für den Aufstand.
Als sie später erfährt, dass die Hinrichtung von Lise Hohenstein unmittelbar bevorsteht und Schwarz 08 diese vollstrecken soll, eilt sie zur Basis zurück, kommt jedoch zu spät.
Angesichts von Lises Leichnam und der skrupellosen Entscheidung der Widerstandsführung, sie als Opfer zur Festigung der Disziplin zu instrumentalisieren, bricht ihre Fassade und sie stellt Zuzie und die anderen zutiefst verletzt und emotional zur Rede.
In der letzten Schlacht besetzt sie mit einer eigenen Einheit den Rundfunksender.
Durch ihre Rede, in der sie ihre eigene Geschichte und ihre Ideale offenbart, klärt sie die Bevölkerung über die vom Stasi-Apparat geschürten Missstände auf und ruft ganz Ostdeutschland zum Handeln auf.
Die Menschen strömen daraufhin in Massen zur Berliner Mauer und leisten Widerstand.
Drei Monate nach der Revolution sind die Stasi aufgelöst und konkrete Gespräche zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Gange, an denen Katia als eine der Vertreterinnen teilnimmt.
In der letzten Szene sitzt sie schließlich Seite an Seite mit Schwarz 08 in einem Zug, beseelt von der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft.
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