Akeno Misaki ist die weibliche Hauptfigur aus High School Fleet und dient als nautische Kapitänin sowie Klassenvertreterin auf der Harekaze.
Name: Akeno Misaki
Spitzname: Mike-chan
Geschlecht: weiblich
Alter: 15 Jahre
Funktion: nautische Kapitänin der Harekaze, Klassenvertreterin
Zugehörigkeit: Brückenbesatzung, Navigationsabteilung
Geburtstag: 20. Juli
Sternzeichen: Krebs
Herkunft: Matsumoto, Präfektur Nagano
Größe: 152 Zentimeter
Blutgruppe: B
Brustumfang: klein, Körbchengröße A
Hobbys und besondere Fähigkeiten: Kanufahren
Lieblingsspeisen: Curry, Pudding
Abneigung gegen Speisen: rohe Austern
Lieblingsfarbe: Ultramarinblau
Lieblingswort: „Irgendwie wird es schon klappen“
Stärken im Unterricht: Japanisch
Schwächen im Unterricht: Mathematik
Qualifikationen: mittlere seemännische Lizenz der dritten Klasse, Kleinwasserfahrzeuglizenz der zweiten Klasse für die dritte Stufe
Synchronsprecherin: Shiina Natsukawa
Innerhalb der Klasse wird Akeno fast immer einfach „Kapitänin“ genannt.
Nur ihre Kindheitsfreundin Moeka China nennt sie weiterhin liebevoll „Mike-chan“.
Zu Beginn ihrer Schulzeit ist sie verwirrt darüber, dass ausgerechnet sie zur Kapitänin ernannt wurde.
Ein Gespräch mit Kaoru Furushou vor dem Auslaufen bringt sie jedoch dazu, sich ein klares Ideal zu setzen.
Sie möchte eine Kapitänin sein wie ein „Vater des Schiffes“.
Daraus entsteht ihr wichtigster Leitsatz: „Die Kameraden auf See sind alle Familie.“
Als Teil dieses Gedankens gibt sie ihren Mitschülerinnen und Besatzungsmitgliedern oft Spitznamen.
Das macht sie nahbar und zeigt, wie stark sie Gemeinschaft empfindet.
Akeno ist fröhlich, optimistisch und handelt meist ohne Zögern.
Ihr typischer Wahlspruch lautet: „Irgendwie wird es schon klappen.“
Sie wirkt großzügig und offen, neigt aber dazu, Sorgen allein mit sich auszumachen.
Gerade weil sie nach außen so unbeschwert erscheint, bleibt ihre innere Belastung oft lange verborgen.
Sie ist kein Theoriemensch und tut sich mit dem schulischen Lernen eher schwer.
Dafür glänzt sie in der Praxis, reagiert schnell und besitzt einen erstaunlich treffsicheren Instinkt.
Ihre Entschlusskraft ist als Kapitänin eine große Stärke.
Außerhalb dieser Rolle zeigt sie aber auch deutliche Unreife und handelt in Krisen manchmal zu impulsiv.
Besonders in Notlagen stürzt sie sich gelegentlich selbst an den Ort des Geschehens.
Dabei vergisst sie zeitweise sogar ihre eigentlichen Pflichten als Kommandantin.
Diese Seite ihres Wesens führt zeitweise zu Spannungen mit Mashiro Munetani.
Erst durch die Rettung von Shinbashi versteht sie wirklich, wie schmerzhaft das Warten für die Zurückbleibenden ist.
Danach wirkt sie als Kapitänin deutlich gereifter.
Sie lernt, Verantwortung nicht nur im Handeln, sondern auch im Aushalten zu tragen.
Akeno ist sehr beweglich, mutig und besitzt eine schnelle Auffassungsgabe.
Sie zählt zu den Figuren, die eher handeln als lange nachzudenken.
Ihr Instinkt grenzt fast an Intuition im besten Sinn.
Gerade in praktischen Prüfungen und bei Gefechtssituationen erzielt sie hervorragende Ergebnisse.
Ihre Leistungen in der praktischen Ausbildung werden durchgehend hoch eingeschätzt.
Deshalb wurde sie überhaupt zur Kapitänin eines direkt ausgebildeten Navigationsschiffes ernannt.
Auch beim Steuern kleinerer Wasserfahrzeuge gilt sie als außergewöhnlich talentiert.
Ihre Fertigkeiten werden sogar als extrem überlegen beschrieben.
In einer anderen Darstellung versucht sie sich mit einem zivilen Kleinboot sogar an Kunststücken.
Bei Besorgungsfahrten wird sie bevorzugt ausgewählt, weil sie zu den wenigen Lizenzinhaberinnen ihrer Stufe gehört.
Sie besitzt zudem eine bemerkenswerte Führungsfähigkeit.
Dass sie die Namen aller 31 Besatzungsmitglieder und sogar zweier Tiere kennt, unterstreicht ihre Bindung an die Mannschaft.
Akeno ist für ihr unglaubliches Glück bekannt.
Immer wieder scheinen ihr genau die Dinge zufällig zu gelingen, die sie gerade am dringendsten braucht.
Bei der Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung lernte sie genau die Themen, die dann tatsächlich geprüft wurden.
Auch bei einer Verlosung gewann sie mit nur einem Los genau den Jahresvorrat Toilettenpapier, den sie am meisten brauchte.
Glückslose scheinen ihr generell wohlgesonnen zu sein.
Sie zog angeblich nie etwas anderes als großes Glück und schlug mehrfach Eier auf, deren Dotter doppelt war.
Dieses Glück prägt auch ihre Haltung zum Leben.
Es verstärkt ihre Neigung zu denken, dass alles schon irgendwie gut ausgehen wird.
So zuverlässig sie in kritischen Momenten sein kann, so unordentlich ist sie manchmal im Alltag.
Sie zieht Kleidung gelegentlich falsch herum an oder trägt Socken auf links.
Diese leicht zerstreute Seite wirkt charmant und menschlich.
Sie steht in starkem Kontrast zu ihrer Entschlossenheit auf der Brücke.
Gleichzeitig wird ihr öfter vorgeworfen, die eigene Sicherheit nicht ernst genug zu nehmen.
Ihre Bereitschaft zum Alleingang ist eine ihrer gefährlichsten Schwächen.
Akenos Eltern arbeiteten bei der Behörde für maritime Sicherheit und Instandhaltung.
Sie kamen bei einem Schiffsunglück ums Leben, als Akeno noch ein kleines Kind war.
Während dieses Unglücks wurde Akeno von einer Blue Mermaid gerettet.
Dieses Erlebnis prägte ihren späteren Lebensweg entscheidend.
Da sich die Katastrophe mitten in einem Sturm ereignete, entwickelte sie ein schweres Trauma gegenüber Donner.
Gewitter machen ihr bis in die Gegenwart große Angst.
Nach dem Verlust ihrer Eltern kam sie in ein Kinderheim in Kure.
Dort begegnete sie Moeka China, die zu ihrer engsten und unersetzlichen Freundin wurde.
Beide schworen sich damals, selbst Blue Mermaids zu werden.
Nach dem Abschluss der Grundschule lebten sie eine Zeit lang getrennt, trafen sich aber an der Marine-Mädchenschule in Yokosuka wieder.
Mit zwölf Jahren wurden beide in verschiedene Familien aufgenommen.
Trotz der Trennung in den drei Jahren der Mittelschule blieb ihre Bindung außergewöhnlich stark.
Akeno ist überzeugt, dass sie ihre Eltern verlor, weil sie damals nicht schnell genug gehandelt habe.
Deshalb versucht sie seitdem, Entscheidungen ohne Zögern zu treffen.
Laut Aussagen zur Entstehung ihrer Figur fehlten ihr im Waisenhaus verlässliche Erwachsene, an die sie sich hätte wenden können.
So lernte sie früh, alles selbst zu entscheiden, und entwickelte kaum die Vorstellung, andere um Hilfe zu bitten.
Das erklärt, warum sie Probleme oft allein tragen will.
Ihre Unabhängigkeit ist nicht nur Stärke, sondern auch eine Folge früher Verletzungen.
Der Satz „Die Kameraden auf See sind Familie“ ist für Akeno keine Floskel.
Er wurzelt in ihrer Rettung durch die Blue Mermaids und in Worten, die sie von Moeka und Moekas Mutter aufnahm.
Für sie bedeutete diese Vorstellung die Hoffnung, wieder Zugehörigkeit zu finden.
Da sie ihre wirkliche Familie früh verlor, sucht sie in anderen Menschen einen Ersatz für das, was ihr genommen wurde.
Gleichzeitig weiß sie selbst gar nicht genau, wie eine Familie eigentlich aussieht.
Sie jagt deshalb weniger einer Erinnerung nach als einem Idealbild.
Auch ihre Vorstellung vom „idealen Kapitän“ ist daran gebunden.
Durch Furushous Worte verbindet sie den Kapitän mit dem Bild eines idealen Vaters.
Da ihre Erinnerungen an den eigenen Vater aber nur verschwommen sind, bleibt dieses Ideal unvollständig.
Die eine deutliche Erinnerung ist, dass ihr Vater sich für die Familie in Gefahr brachte.
Genau dieses Bild wiederholt Akeno später in ihrem eigenen Verhalten.
Sie ist bereit, für Menschen, die sie als Familie betrachtet, bis zum Äußersten zu gehen.
Die wichtigste Person in Akenos Leben ist Moeka China.
Die beiden verbindet seit Kindertagen eine besonders tiefe Freundschaft.
Mit Mashiro Munetani gerät sie zeitweise in Konflikt.
Der Grund ist Akenos emotionale und oft unkontrollierte Art, in Krisen zu handeln.
Trotz solcher Reibungen wächst sie durch ihre Beziehungen.
Vor allem die Unterstützung durch Maron Yanagiwara und die Ermutigung von Mashiro helfen ihr in entscheidenden Momenten.
Während der Rettungsaktion um die Admiral Graf Spee wird die Feuerleitzentrale getroffen.
Akeno beginnt daraufhin schwer darunter zu leiden, ihre Besatzung weiter in Gefahr zu bringen.
Bei der späteren Begegnung mit der Musashi im Rahmen der Operation Perseus bricht ihre Angst erneut auf.
Die Vorstellung, wieder eine Familie zu verlieren, droht sie zu überwältigen.
Erst durch die aufrichtigen Worte ihrer Freundinnen und das Wissen um die Gefühle der Mannschaft findet sie wieder zu sich.
Daraufhin fasst sie neuen Mut.
Bei der Rettungsaktion der Musashi rammt sie mit der Harekaze das Zielschiff und geht selbst an Bord.
So gelingt ihr schließlich auch die Wiederbegegnung mit Moeka.
Nach der Rückkehr nach Yokosuka verlässt Akeno das Schiff.
Kurz darauf sinkt die Harekaze.
Obwohl sie mit den Tränen ringt, erweist sie dem Schiff mit einem Salut die letzte Ehre.
Diese Szene gehört zu den emotional prägendsten Momenten ihrer Geschichte.
Akeno besitzt eine Taschenuhr als Andenken an ihre Familie.
Im Deckel befindet sich ein Foto von ihr und Moeka aus der Grundschulzeit.
Auf der Rückseite bewahrt sie ein Bild aus ihrer frühen Kindheit auf, das sie zusammen mit ihren Eltern zeigt.
Dieses Erinnerungsstück verbindet ihre verlorene Vergangenheit mit der Familie, die sie sich selbst geschaffen hat.
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