Koreyoshi Kitamura ist eine Nebenfigur aus dem Manga und Anime Death Note und fungiert als stellvertretender Direktor der japanischen Nationalpolizei sowie als direkter Vorgesetzter von Souichirou Yagami.
Koreyoshi Kitamura steht an der Spitze der Polizeihierarchie direkt unter dem Polizeichef und ist damit einer der wichtigsten Entscheidungsträger im Kampf gegen Kira.
Er hat großen Einfluss darauf, ob die Polizei weiter mit L Lawliet zusammenarbeitet oder den Druck von Politik und Öffentlichkeit nachgibt.
Durch eine verdeckte Untersuchung des FBI-Ermittlers Raye Penber gehört er zu den Personen, deren Wohnung von L Lawliet überwacht wird.
Wie bei der Familie von Light Yagami werden in seinem Haus versteckte Kameras und Wanzen installiert.
Als Kitamura davon erfährt, sorgt er sich insbesondere darum, dass der Verdacht auf seine eigene Familie, vor allem auf seine Tochter, fallen könnte.
Diese Angst spiegelt die allgemeine Paranoia wider, die der Kira-Fall im gesamten Justizapparat auslöst.
Während des Falls um den sogenannten zweiten Kira spielt Kitamura eine wichtige organisatorische Rolle.
Auf Anweisung von L Lawliet lässt er eine Polizeieinheit mobilisieren, um die Situation beim Fernsehsender Sakura TV unter Kontrolle zu bringen.
Souichirou Yagami führt dort einen waghalsigen Alleingang durch, indem er mit einem Polizeifahrzeug in das Gebäude eindringt, um ein eingegangenes Drohvideo des zweiten Kira von Hitoshi Demegawa zu beschlagnahmen.
Kitamura reagiert, indem er die Polizeikräfte zur Unterstützung von Souichirou Yagami anfordert und das Gebiet rund um Sakura TV abriegeln lässt.
Sein Eingreifen zeigt, dass er trotz politischer und gesellschaftlicher Zwänge hinter den Einsatzkräften steht.
Gleichzeitig folgt er L Lawliets Strategie, die öffentliche Verbreitung von Kiras Botschaften zu unterbinden.
Im Yotsuba-Fall gerät Kitamura stark unter politischen Druck.
Mehrere Politiker, die Schmiergelder vom sogenannten Yotsuba-Kira erhalten, versuchen über ihn Einfluss auf die Ermittlungen zu nehmen.
Diese Politiker fordern über Kitamura, dass die Zusammenarbeit mit L Lawliet beendet und die Ermittlungen gegen den Yotsuba-Konzern eingestellt werden.
Kitamura überbringt Souichirou Yagami die Forderung, die gemeinsame Sonderermittlungsgruppe mit L Lawliet zu verlassen und sogar über einen Rücktritt nachzudenken.
Damit steht er in einem Spannungsfeld zwischen Loyalität gegenüber seinen Untergebenen und dem Druck von oben.
Er wird zum Sprachrohr der korrupten politischen Kräfte, ohne selbst als eindeutig korrupt dargestellt zu werden.
Nach der Festnahme des Yotsuba-Kira, Kyousuke Higuchi, akzeptiert Kitamura, dass die Ermittlungen gegen Kira weitergeführt werden.
Er stimmt der Fortsetzung der Kooperation mit L Lawliet zu und unterstützt damit indirekt die Fortführung der Sonderermittlungsgruppe.
Koreyoshi Kitamura hat den Rang des stellvertretenden Direktors der Nationalpolizei.
Damit ist er der direkte Vorgesetzte von Souichirou Yagami, der die Kira-Sondereinheit vor Ort leitet.
Er agiert vor allem im Hintergrund als Verwaltungs- und Entscheidungsebene, nicht als Ermittler vor Ort.
Seine Entscheidungen beeinflussen jedoch maßgeblich, ob die Sondereinheit überhaupt weiterarbeiten kann oder nicht.
Durch seine Position ist er auch die Schnittstelle zwischen Polizei, Politik und internationalen Kräften wie dem FBI.
Seine Figur zeigt, wie stark politische Einflussnahme die Polizeiarbeit im Death-Note-Universum prägt.
In der zweiten Hälfte der Geschichte taucht Koreyoshi Kitamura nicht mehr auf.
Es wird erwähnt, dass Souichirou Yagami seine Position als stellvertretender Direktor übernimmt.
Daraus lässt sich schließen, dass Kitamura in der Zwischenzeit entweder versetzt oder in den Ruhestand gegangen ist.
Sein Verschwinden aus der Handlung unterstreicht den Generationswechsel innerhalb der Kira-Ermittlungen.
In der Realverfilmung von Death Note wird Koreyoshi Kitamura nur namentlich erwähnt.
Er tritt dort nicht persönlich in Erscheinung und bleibt im Hintergrund eine reine Referenzfigur.
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