Ibara Obami ist ein männliches Mitglied des Nebenzweiges der einflussreichen Familie Obami. Obwohl er auf den ersten Blick mit seinem Dornen-Stirnband und der Halskette einschüchternd wirken mag, überrascht er mit viel gesundem Menschenverstand und zuvorkommender Höflichkeit. Bereits seit seiner Kindheit unfähig, auch nur eine Notlüge hervorzubringen, galt er im betrügerisch veranlagten Umfeld seiner Familie als Außenseiter und hielt sich selbst für einen Versager. Über seine tiefe Loyalität zu Rin Obami hinaus ist Ibara besonders dafür bekannt, im Familiendrama für einen Hauch Normalität und Ehrlichkeit zu sorgen – ein seltenes Gut bei der Obami-Familie.
Ibara Obami ist großgewachsen.
Sein auffälligstes Merkmal ist das Stirnband, das wie aus Dornen geformt scheint.
Außerdem trägt er einen Halsring, was sein bedrohliches Äußeres zusätzlich unterstreicht.
Trotz seines rauen Looks zeigt sich Ibara als bodenständig, freundlich und sehr höflich im Umgang mit anderen.
Sein gesunder Menschenverstand hebt ihn von vielen anderen Charakteren ab.
Seine Loyalität gegenüber Rin Obami kennt keine Grenzen, und für Rin würde er jedes Risiko eingehen.
Gleichzeitig leidet er darunter, dass er in einer Familie von Trickbetrügern als Außenseiter gilt, da er nicht lügen kann.
Ibara stammt aus einem Nebenzweig der Familie Obami, deren Hauptzweig sich dem Betrug und den Täuschungen verschrieben hat.
Seine Kindheit war von der Erfahrung geprägt, unfähig zu sein, selbst kleinere Lügen zu erzählen – aus rein physiologischen Gründen.
Deshalb wurde er von seiner Familie häufig als Versager oder schwarzes Schaf angesehen, worunter sein Selbstwertgefühl litt.
Er ist Rin Obami sehr dankbar, da dieser ihm eine Umgebung ermöglicht hat, in der Ibara nicht gezwungen ist zu lügen.
Die vielleicht markanteste Eigenschaft von Ibara ist seine vollständige Unfähigkeit, zu lügen.
Gerade deshalb wird er oft unterschätzt oder als schwach angesehen.
Doch in bestimmten Spielsituationen macht Ibara aus dieser Ehrlichkeit eine Stärke.
Insbesondere beim Glücksspiel kann seine Authentizität Gegner zum Rückzug bewegen, da sie ihn unterschätzen oder überbewerten.
Zu Rin Obami pflegt Ibara eine besonders tiefe, fast schon selbstaufopfernde Loyalität und Dankbarkeit.
Er ist für Rin nicht nur ein treuer Helfer, sondern fungiert auch als eine Art moralischer Kompass.
Trotzdem bleibt bei ihm die Sorge, Rin könnte ihm selbst gegenüber lügen.
Ibaras Unfähigkeit zu lügen, lässt ihn in seiner Familie als Ausnahme erscheinen.
Viele andere Mitglieder betrachten ihn deswegen kritisch oder sogar abfällig.
Gerade deshalb weiß er das Vertrauen, das ihm Rin Obami entgegenbringt, umso mehr zu schätzen.
Teilnahme am „Großen Zusammenschluss“
Während des sogenannten „Großen Zusammenschlusses“ nimmt Ibara an großen Glücksspielen gegen andere Mitglieder teil.
Seine Strategie besteht darin, hohe Einsätze zu setzen, sodass seine Gegner denken: „Er ist ehrlich, also muss er ein starkes Blatt haben.“
Diese psychologische Komponente zwingt so manchen Gegner zum Aussteigen, selbst wenn Ibara tatsächlich blufft.
Kampf gegen Miyoku Inbami
In der ersten Runde trifft er auf Miyoku Inbami, auch bekannt als San’yoku.
Er kämpft tapfer, muss sich jedoch letztlich geschlagen geben.
100-Stimmen-Auktion im TV
In der zweiten Staffel des Anime ist Ibara bei der „100-Stimmen-Auktion“ zu sehen.
Dort besitzt er ein eigenes Tablet für die Gebote und ist aktiv am Spielgeschehen beteiligt.
Keine besonderen Zitate sind überliefert.
Ibara Obami sieht sich selbst als Außenseiter und schwächstes Glied der Familie Obami.
Trotz aller Zweifel beweist er immer wieder, wie Stärke und Ehrlichkeit eine echte Waffe sein können, gerade im zwielichtigen Umfeld seiner Familie.
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