Miyuki Ueda ist eine vielseitige japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin, die seit den 1950er Jahren aktiv ist.
Sie wurde im Jahr 1944 in der Provinz Shanxi, China, geboren und wuchs in Tachikawa, Tokio, auf.
Bekannt wurde sie unter anderem durch Hauptrollen in beliebten Anime-Serien sowie zahlreiche Synchronisationen für internationale Produktionen.
Mit ihrer warmen, kraftvollen Stimme und präsentem Auftreten prägte sie mehrere Generationen in der japanischen Unterhaltungswelt.
Miyuki Ueda kam 1944 in der chinesischen Provinz Shanxi zur Welt, da ihr Vater dort als Mediziner tätig war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg zog ihre Familie zurück nach Japan und ließ sich in Tachikawa, Tokio, nieder.
Sie wuchs in einer medizinisch geprägten Familie auf; ihr Vater war Zahnarzt und eröffnete später eine Frauenklinik in Fussa, Tokio.
Bereits in jungen Jahren entdeckte sie ihre Liebe zur Bühne und begann Modern Dance zu lernen.
Sie besuchte die Keimei Grundschule und später die Meisei Akademie, bevor sie zwei Jahre an der Nihon Universität im Fach Rundfunk studierte.
Ueda begann ihre Karriere im Jahr 1954 durch den Gewinn eines Castings für eine Hauptrolle im Radio.
Sie wurde als Kinderstar populär und war Stammgast im japanischen Fernsehen und Radio.
Ab den frühen 1960er Jahren spielte sie regelmäßig in Fernsehserien wie „Shonen Tanteidan“ und war auch als Model gefragt.
In Theaterproduktionen des Ensembles NLT trat sie als gefeierte Hauptdarstellerin auf und bewegte sich geschickt zwischen Komödie, Drama und Boulevardtheater.
Ueda verlieh ihre Stimme zahlreichen ikonischen Anime-Charakteren.
Zu ihren bekanntesten Rollen zählen Chizuru Nanbara in „Combattler V“, die titelgebende Königin Marie Antoinette aus „Die Rosen von Versailles“ sowie Starsha aus „Space Battleship Yamato“.
Darüber hinaus ist sie die japanische Stimme von Kelly Garrett in der Kultserie „Drei Engel für Charlie“ und lieh internationalen Stars wie Jacqueline Smith oder Jessica Lange ihre Stimme in der japanischen Synchronisation.
Auch in der Games-Branche machte sie sich einen Namen, zum Beispiel durch Rollen in mehreren „Super Robot Wars“-Spielen.
Zudem trat sie als Schauspielerin immer wieder in Fernsehserien und Filmen auf.
Miyuki Ueda war zunächst mit dem Schauspieler Michirou Mafune verheiratet, mit dem sie einen Sohn hat.
1981 heiratete sie den bekannten Sänger und Synchronsprecher Isao Sasaki – eine Ehe, die in Japan große Aufmerksamkeit erregte.
Gemeinsam verarbeiteten sie ihre Erfahrungen in dem Buch „One-Way Ticket zur Wiederverheiratung mit Kind“.
Ueda ist lebenslustig und vielseitig interessiert.
Ihre Hobbys reichen von Film und Reisen über Golf bis hin zu Jazz Dance.
Sie hat ein großes Herz für Freundschaft und beschreibt „Mitgefühl“ als ihren Lieblingswert.
Mit dem gleichaltrigen Kollegen Isao Mori verbindet sie eine langjährige Freundschaft, die aus gemeinsamen Tagen im Theater stammt.
Miyuki Ueda war eine absolute Trendsetterin der Kinderszene in den 1950ern und 1960ern.
Sie ermutigt junge Talente, offen für Neues zu bleiben und Leidenschaft mit Fleiß zu verbinden.
Über viele Jahre wurde in den Medien diskutiert, ob sie 1944 oder 1945 geboren ist – ein kleiner Mythos, der zu ihrem Kultstatus beiträgt.
Ueda hat gemeinsam mit ihrem Ehemann Isao Sasaki ein Buch geschrieben, das ihre persönlichen Herausforderungen bei einer Patchwork-Familie offen und ehrlich schildert.
Sie war in den unterschiedlichsten Medien präsent: von Papierbilderbüchern bis zu großen Kino- und Fernsehproduktionen, über Radioshows bis hin zu modernen Computerspielen und Charakter-CDs.
Ihr Repertoire macht sie zu einer der vielseitigsten und markantesten Stimmen im japanischen Entertainment.
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