Masato Obara ist ein japanischer Schauspieler und Synchronsprecher, der besonders für seine Vielseitigkeit bekannt ist.
Geboren am 25. August 1965 in Tokio, ist er unter Anime-Fans und für seine markanten Rollen in Film, Fernsehen und auf der Bühne bekannt.
Er studierte an der Nihon-Universität und begann seine Karriere in den 1990er Jahren.
Im Synchronbereich ist er vor allem als Stimme von Ben Affleck in den DC-Filmen beliebt.
Seine Bühnenlaufbahn startete er als Mitglied der berühmten Theatergruppe „Tokyo Sunshine Boys“.
Obara ist bekannt für seine ruhige Ausstrahlung und männliche Präsenz, die ihn in vielen Produktionen hervortreten lässt.
Masato Obara wurde 1965 in Tokio geboren und wuchs als dritter Sohn in einer Brüderreihe auf, wobei er mit seinem mittleren Bruder ein Zwillingspaar bildet.
Seine Ausbildung absolvierte er an der Nihon-Universität in der Kunstfakultät, die ihn künstlerisch prägte.
Obaras Debüt erfolgte in den frühen 1990er Jahren, als er der Theatergruppe „Tokyo Sunshine Boys“ beitrat.
Die Zusammenarbeit mit Koki Mitani und seine Auftritte in klassischen Stücken wie „12 Gentle Japanese“ förderten sein Talent.
Im Fernsehen trat er in zahlreichen japanischen Dramen auf, darunter „Furuhata Ninzaburō“, „HERO“ und „Lunch no Joō“.
Auch im Film war er in Produktionen wie „Closed Ward“ oder „Unfair the Movie“ zu sehen.
Im Bereich der Synchronisation wurde Obara insbesondere als japanische Stimme von Ben Affleck berühmt, zum Beispiel als Batman im DC Extended Universe.
Er synchronisierte aber auch internationale Stars wie Matthew McConaughey, Joaquin Phoenix und Andy Serkis.
Für Anime-Liebhaber ist er durch Rollen in „Blue Exorcist“, „Devilman Crybaby“, „Lupin III Part 6“ (als Sherlock Holmes) und der langjährigen „Pretty Cure“-Serie bekannt.
Zudem leiht er Charakteren in populären Spielen wie „Yakuza“, „Dynasty Warriors“ und „Senjō no Valkyria“ seine Stimme.
2019 verließ er die Agentur Aoni Production und ist seither freischaffend tätig, war jedoch für kurze Zeit bei Accent unter Vertrag.
Auch als Erzähler für TV-Shows, Radio und Dokumentationen ist er gefragt und verleiht seinen Projekten oft eine eindrucksvolle Präsenz.
Zu seinen Talenten gehören japanischer Tanz und Kendo.
Er ist stolz darauf, von einer Rolle in „Bodyguard“ (gesprochen von Masakazu Tsukayama) inspiriert worden zu sein, Synchronsprecher zu werden.
Seine Kollegen aus der Theatergruppe schätzten ihn für seinen männlichen Charme und nannten ihn liebevoll „Mann Obara“.
Eine Zeit lang änderte er seinen Künstlernamen, kehrte aber nach dem Rat seines Freundes Masahiko Nishimura zum Original zurück.
Obara hat eine enge Freundschaft zu Koki Mitani, dessen Schüler er an der Universität war.
Seine Laufbahn wurde auch durch die Unterstützung von Weggefährten wie Masahiko Nishimura geprägt.
Obara ist der jüngste von drei Brüdern und Zwillingsbruder.
Er ist für seinen sympathischen, bescheidenen Charakter und seine Professionalität bekannt.
Masato Obara ist auch für seine Auftritte im Radio („AVALON“ auf J-WAVE) sowie als Erzähler in Dokumentationen geschätzt.
Er engagiert sich ebenfalls im Bereich Videospiele und Hörbücher und verleiht ganz unterschiedlichen Charakteren seine Stimme, von Helden bis hin zu Schurken.
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