Jigoku Shōjo

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Jigoku Shōjo
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Episoden: 12
Vertriebskanal: TV-Anime
Handlungsquelle: Original Anime
Veröffentlichungsdatum: 15. Juli 2017
Werkkategorien: Anime
Studios: Studio DEEN
Format: TV-Anime
Englischer Name: Hell Girl
Japanischer Name: 地獄少女
Chinesischer Name: 地狱少女
Italienischer Name: Hell Girl
Spanischer Name: Jigoku Shōjo
Französischer Name: La Fille des enfers
Koreanischer Name: 지옥소녀
Romanisierter Name: Jigoku Shoujo: Yoi no Togi
Ressourcen: Offizielle Webseite

Charaktere (45)

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Ai Enma
Ai Enma
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Mamiko Noto
Michiru Sagae
Michiru Sagae
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Misaki Watada
Yuzuki Mikage
Yuzuki Mikage
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Satomi Satou
Kikuri
Kikuri
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Kanako Sakai
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Produktionsmitarbeiter (14)

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Takahiro Oomori
Takahiro Oomori
Regisseur
Kenichi Kanemaki
Kenichi Kanemaki
Serienkomposition
Toshiko Kaizu
Toshiko Kaizu
Art Director
Shouhei Kohara
Shouhei Kohara
Maschinendesign
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Hell Girl: Fourth Twilight ist eine Anime-Serie, die von 2005 bis 2009 in drei Staffeln ausgestrahlt wurde und 2017 mit einer vierten Staffel fortgesetzt wurde.

Die Handlung dreht sich um Ai Enma, die als "Hell Girl" bezeichnet wird und es Menschen ermöglicht, ihre Feinde in die Hölle zu schicken.

Mit einem düsteren, mystischen und manchmal verstörenden Setting beschäftigt sich die Serie mit Themen wie Rache, Gerechtigkeit und den moralischen Konsequenzen ihrer Nutzung.

Das Werk wurde mit Manga, Romanen, Computerspielen, einer Realverfilmung und Theateraufführungen zu einem erfolgreichen Medienfranchise weiterentwickelt.

Die ersten Konzepte für Hell Girl entstanden bereits um 2003.

Das Thema, Menschen zu ermöglichen, ungesühnte Rache zu nehmen, galt damals als gewagt und schwer für eine originelle Anime-Umsetzung durchsetzbar.

Der Durchbruch erfolgte, als das Projekt an eine Redakteurin eines bekannten Manga-Magazins herangetragen wurde.

Sie zeigte Interesse, ließ zuerst einen Manga entstehen und durch diese Synergie kam auch die Anime-Produktion in Schwung.

Mit Ai Enma als faszinierender Hauptfigur konnte das Franchise schließlich ein breites Publikum begeistern.

Im Mittelpunkt steht die sogenannte "Höllenkommunikation", eine nur um Mitternacht erreichbare Webseite, durch die Nutzer aus Rache ihre Feinde angeben können.

Die Seite erkennt den echten Wunsch nach Vergeltung und erscheint nur denen, die wirklich von Hass und Frustration erfüllt sind.

Ai Enma erhält die Nachricht und bietet den Anwendern eine Möglichkeit zur Rache – jedoch zu einem hohen Preis.

Wer den mitgelieferten roten Faden an der Strohpuppenfigur löst, schickt sein Opfer in die Hölle.

Der Nutzer selbst wird jedoch nach dem Tod denselben Weg in die Verdammnis antreten.

In der ganzen Stadt kursiert die Legende einer „Höllenkommunikation“ im Internet, die nur um Mitternacht aktiv wird.

Wer von unerträglichem Hass getrieben eine Person dort nennt, wird von Ai Enma besucht.

Sie überreicht eine Strohpuppenfigur mit rotem Faden und erklärt: Wenn der Faden gelöst wird, wird der Feind sofort in die Hölle geschickt.

Doch der Nutzer zahlt dafür mit seiner eigenen Seele nach dem Tod.

Die Serie folgt pro Episode den tragischen wie emotionalen Geschichten um Opfer, Täter und das moralische Dilemma dieser verhängnisvollen Wahl.

Höllenkommunikation: Eine Webseite, die nur zu einer bestimmten Tageszeit erscheint und es einem ermöglicht, aus tiefer Rachsucht eine Person anzugeben, die daraufhin von Ai Enma kontaktiert wird.

Strohpuppenfigur: Magisches Symbol der Bindung – mit einem roten Faden versehen.

Nur durch das Lösen dieses Fadens wird der Vertrag gültig und das „Höllenopfer“ verschleppt.

Die Drei Begleiter: Ren Ichimoku (ein männlicher Begleiter mit scharfem Durchblick), Hone Onna (eine rätselhafte Dame), und Wanyuudou (ein alter Geist in verschiedenen Gestalten). Sie assistieren Ai Enma bei der Ausführung der „Höllenverschickung“.

Yuzuki Mikage, Michiru Sagae und Kikuri: Schlüsselfiguren der späteren Staffeln, die als Neben- oder Spiegelpersonen zur Höllenmädchen-Legende auftreten.

Das Franchise umfasst mehrere Manga-Reihen, zahlreiche Romane, zwei Computerspiele und eine Realfilm-Adaption.

Die Manga-Adaptionen wurden im „Nakayoshi“-Magazin populär und thematisieren die gleichen Motive wie der Anime, teils mit originellen Nebenhandlungen.

Die Romane vertiefen die psychologischen Aspekte einzelner Figuren und erzählen zusätzliche Nebengeschichten.

Spiele für Nintendo DS und PlayStation 2 ermöglichen es den Spielern, selbst als Höllenmädchen oder Begleiter spannende Abenteuer zu erleben.

2016 wurde eine Theaterfassung inszeniert und 2019 folgte eine Realverfilmung, bei der die Rolle von Ai Enma von Tina Tamashiro übernommen wurde.

Produziert wurde Hell Girl: Fourth Twilight vom Studio DEEN.

Die Regie führten Takahiro Omori und Hiroshi Watanabe.

Das charakteristische Charakterdesign stammt von Mariko Oka, und die Musik wurde von Yasuharu Takanashi komponiert.

Die Serie wurde auf verschiedenen TV-Sendern ausgestrahlt, darunter Tokyo MX, Animax und MBS.

Die sehr besondere künstlerische Aufmachung der Openings nutzt klassische japanische Höllenmalereien, verleiht der Serie eine beunruhigende Atmosphäre und hebt sie von anderen Werken ab.

Jede Staffel besitzt ihren eigenen Titelsong und ein markantes Ending.

Bekannt ist insbesondere das Eröffnungslied „Sakasama no Chou“ (übersetzt: „Die umgedrehte Schmetterling“) aus der ersten Staffel, das die melancholische Stimmung perfekt einfängt.

Weitere Songs wie „NightmaRe“, „Tsukihana“ und „Noise“ begleiteten die jeweiligen Staffeln und wurden von bekannten Künstlern der Szene interpretiert.

Hell Girl: Fourth Twilight wurde als innovatives, gesellschaftskritisches Werk mit tiefgreifenden moralischen Fragestellungen beschrieben.

Die Serie wurde für ihren düsteren Ton, die klug eingesetzten Horrorelemente und ihre ästhetisch ansprechende Inszenierung gelobt.

Viele Kritiker und Fans schätzen die wiederkehrende Struktur, die tiefgreifenden Charakterstudien – und natürlich Ai Enmas ikonischen Satz: „Willst du es einmal erleben?“

Hell Girl inspirierte zahlreiche Merchandise-Artikel, darunter Cafés, Ausstellungen und exklusive Fanobjekte.

Zu den kuriosen Aktionen zählt ein „Heaven Girl“-April-Scherz, bei dem das Höllenmädchen in einer engelsgleichen Variante präsentiert wurde.

Das Franchise ist auch im Bereich der japanischen Spielkultur zu finden, etwa als Pachinko- und Spielautomaten-Versionen mit neuen Story-Elementen und exklusiver Musik für Fans.

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(Letzte Bearbeitung: 4. August 2025 03:41)

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