Farming Life in Another World

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Farming Life in Another World
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Episoden: 12
Vertriebskanal: TV-Anime
Veröffentlichungsdatum: 6. Januar 2023
Werkkategorien: Anime
Studios: Zero-G
Format: TV-Anime
Englischer Name: Farming Life in Another World
Japanischer Name: 異世界のんびり農家
Chinesischer Name: 异世界悠闲农家
Koreanischer Name: 이세계 유유자적 농가
Romanisierter Name: Isekai Nonbiri Nouka
Ressourcen: Offizielle Webseite

Charaktere (71)

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Hakuren
Hakuren
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Kanae Itou
Rurushi Ru
Rurushi Ru
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Shino Shimoji
Hiraku Machio
Hiraku Machio
Geschlecht: Männlich
Synchronsprecher: Atsushi Abe
Tia
Tia
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Aya Suzaki
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Anime-Serie

Farming Life in Another World 2
Farming Life in Another World 2
Veröffentlichungsdatum: 6. April 2026
Veröffentlichungsdatum: [[[anime.release_date]]]

Produktionsmitarbeiter (26)

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Kinosuke Naitou
Kinosuke Naitou
Originalgeschichte
Ryouichi Kuraya
Ryouichi Kuraya
Regisseur
Touko Machida
Touko Machida
Serienkomposition
Yasumo
Yasumo
Original-Charakterdesign
Alle Mitarbeiter Anzeigen

Community-Erstellung

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Farming Life in Another World ist eine japanische Light‑Novel‑Reihe von Naitō Kinosuke, die als Webroman auf der Plattform „Shōsetsuka ni Narō“ startete und später als Buch, Manga und TV‑Anime umgesetzt wurde.

Die Geschichte folgt dem wiedergeborenen Hiraku Machio, der in einer gefährlichen Fantasywelt ein friedliches Bauernleben aufbauen will – und damit ungewollt ein kleines Vielvölker‑„Reich“ gründet.

Die Reihe begann Ende 2016 als Webroman und wurde ab Oktober 2017 von Kadokawa (Label Enterbrain) in Buchform veröffentlicht.

Die Illustrationen der Romane stammen von Yasumo, der den entspannten, leicht humorvollen Ton in ein farbenfrohes Design übersetzt.

Bis Februar 2026 sind mindestens 20 Romane erschienen, inklusive E‑Book‑Ausgaben.

Bis August 2025 überstieg die Gesamtauflage der Serie 5,7 Millionen Exemplare, was sie zu einem der erfolgreicheren „Isekai‑Slice‑of‑Life“‑Titel macht.

Seit Ende 2017 erscheint eine Manga‑Adaption im Magazin „Monthly Dragon Age“, gezeichnet von Ken Yasuyuki.

Der Manga folgt im Groben der Romanhandlung, strafft aber einige Erzählbögen und hebt vor allem Alltag, Gags und Kochszenen stärker hervor.

Zusätzlich existiert ein 4‑Panel‑Spinoff‑Manga mit dem Titel „Farming Life in Another World – Alltagsgeschichten“, der den täglichen Kleinkram in der Dorfgemeinschaft humoristisch ausspielt.

Darüber hinaus gibt es Drama‑CDs, eine Audible‑Hörbuchfassung der Romane und eine geplante Browserspiel‑Adaption.

Die TV‑Anime‑Umsetzung produzierten die Studios Zero‑G und mehrere Produktionspartner.

Staffel 1 lief von Januar bis März 2023 in Japan, Staffel 2 („Farming Life in Another World 2“) ist ab April 2026 auf AT‑X und weiteren Sendern eingeplant und wird weltweit per Streaming vertrieben.

Im Zentrum steht Hiraku Machio, ein früherer Angestellter, der in unserer Welt durch Krankheit und Überarbeitung stirbt.

Nach seinem Tod begegnet er dem Gott (dem Schöpfergott) und erhält die Chance auf ein zweites Leben in einer anderen Welt.

Hiraku wünscht sich drei Dinge: einen Körper, der niemals krank wird, einen abgeschiedenen Ort weit weg vom Stress anderer Menschen und die Möglichkeit, als Landwirt zu arbeiten.

Der Gott erfüllt diese Wünsche – setzt ihn aber mitten in der gefürchteten Todeswald‑Region aus, einem extrem gefährlichen Gebiet voller mächtiger Monster.

Bewaffnet mit dem göttlichen Werkzeug „Allzweck‑Ackergerät“ beginnt Hiraku, den unwirtlichen Boden zu bearbeiten.

Das Werkzeug kann jede mögliche landwirtschaftliche Form annehmen, vom Pflug über die Axt bis zur Schöpfkelle, verbessert automatisch den Boden und beschleunigt Pflanzenwachstum.

Hiraku baut sein erstes Haus, legt Felder an und entdeckt die Freude am einfachen Handwerk – vom Kerbschnitt in Holzbechern bis hin zu Käse‑ und Brotproduktion.

Nach und nach gesellen sich ungewöhnliche Bewohner zu ihm: Monster, Elfen, Vampire, Engel, Drachen und viele andere.

Der Ton der Serie ist bewusst konfliktarm und gemütlich.

Größere Kriege und Katastrophen werden entweder im Hintergrund gelöst oder direkt in Alltagshumor aufgelöst, während Kochen, Bauen und Dorfpolitik im Vordergrund stehen.

Trotzdem entwickelt sich aus der kleinen Hütte schnell ein komplexes Dorf mit mehreren Nebensiedlungen, Handel, Diplomatie und – völlig gegen Hirakus ursprünglichen Plan – einer stetig wachsenden Familie.

Der Charme der Reihe liegt darin, wie aus jeder „kleinen Idee“ ein riesiges, oft chaotisches Gemeinschaftsprojekt entsteht.

Hiraku Machio

Hiraku Machio ist der Ich‑Erzähler und Protagonist.

In seinem früheren Leben war er ein überarbeiteter Büroangestellter, der seine Dreißiger im Krankenhaus verbrachte und mit 39 Jahren starb.

In der neuen Welt erhält er einen jungen, extrem gesunden Körper und fast unerschöpfliche Ausdauer.

Weil er seine frühere Hilflosigkeit nie vergessen hat, wirkt er bescheiden und praktisch, ist aber körperlich und mental deutlich robuster als alle um ihn herum.

Hiraku will vor allem eines: „einfach nur Bauer sein“.

Dass er zum Dorfoberhaupt, später faktisch zu einer Art „Kleinkönig“ wird, geschieht eher durch den Druck seiner Umgebung als durch eigenen Ehrgeiz.

Er ist hilfsbereit und kann Leute in Not nicht wegschicken – egal, ob es Elfen‑Nomaden, Flüchtlingsfamilien oder legendäre Monster sind.

Gleichzeitig kann er absolut skrupellos werden, wenn jemand Felder zerstört oder Dorfbewohner bedroht, was ihm den Respekt selbst gefürchteter Wesen einbringt.

Hiraku unterschätzt sich ständig und hält seine Leistungen für „normal“.

Für seine Mitbewohner ist er dagegen ein körperlich unmöglicher Workaholic mit göttlichem Werkzeug, der nebenbei meisterhaft schnitzt und jedes neue Projekt mit vollem Einsatz vorantreibt.

Dass er im Verlauf der Geschichte Beziehungen mit mehreren Frauen verschiedener Völker eingeht, ist ihm selbst eher peinlich.

Viele der Frauen betrachten ihn jedoch als beste Option zur Sicherung ihrer Blutlinie, was zu einer großen und bunt gemischten Kinderschar führt.

Das „Allzweck‑Ackergerät“

Das Allzweck‑Ackergerät ist ein göttliches Tool, das Hiraku als dritten Wunsch erhält.

Es ist im Grunde eine abgeschwächte Kopie eines göttlichen Kriegsspießes, der für landwirtschaftliche Zwecke „gedrosselt“ und neu gewidmet wurde.

Das Gerät besitzt kein eigenes dauerhaftes physisches Gehäuse, sondern ruht als Energie in Hirakus Körper.

Auf seinen Gedanken hin materialisiert es sich in nahezu jedes landwirtschaftlich relevante Werkzeug – Pflug, Hacke, Axt, Schaufel, Schöpfkelle, Säge und vieles mehr.

Einige seiner wichtigsten Effekte:

Pflügt den Boden und macht ihn augenblicklich extrem fruchtbar.

Pflanzen, an die Hiraku beim Arbeiten denkt, beginnen sofort zu sprießen und wachsen mehrere Male schneller als normal.

Holz, das er mit der Axt fällt, wird sofort zu trockenem Brennholz.

Wenn die Klinge ein Lebewesen trifft, wird alles hinter der Schneide zu hochkonzentriertem Dünger.

Als Schöpfkelle kann es Käse‑Enzyme oder Hefen „herbeimischen“, was Käse‑ und Alkoholproduktion enorm erleichtert.

Es kann sich im Notfall wieder in eine Speerform verwandeln und hat dann genug Durchschlagskraft, um selbst uralte Drachen zu verwunden oder zu töten.

Das Werkzeug besitzt einen eigenen, kommentierenden Willen und „denkt“ über Hirakus Handlungen mit.

Normalen Menschen würde schon ein kurzer Einsatz die Seele ausbrennen, aber Hirakus übernatürliche Gesundheit regeneriert die Belastung sofort.

Lage und Grundstruktur

Hirakus Siedlung liegt mitten im sogenannten Todeswald, einer riesigen Senke östlich der Hauptstadt des Dämonenkönigreichs.

Dieses Gebiet ist berüchtigt, weil dort hochrangige Monster leben und schon die Umgebung für gewöhnliche Menschen tödlich ist.

Das Dorf wächst um eine gigantische Große Eiche herum, die zur spirituellen und logistischen Mitte wird.

Unter der Eiche richtet Hiraku ein kleines Heiligtum ein, in dem er Statuen des Schöpfergottes und der Agrargöttin aufstellt.

Mit der Zeit gliedert sich der Siedlungsbereich in:

Eichen‑Zentrum – Die Große Eiche, das Haupthaus, Lagerräume, Schreine.

Wohnviertel – Häuser für die zahlreichen Völker, Werkstätten, ein Schulbereich.

Feldzone – Felder mit Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchten und Spezialkulturen.

Obstgürtel – Obstbäume, Weinberge, Bienenstöcke.

Tierareale – Stallungen für Rinder, Schafe, Geflügel, Pferde, kleine Drachen.

Hundegürtel – Revier der vierbeinigen Wachen, vor allem der Infernowölfe.

Eine Golffläche, eine Pferderennbahn und später eine Arena für das Kampfturnier.

Um Überbevölkerung und Spezialisierung zu organisieren, gründet man später mehrere Nebendörfer: Erstes Dorf, Zweites Dorf, Drittes Dorf und die schwebende Vierte Siedlung (das ehemalige Himmelsschloss).

Diese Dörfer sind über Straßen, Boten, kleine Drachen und magische Portale vernetzt.

Einwohner: Monster, Völker, Familien

Das Dorf ist ein einziger „Völkerzoo“, aber im besten Sinne.

Infernowölfe

Die ersten mächtigen Verbündeten sind die Infernowölfe, große, intelligente Wolfsmonster mit schwarzen oder weißen Fellen.

Sie sind so stark, dass nur wenige von ihnen eine gesamte Stadt auslöschen könnten, gelten aber im Dorf als verschmuste Wachhunde mit Hang zur Bequemlichkeit im Winter.

Anführer ist der Rüde Kuro, dessen Name simpel auf seine Fellfarbe zurückgeht.

Seine Partnerin Yuki ist ein weißer „Kälte‑Ableger“ der Art und in Wahrheit deutlich furchteinflößender als er.

Die Wölfe patrouillieren die Umgebung, jagen Wild, ziehen Baumstämme, überwachen die Grenzen und stellen immer mindestens einen Leibwächter an Hirakus Seite.

Jede Generation zieht im Frühling los, um Partner zu suchen, und kehrt fast immer mit einer ganzen Schar neuer Rudelmitglieder zurück.

Innerhalb der Wölfe gibt es Charakterköpfe: neugierige Jungen, strategische Denker, gnadenlose Jäger, Brettspiel‑Meister.

Einige Namen und Eigenheiten werden im Dorf zu Running Gags, etwa ein Rüde, der so viele Partnerinnen hat, dass Hiraku ihn scherzhaft nach einem sehr fruchtbaren Mangahelden benennt.

Riesenspinne Zabuton und ihre Brut

Die Spinne Zabuton ist eine gigantische Dämonenspinne, deren Körper wie ein Sitzkissen wirkt.

Kuro bringt sie in einem harten Winter ins Dorf, damit jemand Hiraku aus Mitleid mit Stoff und Kleidung versorgt.

Zabuton ist hochintelligent, freundlich und extrem fleißig.

Ihre Fäden ergeben Stoffe, die weicher als Seide und gleichzeitig ungewöhnlich robust sind; sie entwirft Mode, Rüstungen, Vorhänge, Netze und macht selbst das schrillste Design irgendwie tragbar.

Neben ihrem Textilhandwerk fungiert sie als Frühwarnsystem.

Ihre Fäden überziehen Wald und Dorf wie ein dreidimensionales Alarmnetz, das Eindringlinge schon berührt, bevor jemand sie sieht.

Wer das Dorf zum ersten Mal betritt, kippt oft beim Anblick von Zabuton und ihren vielen kinderfaustgroßen Spinnenkindern in Ohnmacht.

Das liegt an einer angeborenen mentalen Schockwelle („Stun Bash“), die neue Personen beim ersten Blick trifft – nicht an ihrer „Niedlichkeit“.

Zabuton hat jedes Jahr Hunderte von Kindern, die in der Regel in luftigen Spinnengängen hoch über den Feldern unterwegs sind.

Einige von ihnen entwickeln sich zu Spezialformen wie gepanzerten Spinnenwächtern, menschlich‑spinnigen Arachne oder „unsterblichen“ Spinnenmikros, die legendäre Statuswerte besitzen.

Rurushi Ru – die Vampirprinzessin

Rurushi Ru ist eine aristokratische Vampirin mit silbernen Haaren, magischen Spitzenfähigkeiten und einem Hang zu gutem Alkohol.

Sie ist wegen politischer Intrigen und einer Kopfgeldjagd auf der Flucht, als sie im Todeswald von Wölfen attackiert und von Hiraku gerettet wird.

Da Hiraku ihr zur Regeneration sein Blut anbietet, entsteht ungewollt eine ziemlich intime Situation.

Eine missverständliche Formulierung führt dazu, dass sie seine Worte als Heiratsantrag interpretiert – und dann einfach beschließt, dass das jetzt so ist.

Rurushi Ru übernimmt im Dorf eine Schlüsselrolle als Beraterin, Schreiberin und magische Forscherin.

Sie liebt Tomaten, gute Weine und versucht verzweifelt, ihre Alkoholschwäche zu verstecken, scheitert aber regelmäßig.

Tia – die „Vernichtungsengel“

Tia ist eine Engelkriegerin mit goldenem Haar und gewaltigen Flügeln.

Sie galt in ihrer Heimat als mit Abstand stärkste Vertreterin ihres Volkes und trug den bezeichnenden Beinamen „Vernichtungsengel“.

Auf der Jagd nach Rurushi Ru gerät sie ebenfalls in den Orbit des Dorfes und wird von Hiraku – und ein paar politischen Intrigen – in eine Ehe gedrängt.

Tia fürchtet ihre strengen Engelverwandten, liebt aber Hirakus Ruhe, die Gurken aus seinem Garten und die Dorfkinder.

Später holt sie weitere Engel und ihre Gefolge ins Dorf, darunter die berüchtigten „Alle‑töten‑Engel“ Granmaria, Kudel und Korone, die als Luftaufklärung und Eliteeinheit fungieren.

Die Engel haben einen schwierigen Umgang mit ihrem eigenen Heiratsritus, dem „Prüfungsmarathon“, was zu Konflikten mit ihrer Verwandten Kearbit führt, die Hiraku offiziell prüfen will.

Ria, die Hochelfen und die Baukunst

Ria ist eine Hochelfe von mehreren hundert Jahren, äußerlich jedoch eine elegante junge Frau.

Sie kommt mit einer kleinen Gruppe von Schwestern und Cousinen – alles erfahrene Wandererinnen, Jägerinnen und Handwerkerinnen.

Die Hochelfen übernehmen den Aufbau von Dorfbauten, Straßen, Brücken und später auch Minen.

Sie sind kräftig, haben eine fantastische Ausdauer und lieben es, neue Kochrezepte zu testen und zu verfeinern.

Ria wird zur Sprecherin der Hochelfen und zur wichtigen Stütze für Hiraku bei Planungs‑ und Organisationsfragen.

Weitere Hochelfengruppen schließen sich an, viele von ihnen ehemalige Flüchtlinge, sodass irgendwann eine ganze „Elfenfraktion“ im Dorf lebt.

Ann, Lamulias und die Dämonen‑Dienstmädchen

Ein ganzer Trupp von 20 Dämonen‑Dienstmädchen zieht ein, angeführt von der strengen, aber warmherzigen Ann.

Sie haben über Generationen einer edlen Vampirfamilie gedient und beherrschen Hausarbeit, Etikette, Büroarbeit und Organisation bis zur Perfektion.

Eines der bekanntesten Gesichter ist Lamulias, die später als Betreuerin für die vielen Tierkinder und Mischlingskinder fungiert.

Sie ist extrem beschäftigt, aber glücklich damit – und man merkt, dass praktisch der gesamte Kinderbetrieb des Dorfes auf dem Rücken dieser Gruppe läuft.

Daga und die Echsenmenschen

Die Echsenmenschen (Lizardmen) kommen als Leibgarde und später als Arbeitskräfte ins Dorf.

Ihr Anführer Daga ist körperlich extrem stark, aber freundlich, und schließt mit dem Tierkrieger Gulf eine Trainingsfreundschaft.

Sie übernehmen schwere Arbeiten: Transport, Stallpflege, die Versorgung der Flugtiere und den Bau spezieller Anlagen.

Weil ihre Art Eier legt, sind sie aus Sicht mancher Engel als ideale, „unverfängliche“ Gefolgsleute für zölibatsähnliche Engeltraditionen.

Sena, Gulf und die Tiermenschen

Die Tiermenschen stammen überwiegend aus dem Bergdorf Hawlin.

Sie kommen, um eine Hungersnot und ein Überbevölkerungsproblem zu lindern, und werden in der neuen Siedlung zu wichtigen Arbeitskräften.

Anführerin ist Sena, die Tochter des Hawlin‑Dorfchefs, eine Hundfrau mit hängenden Ohren.

Sie war darauf vorbereitet, dass ihr Volk als Sklaven behandelt wird, und ist entsprechend überrascht, im Dorf Gleichberechtigung und Respekt zu erfahren.

Der Krieger Gulf ist einer der stärksten Kämpfer aus Hawlin.

Er sammelt in Hirakus Dorf so viele Erfahrungen, dass er später aus Versehen ein berühmter Turniersieger in der Stadt Shashaart wird – der Legende nach mit einem simplen Holzschwert.

Donovan und die Alt‑Zwerge

Donovan ist ein Alt‑Zwerg mit mächtigen Brauer‑ und Schmiedekünsten.

Er folgt dem Ruf des exzellenten Dorfbiers und zieht kurzerhand in den Todeswald, um dort eine Braustation aufzubauen.

Ihm folgen weitere Alt‑Zwerge beiderlei Geschlechts, die das Dorf mit Bier, Schnaps, Likören und ausgefeilten Cocktails versorgen.

Sie sind streng, wenn es um Qualität geht: Während der Arbeit wird nicht getrunken, und das Probieren beschränkt sich auf das Minimum fürs Abschmecken.

Parallel pflegen einige von ihnen alte Metallbearbeitungstechniken, bis hin zur Verarbeitung schwer zu handhabender magischer Metalle.

Ihre größte Sorge wird irgendwann nicht mehr der Alkohol, sondern der chronische Frauenmangel unter den eigenen Leuten – ein Grund, warum sie den Export von Dorfbier schließlich zähneknirschend zulassen.

Hakuren, Lastismoon und die Drachenfamilie

Hakuren ist eine uralte Drachenfrau, die sich gern als entspannte „große Schwester“ gibt, in Wahrheit aber ein pädagogischer Drill‑Sergeant ist.

Sie bekommt von ihrem Vater, dem Drachenkönig, die Aufgabe, im Dorf „Buße zu tun“, nachdem sie dort in Rage auftauchte.

Die Drachen werden durch sie und ihren Bruder Dryme zu wichtigen Verbündeten.

Dryme ist der „Torwächter‑Drache“ des Todeswaldes, äußerlich ein scheuer Mann, innerlich aber ein mächtiger, leicht zu beeindruckender Gourmet mit besonderer Schwäche für Rettiche.

Graffaloon (Graffaloon) ist Drymes Ehefrau, eine weiße Drachenprinzessin mit stolzem Temperament.

Ihre Tochter Lastismoon ist als „Wahnsinnsdrache“ gefürchtet, fühlt sich aber in Hirakus Dorf bald sehr wohl, insbesondere nachdem sie als „Diplomatin der Drachen“ anerkannt wird.

Viele Drachenkinder und Mischlinge werden nach und nach im Dorf geboren.

Hirakus Sohn mit Hakuren, Hiichirō, und weitere Kinder wie Lananoon (mit Lastismoon) verbinden die Blutlinien der Drachen mit denen der Dorfvölker.

Vargryfe, die Kirche und die „falschen“ Helden

Vargryfe ist der charismatische Oberhaupt einer großen Menschenkirche namens Korin‑Glauben.

Er ist zugleich der Urahn der Vampirlinie und ein alter Bekannter des Schöpfergottes, den er in Hirakus Schreinsstatuen erkennt und innig verehrt.

Die Kirche ist offiziell tolerant – jeder darf glauben, woran er will –, doch in der Praxis schleusen manche Unterorganisationen „Helden“ in die Welt, die der Dämonenkönigsgemeinschaft gefährlich werden.

Diese Kirchenhelden sind keine echten Auserwählten der Agrargöttin, sondern durch ein System magischer Verträge künstlich verstärkte Menschen, die nach ihrem Tod wiedergeboren werden, solange das System aktiv ist.

Als der gefallene Magiegott seine Macht verliert, bricht dieses System zusammen, und die „Helden“ werden zu normal sterblichen Kriegern.

Vargryfe nutzt Hirakus Dorf und dessen Göttliche Aura, um seine Kirche in ruhigere Bahnen zu lenken und echte Pilgerwege statt Kreuzzüge zu fördern.

Dämonenkönigreich

Die Haupthandlungswelt ist das Dämonenkönigreich, regiert von Galgardo.

Er ist ein vergleichsweise vernünftiger Dämonenkönig, der Allianzen bevorzugt, aber auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurückschreckt.

Unter Galgardo arbeiten die Vier Himmelskönige:

Randan als Oberverwalter für Innenpolitik und Administration.

Bizel für Diplomatie – er ist auch der, der zuerst offiziell Kontakt zum Todeswald‑Dorf aufnimmt.

Grattz als Militärbefehlshaber, Physisch ein Minotaurus von beeindruckender Gestalt, privat erstaunlich unkompliziert.

Hou Reg, die Finanzministerin, heimlich unter dem Decknamen Conegitt an der Adelsakademie eingeschrieben.

Als Hirakus Dorf durch seine Kämpfer, Drachen, Monster und magische Landwirtschaft sichtbar wird, muss das Dämonenkönigreich reagieren.

Statt Krieg entscheidet man sich für vorsichtige Annäherung, gegenseitigen Handel und gelegentliche „Gastauftritte“ des Königs bei Dorfturnieren.

Menschenreiche und Konflikte

Mehrere Menschenreiche liegen westlich und nördlich des Dämonenkönigreichs.

Einige von ihnen litten an Getreidekrankheiten und wollten den relativen Wohlstand der Dämonenwelt durch Krieg kompensieren.

Wichtige Elemente:

Das Königreich Fulharth führt Krieg gegen das Dämonenkönigreich.

Garbalto und Garett liegen nördlicher; in Garett ist das Engelvolk kulturell verankert, die dortigen Königshäuser verehren Engel als „Himmelsboten“.

Das Elfenimperium ist eine Inselnation, die wegen eines Zusammenstoßes mit Drachen praktisch ausgelöscht und in das Dämonenkönigreich integriert wird.

Manche Konflikte eskalieren durch Dummheit: etwa wenn ein Menschenreich mit fliegenden Inseln versucht, durch Sabotage und Terror die Dämonen zu provozieren.

Andere werden im Keim erstickt, weil Drachen, alte Helden oder Hirakus Netzwerke zu schnell eingreifen.

Shashaart und der Handel

Die Hafenstadt Shashaart wird zum wichtigsten Außenposten für Dorferzeugnisse.

Über eine Kooperation mit der Goroun‑Handelsgesellschaft entsteht dort das Großprojekt „Big Roof Shashaart“ – eine riesige Markthalle mit Dutzenden von Essens‑ und Warenständen.

Geführt wird der Laden im Namen des Dorfes von dem Menschenpaar Marcos und Paula, die aus einer Gruppe ehemaliger Straßenkinder stammen.

Das Angebot reicht von Dorf‑Curry über Brot, Süßwaren, Spezialbier bis hin zu exotischen Gegenständen.

Die Stadtverwaltung, repräsentiert durch den Verwalter Iflus, muss lernen, mit dieser plötzlichen Gourmet‑Explosion und dem Zustrom von Besuchern umzugehen.

Parallel entstehen Schulen und ein Ausbildungszentrum, in dem Dorfangehörige wie Rurushi Ru, Tia und Flora ihr Wissen über Magie und Medizin weitergeben.

Adelsakademie und „Dorfagenten“

Die Galgardo‑Adelsakademie ist eine Mischung aus Universität, Militärschule und Internat für den Adelsnachwuchs.

Hier werden Diplomaten, Offiziere und Verwaltungsbeamte für das Dämonenkönigreich und verbündete Gebiete ausgebildet.

Hiraku schickt drei junge Tiermenschen – Goal, Seal und Bron – als seine verdeckten „Testläufer“ an die Akademie.

Sie sollen herausfinden, wie die Welt jenseits des Dorfes funktioniert und spätere Generationen (insbesondere Hirakus Kinder) auf einen eventuellen Akademieaufenthalt vorbereiten.

Die Drei werden aufgrund ihrer Fähigkeiten schnell bekannt und gefürchtet.

Sie gründen einen „Landesverbesserungs‑Club“, der den verwöhnten Adelssöhnen zeigt, wie man selbst Gemüse anbaut, jagt, kocht und Häuser repariert.

Neben ihnen beginnen auch Hirakus Kinder, etwa Alfred Machio, Tizelle Machio und die adoptierte Ursa Machio, an der Akademie zu wirken.

Mit ihnen reisen Wächter wie der Erd‑Golem Earth (in einer menschlichen Butlerform) und die Drachenfrau Metora mit.

Magie und Systeme

Magie ist in dieser Welt allgegenwärtig und wirkt wie eine Form unsichtbarer Energie, die durch Lebewesen und Objekte fließt.

Unterschiedliche Arten von Magie sind:

Elementarmagie (Feuer, Wasser, Wind, Erde, Licht, Schatten).

Heilungs‑ und Regenerationsmagie.

Beschwörungen und Golem‑Konstruktion.

Spezialisierte Magie wie Spinnennetze, Drachenatem, Vampirkunst, Engelbarrieren.

Die Quelle aller Magiesysteme ist die Arbeit des Magiegottes Laigiel, der ursprünglich als „Gesetzgeber“ der magischen Ströme eingesetzt war.

Durch seine Fehler und Wutausbrüche entstanden aber sowohl Helden‑Systeme als auch Monster und Dämonen.

Götterfamilie

An der Spitze steht der Gott bzw. Schöpfergott, den Hiraku direkt trifft.

Dieser Gott hat mehrere Ebenen von Untergebenen:

Die Zeitgöttin, seine Partnerin, die den Fluss der Welten überwacht.

Der Sonnengott, die Mondgöttin (in einer Zwillingsausführung) und die Erdgöttin, die Licht, Finsternis und das Leben der Welt verwalten.

Weitere Spezialgötter wie der Lichtgott, die Feuergöttin, die Wassergöttin und die Agrargöttin.

Die Agrargöttin ist direkt für die Landwirtschaft zuständig und verwaltet mehrere Welten parallel.

Sie ist diejenige, die das Allzweck‑Ackergerät genehmigt und die erste Generation „echter Helden“ erschuf – als Kompensation für die schwächeren Menschen.

Viele Götter sind im Alltag abwesend, doch ihr Einfluss zeigt sich in Artefakten, Pflanzen (etwa dem Weltenbaum) und in den Fähigkeiten bestimmter Blutlinien.

Im Dorf werden sie über die Schreine und Statuen verehrt, oft in einer pragmatischen, nicht dogmatischen Weise.

Laigiel – vom Magiegott zur Dorfkatze

Laigiel war einst der Magiegott, der die Ströme der Magie verteilte.

Nach einem katastrophalen Fehler, der die Welt beinahe zerstörte, wurde er gestürzt und als bösartiger „Magiedämon“ gebrandmarkt und tief im Todeswald versiegelt.

Sein Plan, sich durch zahlreiche „Sicherungen“ – u. a. das Helden‑System – über Jahrtausende zu befreien, endet auf tragikomische Weise.

Hiraku findet die schwarzen Siegelsteine, hält sie für bösartig, schnitzt daraus harmlose Götterstatuen und verstärkt Laigiels Gefängnis unwissentlich bis zur Überkompensation.

Die überladene Strafe verwandelt Laigiel in einen kleinen, frechen schwarzen Kater.

Er landet hilflos vor dem Eichenheiligtum, wird von den Dorfbewohnern kurzerhand adoptiert und muss sich nun als Haustier einer übermächtigen Familie arrangieren.

Laigiel trägt später den Namen Laigiel auch in Katzengestalt.

Er bleibt ein mächtiger, aber stark eingeschränkter Ex‑Gott, der zwar schimpft, aber die Dorfkatzenhierarchie nicht mehr ernsthaft herausfordern kann.

Weltenbaum und Weltstruktur

Der Weltenbaum ist ein riesiger, göttlich verankerter Baum, der mit den Engeln und Schlangenpriestern verbunden ist.

Seine Blätter haben legendäre Heilkraft: ein Blatt heilt Wunden, zwei Blätter kurieren jede Krankheit, drei sollen sogar verlorene Gliedmaßen ersetzen können.

Engel bewachen und pflegen den Weltenbaum seit uralten Zeiten.

Als Dank und nach schwierigen Verhandlungen erhält Hiraku einen Sprössling, den er ins Dorf pflanzt – der sich dann innerhalb kürzester Zeit zu einer weiteren, monumentalen Säule auswächst.

Der Baum wird zu einem Symbol für die Verflechtung von Götterwelt, Drachen, Engeln und Dorf.

Er liefert Blätter für Dramarettungen, aber der Vorrat ist streng limitiert, um Missbrauch vorzubeugen.

Jahresfeste und Medaillen

Hiraku führt ein Medaillensystem ein, damit Dorfbewohner Belohnungen für besondere Leistungen erhalten, ohne jedes Mal direkt zu ihm rennen zu müssen.

Diese Medaillen können gegen besondere Speisen, Werkzeuge, Wohnraumverbesserungen oder sogar persönliche Bitten eingelöst werden.

Jedes Jahr findet ein großes Sommerfest statt, dessen Thema per Ziehung aus der Weltgeschichte des Dämonenkönigreichs bestimmt wird.

Der Todeswald verwandelt sich dann in eine Mischung aus Vergnügungspark, Sportfest und exotischem Basar.

Disziplinen reichen von Schlittenrennen über Baumstammbalancieren bis hin zu Feuerwerksspektakeln mit den Sprenghörnern der Wölfe.

Die Alt‑Zwerge testen neue Cocktails, die Elfen organisieren Essensstände, und die Drachen liefern Special Effects am Himmel.

Kampfturnier

Im Herbst veranstaltet das Dorf ein Kampfturnier, zu dem auch Gäste aus der gesamten Region anreisen.

Es gibt verschiedene Klassen:

Allgemeine Klasse für Nicht‑Krieger.

Kriegerklasse für diejenigen, die regelmäßig jagen oder Kämpfe austragen.

Ritterklasse für Elitekämpfer.

Heldenklasse als Schaukämpfe zwischen Drachen, Dämonenherrschern und anderen Spitzenleuten.

Ab Jahr 17 zusätzlich eine Königsklasse, damit die wirklich Unfassbaren sich ausleben können, ohne die übrigen Kämpfe zu zerstören.

Sieger erhalten Medaillen, Ruhm und manchmal sehr persönliche Preise – etwa Spezialwaffen, Unterricht bei einem Drachen oder diplomatische Gefallen.

Für viele Besucher ist das Turnier die erste und letzte Gelegenheit, die Machtbalance des Dorfes in Aktion zu sehen.

Medien und Humor

Die Welt von Farming Life in Another World ist voll kleiner Gags:

Zabuton kleidet Engel, Vampirinnen und Drachen gleichermaßen schrill ein.

Die Spinnen und Engelfamilien entwickeln eine Vorliebe für Stepptanz.

In Shashaart sorgt Hirakus Curry für eine halbe gastronomische Revolution.

Die Dorfkatzen heißen wie Erzengel, spielen aber lieber mit Fäden und verjagen Ratten.

Gleichzeitig nutzt die Geschichte Humor, um komplexe Themen wie Migration, Kulturkonflikte, Religion und Machtunterschiede leicht verdaulich zu machen.

Konflikte werden oft durch Kochen, gemeinsamen Alkohol oder absurde Wettbewerbe entschärft, statt durch endlose Schlachten.

Dadurch bleibt der Kern immer derselbe:

Ein Mann, sein göttliches Ackergerät und eine bunte Gemeinschaft, die durch Landwirtschaft, Handwerk und viel Geduld eine lebenswerte Welt mitten im gefährlichsten Wald des Kontinents erschafft.

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(Letzte Bearbeitung: 21. März 2026 04:41)

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