Kokomi Teruhashi ist die zentrale Heldin und weibliche Hauptfigur aus The Disastrous Life of Saiki K., bekannt als makellose Schulmadonna der PK-Akademie und als Mädchen, das fast jeden mit einem spontanen „Ooff“ aus der Fassung bringt.
Geschlecht: Weiblich
Geburtstag: 6. August
Sternzeichen: Löwe
Größe: 164 cm
Gewicht: Unbekannt
Blutgruppe: A
Schule: PK-Akademie
Klassenstatus: Mitschülerin von Kusuo Saiki
Rang bei den Abschlussprüfungen: Platz 21 von 181
Anzahl erhaltener Liebesgeständnisse: 0
Aura: Riesige, leuchtende weiße Flügel mit vereinzelten schwarzen Federn
Besonderheit: „Ultimatives, absolut stärkstes geliebtes Mädchen“
Haustier: Sie hält eine Katze
Stimme im Anime: Ai Kayano
Stimme im VOMIC: Asumi Kana
Darstellerin im Realfilm: Kanna Hashimoto
Kokomi Teruhashi ist für ihre außergewöhnliche Schönheit berühmt.
Im Manga hat sie langes schwarzes Haar, während sie im Anime mit blauem Haar dargestellt wird.
Sie gilt als schön genug, dass Schüler anderer Schulen von ihr wissen.
Im Anime wird ihre Wirkung zusätzlich dadurch betont, dass ihre Umrisslinien optisch leuchten.
Ihre Ausstrahlung ist so stark, dass Männer und gelegentlich auch Frauen bei ihrem Anblick reflexartig „Ooff“ ausrufen.
In Geschäften erhält sie oft eine Behandlung, die fast an VIP-Service erinnert.
Nach außen wirkt Kokomi wie ein vollkommenes Idealbild.
Sie ist freundlich, höflich, hilfsbereit, talentiert und scheinbar völlig unschuldig.
Sie ist gut in der Schule, kann singen und besitzt auch sportliche Fähigkeiten.
Für ihre Umgebung erscheint sie wie ein Engel, der nicht einmal bemerkt, wie schön er ist.
Diese Rolle spielt sie jedoch bewusst.
Kokomi sieht es als ihre Pflicht, die Träume der Menschheit nicht zu zerstören und die perfekte Schönheit zu bleiben.
Ihr berühmtes Motto bringt diese Haltung gut auf den Punkt:
„Dass Blumen im Blumenladen schön sind, ist selbstverständlich. Ich werde eine wild blühende Blume sein, schöner als diese Blumen.“
Hinter ihrer engelsgleichen Fassade verbirgt sich eine äußerst selbstbewusste und berechnende Persönlichkeit.
Kokomi ist fest davon überzeugt, von Gott geliebt zu werden.
Sie weiß sehr genau, wie schön sie ist.
Ihr Selbstbild geht so weit, dass sie sich als perfekte Schönheit betrachtet, der die Welt zu Füßen liegt.
Innerlich schaut sie häufig auf andere Menschen herab.
Sie genießt es, männliche Schüler mit ihrer Ausstrahlung zu kontrollieren und ihre Reaktionen vorherzusehen.
Trotzdem ist sie keine bösartige Figur im eigentlichen Sinn.
Sie betrügt, mobbt oder verletzt andere nicht wie klassische Antagonisten, sondern hält an ihrem Bild der „perfekten schönen Schülerin“ fest.
Gerade weil sie diese Rolle immer und überall spielt, wird ihre Fassade in der Praxis fast zur Realität.
Auch wenn ihre Motive oft egozentrisch sind, handelt sie nach außen tatsächlich höflich, hilfsbereit und vorbildlich.
Kokomi ist nicht einfach nur schön, sondern arbeitet hart daran, perfekt zu wirken.
Sie achtet auf ihre Worte, ihre Gesten, ihre Reaktionen und ihre Wirkung auf andere.
Diese Disziplin ist einer ihrer auffälligsten Charakterzüge.
Selbst Kusuo Saiki, der ihre wahren Gedanken durch Telepathie kennt, erkennt ihre Mühe an.
Sie bleibt selbst gegenüber Menschen höflich, die sie innerlich irritieren oder nicht leiden kann.
Ihre Fähigkeit, sich in jeder Situation als makellose Schönheit zu präsentieren, ist fast schon übermenschlich.
Kusuo Saiki ist die einzige Person, die Kokomis wahres Innenleben von Anfang an durchschaut.
Da er Telepathie besitzt, hört er ihre berechnenden Gedanken direkt mit.
Für Kokomi ist Kusuo zunächst ein Rätsel.
Er reagiert nicht auf ihre Schönheit und sagt nicht „Ooff“, was sie stark irritiert.
Gerade diese Gleichgültigkeit weckt ihr Interesse.
Was als verletzter Stolz beginnt, entwickelt sich nach und nach zu echter Verliebtheit.
Kokomi versucht wiederholt, Kusuos Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Ihre Pläne gehen jedoch fast immer ins Leere, weil Kusuo auffällige Situationen und unnötigen Kontakt vermeiden möchte.
Aus Kusuos Sicht ist Kokomi problematisch, weil sie überall Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Er möchte unauffällig leben, während sie allein durch ihre Anwesenheit Menschenmengen, Bewunderer und Chaos anzieht.
Trotzdem schätzt Kusuo ihre Ausdauer.
Er erkennt, dass hinter ihrer perfekten Fassade viel Willenskraft und echte Anstrengung stecken.
Obwohl Kokomi von fast allen bewundert wird, hat ihr noch niemand seine Liebe gestanden.
Das liegt nicht daran, dass sie unbeliebt wäre, sondern daran, dass sie als zu unerreichbar gilt.
Viele Schüler verehren sie aus der Ferne.
Gleichzeitig schrecken ihre Anhänger und ihr überbeschützender Bruder potenzielle Verehrer ab.
Kokomi selbst war lange sehr wählerisch.
Vor ihrer Verliebtheit in Kusuo dachte sie innerlich, ein Partner müsse mindestens ein Jahreseinkommen von 40 Millionen Yen haben.
Ihre Beziehung zu Kusuo verändert sie jedoch.
Sie beginnt, nicht nur Status und Nutzen zu sehen, sondern auch Gefühle, Freundschaft und Loyalität ernster zu nehmen.
Kokomi besitzt ein beinahe unheimliches Glück.
Kusuo versucht oft, ihr aus dem Weg zu gehen, trifft sie aber trotzdem immer wieder.
Diese Zufälle wirken im Werk fast wie ein Zeichen, dass die Welt selbst auf Kokomis Seite steht.
Kusuo beschreibt dies sinngemäß damit, dass man gegen Gott nicht gewinnen könne.
Ihre Überzeugung, von Gott geliebt zu werden, ist daher nicht völlig aus der Luft gegriffen.
Die Handlung behandelt diese Idee humorvoll, aber erstaunlich konsequent.
Zu Beginn hat Kokomi nur wenige enge Freundinnen.
Ihre Schönheit und ihr Status als unerreichbare Madonna machen sie für viele Mitschülerinnen schwer ansprechbar.
Durch die Klassenfahrt nach Okinawa nähert sie sich Chiyo Yumehara an.
Chiyo ist offen und freundlich, wodurch Kokomi allmählich natürlicher auftreten kann.
Später freundet sie sich auch mit Chisato Mera an.
Diese neuen Beziehungen helfen Kokomi, weniger allein und weniger ausschließlich auf Bewunderung fixiert zu sein.
Auch mit Imu Rifuta, einer jüngeren Schülerin, entwickelt sich eine ungewöhnliche Beziehung.
Imu betrachtet Kokomi zunächst als Rivalin, erkennt ihre Überlegenheit aber schließlich an und kommt ihr näher.
Kokomi wird mit der Zeit fähiger, andere Menschen wirklich zu schätzen.
Ein deutliches Beispiel ist ihre Reaktion auf Metori Saiko, der sie heiraten möchte.
Zwar ist sie kurz von seinem Reichtum beeindruckt.
Am Ende lehnt sie ihn jedoch ab, weil er Kusuo und ihre Freunde schlecht behandelt.
Kokomi begegnet auch Schülern wie Riki Nendo und Shun Kaido meist höflich.
Innerlich ist sie zwar manchmal entsetzt oder herablassend, aber sie behandelt sie nicht offen schlecht.
Besonders bemerkenswert ist, dass sie sie im Alltag als Freunde akzeptiert.
Als andere sie nach ihrer Beziehung zu ihnen fragen, nennt sie sie ohne Zögern Freunde.
Das zeigt eine wichtige Seite ihrer Figur.
Sie ist eitel und manipulativ, aber nicht vollkommen herzlos.
Kokomis Schönheit löst bei den meisten Menschen die typische Reaktion „Ooff“ aus.
Es gibt jedoch einige Personen, die gegen diesen Effekt immun sind.
Kinder gehören zu ihren größten Schwächen.
Sie reagieren nicht auf ihre Schönheit, weshalb Kokomi mit ihnen schlecht umgehen kann.
Ein typisches Beispiel ist Yuta Iridatsu, der sie sogar „Tante“ nennt.
Für Kokomi ist das ein regelrechter Schock, weil sie so eine Behandlung nicht gewohnt ist.
Auch Kuniharu Saiki sagt nicht „Ooff“.
Er ist seiner Frau Kurumi Saiki so treu ergeben, dass Kokomis Schönheit ihn nicht aus der Bahn wirft.
Kineshi Hairo reagiert ebenfalls nicht wie andere.
Seine natürliche Gleichbehandlung aller Menschen schützt ihn vor Kokomis besonderer Wirkung.
Kusuke Saiki ist eine weitere Ausnahme.
Er interessiert sich kaum für Menschen außer seinem Bruder Kusuo und sieht andere eher wie Versuchsmaterial oder Affen.
Kusuke erkennt Kokomis berechnende Seite sogar teilweise.
Für Kokomi wird er dadurch zu einem ihrer unangenehmsten Gegenspieler.
Kokomi ist es gewohnt, dass Menschen sie bewundern.
Kinder durchschauen ihre Rolle zwar nicht, aber sie sind auch nicht beeindruckt.
Gerade deshalb kann sie mit ihnen kaum umgehen.
Ihre gewohnte Strategie, charmant zu lächeln und sofort Bewunderung auszulösen, funktioniert bei ihnen nicht.
Als Yuta sie „Tante“ nennt, wird sie innerlich beinahe mörderisch wütend.
Sie stellt sich sogar vor, sich Jahre später zu rächen, wenn er alt genug ist, ihre Schönheit zu verstehen.
Diese Szenen zeigen ihre komische Verletzlichkeit.
Ausgerechnet die perfekte Schönheit verliert gegen kindliche Unbefangenheit.
Kokomis Bruder ist Makoto Teruhashi.
Er ist ein berühmter Schauspieler, der unter dem Künstlernamen Mugami Toru bekannt ist.
Makoto ist extrem auf seine Schwester fixiert.
Seine Schwesterliebe ist so übertrieben, dass sie für Kokomi selbst belastend und peinlich wird.
Er möchte jeden Mann von Kokomi fernhalten.
Besonders gegenüber Kusuo reagiert er eifersüchtig, aggressiv und völlig irrational.
Kokomi ist von seinem Verhalten genervt.
Sie wünscht sich oft, nicht mit ihm in Verbindung gebracht zu werden.
Kurumi Saiki, Kusuos Mutter, hat einen sehr guten Eindruck von Kokomi.
Sie nennt sie sogar liebevoll beim Vornamen und sieht sie als freundliches Mädchen.
Kokomi nutzt diese Verbindung gelegentlich geschickt.
Da Kusuo seiner Mutter kaum widersprechen kann, lädt sie ihn über Kurumi zu einem Freizeitparkbesuch ein.
Kuniharu Saiki, Kusuos Vater, hat ebenfalls ein positives Bild von Kokomi.
Er meint, sie könne eine gute Ehefrau werden.
Kumagoro Saiki, Kusuos Großvater mütterlicherseits, lernt Kokomi kennen, als sie ihm hilft, nachdem er sich verlaufen hat.
Daraufhin hält er sie für eine mögliche passende Braut für Kusuo.
Kusuke Saiki dagegen ist für Kokomi schwierig.
Ihre Schönheit wirkt bei ihm nicht, und er begegnet ihr mit scharfen Worten und Misstrauen.
Aiura Mikoto ist für Kokomi eine unbewusste Liebesrivalin.
Da Aiura Kusuos Geheimnis kennt und ungezwungen mit ihm spricht, reagiert Kokomi eifersüchtig.
Kokomi achtet besonders darauf, wie vertraut Aiura mit Kusuo umgeht.
Diese Nähe bringt sie sichtbar aus der Fassung.
Einmal versucht Kokomi sogar, mit Aiura zu konkurrieren, indem sie sich in eine extreme Gyaru-Version ihrer selbst verwandelt.
Diese Form wird von Lesern scherzhaft oft als „Gyaruhashi“ bezeichnet.
Am Ende findet sie jedoch zu ihrem normalen Stil zurück.
Trotz ihrer Rivalität gibt es Hinweise, dass Aiura Kokomi gern besser kennenlernen würde.
Kokomi hat eine eigene Fangemeinde, die sogenannten „Kokominzu“.
Ihr Vorsitzender ist Sawakita, ein Mitschüler, der sie glühend verehrt.
Diese Verehrung schützt Kokomi, macht Annäherungen an sie aber auch gefährlich.
Wer zu offen Interesse an ihr zeigt, riskiert die Wut ihrer Fans und ihres Bruders.
Metori Saiko, einer der reichsten Schüler der Serie, hält ebenfalls um sie an.
Kokomi weist ihn jedoch zurück, als sie erkennt, wie respektlos er mit ihren Freunden umgeht.
Auf einer Klassenfahrt wird sie außerdem von unangenehmen Schlägern belästigt.
Solche Situationen zeigen, dass ihre Schönheit nicht nur Vorteile, sondern auch reale Probleme mit sich bringt.
Kokomi kann ihre Wirkung auf andere bewusst einsetzen.
Ein besonders komisches Beispiel ist ihre „ultimative Schönheits-Technik“ namens Engelsträne.
Dabei lässt sie absichtlich Tränen fließen.
Die Männer in ihrer Umgebung halten sie dann für ein unschuldiges Mädchen, das ungerecht behandelt wurde.
Diese Technik nutzt sie gegen Kusuke Saiki.
Nachdem er sie provoziert, bringt sie die Männer um sich herum dazu, sich gegen ihn zu wenden.
In einer durch Kusuos Zeitreisen entstandenen Weltlinie ist Kokomi seine Freundin.
Dort nennt sie ihn offen „Kusuo-san“ und scheint deutlich näher mit ihm verbunden zu sein.
Als Kusuo ihr in dieser Weltlinie von seinen Kräften erzählt, ist sie zunächst verwirrt.
Dann freut sie sich jedoch darüber, dass er sie trotz Kenntnis ihres Inneren liebt.
Diese Episode zeigt, wie stark ihr Wunsch ist, wirklich akzeptiert zu werden.
Hinter Stolz und Perfektion steckt auch die Sehnsucht, nicht nur für ihre Fassade gemocht zu werden.
In der Realverfilmung wird Kokomi von Kanna Hashimoto gespielt.
Diese Version ist besonders für extreme Gesichtsausdrücke und komische Übertreibungen bekannt.
Da Chiyo Yumehara im Film nicht auftritt, übernimmt Kokomi teilweise deren erzählerische Funktion.
Dadurch ist ihre Rolle im Film etwas anders gewichtet als in Manga und Anime.
Der Name Kokomi Teruhashi spielt auf Telepathie an.
Außerdem enthält er sinngemäß die Idee, „das Herz zu sehen“.
Das passt besonders gut zu ihrer Beziehung mit Kusuo Saiki.
Er ist ausgerechnet der Mensch, der nicht nur ihre Fassade, sondern auch ihre wahren Gedanken kennt.
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