Aren Kuboyasu ist eine männliche Figur aus The Disastrous Life of Saiki K. und ein ehemaliger Schulrowdy, der nach seinem Wechsel an die PK-Akademie ein normales Schülerleben beginnen will.
Geschlecht: männlich
Geburtstag: 2. September
Größe: 173 cm
Gewicht: 65 kg
Blutgruppe: A
Haarfarbe: dunkles Violett
Markenzeichen: schwarze Brille ohne Sehstärke und ein bewusst unauffälliges Auftreten
Schule: PK-Akademie
Frühere Schule: eine Jungenschule in der Präfektur Ibaraki
Frühere Titel: 12. Anführer der Kantō-Bikerbande Ensupa
Frühere Beinamen: „Schlachtwaffe von Shura-Mittelschule“, „Dämonentöter Kuboyasu“ und „Aren mit dem Nackenhaar“
Hobbys und Interessen: Motorräder, Kampfspiele, Kochen, Zeichnen, Modellieren mit Ton und harte Gangsterfilme
Besondere Fähigkeiten: Kämpfen, Kochen, handwerkliches Arbeiten, Gaming und ein extrem scharfer Instinkt
Stimme: Yoshimasa Hosoya
Darsteller in der Realverfilmung: Kento Kaku
Aren Kuboyasu erscheint nach der Klassenfahrt als zweiter neuer Transferschüler in Kusuo Saikis Klasse.
Auf den ersten Blick wirkt er wie ein stiller, etwas düsterer Brillenträger, der möglichst nicht auffallen möchte.
Hinter dieser Fassade steckt jedoch ein klassischer, kompromissloser ehemaliger Delinquent.
Sein innerer Monolog ist oft aggressiv, dramatisch und voller Kampfgeist.
Vor seinem Schulwechsel war Aren der 12. Anführer von Ensupa, einer der größten Bikerbanden der Kantō-Region.
In der Welt der Schulrowdys war sein Name gefürchtet, und seine Legenden klingen fast wie aus einem alten Prügel-Manga.
Mit dem Wechsel an die PK-Akademie will er sein altes Leben hinter sich lassen.
Dafür ändert er Frisur, Kleidung und Auftreten, denn früher trug er eine riesige Tolle und Nackenhaar, das bis zum Boden reichte.
Aren hat dunkelviolettes Haar und trägt eine schwarze Brille, die ihn harmloser wirken lassen soll.
Sein Körperbau ist auf den ersten Blick durchschnittlich, doch darunter ist er muskulös, durchtrainiert und von vielen alten Narben gezeichnet.
Sein früheres Aussehen war deutlich auffälliger.
Als Rowdy trug er eine extreme Frisur mit langem Nackenhaar, auf das er bis heute eine merkwürdige Art von Stolz hat.
Seine Aura wird als sehr stachelig beschrieben.
Selbst wenn er schweigt, wirkt er auf sensible Personen nicht gerade friedlich.
Aren ist hitzköpfig, kampflustig und hat eine extrem niedrige Toleranz für Provokationen.
Er versucht zwar, sich zurückzuhalten, doch innerlich denkt er oft sofort an Vergeltung.
Trotz seiner rauen Art ist er kein schlechter Mensch.
Er hasst Ungerechtigkeit, schätzt Loyalität und stellt sich kompromisslos vor Freunde, wenn sie verletzt oder bedroht werden.
Sein berühmter Grundsatz lautet sinngemäß: Der normale Weg sei härter als der Weg eines Rowdys.
Besonders kann er es nicht ertragen, wenn jemand Streit sucht oder seine Kameraden angreift.
Er ist altmodisch, geradlinig und stark von einer harten Ehrenkodex-Mentalität geprägt.
Wer seine Anerkennung gewinnt, kann mit ehrlicher Freundlichkeit und echter Verlässlichkeit rechnen.
Aren ist im Kampf außergewöhnlich stark.
In seiner Heimat galt er als ungeschlagen, und selbst Polizei, Yakuza oder rivalisierende Banden schreckten ihn nicht ab.
Seine Reflexe und Instinkte sind fast schon übermenschlich.
Er kann Angriffe von hinten abwehren, ohne sich umzudrehen, und bemerkt sogar die Präsenz eines unsichtbaren Kusuo Saiki.
Sportlich ist er trotzdem nicht automatisch begabt.
Da seine Kindheit vor allem aus Prügeleien bestand, ist er in geregelten Sportarten wie Baseball eher schwach.
Dafür ist er erstaunlich geschickt mit den Händen.
Er kann gut zeichnen, hochwertige Tonfiguren herstellen und Figuren wie Baata oder Arlong aus dem Gedächtnis zeichnen.
Auch in Kampfspielen ist er stark.
Seine Reaktionsfähigkeit und sein Gespür für Timing passen dort perfekt zu seinem Temperament.
Aren kann sehr gut kochen.
Da seine Eltern beide arbeiteten, lernte er früh, sich selbst zu versorgen.
Er kennt sich außerdem mit Motorrädern gut aus und liebt sie offensichtlich.
Allerdings ist sein Verhältnis zum Führerschein zweifelhaft, da er erst später zur Fahrschule geht und dort offenbar vor allem Verkehrszeichen lernt.
Kurzzeitig arbeitete er auch in einem Supermarkt oder Convenience-Store.
Er weiß genau, wie anstrengend Aufgaben wie Warenauffüllung, Reinigung, Paketannahme, Gebührenzahlung und das Frittieren von Hähnchen sein können.
Als Riki Nendo an der Kasse völlig überfordert ist, übernimmt Aren instinktiv das Kassieren.
Das zeigt sehr schön, dass er trotz Rowdy-Vergangenheit ein erstaunlich praktischer Mensch ist.
Aren wurde stark von seinen Eltern geprägt, die früher beide Anführer in der Biker- und Rowdy-Szene waren.
Sein Vater war Bikerboss, seine Mutter Anführerin einer weiblichen Gang.
Schon sehr früh kam Aren mit dieser Welt in Berührung.
Seine alten Fotos zeigen, dass sein Rowdy-Image praktisch schon im Kindergarten begann.
An seiner früheren Jungenschule in Ibaraki stieg er zum 12. Anführer von Ensupa auf.
Diese Bande war in der Kantō-Region berüchtigt und machte Aren zu einer gefürchteten Figur der Delinquentenszene.
Seine Beinamen waren entsprechend übertrieben und furchteinflößend.
Besonders „Dämonentöter Kuboyasu“ und „Aren mit dem Nackenhaar“ zeigen, wie sehr sein Ruf und seine Frisur miteinander verbunden waren.
Nach seinem Wechsel möchte Aren ein normales Leben führen.
Er will Freunde finden, friedlich zur Schule gehen und die Vergangenheit als Rowdy hinter sich lassen.
Das Problem ist nur: Er weiß nicht wirklich, wie man normale Freundschaften schließt.
Am Anfang bleibt er daher isoliert und missversteht viele seiner Mitschüler.
Kusuo Saiki hält er zunächst sogar für eine Art heimlichen Schulboss.
Bei Shun Kaido glaubt er wegen dessen dramatischer Chūnibyō-Sprüche, dieser kenne sich mit Bikerbanden aus.
Seine Vergangenheit bleibt zunächst geheim.
Als er jedoch Kusuo Saiki und Shun Kaido vor echten Rowdys schützt, offenbart er ihnen seine alte Identität.
Die beiden hatten seine wahre Natur allerdings längst bemerkt.
Trotzdem wird dieser Moment zum Beginn einer echten Freundschaft.
Später wird seine Vergangenheit durch eine Prügelei mit Metori Saikos Leibwächtern der ganzen Schule bekannt.
Danach zieht er zeitweise die Aufmerksamkeit vieler Schulrowdys auf sich, löst das Problem aber auf seine ganz eigene Art: mit roher Kraft.
Kusuo Saiki
Zu Kusuo Saiki hat Aren häufig Kontakt, auch wenn er dessen wahre Kräfte nicht durchschaut.
Für Kusuo ist Aren zusammen mit Shun Kaido und Riki Nendo oft eine zusätzliche Quelle von Stress.
Aren respektiert Kusuo und bewegt sich zunehmend in dessen Freundeskreis.
Seine hitzige Art kollidiert jedoch immer wieder mit Kusuos Wunsch nach Ruhe.
Shun Kaido
Shun Kaido wird einer von Arens engsten Freunden.
Nachdem Shun trotz Angst Mut zeigt, erkennt Aren dessen Charakter an.
Seitdem nennen sie sich beim Vornamen: „Shun“ und „Aren“.
Ihre Freundschaft ist besonders komisch, weil Shuns Fantasiewelt und Arens echte Rowdy-Vergangenheit ständig aneinander vorbeireden.
Riki Nendo
Über Shun kommt Aren auch mit Riki Nendo enger in Kontakt.
Die beiden hängen später zusammen ab, besuchen sich zu Hause und bauen sogar eine Art geheime Basis.
Gemeinsam mit Shun bilden sie oft ein chaotisches Trio.
Für Kusuo bedeutet das meistens, dass seine Kopfschmerzen nur größer werden.
Kineshi Hairo
Kineshi Hairo erinnert Aren an den früheren Anführer, den er respektierte.
Daher empfindet Aren anfangs eine gewisse Sympathie für ihn.
Hairo steht für Disziplin, Einsatz und Geradlinigkeit.
Das sind Werte, die Aren trotz seiner rauen Vergangenheit ebenfalls ernst nimmt.
Metori Saiko
Mit Metori Saiko kommt Aren grundsätzlich nicht besonders gut aus.
Während Saikos Auftreten arrogant und herrisch ist, reagiert Aren sehr empfindlich auf solche Haltungen.
Während der Ereignisse um Saikos Transfer stellt sich Aren offen gegen dessen Leibwächter.
Später erkennt er bei Saiko jedoch auch eine gewisse Entschlossenheit und Verantwortungsbereitschaft, besonders während des Inselvorfalls.
Kokomi Teruhashi
Bei Kokomi Teruhashi reagiert Aren anders als die meisten Jungen.
Er sagt nicht das typische „Offu“, sondern eher ein hartes, kämpferisches „Ossu“.
Am Anfang verspürt er sogar den absurden Drang, sich „Kokomi mein Leben“ auf die Schulter zu schreiben.
Seine Reaktion zeigt, dass selbst er nicht völlig immun gegen Teruhashis Ausstrahlung ist.
Touma Akechi
Aren fühlt sich zunächst mit Touma Akechi verbunden, weil beide Transferschüler sind.
Diese Sympathie hält jedoch nicht lange ungetrübt an.
Touma erkennt nach kurzer Unterhaltung, dass Aren ein ehemaliger Rowdy ist.
Dazu kommt seine sehr gesprächige und anstrengende Art, weshalb Aren ihn eher meidet.
Aren ist in Liebesdingen erstaunlich unerfahren.
Da er eine Jungenschule besuchte und sehr streng „hartgesotten“ denkt, fehlt ihm der lockere Umgang mit Mädchen.
Er ist außerdem extrem altmodisch.
Für ihn liebt man nur eine Frau im Leben, heiratet sie und sorgt dann selbstverständlich für sie.
Das wirkt gleichzeitig treu, ernsthaft und ziemlich schwergewichtig.
Gerade dieser Kontrast zwischen brutalem Ex-Rowdy und romantischem Traditionalisten macht ihn bei vielen Fans beliebt.
Arens Vater heißt Renan Kuboyasu und war früher selbst ein Bikerboss.
Nach der Geburt seines Sohnes schnitt er jedoch radikal mit der Vergangenheit ab.
Er rasierte seine Tolle und sein Nackenhaar vollständig ab und begann, ehrlich zu arbeiten.
Aren respektiert diese Konsequenz sehr und sieht in seinem Vater ein Vorbild.
Arens Mutter war früher Anführerin einer weiblichen Rowdy-Gruppe.
Beide Eltern verkörpern also genau die Welt, aus der Aren später ausbrechen will.
Das Haus, in dem Aren lebt, gehört zur Familie seines Vaters.
Wegen alter Feindschaften ist es mit Schmierereien von rivalisierenden Gruppen übersät.
Diese Täter kamen allerdings nicht ungeschoren davon.
Arens Eltern sollen jeden Einzelnen von ihnen verprügelt haben.
Im Haus liegen außerdem viele Überbleibsel aus der Rowdy-Zeit herum.
Dazu gehören Bandenflaggen, Motorradposter, ein Mahjong-Tisch, ein mysteriöser Spielautomat, Holzschwerter, Nagelkeulen und Schlagringe.
Auch Verkehrsschilder, Kanaldeckel, blutige Spezialuniformen und eine beunruhigende Menge fremder Zähne tauchen dort auf.
Das Zuhause wirkt dadurch fast wie ein Museum für Jugendkriminalität.
Eine besonders komische Familienepisode betrifft Riki Nendo und Arens Vater.
Aren glaubt zunächst, Nendo sei von einem zwielichtigen Glatzkopf ausgeraubt worden.
In Wahrheit hatte dieser „Glatzkopf“ nur Geld gebraucht, um einer verletzten Katze zu helfen.
Später stellt sich heraus, dass es Arens eigener Vater war, der das Geld selbstverständlich zurückgibt.
Aren verbindet zwei Seiten, die eigentlich nicht zusammenpassen sollten.
Er ist ein gefährlicher Kämpfer mit finsterer Vergangenheit, aber auch ein loyaler Freund, guter Koch und unbeholfener Romantiker.
Sein Versuch, „normal“ zu werden, ist einer der lustigsten Aspekte seiner Figur.
Gerade weil er sich Mühe gibt, platzt seine alte Rowdy-Natur in den unpassendsten Momenten wieder heraus.
Er wirkt wie eine Mischung aus Kusuo Saiki und Shun Kaido, nur als echter Delinquent.
Diese offizielle Beschreibung passt gut, weil er sowohl still auftreten will als auch ständig in dramatische Gedanken abrutscht.
Im April 2025 wurde Aren unerwartet erneut zum Gesprächsthema auf X.
Ein Fan postete eine Szene aus dem Manga mit dem Hinweis, dass Aren treu und ein guter Mann sei.
Der Beitrag verbreitete sich stark, besonders unter weiblichen Fans.
Viele bezeichneten Aren daraufhin als ideales Männerbild.
Es folgten zahlreiche Fanarts, Erinnerungen an die Serie und Beiträge über die Stärken anderer Figuren aus The Disastrous Life of Saiki K.
Aus einem einzelnen Post wurde so ein kleines Fanfest.
Auch der Autor Shūichi Asō reagierte darauf.
Er veröffentlichte eine neue Zeichnung von Aren.
Danach reagierte sogar Shonen Jump+ und stellte Arens erste Auftritte bis zu seiner bekannten Szene vorübergehend kostenlos zur Verfügung.
Auch auf dem Jump-YouTube-Kanal wurden passende Szenen zeitweise besonders hervorgehoben.
Der Name Aren Kuboyasu basiert auf einem Wortspiel mit Clairvoyance, also Hellsicht oder Fernwahrnehmung.
Damit folgt er dem Namensschema vieler Figuren der Serie, deren Namen auf übernatürliche Begriffe anspielen.
Laut dem Autor verringerte Arens Einführung die Auftritte von Kineshi Hairo.
Aren wurde zudem als neuer Delinquentencharakter eingeführt, nachdem Riki Nendo als „Rowdy“ praktisch entschärft worden war.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.