Suzu Kanade ist die Heldin von Ayakashi Triangle, eine lebensfrohe, energiegeladene Schülerin mit der seltenen Fähigkeit, Ayakashi – übernatürliche Wesen – wahrzunehmen und mit ihnen zu interagieren. Sie wurde von Kindheit an wegen ihres Umgangs mit diesen Wesen missverstanden, fand jedoch in Matsuri Kazamaki einen wichtigen Freund und Unterstützer. Suzu besitzt einen außergewöhnlich starken Lebensgeist (Haku), der sie zur legendären "Ayakashi-Miko" macht, was sowohl gefährliche als auch freundschaftliche Ayakashi anzieht. Sie ist leidenschaftlich, liebt Süßigkeiten, kämpft mutig für ihre Beziehungen und übernimmt schließlich die Rolle der "Königin der Ayakashi". Ihre Persönlichkeit glänzt durch Humor, Ehrgeiz und eine erfreulich offene Haltung zu ihren Gefühlen.
Suzu Kanade ist ein schönes Mädchen mit dunkel-schwarzem, leicht pfirsichfarbenem Haar im Bob-Schnitt.
Als Kind hatte sie lange Haare, die sie auf Wunsch von Matsuri auf eine praktische Länge kürzte und heute häufig mit einer Haarspange trägt.
Sie bevorzugt auffällige Outfits, oft eine bis zum Oberschenkel reichende Kapuzenjacke und freiliegende Beine, trägt darunter jedoch stets Shorts.
Besonders auffällig ist, dass sie sich über ihre angeblich etwas kräftigeren Beine Gedanken macht und bei entsprechenden Bemerkungen durchaus temperamentvoll reagiert.
Suzu ist ein überaus lebensbejahender und herzlicher Charakter.
Sie liebt süßes Essen leidenschaftlich und experimentiert gerne mit neuen Dessertkreationen, besonders für das elterliche Café „Melody Bell“.
Ihre Art ist fröhlich, menschenfreundlich und sie begegnet auch gefährlichen Ayakashi mit Respekt sowie Verständnis.
Suzu ist offen gegenüber ihren eigenen Gefühlen, in Sachen Liebe sehr direkt und manchmal äußerst energisch, selbst ein wenig schamlos.
Sie ist bekannt für ihren Ausruf „mo-retsu“ (übersetzt etwa „krass!“) als Ausdruck von Bewunderung oder absoluter Zustimmung.
Im Kreis ihrer Freunde hat sie gelegentlich Schwierigkeiten in der Schule und ist berüchtigt für ihren schlechten Schlafstil.
Alle drei grundlegenden Triebe (Essen, Schlafen, Sexualität) sind bei ihr auffällig ausgeprägt; nicht zuletzt wegen ihrer offensiven Zuneigung zu Matsuri.
Von anderen wird sie deshalb manchmal „unzüchtige Miko“ oder sogar „Lustmonster“ genannt.
Suzu wuchs behütet in einer vierköpfigen Familie auf. Ihre Eltern betreiben das Café „Melody Bell“ in der Einkaufsstraße der Stadt Omikoshi, sie hat einen jüngeren Bruder namens Ritta Kanade.
Bereits als Kind konnte sie Ayakashi sehen und wurde deshalb von ihren Mitmenschen gesellschaftlich ausgegrenzt. Dies führte zu einer traurig-isolierten Kindheit, die sich erst mit der Freundschaft zu Matsuri Kazamaki änderte.
Sie ist die aktuelle Ayakashi-Miko, begabt mit enormer Lebensenergie, die sie unbewusst auf Ayakashi ausstrahlt und so sowohl gefährliche als auch freundliche Geister anzieht.
Die Ayakashi-Miko war über Generationen hinweg Ziel von Missverständnissen, Abweichung und sogar als Opfergabe für Ayakashi vorgesehen, weshalb viele ihrer Vorgängerinnen jung starben.
Suzu ist die erste, die mit ihren Kräften einen anderen Weg einschlägt und Verbundenheit sucht.
Als Ayakashi-Miko ist Suzu mit herausragendem Haku (Lebenskraft) gesegnet.
Sie kann Abbildungen (Omokage) erschaffen, also lebendige Doppelgänger oder Seelenprojektionen kontrollieren.
Sie belebt Origami-Tiere (zum Beispiel Papierkraniche oder kleine Puppen) mit ihrem Haku und nutzt diese sowohl für Angriffe, Verteidigung als auch vielfältige Alltagshilfen.
Diese Fähigkeiten stimmen weniger mit den Seelenkräften der Exorzisten (Fūrinjutsu) überein, sondern kommen der Ayakashi-Magie selbst nahe.
Ihre Schöpfungen sind äußerst anpassungsfähig, allerdings teilt sie die Sinneswahrnehmungen mit ihnen, was einige Risiken mit sich bringt – speziell gegenüber Gegnern, die Haku absorbieren.
Mit der Zeit meistert sie ihre Kräfte, verbessert Technik und Kombinationsmöglichkeiten, etwa mit gezielt angefertigten „Ayakashi-Miko-Roben“ und der Unterstützung durch Garaku Utagawa.
Suzu und Matsuri Kazamaki sind Kindheitsfreunde, und Suzu hegt schon lange tiefe Zuneigung für ihn.
Spätestens seit Matsuri zur Exorzistin wurde und ihren Kontakt zu Ayakashi einschränkte, war ihr Verhältnis angespannt. Im Verlauf der Handlung bessert sich das jedoch fundamental.
Sie ist Mitglied der Freundesgruppe „Kachōfūgetsu“ zusammen mit Matsuri, Yayoi Toba und Lucy Tsukioka.
Zu ihrer Familie gehören die Eltern und ihr Bruder Ritta Kanade, die allesamt im Café mitarbeiten.
Zu Shirogane pflegt Suzu abwechselnd ein konkurrierendes und versöhnliches Verhältnis, etwa indem sie ihn mit ihren berühmten „Suzu-Dango“-Spezialitäten zu besänftigen versucht.
Sie ist mit zahlreichen Ayakashi befreundet und wird von ihnen nach und nach als neue „Königin der Ayakashi“ anerkannt.
Kindheit & Ausgrenzung
Suzu wurde seit ihrer frühen Kindheit von Ayakashi begleitet und war dadurch in der Schule und im Familienkreis isoliert.
Die anderen Menschen hielten sie für sonderbar, da sie die Ayakashi nicht sehen konnten.
Erst mit Matsuri Kazamaki fand sie einen Gleichgesinnten, der ebenfalls die Geister wahrnehmen konnte.
Schulzeit & Wandel der Freundschaft
Zu Beginn der Oberschulzeit übernimmt Matsuri die Rolle des Exorzisten und verbietet Suzu, sich den Ayakashi weiter zu nähern, um sie zu schützen. Dies führt zu einer Entfremdung zwischen beiden.
Im Hintergrund entwickelt Suzu immer tiefere Gefühle für Matsuri, will sich jedoch von ihrem Schutz nicht einschränken lassen.
Ayakashi-Miko & Erwachen der Kräfte
Durch außergewöhnliche Lebensenergie zieht Suzu mächtige Ayakashi an.
Im Besonderen Shirogane, den König der Ayakashi, der sie verschlingen will.
In Folge setzt Shirogane bei Matsuri einen Fluch ein („Geschlechtertausch“), bei dem Matsuri in einen weiblichen Körper verwandelt wird, um Suzu zu schützen.
Kampf, Entwicklung und neue Rolle
Suzu fühlt sich schuldig, da Matsuri ihretwegen leiden muss, und will helfen.
Um Matsuri wieder zum Jungen zu machen, versucht sie zunächst, Shirogane durch eigens kreierte „Suzu-Dango“ für sich zu gewinnen, in denen unbewusst ihre starke Haku konzentriert ist.
Ihre Bemühungen zahlen sich aus: Shirogane akzeptiert sie nicht mehr als Beute und überträgt Suzu symbolisch das Amt als neue „Königin“/Beschützerin der umgebenden Ayakashi.
Suzu wächst über sich hinaus, erhält von vielen Ayakashi Lob und Verehrung und erlangt schließlich Akzeptanz als Herrscherin über die Ayakashi der Stadt.
Innere Persönlichkeit – Kanade
In ihrem Inneren gibt es eine zweite, kindliche Persönlichkeit: „Kanade“.
Diese manifestiert sich aus den Erinnerungen der über zwölf früheren Ayakashi-Miko-Inkarnationen.
Nach einer bewussten Trennung kann Suzu befreit als normales Mädchen leben; Kanade bleibt als Beschützerin und Ratgeberin in ihrem Inneren erhalten.
Die Figur Suzu basiert teilweise auf der Heldin aus dem Debütwerk des Autors, „Yamatai-Fantasy-Ki“.
Mit dem Fortschreiten der Geschichte werden Suzus sexuelle Anspielungen immer deutlicher, was bei Fans mit Humor und Spott aufgenommen wurde.
Ein Running Gag der Reihe ist Suzus ausgeprägte Libido, was auch im offiziellen Kommentar zur Serienverlegung auffiel: Der Autor gab zu, Suzus „Dunkelheit“ im Zaum halten zu müssen.
Die deutsche Synchronsprecherin Ichinose, die Suzu im Anime spricht, war auch als „Ichigo“ im Anime Darling in the Franxx zu hören – eine bewusste Inspiration des Serientitels.
Suzu Kanades Geburtstag ist laut offiziellen Angaben der 25. Dezember.
- Ihr charakteristischer Ausruf für etwas „Krasses“ oder „Absolutes“ ist das energische „mo-retsu!“
Keine weiteren spezifischen Daten wurden für Suzu Kanade angegeben (Größe, Gewicht, Blutgruppe, Alter etc.).
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