Anpanman

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Anpanman
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Geburtstag: 6. Februar
Sternzeichen: Wassermann
Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Anpanman
Japanischer Name: アンパンマン
Chinesischer Name: 面包超人 / 红豆面包超人
Koreanischer Name: 호빵맨
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Keiko Toda
Keiko Toda
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Sore Ike! Anpanman
Sore Ike! Anpanman
Veröffentlichungsdatum: 3. Oktober 1988

Charaktereinstellung

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Anpanman ist der männliche Hauptheld der Medienreihe Sore Ike! Anpanman, ein fliegender Gerechtigkeitsheld mit einem Kopf aus süßem Bohnengebäck, der Hungrigen Stücke seines Gesichts gibt und Bösewichte mit seinem berühmten Schlag besiegt.

Geschlecht: männlich

Erster Auftritt: TV-Folge 1, „Die Geburt Anpanmans“

Synchronstimme: Keiko Toda

Ich-Form: „ich“

Geburtstag: unbekannt

Als Gedenktage für seine Geburt gelten häufig der 6. Februar, der Geburtstag seines Schöpfers Takashi Yanase, und der 3. Oktober, der Ausstrahlungstag der ersten Fernsehfolge.

Seit 2016 ist der 3. Oktober offiziell als Anpanman-Tag festgelegt.

Anpanman ist der Held der Anpanman-Reihe und ein Symbol selbstloser Hilfsbereitschaft.

Sein Kopf besteht aus einem frischen Anpan mit stückiger Bohnenpaste, und auf dem Rücken trägt er einen Umhang, mit dem er fliegen kann.

Normalerweise patrouilliert er durch die Gegend und sucht nach Menschen, die Hilfe brauchen.

Wenn jemand Hunger hat, teilt er ein Stück seines Gesichts, und wenn jemand Unheil stiftet, stellt er sich mutig entgegen.

Die Füllung seines Kopfes ist stückige Bohnenpaste.

Das wird entweder mit dem Bild eines „gefurchten“ klugen Gehirns erklärt oder damit, dass sein Schöpfer selbst stückige Bohnenpaste bevorzugte.

Anpanman muss nichts essen, um aktiv zu bleiben.

Offiziell gilt seine Bohnenfüllung selbst als Energiequelle.

Sein Äußeres ist äußerst schlicht und einprägsam.

Gerade deshalb gilt er als Figur, die selbst Kinder leicht zeichnen können.

Sein Umhang verleiht ihm hervorragende Flugfähigkeit und hohe Wendigkeit.

Im Kampf nutzt er vor allem Schlag- und Tritttechniken.

Seine bekanntesten Angriffe sind der Anpan-Schlag und der Anpan-Tritt.

Trotz seiner großen Kraft setzt er Gewalt niemals grundlos ein.

Seine größte Schwäche ist jede Beschädigung des Kopfes.

Wenn sein Gesicht nass, schmutzig oder teilweise zerstört wird, verliert er deutlich an Kraft.

In solchen Momenten sagt er oft, dass sein Gesicht beschädigt sei und ihm die Kraft fehle.

Dann gerät er häufig fast in einen kampfunfähigen Zustand.

Seine Rettung kommt meist durch Batako-san oder andere Verbündete.

Sie werfen ihm einen frisch gebackenen neuen Kopf zu, der den alten verdrängt.

Nach dem Austausch ruft er: „100-fach Energie, Anpanman!“

Dann ist er vollständig wiederhergestellt und startet meist sofort den Gegenangriff.

Der alte Kopf verschwindet laut offizieller Erklärung auf natürliche Weise.

In manchen Geschichten genügt auch eine Teilreparatur oder das Trocknen durch Sonne oder Feuer, um seine Kräfte zurückzubringen.

In neueren Fernsehfolgen wird der Kopf seltener komplett ersetzt.

Mitunter besiegt er seine Gegner inzwischen auch ohne vorherigen Austausch.

Laut der ersten Folge backten Jam Oji-san und Batako-san ein besonders köstliches, von Herzen gemachtes Anpan.

Auf den Teig fiel ein Stern des Lebens vom Himmel, und dadurch erwachte Anpanman zum Leben.

Direkt nach seiner Geburt stellte er sich selbst vor.

Schon als Kleinkind konnte er fliegen und sogar Jam Oji-san hochheben.

Anfangs fehlte ihm jedoch noch die Technik.

Er lernte erst richtig zu fliegen, nachdem Jam Oji-san ihm erklärt hatte, dass man nicht nur aus eigener Kraft fliegt, sondern auch mit dem Wind Freundschaft schließen müsse.

In der ersten Fernsehfolge lernte er den Sinn des Helfens, als er den abgestürzten Jam Oji-san rettete.

Später beschloss er, auch hungernden Menschen beizustehen, nachdem er den weinenden Cheese gerettet hatte.

Als er zum vollwertigen Helden heranwuchs, wurden für seinen Kopf nur noch besonders hochwertige Zutaten verwendet.

Außerdem bekam er von Batako-san einen Spezialumhang, mit dem er höher und weiter fliegen konnte.

Er kann auch Köpfe tragen, die nicht von Jam Oji-san gebacken wurden.

Dann ändern sich je nach Brotsorte manchmal sogar seine Persönlichkeit und seine Kräfte.

Der Stern des Lebens ist Anpanmans eigentliche Lebensquelle.

Wenn dieser Stern seinen Körper vollständig verlässt, bedeutet das seinen Tod.

Ein neuer Kopf hilft in diesem Zustand nicht mehr.

Das wird in mehreren Geschichten ausdrücklich betont.

Bevor der Stern des Lebens vollständig verschwindet, kann er jedoch noch gerettet werden.

In solchen Situationen kann ein neuer Kopf ihn wieder wie gewohnt zu voller Kraft bringen.

Es gibt sogar eine Geschichte, in der Anpanman tatsächlich stirbt, nachdem der Stern des Lebens seinen Körper verlassen hat.

Üblicherweise wird er jedoch mit Hilfe seiner Freunde oder besonderer Gastfiguren gerettet.

In den von Jam Oji-san gebackenen Köpfen befindet sich ein Extrakt der Blume des Mutes.

Fehlt dieser, sinkt Anpanmans Zustand auf nur das Dreifache seiner Grundkraft.

Ohne diesen Mut wird er ängstlich und kann seine gewohnte Stärke nicht entfalten.

In manchen Fällen kann er dem Gegner dann nicht einmal richtig entgegentreten.

Selbst bei noch vorhandener Restkraft bleibt er deutlich geschwächt.

Die Blume des Mutes gehört daher zu den wichtigsten Elementen seiner Existenz.

Obwohl Anpanman aus einer Kinderserie stammt, wird seine Kampfkraft oft als erstaunlich hoch beschrieben.

Er schleudert riesige Monster und Roboter mühelos durch die Luft und zerschlägt sie mit Schlägen oder Tritten.

Wenn er seine volle Kraft entfesselt, leuchtet sein ganzer Körper.

Dann kann er einen besonderen Licht-Anpan-Schlag einsetzen.

Mit zusätzlicher Unterstützung durch besondere Kräfte anderer Figuren werden seine Attacken noch stärker.

In einer Geschichte zerstörte er sogar einen asteroidengroßen Himmelskörper mit einem einzigen Schlag.

Auch seine Fluggeschwindigkeit ist außergewöhnlich.

Er kann allein die Erdatmosphäre durchbrechen und sich mit Düsenantrieb an den Fußsohlen noch weiter beschleunigen.

In verschiedenen Geschichten fliegt er schneller als Blitze, entkommt extremer Gravitation und schützt Freunde sogar vor Energieangriffen.

Daher wird seine Geschwindigkeit oft als weit jenseits gewöhnlicher Maßstäbe geschildert.

Sein Körper ist außerdem extrem widerstandsfähig.

Er erträgt Hitze, Kälte, Vakuum und harte Einschläge, ohne sofort auszufallen.

Wird sein Körper verformt oder beschädigt, genügt meist ein neuer Kopf, um alle Schäden zu heilen.

Es gibt allerdings einzelne Ausnahmen, in denen bestimmte Verwandlungen dadurch nicht rückgängig gemacht werden.

Trotz all dieser Macht nutzt er seine Stärke vor allem zur Rettung anderer.

Er weiß um die Verantwortung seiner Kraft und kämpft nie aus bloßer Lust an Gewalt.

Anpanman ist freundlich, hilfsbereit und aufrichtig.

Er liebt grundsätzlich alle Bewohner seiner Welt und behandelt selbst schwierige Personen mit Respekt.

Seine Güte macht ihn manchmal auch etwas zu nachgiebig.

Darauf wurde er sogar schon von Jam Oji-san hingewiesen.

Er ist sehr leicht nervös, wenn er vor anderen auftreten soll.

Schauspiel, Gesang auf der Bühne und marktschreierische Ansprachen liegen ihm nicht besonders.

Bei Nervosität wirkt seine Sprechweise oft steif.

Darum lehnt er Bühnenauftritte mitunter sogar selbst ab.

Ganz unmusikalisch ist er aber nicht.

Er kann durchaus normal singen und ist in erzählenden Vorträgen sogar ausgesprochen gut.

In Liebesdingen macht er gewöhnlich keinen Unterschied zwischen einzelnen Menschen.

Sein Grundsatz ist, dass er alle mag.

Dennoch gibt es einzelne Geschichten, in denen er einer bestimmten Person besondere Zuneigung zeigt.

Auch gegenüber Baikinman empfindet er keinen Hass, obwohl er ihn regelmäßig stoppen muss.

In frühen Fernsehjahren wurde Anpanman oft kindlicher und ungestümer dargestellt.

Damals zeigte er mehr Unsicherheit, mehr Übermut und gelegentlich auch unreife Entscheidungen.

So konnte es vorkommen, dass er schneller auf Verdacht handelte, in Panik geriet oder im Kampf impulsiv reagierte.

Auch Verfolgungen fliehender Gegner kamen damals häufiger vor.

Seit den 2000er Jahren wirkt er deutlich reifer und ruhiger.

Sein Schwerpunkt liegt seither noch stärker auf Rettung, Trost und Hilfe für Bedürftige.

Heute steht weniger das Bestrafen des Bösen im Mittelpunkt als das Helfen der Hungrigen und Schwachen.

Nur in Einzelfällen greift er noch unmittelbar nachsetzend an.

Wenn für seinen üblichen Kopf die normalen Zutaten fehlen, kann Anpanman Ersatzköpfe aus anderen Lebensmitteln erhalten.

Diese Formen verändern oft seine Kräfte und manchmal sogar seine Sprechweise oder seinen Charakter.

Im Allgemeinen mag er seine gewöhnliche Form am liebsten.

Er sagte selbst einmal, dass er letztlich doch am liebsten er selbst sei.

Apfelkuchen-Anpanman

Sein Kopf besteht aus Apfelkuchen.

Er ruft „Voller Energie, Apfelkuchen-Anpanman!“, doch seine Schlagkraft ist eher gering.

Bonbon-Anpanman

Sein Kopf besteht aus Süßigkeit mit Bohnenfüllung.

Er besitzt nur ein Zehntel seiner üblichen Stärke.

Donut-Anpanman

Sein Kopf ist aus frittiertem Bohnengebäck gemacht.

Sein Schlag kann Dinge erhitzen.

Bohnenpasteten-Anpanman

Sein Kopf besteht aus einer Pastete mit Bohnenfüllung.

Er nutzt den Bohnenpasteten-Schlag.

Dampfbrötchen-Anpanman

Sein Kopf ist ein gedämpftes Brötchen mit Bohnenfüllung.

Er spricht dabei in auffällig chinesisch gefärbtem Stil und nutzt kampfkunstähnliche Techniken.

Goldener Anpanman

Diese seltene Form wird aus goldenem Weizen gebacken.

Sie ist eine reine Aufwertung und wird im Werk sogar mit „200-fach Energie“ vorgestellt.

Mondbetrachtungs-Klößchen-Anpanman

Sein Kopf besteht aus Reisklößchen für das Mondfest.

Er greift mit einem springenden Schlag an.

Mochi-Mann

Diese Form erschien in einer Zeitungsversion der Figur.

Er kann zwar noch fliegen, hat aber nur sehr wenig Kraft.

Kappa-Anpanman

Mit einer Wasserkobold-Schale auf dem Kopf wird er wasserfest.

Seine Spezialtechnik ist ein wirbelnder Spinnangriff.

Curry-Anpanman

Hier wird scharfer Curry statt Bohnenpaste verwendet.

Er nutzte diese Form, um ein Wesen zu besiegen, das scharfes Essen nicht verträgt.

Kastanien-Anpanman

Sein Kopf hat Kastanienform und Kastanienfüllung.

Er hängt oft die Endung „-kuri“ an seine Sätze und verwendet den Kastanien-Schlag.

Cremebrot-Anpanman

Diese Form besitzt einen Kopf mit Puddingcreme.

Sie ist sanfter, schwächer als die normale Gestalt und wurde sogar mit einer anderen Stimme dargestellt.

Kastanienmus-Anpanman

Mit Kastanienmus gefüllt, erhält sein Körper eine gelbliche Färbung.

Er kann stachelige Geschosse abwehren und gilt als besonders lecker.

Wachsmal-Anpanman

Diese Version ist im Stil eines Wachsmalbildes gehalten.

Ihre Schlagkraft ist eher gering.

Brauner-Zucker-Anpanman

Sein Kopf wird mit braunem Zucker gebacken und ist entsprechend dunkler.

Seine Technik trägt einen an Süßgebäck erinnernden Namen.

Kaffee-Brotmann

Nachdem sein Kopf mit Kaffee durchnässt und erneut gebacken wurde, entstand diese Form.

Er wirkt dann auffallend geschniegelt, posiert theatralisch und nennt sich selbst etwas „herber“.

Bambusklößchen-Anpanman

Sein Kopf besteht aus Bambusklößchen.

Die seitlich abstehenden Blätter wirken fast wie Haare.

Riesen-Anpanman

Dies ist eine der ältesten Sonderformen.

Mit einem riesigen Kopf wird er besonders widerstandsfähig, auch wenn dabei sogar das Dach der Bäckerei zu Bruch gehen kann.

Zucker-Anpanman

Diese Form wird aus Sternzucker auf Basis von Malzsirup hergestellt.

Sie besitzt eine regenbogenartige Aura und sehr süß betonte Kräfte.

Nudelteig-Anpanman

Sein Kopf wird aus den Zutaten dünner Weizennudeln hergestellt.

Die Oberfläche ist so glatt, dass Scherenangriffe kaum wirken.

Daifuku-Mann

Hier besteht der Kopf aus einem Reiskuchen mit Bohnenfüllung.

Nach anfänglicher Verwechslung stellt er sich schließlich mit einem neuen eigenen Namen vor.

Elektro-Anpanman

Durch elektrische Aufladung entsteht diese Form.

Seine Spezialtechnik ist ein leuchtender Plasma-Schlag.

Frühlingsrollen-Anpanman

Sein Kopf wird in Frühlingsrollenteig gewickelt und frittiert.

Die Form ist knusprig und setzt schnelle Schlagserien ein.

Heiß-Anpanman

Mit einer quadratischen, heiß gepressten Form kann er Gegner durch rasantes Umkreisen erhitzen.

Seine Spezialtechnik ist der Heiß-Schlag.

Pfannkuchen-Anpanman

Hier wird der Kopf aus Pfannkuchenteig hergestellt.

Er sieht von vorne der Normalform erstaunlich ähnlich.

Toastsandwich-Anpanman

Diese Form ähnelt dem Heiß-Anpanman fast vollständig.

Auch sie besitzt einen quadratischen Kopf und eine eigene Schlagtechnik.

Weißer-Creme-Pasteten-Mann

Mit Creme und Pastetenteig hergestellt, erreicht er nur etwa siebzig Prozent seiner vollen Kraft.

Seine Stärke liegt also unter der Normalform.

Marronen-Anpanman

Diese Form mit Marronencreme erreicht nur sechzig Prozent Energie.

Durch Rotation kann sie ihre Schlagkraft jedoch wieder auf das Niveau der Standardform anheben.

Sirup-Anpanman

Hier wird der Kopf mit Malzsirup überzogen, damit Schmutz und Schimmel abperlen.

Dadurch ist er gegen bestimmte Verunreinigungen besonders robust.

Dampf-Anpanman

Diese Form wird gedämpft statt gebacken.

Ihre Angriffe verbinden Schlagkraft mit heißem Dampf.

Baiser-Anpanman

Bohnenpaste wird dabei von Baiser umhüllt.

Er kann schaumartige Masse verschießen und entsprechend angreifen.

Waffelblatt-Anpanman

Hier besteht der Kopf aus den Schalen eines Süßgebäcks aus knusprigen Blättern.

Die Form wird erwähnt, ihre Fähigkeiten werden aber kaum näher ausgeführt.

Anpanman zählt in Japan seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Kinderfiguren.

In Umfragen eines großen Spielwarenherstellers lag die Reihe ab 1996 fast durchgehend auf Platz eins.

Nur in den Jahren 2015 und 2016 wurde sie kurzzeitig überholt.

Seine enorme Bekanntheit hängt auch mit seinem einfachen, leicht wiedererkennbaren Design zusammen.

Außerhalb Ostasiens ist seine Popularität deutlich geringer.

In vielen westlichen Ländern ist er nahezu unbekannt.

Ein Grund dafür liegt in kulturellen Unterschieden.

Die Idee, dass er Teile seines eigenen Gesichts an Hungrige verteilt, wird dort mitunter missverstanden oder als befremdlich empfunden.

Auch das zugrunde liegende Gebäck ist kulturell sehr japanisch geprägt.

Anpan ist in Ostasien verbreitet, in Europa und Nordamerika jedoch weit weniger geläufig.

Die Idee eines Helden aus Nahrung hängt eng mit den Kriegserfahrungen seines Schöpfers zusammen.

Takashi Yanase betonte, dass Hunger das Schlimmste sei, weil man ihn nicht einfach durch Willenskraft ertragen könne.

Daraus entwickelte sich seine Vorstellung von Gerechtigkeit.

Für ihn war das Helfen eines hungernden Menschen eine Form des Guten, die unabhängig von Zeit, Land oder Ideologie immer richtig bleibt.

Ebenso wichtig war für ihn der Gedanke des Opfers.

Wer jemand anderen speist, gibt von sich selbst etwas her, und genau darin sah er das Wesen wahrer Gerechtigkeit.

Anpanman besitzt keine Zunge im Mund.

Das gilt auch für viele andere essensbasierte Figuren seiner Welt.

In einem frühen Bilderbuch gibt es eine Szene, in der sein ganzer Kopf bereits verteilt wurde und er trotzdem kopflos weiterläuft.

In der Fernsehserie wurde so etwas lange kaum deutlich gezeigt, später aber doch sichtbar aufgegriffen.

Es existiert außerdem eine sehr frühe Urform der Figur.

Dort war Anpanman noch kein Gebäckkopf, sondern eher ein fliegender Bäcker mit Superkräften, der Hungrige mit Brot versorgte.

Diese frühe Version endete tragisch.

Als er Menschen in einem Kriegsgebiet retten wollte, wurde er von Soldaten erschossen.

Daneben gab es auch eine später lange schwer zugängliche, bewusst schräge Manga-Version.

Sie wurde schließlich vollständig neu aufgelegt.

Sogar ein kleiner Himmelskörper im Asteroidengürtel trägt denselben Namen.

Damit reicht Anpanmans Name buchstäblich bis ins All.

„Ich bin Anpanman.“

„Dann gehe ich jetzt auf Patrouille.“

„Offenbar ist niemand in Schwierigkeiten.“

„100-fach Energie, Anpanman!“

„Hör auf damit, Baikinman!“

„Mein Gesicht ist beschädigt, ich habe keine Kraft mehr …“

„Ich werde dich nicht davonkommen lassen, Baikinman!“

„Aaanpan-Schlag!“

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(Letzte Bearbeitung: 24. April 2026 20:19)

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