Aldarp Alex Barnes ist der korrupteste aller Adligen in der Welt von Kono Subarashii Sekai ni Shukufuku wo!. Erist der mächtige, jedoch verhasste Stadtherr von Axel und nutzt verbotene Artefakte, um dunkle Geschäfte zu betreiben und seine gesellschaftliche Stellung zu sichern. Besonders bekannt ist er für seine Besessenheit gegenüber Darkness sowie seine Intrigen gegen deren Familie. Durch rücksichtslosen Einsatz magischer Artefakte, dämonischer Verbündeter und skrupelloser Machenschaften gelingt es ihm lange, seine Untaten zu vertuschen – bis ihn letztlich seine eigene Habgier ins Verderben stürzt.
Aldarp Alex Barnes ist durchgehend als großer und stark übergewichtiger Mann mittleren Alters beschrieben. Er hat ein ausgeprägtes, wenig attraktives Erscheinungsbild, das seinen widerwärtigen Charakter unterstreicht. In der Anime-Adaption trägt er schulterlanges blondes Haar (das sich später als Perücke entpuppt) sowie einen auffälligen Schnurrbart. Im Manga ist sein Kopf oben kahl, dafür besitzt er einen dichten Kinnbart. Die Spin-off-Adaptionen variieren zwischen diesen beiden Darstellungen.
Aldarp Alex Barnes ist ein Paradebeispiel eines selbstsüchtigen, gewissenlosen und lüsternen Adligen. Er schreckt vor keinem schmutzigen Trick zurück, um seine Macht auszubauen oder persönliche Wünsche zu erfüllen. Frauen behandelt er als Spielzeug: Er zwingt sie mit allen Mitteln in seinen Besitz, amüsiert sich mit ihnen und wirft sie achtlos fort, wenn sie ihm langweilig werden. Ehrgefühl oder Mitleid sind ihm fremd. Besonders Darkness verfolgt er seit ihrer Kindheit mit abartigem Eifer. Gleichzeitig ist er von seiner eigenen Cleverness so überzeugt, dass er weder den Preis seiner Taten noch die tatsächlichen Umstände seiners Erfolgs begreift.
Aldarp Alex Barnes ist der amtierende Herrscher über Axel und weitere Ländereien. Durch die Nutzung von zwei mächtigen Artefakten – eines, mit dem er zufällig Monster beschwören kann, und eines, das den Körpertausch ermöglicht – hat er sich über viele Jahre hinweg an die Spitze gearbeitet. Mit Hilfe des beschworenen Dämons Maxwell vertuschte er seine Verbrechen und manipulierte Erinnerungen seiner Opfer, wodurch er für seine Missetaten nie zur Rechenschaft gezogen wurde.
Aldarp besitzt zwei sogenannte „Göttliche Artefakte“ – einerseits das beschwörende Relikt, mit dem er Monster (bzw. den Dämon Maxwell) ruft, zum anderen ein Artefakt, das den Tausch von Körpern ermöglicht. Mit Maxwells Hilfe gelingt es ihm, Spuren seiner illegalen Machenschaften zu verwischen oder Erinnerungen zu verändern. Seine politischen Fähigkeiten bestehen vor allem darin, andere zu erpressen, zu bestechen oder zu manipulieren.
Erist der Adoptivvater von Alexei Barnes Walther, welchen er wiederholt als Werkzeug für seine Pläne missbraucht – etwa indem er einen Körpertausch inszenieren will. Die Dustiness-Familie, insbesondere Darkness und ihr Vater Ignis Ford Dustiness, sind Ziel seiner Intrigen. Zu seinen Weggefährten zählen außerdem dunkle Gestalten wie Maxwell und indirekt Vanir, der letzten Endes eine entscheidende Rolle in seinem Sturz spielt.
Intrigen und Aufstieg zur Macht
Aldarp nutzt von Beginn an das Artefakt zur Monstersummonierung, um Maxwell als heimlichen Komplizen auf seine Seite zu holen. Mit dessen Fähigkeit zur Gedächtnismanipulation werden alle Beweise für seine Korruption und Vergehen getilgt, sodass er sich als scheinbar verdienstvoller Herrscher etablieren kann.
Besessenheit von Darkness und Machenschaften gegen die Dustiness-Familie
Schon seit Darkness’ Kindheit verfolgt er das Ziel, sie zu seiner Frau zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, verschuldet er die Dustiness-Familie gezielt und baut einen gewaltigen Loyalitätsanspruch auf. Er nutzt eine Gelegenheit, als Wiz ein Teleportationsmanöver durchführt und versehentlich sein Anwesen zerstört, um Kazuma Satou zum Tode zu verurteilen. Als jedoch herauskommt, dass Kazuma Satou mit Darkness befreundet ist, verschiebt er die Hinrichtung – aus reinem Eigeninteresse.
Plan mit Körpertausch und gescheiterte Verlobung
Er schmiedet einen Plan: Sein Adoptivsohn Alexei Barnes Walther soll sich mit Darkness vermählen, während er mittels Körpertausch-Artefakt seine Identität mit der seines Sohnes tauscht – um unbemerkt mit Darkness verheiratet zu werden. Doch da Alexei tugendhaft ist und Darkness überhaupt nicht anspricht, scheitert das Vorhaben.
Königliche Manipulationen und gescheiterte Intrigen
In der Hauptstadt versucht Aldarp, das Körpertausch-Artefakt Iris zu schenken. Sein Ziel dabei ist, durch Körpertausch an den Körper des Kronprinzen zu gelangen. Kazuma Satou und Chris kommen dem jedoch rechtzeitig auf die Schliche und verhindern die Durchführung des Plans.
Finale Verschwörung, Entlarvung und Untergang
Als die Dustiness-Familie durch frühere Ereignisse verschuldet ist, erhöht er den Druck noch weiter. Mit Hilfe eines finsteren Fluchs von Maxwell bringt er Ignis Ford Dustiness an den Rand des Todes. Während er die Verschuldung der Familie nutzt, um schließlich Darkness zu einer Zwangsheirat zu erpressen, greift Kazuma Satou mit seinen Freunden ein und rettet Darkness in letzter Sekunde. In dem Durcheinander wird Aldarp durch eine List von Vanir getäuscht und spricht ungewollt die Formel zur Aufhebung seines Pakts mit Maxwell. Dadurch verlieren all seine vertuschten Geheimnisse die Tarnung und werden publik. Er wird enteignet und letztendlich von Maxwell in die Hölle geschleppt – sein verzweifeltes Lächeln mit dem Wunsch „Hoffentlich tötest du mich schnell“ bleibt als sein letzter Auftritt.
Nachwirkungen und öffentliche Wahrnehmung
Von Außenstehenden wird Aldarp offiziell als „vermisst“ geführt. Seine gesamten Verbrechen werden enthüllt und sein riesiges Vermögen konfisziert.
- "Hoffentlich tötest du mich schnell."
Aldarp wollte mehrfach seinen Sohn Alexei Barnes Walther als Sündenbock vorschieben, wobei Vanir diesen Plan sofort vereitelt. Maxwell hätte ihn bei der Beschwörung auch direkt töten können, doch nur durch Maxwells Nachsicht – und weil dieser zu verpeilt war – überlebte Aldarp so lange. Letztlich wurden alle Sünden und die daraus resultierenden Konsequenzen durch seinen eigenen Hochmut und Vanirs Eingreifen öffentlich – ein Paradebeispiel für Karma.
Nennenswerte Charakterdaten liegen nicht vor.
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