Yayoi Hozuki ist eine der Hauptfiguren von Dark Gathering und ein Grundschulmädchen, das mit seinen besonderen Augen sowohl das Diesseits als auch das Jenseits sehen kann.
Geschlecht: Weiblich.
Schulstufe: Grundschule, 3. Klasse.
Sprecherin: Yuu Sasahara.
Besondere Merkmale: Doppelpuppen mit schädelartigem Muster.
Intelligenz: IQ über 160 nach dem Unfall.
Wohnort: Sie lebt im Haus ihrer Cousine Eiko Hozuki.
Yayoi ist die erste Schülerin von Keitaro Gentoga, der als Hauslehrer zu ihr kommt.
Wie Keitaro besitzt sie eine starke mediale Veranlagung, doch bei ihr ist diese besonders eng mit dem Sehen verbunden.
Eineinhalb Jahre vor Beginn der Handlung verlor sie bei einem Verkehrsunfall beide Eltern.
Dabei wurde die Seele ihrer Mutter von dem mächtigen bösen Geist Kūbō entführt.
Seitdem durchstreift Yayoi Spukorte, fängt gefährliche Geister ein und macht sie zu ihren „Figuren“ im Kampf gegen Kūbō.
Ihr Ziel ist nicht bloß Rache, sondern die Rettung der Seele ihrer Mutter.
Vor dem Unfall war Yayoi ein fröhliches, altersgemäßes Kind.
Nach dem Unfall wirkt sie dagegen außergewöhnlich ruhig, kontrolliert und fast unheimlich erwachsen.
Ihre Mimik verändert sich selten, doch gefühllos ist sie keineswegs.
Bei okkulten Themen wird sie sichtbar lebhafter, und auch Süßigkeiten oder kindliche Trotzreaktionen zeigen ihre weiche Seite.
Gegenüber älteren Menschen benutzt sie vertrauliche Anreden wie „Opa“ oder „Oma“.
Das lässt sie trotz ihrer furchteinflößenden Seite immer wieder überraschend niedlich wirken.
Für Menschen, die sie als Familie oder Verbündete betrachtet, geht Yayoi extreme Risiken ein.
Keitaro, Eiko und Ai Kamiyo gehören zu den Personen, für deren Rettung sie sogar Monster als Waffen sammelt.
Gegen bösartige Geister kennt sie dagegen kaum Gnade.
Wenn ein Geist nach dem Tod weiterhin Menschen schadet, ist Yayoi bereit, sehr harte und moralisch fragwürdige Methoden einzusetzen.
Keitaro beschreibt sie treffend als eine Art „verrücktes okkultes Loli-Mädchen“.
So übertrieben das klingt, fasst es ihre Mischung aus kindlicher Gestalt, kalter Entschlossenheit und gefährlicher Besessenheit ziemlich gut zusammen.
Yayois größter Antrieb ist die Rettung von Yayoi's Mother.
Da deren Seele von Kūbō verschleppt wurde, sammelt Yayoi starke böse Geister, um sich eine Streitmacht aufzubauen.
Für sie ist jeder Spukort zugleich Gefahr, Jagdgebiet und Trainingsplatz.
Besonders mächtige Geister will sie möglichst nicht vernichten, sondern fangen und später gegen noch größere Bedrohungen einsetzen.
Das Töten oder vollständige Auslöschen eines Geistes betrachtet sie eher als letztes Mittel.
Diese Denkweise macht sie im Umgang mit übernatürlichen Gegnern erschreckend effizient.
Geistessicht
Yayoi wurde mit Augen geboren, die gleichzeitig die Welt der Lebenden und die Geisterwelt erfassen.
Vor dem Unfall überlagerten sich beide Sichtweisen verwirrend, doch nach ihrer Kopfverletzung konnte sie die beiden Ebenen klar unterscheiden.
Sie beschreibt ihre neue Sicht selbst als beinahe „4K-Qualität“.
Neben Geistern kann sie auch die Lebensenergie erkennen, die Menschen umgibt.
Ihre Geistessicht ist ihr größter Vorteil, aber auch ihre größte Schwachstelle.
Da ihre Wahrnehmung stark an die Augen gebunden ist, kann sie in Dunkelheit Geister schlechter erkennen.
Illusionen und Halluzinationen, die von bösen Geistern erzeugt werden, sind für sie besonders gefährlich.
Auch kann sie Geister und reale Gegenstände nicht immer sofort zuverlässig unterscheiden.
Göttliche oder andersartige spirituelle Wesen nimmt sie nur dann sicher wahr, wenn sie sich bewusst konzentriert.
Eine allgemeine Fähigkeit, die bloße Anwesenheit von Geistern zu spüren, besitzt sie dagegen nicht.
Okkulte Techniken
Yayoi hat ihre spirituellen Methoden weitgehend im Selbststudium entwickelt.
Trotzdem ist ihr Können so beeindruckend, dass sogar der Geist von Abe no Seimei sie als talentiert bewertet.
Mehrere hochrangige Spiritisten erkennen ihr Potenzial und wollen sie als Schülerin aufnehmen.
Yayoi lehnt jedoch ab, weil ihr der direkte Nutzen im Kampf gegen Kūbō wichtiger ist als traditionelle Ausbildung.
Ihre Methoden sind häufig pragmatisch, gefährlich und eher „Gift gegen Gift“.
Sie setzt böse Geister gegen andere böse Geister ein und baut ihre Sammlung wie ein Arsenal auf.
Körperliche Fähigkeiten
Yayois Körperkraft und Beweglichkeit sind für ein Grundschulkind ungewöhnlich hoch.
Sie kann etwa eine in Strumpfhosen gewickelte Jizō-Statue wie einen Hammer schwingen.
Sie überwältigt auch einen erwachsenen Mann, der von einem bösen Geist besessen ist.
Außerdem klettert sie über Strommasten bis auf Balkone in höheren Stockwerken.
In Kämpfen gegen Geister übernimmt sie daher oft den aktiven Part, obwohl sie mit Keitaro und Eiko Hozuki zwei ältere Begleiter hat.
Yayoi wird nicht nur von Menschen gefürchtet, sondern offenbar auch von Geistern.
Obwohl sie ein Medium ist, meiden viele Geister sie, weil sie für sie eher Jägerin als Beute wirkt.
Wenn sie allein zu Spukorten geht, trifft sie deshalb nur ungefähr in einem von drei Fällen tatsächlich auf einen Geist.
Trotz ihrer Härte hasst sie nicht alle Geister pauschal.
Wenn ein Geist aus nachvollziehbaren Gründen leidet oder nicht bösartig ist, kann Yayoi Mitgefühl zeigen.
Mit manchen wohlwollenden Geistern geht sie sogar Bündnisse ein.
Ihre Grausamkeit richtet sich vor allem gegen Wesen, die nach ihrem Tod weiterhin andere verletzen.
Auf den ersten Blick wirkt Yayois Zimmer wie das normale Zimmer eines jungen Mädchens.
Die Wände sind voller niedlicher Puppen, die dicht an dicht in Regalen stehen.
Doch in diesen Puppen sind gefährliche Geister eingeschlossen, die Yayoi an Spukorten gefangen hat.
Viele von ihnen zittern ständig, was Keitaro beim ersten Anblick regelrecht die Beine wegzieht.
Trotz dieser extremen Sammlung wird das Haus der Familie Hozuki nicht von Spukphänomenen heimgesucht.
Der Grund ist ein ausgeklügeltes Schutzsystem.
In den Puppen befinden sich Körperteile der Familienmitglieder, etwa Fingernägel, wodurch die Puppen als Ersatzkörper dienen.
Greift ein Geist Yayoi oder ihre Familie an, wird der Schaden auf alle Geister im Zimmer verteilt.
Wenn ein einzelner Geist einen Selbstmordangriff versuchen würde, würden die anderen ihn aufhalten.
Schließlich will keiner von ihnen wegen eines anderen mitvernichtet werden.
Das Zimmer ist daher zugleich Schutzwall, Gefängnis und Trainingsraum.
Die eingeschlossenen Geister halten sich gegenseitig in Schach und werden durch diesen Druck immer stärker.
Geister, die selbst für dieses Zimmer zu mächtig geworden sind, nennt Yayoi „Absolventen“.
Eiko Hozuki
Eiko Hozuki ist Yayois Cousine und nimmt sie nach dem Unfall bei sich auf.
Die beiden verstehen sich sehr gut und arbeiten bei Spukort-Erkundungen eingespielt zusammen.
Yayoi sieht Eikos besitzergreifendes Verhalten gegenüber Keitaro allerdings gelegentlich mit kühler Skepsis.
Ihre Blicke sagen dann oft mehr als lange Erklärungen.
Keitaro Gentoga
Keitaro Gentoga ist Yayois erster Hauslehrer.
Für Yayoi ist er aber schnell mehr als nur ein Tutor.
Da er Geister stark anzieht, betrachtet sie ihn als idealen Partner für ihre Jagd auf übernatürliche Wesen.
Seine Fähigkeit macht ihn für sie zu einer Art lebendem Köder, auch wenn sie ihn zugleich als wichtigen Verbündeten schützen will.
Yayoi's Father
Yayoi's Father war Soldat der Selbstverteidigungsstreitkräfte.
Er starb bei dem Verkehrsunfall, der auch Yayois Mutter das Leben kostete.
Zu Lebzeiten hatten Vater und Tochter ein sehr enges Verhältnis.
Als Yayoi nach dem Unfall seinem Geist begegnete, brach selbst ihre neu gewonnene Kälte auf und sie weinte.
Yayoi's Mother
Yayoi's Mother war Hausfrau und starb ebenfalls bei dem Unfall.
Ihre Seele wurde aus unbekanntem Grund von Kūbō gefangen genommen.
Ihre Rettung ist der zentrale Grund für Yayois gefährliche Geisterjagd.
Fast alles, was Yayoi tut, ist letztlich auf dieses Ziel ausgerichtet.
Pflegeeltern
Nach dem Unfall wurde Yayoi von ihrem Onkel und ihrer Tante adoptiert.
Ihr Onkel heißt Eiichi Hozuki, ihre Tante Shion Hozuki.
Auch sie sind in Yayois Schutzsystem einbezogen.
Yayoi nennt ihren Onkel „Vater“, was zeigt, dass sie ihn als Teil ihrer neuen Familie anerkennt.
Ai Kamiyo
Ai Kamiyo ist ein weiteres Beispiel dafür, wie weit Yayoi für ihre Verbündeten geht.
Da Ai als Braut eines Gottes sterben soll, versucht Yayoi auch sie vor ihrem Schicksal zu retten.
Für Yayoi ist Familie nicht nur Blutsverwandtschaft.
Wer zu ihrem Kreis gehört, wird mit allen Mitteln beschützt.
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