Melascula ist eine weibliche Dämonin aus dem Manga- und Anime-Universum „Seven Deadly Sins“, Mitglied der Eliteeinheit „Zehn Gebote“ des Dämonen Königs und Trägerin des Gebots der „Glaubenstreue“, spezialisiert auf die Manipulation von Seelen und Toten.
Name: Melascula
Geschlecht: Weiblich
Rasse: Dämon (ursprünglich verfluchte Giftschlange aus der Dämonenwelt)
Zugehörigkeit: Zehn Gebote, direkt dem Dämonen König unterstellt
Alter: 362 Jahre (vor der Versiegelung)
Geburtstag: 10. Oktober
Größe: 154 cm
Gewicht: 43 kg
Blutgruppe: A
Heimat: Dämonenwelt
Kampfkraft (früher): 2500 (Magie: 0 / Körperkraft: 500 / Willenskraft: 2000)
Kampfkraft (nach Erwachen): 34.000 (Magie: 31.500 / Körperkraft: 500 / Willenskraft: 2000)
Melascula erscheint meist als junge Frau mit langen, rosa Haaren und einem weißen, eng anliegenden Anzug.
Ihr Körper ist ständig von einer schwarzen, nebelartigen Aura umgeben, die sie wie zusätzliche Gliedmaßen kontrollieren kann.
Diese schwarze Schwärze dient ihr sowohl als Waffe als auch als Schutzmembran.
Sie kann damit Gegner angreifen, sich verteidigen oder ihre magischen Techniken verstärken.
Ihre wahre Natur ist jedoch die einer riesigen, verfluchten Giftschlange aus der Dämonenwelt.
Diese Schlange überlebte 300 Jahre im dichten Miasma der Dämonenwelt und erlangte dadurch Bewusstsein und dämonische Magie.
Melascula selbst findet ihre Schlangenform „nicht niedlich“ und verwandelt sich nur ungern in ihr eigentliches Aussehen.
Dennoch ist diese Form extrem gefährlich und verstärkt ihre Gift- und Zersetzungskräfte.
Charakterlich ist sie meist ruhig, analytisch und besonnen.
Sie beobachtet Situationen kühl, gibt Ratschläge an Zeldris und bremst den oft unkontrollierbaren Galland, wenn dieser durchdreht.
Trotz ihrer ernsten Art hat sie eine auffällige Schwäche für Alkohol.
Sie liebt es zu trinken und wird dabei sehr ausgelassen, bis hin zum totalen Betrinken.
Ein berühmter Moment ist ihr Trinkgelage zusammen mit Galland in der Bar von Escanor, wo sie vollkommen in die Sause abgleitet.
Sie ist so begeistert vom Banya-Bier (Banja-Eale), dass sie in ihrer guten Laune sogar leichtsinnige Entscheidungen trifft.
Melascula ist ursprünglich keine klassische Dämonin, sondern eine Giftschlange, die 300 Jahre lang im verfluchten Miasma der Dämonenwelt lebte.
Dieses Miasma verlieh ihr Bewusstsein, mächtige Magie und schließlich die Form einer humanoiden Dämonin.
Sie wurde vom Dämonen König in die Zehn Gebote aufgenommen und erhielt das Gebot „Glauben“.
Während des alten Heiligen Krieges wurde sie von Gowther manipuliert und dazu gebracht, bei dessen Flucht zu helfen.
Nach der Niederlage der Dämonen wurde Melascula zusammen mit den anderen Zehn Geboten versiegelt.
Erst lange Zeit später wird sie durch die Intrigen von Fraudrin wiedererweckt und kehrt in die Menschenwelt zurück.
In der modernen Handlung tritt sie zuerst in Erscheinung, als sie das Schicksal von Elaine, die durch ihre verbotene Seelenmagie wiederbelebt wurde, beobachtet.
Gemeinsam mit Galland stellt sie sich Ban und seinen Gefährten entgegen und testet ihre Kräfte an den Lebenden und den Toten.
Nach mehreren Niederlagen gegen die Seven Deadly Sins wird sie schließlich in ihre ursprüngliche Schlangenform zurückversetzt.
Merlin fängt sie lebend ein, um sie als Forschungsobjekt zu nutzen.
In der Fortsetzung „Apokalypse der Vier Ritter“ erscheint sie erneut, nun als Chaos-Melascula, eine von Chaos korrumpierte und verstärkte Form.
Zusammen mit Chaos-Galland agiert sie wieder als gefährliche Gegenspielerin.
Melascula ist eine Expertin für Seelen, Totenbeschwörung und Fluchmagie.
Ihr Kampfstil setzt mehr auf Magie, Kontrolle und Gifte als auf körperliche Gewalt.
Verwandlung in die Riesenschlange
Fähigkeit: Verwandlung in eine riesige Schlange
In dieser Form nimmt Melascula ihre ursprüngliche Gestalt als gigantische Giftschlange an.
Ihre physische Zerstörungskraft und ihr Gift werden massiv verstärkt.
Technik: „Schlangengift-Zersetzung“ (Original: „Tödliches Gift“)
In ihrer Schlangenform kann sie Magensäure und Verdauungsflüssigkeit versprühen.
Diese Flüssigkeiten wirken wie extrem starke Säuren, die nahezu alles auflösen können.
Der aufsteigende Dampf dieser Flüssigkeiten ist selbst toxisch und zersetzend.
Schon das Annähern an diese Dämpfe kann Körpergewebe auflösen und Gegner schwer verletzen.
Allgemeine Seelen- und Schattenmagie
Melascula nutzt verschiedene seelenbasierte Zauber und Schattenkonstrukte.
Viele davon hängen mit ihrer Rolle als Herrscherin über die Toten zusammen.
Magie: „Höllentor“
Diese Fähigkeit ist nur teilweise gezeigt, wird aber als seelenbezogene Magie beschrieben.
Sie ermöglicht es ihr, Seelen zu manipulieren und offenbar auch eine Art Teleportation zu nutzen.
Technik: „Dunkler Kokon“
Sie umhüllt ein Ziel mit einer Kugel aus Schattenenergie.
Innerhalb dieses Kokons kann sie die Seele des Opfers isolieren oder entziehen.
Im Inneren kann sie eine mentale Projektion ihres eigenen Körpers erscheinen lassen.
Außerdem neutralisiert dieser Kokon bestimmte dämonische Flammen, die sonst schwer zu stoppen sind.
Totenbeschwörung: „Gesetz der nachtragenden Seelen“
Technik: „Gesetz der nachtragenden Seelen“
Melascula verstärkt die unerfüllten Wünsche und die Wut von Verstorbenen.
Angetrieben von Hass und Groll ruft sie diese als körperliche, kampffähige Untote zurück in die Welt.
Diese Wiedererweckten besitzen ihre magischen Kräfte aus dem Leben weiterhin oder sogar in verstärkter Form.
Auch ihre körperlichen Fähigkeiten sind häufig höher als zu Lebzeiten.
Allerdings sind sie an die verstärkte Wut und ihren Groll gebunden.
Versuchen sie, diese negativen Gefühle zu unterdrücken, schwinden ihre Kräfte schnell und sie steigen ins Jenseits auf, wenn ihre unerledigten Angelegenheiten enden.
Zu den von ihr Wiedererweckten gehört auch Elaine, deren innerer Konflikt ein zentrales emotionales Element wird.
Melascula betrachtet diese Kämpfe der Wiedererweckten mit einer Mischung aus wissenschaftlichem Interesse und sadistischem Vergnügen.
Verstärkung der Toten: „Rachsüchtige Qual“
Technik: „Rachsüchtige Qual“
Mit dieser Fähigkeit speist Melascula die im „Dunklen Kokon“ gesammelte negative Energie in ihre Beschwörungen ein.
Dadurch werden die Untoten erheblich stärker und aggressiver.
Es handelt sich um eine Art gefährliches Überladungssystem.
Wenn sie zu viel dieser Energie einspeist, kann der Körper der Toten die Kraft nicht mehr halten und explodiert.
Beschwörung und Kontrolle von Dämonen
Technik: „Beschwörungskreis“
Mit diesem Zauber kann Melascula Dämonen ihrer Rasse in die Menschenwelt rufen.
Sie beschwört unter anderem rote und graue Dämonen, um ganze Dörfer anzugreifen.
Diese beschworenen Dämonen sammeln im Auftrag von Melascula die Seelen der dort lebenden Menschen.
Ob sie auch andere Wesen als Dämonen beschwören kann, wird nicht ausdrücklich gezeigt.
Seelenentnahme: „Seelenruf“
Technik: „Seelenruf“
Melascula kann mit einem Zauberspruch die Seele eines Ziels aus dessen Körper ziehen.
Der Zauber erfordert eine kurze Beschwörungsformel und konzentrierte Magie.
Sobald die Seele vom Körper getrennt ist, ist das Opfer wehrlos gegen weitere Manipulation.
Melascula kann diese Seelen anschließend konsumieren oder anderweitig nutzen.
Wie genau diese Technik mit der allgemeinen Seelenmagie der Dämonen zusammenhängt, bleibt unklar.
Sie scheint jedoch eine verfeinerte und spezialisierte Form dieser Kraft zu sein.
In „Apokalypse der Vier Ritter“ kehrt Melascula in einer neuen, verstärkten Form zurück.
Sie wird zu einem Agenten der urtümlichen Kraft „Chaos“ und nennt sich Chaos-Melascula.
„Dunkler Kerker“
Technik: „Dunkler Kerker“
Diese Technik ist eine verstärkte Version des „Dunklen Kokons“.
Chaos-Energie wird mit ihrer ursprünglichen Schattenmagie kombiniert.
Der daraus entstehende Kerker ist stabiler, gefährlicher und schwerer zu durchbrechen.
Er dient sowohl zur Gefangennahme als auch zur Vorbereitung weiterer Seelenrituale.
„Gefräßiger Geistergott“
Technik: „Gefräßiger Geistergott“
Melascula ruft eine Masse aus Seelen aus dem Jenseits herbei.
Diese Seelen bestehen aus einer Mischung von Dämonen- und Göttinnen-Seelen.
Der so entstandene Geist frisst die Magie seiner Gegner und macht sie wirkungslos.
Damit kann sie selbst mächtige Zauber neutralisieren und magielastige Gegner entwaffnen.
„Totenmahl der Unterwelt“
Technik: „Totenmahl der Unterwelt“
Aus dem Boden erscheinen zahllose Hände von Toten.
Diese Hände packen das Ziel, fesseln es und versuchen, es in die Unterwelt zu ziehen.
Die Technik verbindet physische Kontrolle mit einem mentalen Schreckeffekt.
Sie nutzt die Furcht vor dem Tod, um ihre Gegner zu paralysieren und zu überwältigen.
Melascula trägt das Gebot „Glauben“, verliehen vom Dämonen König.
Dieses Gebot manifestiert sich als mächtiger Fluch.
Wer in ihrer Gegenwart „Unglauben“ oder Zweifel an seinem Glauben, seinen Überzeugungen oder an seiner Bindung zeigt, wird bestraft.
Die Augen eines solchen Zweiflers werden durch die Macht des Gebots verbrannt und unbrauchbar gemacht.
Melasculas Philosophie dahinter ist, dass jeder etwas hat, woran er glaubt oder dem er vertraut:
Das kann ein Gott sein, eine geliebte Person oder ein Ideal.
Sie verachtet die Schwäche, mit der Menschen oder andere Wesen ihre Überzeugungen bei kleinsten Rückschlägen über Bord werfen.
Für sie ist das Verwerfen des Glaubens ein moralisches Verbrechen.
Daher sieht sie das Verbrennen der Augen als gerechte Strafe für Unglauben.
Wer in ihrer Nähe zweifelt, zahlt diesen Preis unabhängig von seiner Stärke oder Herkunft.
Erste Konfrontationen mit den Seven Deadly Sins
Melascula tritt zunächst auf, als sie die Wirkung ihrer verbotenen Wiederbelebung auf Elaine beobachtet.
Sie erscheint zusammen mit Galland vor Ban und dessen Begleitern, um ihren Zauber und die Reaktionen der Lebenden zu studieren.
Später verfolgt sie Ban und die anderen bis zu Escanors Taverne.
Dort kommt es zu einer folgenreichen Begegnung mit Escanor selbst.
Auf Gallands Drängen hin beginnt sie, den angebotenen Alkohol zu trinken.
Sie ist so begeistert, dass sie sich hemmungslos betrinkt und schließlich bewusstlos zusammenbricht.
Als die Sonne aufgeht und Escanor seine wahre, strahlende Form annimmt, wird Melasculas Rausch abrupt unterbrochen.
Sie erlebt den Kampf zwischen Escanor und Galland und erkennt, wie gefährlich dieser Mensch ist.
Trotzdem gelingt es ihr, im richtigen Moment Escanors Seele zu stehlen und zu verschlingen.
Doch Escanors Magie „Sunshine“ verbrennt sie von innen heraus.
Ihr Körper wird von seinem Sonnenfeuer schwer verkohlt, und sie stürzt von einer Klippe in eine Schlucht.
Danach ist sie zunächst verschollen und wird für tot oder kampfunfähig gehalten.
Rückkehr beim großen Streitfestival
Später taucht Melascula während des großen Baizel-Streitfestivals wieder auf.
Ihr Körper ist von Escanors Feuer schwer gezeichnet, bis Gloxinia sie mit der Technik „Tropfen des Lebens“ heilt.
Gloxinias Heilung stellt ihren Körper wieder her und macht sie erneut kampffähig.
Angetrieben von Hass versucht sie, sich an den Seven Deadly Sins zu rächen.
Sie will vor allem Meliodas demütigen, indem sie seine Seele verschlingt.
Doch Ban greift ein, um Meliodas zu retten.
Im Kampf zerstört Ban mehrere ihrer Herzen; bei höheren Dämonen sind es normalerweise sieben.
Melascula verliert sechs ihrer Herzen und wird schwer verwundet.
Wächterin von Camelot und Niederlage
Später übernimmt Melascula die Rolle einer Wächterin der Barriere, die Camelot schützt.
Sie versucht, die Seven Deadly Sins und ihre Verbündeten vom Eindringen abzuhalten.
Sie kämpft tapfer und nutzt ihre seelenbezogene Magie gegen die Angreifer.
Doch sie unterschätzt die gewachsene Stärke der Helden.
Elizabeth Liones entzieht ihr das Miasma und die dämonische Finsternis, die sie erfüllt.
Dadurch wird Melascula in ihre ursprüngliche Form – eine normale Giftschlange – zurückversetzt.
Merlin nutzt diese Gelegenheit und fängt Melascula in Schlangengestalt lebend ein.
Von da an dient Melascula als Forschungsobjekt für Merlins Experimente.
Wiederauftritt als Chaos-Melascula
In der Fortsetzung „Apokalypse der Vier Ritter“ erscheint Melascula erneut.
Diesmal wurde sie von der Urkraft Chaos verändert.
Sie nennt sich nun Chaos-Melascula und verfügt über deutlich verstärkte Fähigkeiten.
Unter anderem setzt sie ihre neuen Techniken wie „Dunkler Kerker“, „Gefräßiger Geistergott“ und „Totenmahl der Unterwelt“ ein.
Gemeinsam mit Chaos-Galland führt sie im Verborgenen die Pläne des Chaos aus.
Sie kehrt damit erneut in die Rolle einer gefährlichen Gegenspielerin zurück, deren Spezialgebiet nach wie vor Seelen, Tod und Glauben sind.
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