Mao

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Mao
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Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Mao
Japanischer Name: 摩緒(まお)
Chinesischer Name: 摩绪
Koreanischer Name: 마오
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🎙️ Anime-Sprecher

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Yuuki Kaji
Yuuki Kaji
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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MAO
MAO
Veröffentlichungsdatum: 4. April 2026

Charaktereinstellung

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Mao ist der männliche Protagonist des Mangas MAO von Rumiko Takahashi, ein Onmyōji aus der Heian-Zeit, der seit fast 900 Jahren lebt und den Fluch des Byōki in sich trägt.

Mao erscheint als junger Mann mit langen Haaren, einem ruhigen Auftreten und einer altmodischen Kleidung mit Umhang und Schwert.

Auffällig sind die narbenartige Spur unter seinem linken Auge, drei große klauenartige Fluchmale auf seinem Rücken und sein zweifarbiges Haar, dessen vorderer Teil weiß geworden ist.

Er führt ein Leben zwischen Menschenwelt und Übernatürlichem.

Sein eigentliches Ziel ist die Suche nach dem Byōki und dessen Vernichtung, während ihn andere Angelegenheiten meist kaum interessieren.

Allgemeine Angaben

Name: Mao

Geschlecht: männlich

Beruf: Onmyōji, später Betreiber einer auf Yōkai spezialisierten Heilstation

Herkunft: Heian-Zeit

Alter: über 900 Jahre alt, im Jahr 1923 bereits rund 900 Jahre alt

Sprecher: Yuuki Kaji

Mao hat langes Haar und wirkt äußerlich wie ein Junge bis junger Erwachsener.

Vor dem Fluch war sein Haar schwarz, doch nach der Begegnung mit dem Byōki wurde der Pony weiß und auch im hinteren Haar traten weiße Strähnen auf.

Unter seinem linken Auge trägt er eine markante Narbe, die wie die Spur einer verlaufenen Träne aussieht.

Auf seinem Rücken befinden sich drei große, wie Krallenspuren aussehende Fluchmale.

Gewöhnlich trägt er einen Umhang, traditionelle Kleidung und ein Schwert an der Hüfte.

Außerdem hat er stets eine Tasche bei sich, in der Medikamente und viele andere nützliche Dinge aufbewahrt werden.

Wenn er Yōki einsetzt oder sich in der Nähe des Byōki befindet, verändern sich seine Augen zu roten Katzenaugen mit senkrechten Pupillen.

Wenn er vollständig in den Zustand eines Yōkai übergeht, nimmt er die Gestalt einer riesigen Geisterkatze an.

Auf den ersten Blick wirkt Mao ruhig und beherrscht.

Tatsächlich ist er jedoch ziemlich eigensinnig und handelt oft sofort, sobald ihm etwas in den Sinn kommt.

Er ist nicht gefühllos, aber häufig auffallend distanziert.

Als Nanoka Kiba vor einem Monster zu ihm flüchtete, griff er zunächst nicht ein, weil er meinte, sie werde schon klarkommen.

Diese gewisse Gleichgültigkeit zeigt sich oft.

Zwar bekämpft er Yōkai, doch in Wahrheit interessiert ihn fast nur alles, was mit dem Byōki zusammenhängt.

Gleichzeitig besitzt er ein großes Wissen über Onmyōdō und reagiert in gefährlichen Situationen präzise und überlegt.

Trotzdem verlässt er sich erstaunlich stark auf Nanoka, was immer wieder zu ihrem Ärger führt.

Onmyōdō und Heilkunst

Mao verfügt über starke spirituelle Kräfte als Onmyōji.

Er kennt sich hervorragend mit Flüchen, Banntechniken und Gegenmaßnahmen aus.

Im Kampf nutzt er meist Onmyōdō.

Laut Otoya lag ihm ursprünglich das Heilen mehr als das Zerstören, was später auch zu seiner Tätigkeit als Heiler passt.

In der Einkaufspassage von Gogyō eröffnet er eine auf Yōkai spezialisierte Klinik.

Dort zeigt sich, dass er nicht nur Kämpfer, sondern auch kundiger Behandler übernatürlicher Leiden ist.

Yōki und Verwandlung

Durch den Fluch des Byōki besitzt Mao nicht nur spirituelle Kraft, sondern auch Yōki.

Diese doppelte Natur macht ihn zu einem Grenzwesen zwischen Mensch und Yōkai.

Wenn seine Yōki aktiv wird, erscheinen seine roten Katzenaugen.

In seiner vollständigen Yōkai-Gestalt verwandelt er sich in eine monströse Katze, also genau in jenes Wesen, dem Nanoka bei ihrer ersten Begegnung tatsächlich gegenüberstand.

Während dieser Verwandlung verliert er fast vollständig sein Bewusstsein.

Die Bestie ist in Wahrheit der mit ihm verschmolzene Körper des Byōki.

Vergiftetes Blut

Mao trägt das giftige Blut des Byōki in sich.

Kommt ein Yōkai mit seinem Blut in Berührung, löst er sich auf und bleibt schließlich als Skelett zurück.

Diesen Umstand nutzt Mao manchmal absichtlich im Kampf.

Er lässt Gegner sein Blut aufnehmen, um sie dadurch zu vernichten.

Das Schwert des zerstörerischen Sterns

Mao führt die unheilvolle Klinge Schwert des zerstörerischen Sterns.

Dieses Schwert wurde ihm von seinem Meister offiziell als Zeichen seiner Nachfolge übergeben.

In Wahrheit war diese Ernennung jedoch nur Fassade.

Tatsächlich wurde Mao als Opfer für die Entscheidung um das geheime Flucherbe ausgewählt.

Das Schwert hatte Mao schon einst im Kampf gegen den Byōki benutzt.

Dabei wurde auch die Klinge selbst verflucht.

Deshalb können nur Mao und Nanoka, die beide vom Byōki verflucht sind, das Schwert überhaupt halten.

Wird es gestohlen oder weggeworfen, kehrt es von selbst zu Mao zurück.

Vor rund 900 Jahren lebte Mao in der Familie Gokō, einem Haus der Onmyōji, das sich in Wahrheit als ein von Flüchen beherrschtes Haus entpuppte.

Er gehörte dort zu den zahlreichen Schülern des Meisters und stand in der Rangordnung eher weit unten.

Laut seinem älteren Mitschüler Hyakka war Mao in der Heian-Zeit unernst und konnte Fluchtechniken kaum richtig anwenden.

Da er Flüche nicht mochte, nur kurz ausgebildet worden war und als schwach galt, wurde er als geeignetes Opfer für die geheime Nachfolge ausgewählt.

Beziehung zu Daigo und Sana

Mao verehrte seinen älteren Mitschüler Daigo sehr.

Daigo war es auch, der Mao überhaupt zur Familie Gokō brachte.

Zugleich hegte Mao starke Gefühle für Sana, die Tochter seines Meisters.

Sie galt lange als seine erste Liebe, auch wenn seine Gefühle wohl eher Bewunderung und tiefe Zuneigung als romantisches Begehren waren.

Weil Mao offiziell als Erbe des Schatzes bestimmt wurde, war vorgesehen, dass er Sana heiraten sollte.

Er selbst wollte das jedoch nicht und unterstützte vielmehr die Beziehung zwischen Sana und Daigo.

Denn Sana und Daigo liebten einander bereits heimlich.

Mao wusste davon und wünschte ihnen aufrichtig ihr Glück.

Gerade deshalb empfand er Schuld, als ausgerechnet er an Daigos Stelle zum Nachfolger gemacht und damit auch zu Sanas offiziellem Verlobten wurde.

Er dachte damals sogar darüber nach, die Familie Gokō zu verlassen.

Später entschuldigte sich Daigo bei Mao dafür, ihn überhaupt in diese Welt hineingezogen zu haben.

Diese Vergangenheit prägt Mao bis in die Gegenwart.

Als Mao in die Schatzkammer seines Meisters eindrang, traf er dort auf den Byōki.

Bei dieser Begegnung wurde er verflucht, und der Körper des Byōki verschmolz mit seinem eigenen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Byōki bereits die Technik erlangt, die Lebensspanne von Menschen zu manipulieren.

Dadurch wurde auch Mao zu einer Art unsterblichem Wesen.

Allerdings deutet vieles darauf hin, dass dieser Zustand sich seinem Ende nähert.

Sein langes Leben ist also kein Segen, sondern eher ein langsam zerfallender Stillstand.

Mao glaubt zudem, damals Sana getötet zu haben, als der Fluch auf ihn überging.

Um die Wahrheit dieses Vorfalls aufzudecken, lebt und reist er bis heute weiter.

Mao trifft Nanoka Kiba in einer seltsamen Stadt, in die sie sich verirrt hat.

Als sie von einem Monster verfolgt wird, beobachtet er die Szene zunächst nur.

Er greift erst ein, als das Monster durch Nanokas Blut in Unruhe gerät und fliehen will.

Mit einem einzigen Hieb tötet Mao es und konfrontiert Nanoka mit den Worten, dass sie wohl ein Yōkai sei.

Kurz darauf treten an Nanokas Körper seltsame Veränderungen auf.

Seitdem handeln die beiden gemeinsam.

Mao erkennt schon bei ihrer ersten Begegnung, dass Nanoka Yōki besitzt.

Als sich herausstellt, dass auch sie vom Byōki verflucht ist, bindet er sie immer stärker in seine Nachforschungen ein.

Er benutzt sie dabei aus ihrer Sicht fast wie eine Untergebene.

Er schickt sie auf gefährliche Einsätze, als Lockvogel oder in verdeckte Ermittlungen.

Trotzdem sorgt er sich um sie.

Er gibt ihr Gegengifte, Schutzsteine und Bücher mit Techniken, damit sie sich notfalls allein verteidigen kann.

Mao möchte, dass sie kämpfen und überleben lernt.

Nanoka empfindet sein Verhalten jedoch oft als grob und rücksichtslos.

Mit der Zeit wird ihm ihre Nähe immer wichtiger.

Er empfindet ihre Gegenwart als beruhigend und sieht in ihr ein Licht für sich, ohne sich dieser Gefühle wirklich bewusst zu sein.

Außerdem wird deutlich, dass beide ihr Leben durch das Teilen von Blut gegenseitig erhalten können.

Gerade deshalb mahnt Mao Nanoka später eindringlich, besser auf sich selbst zu achten, weil ihre Lebensspanne verkürzt worden sein könnte.

Ob Mao sie romantisch sieht, bleibt lange unklar.

Durch sein hohes Alter und sein abgeklärtes Wesen wirkt seine Zuneigung oft eher wie die eines schützenden Familienmitglieds.

Mao reist häufig zusammen mit dem Shikigami-Jungen Otoya.

Otoya gehört zu seinen engsten Begleitern.

Neben Nanoka spielt auch Hyakka aus seiner Vergangenheit eine wichtige Rolle, da dieser viel über Maos früheres Ich weiß.

Auch die Frau Yurako, die Sana zum Verwechseln ähnlich sieht und Mao schon vor dessen Zeit in der Familie Gokō begegnete, hegt Gefühle für ihn.

Mao verbindet mehrere Gegensätze in einer Person.

Er ist Heiler und Kämpfer, Mensch und Yōkai, kühl und doch auf seine Weise fürsorglich.

Seine lange Lebenszeit macht ihn erfahren und distanziert.

Gleichzeitig wird er durch Nanoka allmählich wieder mit Gegenwart, Nähe und Veränderung konfrontiert.

Gerade diese Mischung macht ihn zu einer auffälligen Hauptfigur.

Er ist kein klassischer heldenhafter Retter, sondern jemand, der oft erst spät handelt, dafür aber mit erschreckender Entschlossenheit.

Mao ist der Hauptcharakter des Mangas MAO.

Seine japanische Stimme wird von Yuuki Kaji gesprochen.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 21. April 2026 21:20)

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