Byōki ist eine männliche Figur aus Rumiko Takahashis Manga MAO und ein äußerst gefährlicher Katzen-Fluch aus einem Kōdoku-Ritual, der Mao und Nanoka Kiba verflucht hat.
Byōki ist ein besonders grausamer Katzen-Dämon, dessen Schwanz sich in sieben Spitzen teilt.
Er spricht von sich selbst mit der altertümlichen ersten Person „ich, der Alte“.
Er überlebt, indem er die Körper anderer Menschen übernimmt.
Außerdem fraß er ein geheimes Verbotenes Buch aus dem Schatzarchiv und erlernte so die Technik des Taizan Fukun, mit der sich die Lebensspanne von Menschen beeinflussen lässt.
Als er versuchte, von Mao Besitz zu ergreifen, wurde ihm der Kopf abgeschlagen.
Da sich sein Körper jedoch bereits mit Mao verbunden hatte, existiert Byōki seither nur noch als Kopf.
Gerade das macht ihn so unheimlich.
Selbst wenn sein Kopf verletzt wird, kann er nicht besiegt werden, weil sein eigentlicher Körper mit Mao verschmolzen ist.
Byōki lag über Jahrhunderte unter einem Grundstein unterhalb einer Kirche verborgen.
Diese Kirche war zusätzlich durch eine weitere Barriere abgeschirmt, tief im ebenfalls versiegelten Ort der Fünf-Elemente-Stadt.
Lange Zeit blieb er dort eingeschlossen und schlief.
Erst als die flohartigen Yōkai, die die Barriere der Kirche bewachten, vollständig ausgelöscht wurden, wurde der Grundstein freigelegt.
Durch das Große Kantō-Erdbeben ging dieser Grundstein schließlich verloren.
Dadurch konnte Byōki an die Oberfläche zurückkehren.
Nach seinem Auftauchen stellte sich Byōki Mao zum Kampf.
Dabei wurde sein linkes Auge verletzt.
Unmittelbar danach verfluchte er die in die Taishō-Zeit gezogene junge Nanoka Kiba und floh in die Gegenwart.
Er plante, sie erst heranwachsen zu lassen und sie dann als Gefäß für sich zu benutzen.
Auch Nanokas Grandpa geriet in sein Visier.
Byōki manipulierte dessen Lebensspanne mit seiner erlernten Technik.
Weil Mao selbst durch den Fluch des Katzen-Dämons am Leben gehalten wird, hat Byōkis Existenz eine düstere Nebenwirkung.
Man geht davon aus, dass mit Byōkis Tod auch Maos Leben enden würde.
Zunächst schien es, als sei Hai-maru, der Hauskater von Sana, erst durch ein Kōdoku-Ritual zu einem Yōkai geworden.
Tatsächlich war er jedoch von Anfang an ein Yōkai.
Er gehörte weder dem Yin noch dem Yang noch einem der fünf Elemente an.
Darum konnte er mit Onmyō-Techniken nicht besiegt werden.
Ein Meister, der sich genau einen solchen Katzen-Yōkai als Shikigami wünschte, schloss deshalb eine Wette ab.
Im Zuge dieser Wette wurde im Tempel der Fünf Farben ein Fluch ausgesprochen, nach dem die Beteiligten nicht sterben konnten, solange sie sich nicht gegenseitig töteten.
Byōkis größte Stärke ist die Körperübernahme.
So kann er über sehr lange Zeit weiterexistieren.
Hinzu kommt die Technik des Taizan Fukun, die er durch das Verschlingen eines verbotenen Geheimtextes erlangte.
Mit ihr kann er die Lebensdauer von Menschen steuern.
Seine Natur als Katzen-Kōdoku macht ihn außerdem zu einem Gegner, der sich nur schwer endgültig vernichten lässt.
Da sein Körper mit Mao verbunden ist, ist selbst seine Enthauptung kein sicherer Weg, ihn zu besiegen.
Die Synchronstimme von Byōki stammt von Takashi Matsuyama.
In der Geschichte schützt das Shikigami Funa Uozumi Nanoka Kiba, indem es ihr regelmäßig selbstgemachte Smoothies gibt, die allerdings furchtbar schmecken.
Der Name und das Motiv der Figur beruhen auf Byōki, einem besonders gefürchteten Katzen-Fluch aus dem alten China.
Dieses Motiv geht auf die Vorstellung eines extremen Kōdoku-Rituals mit Katzen zurück, das als eine der schrecklichsten Formen solcher Flüche gilt.
Im weiteren Sinn verweist die Figur damit auf überlieferte Erzählungen über Katzengeister und Fluchwesen.
Gerade diese Verbindung aus historischer Dämonenvorstellung und moderner Manga-Inszenierung macht Byōki so markant.
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