Henrietta de Tristain ist eine weibliche Hauptfigur aus The Familiar of Zero, die Prinzessin und spätere Königin des Königreichs Tristain ist.
Sie ist die Kindheitsfreundin von Louise Françoise Le Blanc de La Vallière und wird von ihr zugleich als Herrscherin respektiert.
Geschlecht: weiblich.
Alter: 17 Jahre.
Körpergröße: 158 Sant.
Körpermaße: B84 / W59 / H85.
Herkunft und Rang: Prinzessin von Tristain, später Königin von Tristain.
Magie: Wassermagie.
Magischer Rang: Triangle Mage.
Lieblingsspeise: Suppe vom Hornschaf.
Besondere Fähigkeit: Tanzen.
Synchronstimme: Ayako Kawasumi.
Henrietta tritt erstmals als enge Freundin und Kindheitsgefährtin von Louise auf.
Trotz ihrer Jugend besitzt sie die Würde einer Königin, wirkt höflich, sanft und beinahe märchenhaft elegant.
Hinter dieser königlichen Fassade steckt jedoch ein erstaunlich aktives Mädchen.
Sie reitet gern, verkleidet sich für heimliche Ermittlungen und schleicht sogar selbst in die Stadt, wenn es die Lage verlangt.
Als Kind war sie alles andere als eine stille Prinzessin.
Sie und Louise stritten sich häufig um Spielzeug und lieferten sich beinahe täglich handfeste Rangeleien.
Henrietta ist grundsätzlich warmherzig, höflich und pflichtbewusst.
Sie trägt die Schönheit und Ausstrahlung einer Herrscherin, ohne dabei völlig unnahbar zu wirken.
Gerade diese Mischung macht sie auffällig.
Sie kann in einem Moment majestätisch auftreten und im nächsten Moment überraschend wagemutig handeln.
Nach außen gibt sie sich stark, doch innerlich leidet sie unter der Last ihres Amtes.
Diese verletzliche Seite zeigt sie nur sehr wenigen Menschen, besonders Saito Hiraga.
Nach dem Tod des Königs wird Henrietta zum Symbol des Königreichs Tristain.
Sie führt ein überaus geschäftiges Leben und muss früh lernen, persönliche Gefühle hinter politische Verantwortung zu stellen.
Anfangs wirkt sie noch wie eine Prinzessin, die von höfischer Erziehung und romantischen Idealen geprägt ist.
Durch Krieg, Verlust und Schuldgefühle wächst sie jedoch Schritt für Schritt in ihre Rolle als Herrscherin hinein.
Nach der Invasion durch Reconquista stellt sie sich selbst an die Spitze der Truppen.
Gestützt auf ihren Ruhm besteigt sie schließlich den Thron als Königin von Tristain.
Der Kronprinz Wales des Königreichs Albion ist Henriettas Cousin.
Zwischen beiden besteht eine tiefe, gegenseitige Liebe.
Sein Tod trifft Henrietta schwer.
Er hinterlässt ihr den Wunsch, ihn zu vergessen und eines Tages einen anderen Menschen zu lieben.
Dieser Verlust prägt ihr späteres Verhalten stark.
Er erklärt auch, warum sie trotz königlicher Pflicht immer wieder nach persönlicher Liebe und Trost sucht.
Nach Wales’ Tod wird Henrietta von Rachegefühlen gegen Reconquista getrieben.
Sie setzt auf Louises Macht der „Leere“ und drängt auf einen Angriff auf Albion.
Der Sieg bringt ihr jedoch keine Erleichterung.
Stattdessen bleibt die Erkenntnis zurück, dass sie aus persönlichem Schmerz heraus gehandelt und viele Menschen in den Tod geschickt hat.
Diese Schuld belastet sie tief.
Besonders schwer wiegt für sie, dass sie Louises außergewöhnliche Kraft für ihre private Rache benutzt hat.
Durch die Ereignisse um Reconquista verliert Henrietta einen Teil ihres Vertrauens in Magier.
Sie beginnt, fähige Menschen unabhängig von Stand und Herkunft zu fördern.
So ernennt sie die Musketierführerin Agnès und den im Albionkrieg erfolgreichen Saito Hiraga zu Rittern.
Damit zeigt sie, dass sie auch Bürgerliche aktiv in wichtige Positionen bringen will.
Später stellt sie die Stellung von Saito und seinen Gefährten wieder her, nachdem diese ihre Titel zur Rettung von Tabitha aufgegeben hatten.
Louise verleiht sie als angenommener Schwester sogar das zweite Recht auf die Thronfolge.
Louise ist Henriettas Kindheitsfreundin und wichtigste Vertraute.
Henrietta vertraut ihr von Herzen und bewundert zugleich Eigenschaften, die sie selbst nicht besitzt.
Zwischen beiden herrscht jedoch nicht nur höfliche Freundschaft.
Ihre alte Dynamik aus Kindertagen kehrt zurück, besonders als Saito zwischen ihnen steht.
Im Roman eskaliert diese Spannung zu einer Art Rückfall in frühere Streitereien.
Beide sagen einander offen, was sie lange zurückgehalten haben, und geraten wieder in ihren alten, eigensinnigen Ton.
In der Animefassung wird diese Beziehung etwas versöhnlicher dargestellt.
Henrietta erklärt Louise dort ruhiger, warum sie Saito nicht einfach aufgeben kann, und beide erkennen ihre Freundschaft trotz Rivalität erneut an.
Henriettas Beziehung zu Saito Hiraga beginnt mit einem Missverständnis.
Als er den Kuss der Treue falsch deutet, küsst er sie auf die Lippen und bringt sie damit völlig aus der Fassung.
Später nutzt Henrietta selbst einen leidenschaftlichen Kuss als Schauspiel, um einer Verfolgung zu entkommen.
Diese Szenen sind zunächst situationsbedingt, werden aber zum Ausgangspunkt wachsender Gefühle.
Saito hält sie davon ab, dem Geist von Wales blind zu folgen.
Außerdem stürzt er sich allein gegen die Verfolger aus Albion, damit seine Verbündeten entkommen können.
Diese Taten lassen Henriettas Zuneigung zu ihm wachsen.
Für sie wird Saito zu jemandem, der nicht die Königin, sondern das erschöpfte Mädchen hinter der Krone sieht.
Beim „Sleipnir-Ball“ kommt es halb zufällig zu einem weiteren Kuss.
Danach gesteht Henrietta Saito ihre Gefühle.
Später erkennt sie jedoch, dass Saitos Herz Louise gehört.
In Band 11 sagt sie ihm, sie werde ihm fortan nur noch das Gesicht der Königin zeigen, was wie ein stiller Rückzug wirkt.
Doch diese Entscheidung hält nicht dauerhaft.
Als sie in Band 16 zu einer ungewollten Ehe gedrängt wird, trifft sie Saito durch die Kraft eines magischen Spiegels wieder.
Ihre unterdrückten Gefühle brechen erneut hervor.
Sie küsst ihn, durchschaut seine innere Unsicherheit und verabredet eine heimliche Begegnung.
In Band 17 macht sie Louise offen klar, dass sie Saito nicht kampflos aufgeben will.
Damit flammt die Rivalität zwischen den beiden Freundinnen noch einmal heftig auf.
Henrietta verspricht Louise und den anderen zunächst, die Macht der Leere nie wieder für Kriege einzusetzen.
Später fühlt sie sich jedoch von Papst Vittorios Vision eines friedlichen Halkeginia angezogen.
Sie bittet Louise und ihre Gefährten um Unterstützung.
Doch als Romalia ohne Zögern einen „Heiligen Krieg“ gegen König Joseph von Gallia ausruft, ist Henrietta tief enttäuscht und wütend.
In Band 15 zeigt sie großes politisches Geschick.
Sie geht allein zu Joseph, obwohl er ihr Feind ist, und schlägt vor, ihn zum Großkönig von ganz Halkeginia zu erheben, um den Krieg zu verhindern.
Dieser kühne Plan beeindruckt sogar Joseph.
Er zeigt, dass Henrietta nicht mehr nur von Gefühlen getrieben wird, sondern als Königin Mut und strategischen Verstand entwickelt hat.
In Band 18 stimmt sie trotz verbleibender Vorbehalte einer Zusammenarbeit mit Vittorio zu.
Der drohende Verlust bewohnbaren Landes durch die „Große Hebung“ zwingt sie, die Logik der Krise über persönliche Abneigung zu stellen.
Trotzdem bleibt sie misstrauisch.
Sie erkennt, dass Vittorio etwas verbirgt, und unterschätzt seine politischen Intrigen nicht.
Henrietta de Tristain wird gelegentlich schlicht als Henrietta bezeichnet.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.