Saito Hiraga ist der männliche Protagonist von The Familiar of Zero und ein gewöhnlicher japanischer Oberschüler, der von Louise als „Vertrauter“ nach Halkeginia beschworen wird.
Geschlecht: männlich.
Alter: 17 Jahre zu Beginn der Handlung.
Schulstatus: Oberschüler im zweiten Jahr.
Herkunft: Tokio, Japan.
Größe: 172 cm.
Rolle: Vertrauter von Louise.
Lieblingsessen: Teriyaki-Burger.
Abneigung: sein Sportlehrer.
Spezialität: Actionspiele.
Hobbys: Computer, Internet und sogar Datingseiten.
Weitere Fähigkeit: Laut OVA kann er Takoyaki zubereiten.
Erster Kuss: Louise.
Synchronsprecher: Satoshi Hino.
Saito war ursprünglich ein ganz normaler Schüler aus dem modernen Japan.
Durch Louises Beschwörungszauber landet er plötzlich in der fremden Welt Halkeginia und wird dort als ihr Vertrauter gebunden.
Sein voller Name ist für viele Bewohner Halkeginias schwer auszusprechen.
Deshalb wird er gelegentlich falsch weitergegeben, etwa als „Hirigal Saitoon“.
Saito ist neugierig, ehrgeizig und ziemlich leicht mitzureißen.
Lehrer beschrieben ihn als jemanden, der zwar nicht aufgibt, aber auch etwas verpeilt ist.
Er denkt mit den Wertvorstellungen des modernen Japan.
Ungerechtigkeiten, Adelshochmut und die absurden Regeln Halkeginias akzeptiert er nicht still, sondern widerspricht offen.
Dadurch wirkt er auf viele Einheimische wie ein unberechenbarer Unruhestifter.
Tatsächlich steckt hinter seiner Tollpatschigkeit ein heißblütiger Kämpfer, der selbst in aussichtslosen Situationen nicht einknickt.
Seine Gefühle schlagen oft extrem aus.
Er kann sich schnell freuen, schnell wütend werden und sich ebenso schnell in Missverständnisse hineinsteigern.
Trotz seiner Lage als unfreiwillig Beschworener passt er sich erstaunlich rasch an.
Seine Fähigkeit, Dinge anzunehmen und weiterzumachen, ist eine seiner größten Stärken.
Saito ist leicht für weibliche Reize empfänglich.
Louise nennt ihn deshalb häufig einen „Hund“.
Sein Geschmack bei Frauen ist eindeutig auf große Oberweiten ausgerichtet.
Das ist besonders brisant, weil Louise körperlich genau das Gegenteil verkörpert und dadurch oft in ihrem Komplex getroffen wird.
Als er einmal behaupten muss, kleinere Brüste zu mögen, empfindet er das fast wie eine weltbewegende Gewissensentscheidung.
Bei Tiffanias Figur kommt er schließlich zu dem begeisterten Urteil: „perfekt“.
Anfangs kann Saito Louises launische und herrische Art kaum ausstehen.
Mit der Zeit erkennt er jedoch ihre Einsamkeit, ihre Güte und ihre inneren Kämpfe.
Aus dieser Entwicklung entsteht sein Entschluss, sie als Vertrauter zu beschützen.
Auch wenn Louise ihre Gefühle selten ehrlich ausdrückt, hält Saito an ihr fest.
Er sagt anderen Frauen nicht „Ich liebe dich“, weil er seine Worte gegenüber Louise nicht zur Lüge machen will.
Seine Treue wird allerdings nicht ohne Brüche dargestellt.
In der Tiefe seines Bewusstseins fühlt er sich auch zu Henrietta de Tristain hingezogen und betrügt Louise schließlich.
Nachdem Louise die Szene sieht und davonläuft, versöhnen sich beide später wieder.
Dabei versprechen sie einander eine gemeinsame Zukunft.
Am Ende macht Saito Louise offiziell einen Heiratsantrag.
Nachdem er zum Vizegrafen erhoben wird, kann er den Herzog von La Vallière überzeugen und Louise heiraten.
Bei Louises Vertrautenvertrag erscheint auf Saitos linker Hand die Rune Gandalfr.
Sie ist das Zeichen des legendären Vertrauten „Gottes linke Hand“.
Diese Macht erlaubt ihm, jede Waffe frei und meisterhaft zu benutzen.
Sobald er eine Waffe berührt, kann er sie so führen, als hätte er sie sein Leben lang trainiert.
Der Begriff „Waffe“ ist dabei sehr weit gefasst.
Nicht nur Schwerter, Lanzen und Schusswaffen zählen dazu, sondern auch Kampfmaschinen wie Flugzeuge oder Panzer.
Mit dieser Kraft kann Saito bronzene Walküren zerschneiden, Monster durchdringen und Pfeilhagel abwehren.
Später nutzt er sogar einen Tiger-Panzer als „Speer“ Gandalfrs.
Die Rune geht vorübergehend verloren, nachdem Saito in Band 7 an Louises Stelle gegen 70.000 Soldaten der Republik Albion kämpft.
Er überlebt nur schwer verletzt, erhält die Rune aber zurück, nachdem Louise ihn erneut beschwört und den Vertrag neu schließt.
Zu Beginn ist Saito stark von Gandalfr abhängig.
Durch zahlreiche Kämpfe und Training unter Agnès verbessert er sich jedoch auch körperlich und taktisch.
Später kann er mehrere magische Skilnir-Puppen ohne Gandalfr besiegen.
Er ist sogar in der Lage, Tabithas Magie mit bloßem Körper auszuweichen, als sie ihm feindlich gegenübersteht.
Ab Band 20 wird Saito auch zum Vertrauten von Tiffania.
Dadurch erscheint auf seiner Brust die Rune Lífþrasir, bekannt als „Gottes Herz“.
Diese Macht verstärkt die Magie eines Trägers der Leere, fordert dafür aber Saitos Seele und Lebenskraft.
Damit befindet er sich in derselben außergewöhnlichen Lage wie Sasha vor 6000 Jahren.
Er trägt zugleich Gandalfr und Lífþrasir.
Die Kraft saugt ihn so stark aus, dass er ohne Delflinger kaum noch handeln kann.
Trotzdem dringt er allein zum schwebenden Heiligen Land vor, um die geplante Invasion der Erde durch den Papst zu verhindern.
Saito wird von Henrietta de Tristain für seine vielen Verdienste ausgezeichnet.
Er erhält den Titel eines Chevaliers und wird damit in den Adelsstand erhoben.
Gleichzeitig wird er stellvertretender Kommandant der neu gegründeten Leibgarde Ritter des Wassergeistes.
In offiziellen tristanischen Dokumenten erscheint er dadurch als Saito Chevalier de Hiraga.
Später erhält er von Henrietta das Lehen d’Ornières.
Sein vollständiger offizieller Name lautet damit Saito Chevalier de Hiraga d’Ornières.
Unter einfachen Leuten wird Saito zunehmend als Held verehrt.
Es entstehen sogar Theaterstücke über ihn.
Viele Magier und Adlige beneiden ihn jedoch um seinen Aufstieg.
Dieser Neid führt schließlich dazu, dass die Elemente-Brüder beauftragt werden, ihn zu töten.
Saito wird als Held von Albion bekannt.
Ein weiterer Beiname ist Held der Tigerstraße.
Diese Titel spiegeln seine spektakulären Einsätze wider, besonders seine Kämpfe gegen übermächtige Gegner.
Als Tabitha in Gallia gefangen gehalten wird, will Saito sie retten.
Weil sein Adelsrang beim Betreten eines Nachbarlandes diplomatische Spannungen auslösen könnte, gibt er vorübergehend seinen Ritterstand und sein Amt als stellvertretender Kommandant zurück.
Später wird er jedoch wieder in den Adel aufgenommen.
Auch seine Position in der Leibgarde behält er letztlich.
Nach Tabithas Rettung lernt er von ihr, die Schrift Halkeginias zu lesen.
Bis dahin konnte er die Schrift der Welt, in der er lebte, lange Zeit nicht verstehen.
Obwohl Saito sein Leben auf der Erde oft langweilig fand, vermisst er seine Heimat.
Als er erfährt, dass auf seinem mitgebrachten Notebook eine E-Mail seiner Mutter angekommen ist, bricht er in Tränen aus.
Diese Szene zeigt, dass sein Wunsch nach Rückkehr nie ganz verschwunden ist.
In einem Spielauftritt wird seine Mutter sogar mit Stimme dargestellt.
Auch auf der Erde hatte Saito bereits unbewusst romantische Spuren hinterlassen.
In Die Harmonie von kleinem Teufel und Frühlingswind wird offenbart, dass er einst seine Mitschülerin Haruna Takanagi vor aufdringlichen Schlägern beschützte.
Saito selbst hatte das vergessen.
Haruna hingegen entwickelte dadurch Gefühle für ihn.
Saito wird von Papst Vittorio und dessen Vertrautem Julio vor eine Entscheidung gestellt.
Er soll wählen, ob er in seine alte Welt zurückkehrt oder in Halkeginia bleibt.
Nach schweren inneren Konflikten entscheidet er sich zunächst dafür, in Halkeginia zu bleiben.
Mit dem Tiger-Panzer stellt er sich dem König von Gallia und dem von Myoznitnirn kontrollierten Jörmungand entgegen.
Später wird er von Arii und anderen nach Sahara verschleppt.
Dort soll er beinahe ein Mittel trinken, das Körper und Geist auslöscht.
Durch Lukshanas Hilfe gelingt ihm die Flucht.
Tiffanias starke Gefühle für Saito führen schließlich zu seiner erneuten Beschwörung.
Dadurch wird er auch ihr Vertrauter und erhält die gefährliche Macht von Lífþrasir.
Nachdem er die Wahrheit über die große Katastrophe vor 6000 Jahren erfährt, zieht er gegen den Plan des Papstes.
Er durchbricht den Widerstand der Tempelritter und Julios und erreicht Louise.
Louise, die ebenfalls die Wahrheit erkennt, lässt sich von Delflinger durchbohren.
Dadurch verschwindet die Leere, und Saito verliert die Kräfte von Gandalfr und Lífþrasir, wodurch sein Leben gerettet wird.
Anschließend zerstören Saito und die wiederbelebte Louise den Geisterstein des Heiligen Landes.
Damit verhindern sie die Ursache der großen Erhebung und retten Halkeginia.
Nach der Rückkehr nach Tristain heiratet Saito Louise.
Kurz darauf erhält er vom Papst den Spiegel des Gründers.
Dieser eröffnet die Möglichkeit, dass eine Person zur Erde zurückkehren kann.
Saito ringt mit der Entscheidung, ob er bleiben oder heimkehren soll.
Louise überzeugt ihn schließlich, allein zurückzugehen.
Durch Delflingers Kraft kann jedoch auch Louise die Grenze zur Erde überschreiten.
Die Geschichte endet damit, dass Saito und Louise gemeinsam in seine Welt zurückkehren.
Saito zieht im Verlauf der Geschichte die Aufmerksamkeit zahlreicher Heldinnen auf sich.
Seine wichtigste Partnerin bleibt jedoch Louise.
Zu den Figuren, die Gefühle für ihn entwickeln oder zeitweise Interesse zeigen, gehören Siesta, Henrietta de Tristain, Kirche Augusta Frederica von Anhalt Zerbst, Tabitha und Tiffania.
Auch Katie sowie mehrere Schülerinnen bewundern ihn besonders nach seinem Aufstieg in den Adel.
In den Spielen kommen weitere Figuren hinzu.
Dazu zählen Haruna Takanagi, Chris Varsa Rixel Oxenstierna, Rish, Éléonore und Cattleya.
Kirche zeigt zunächst Interesse an Saito.
Später richtet sich ihre Zuneigung jedoch auf Colbert.
Saito hat zusammen mit Siesta einen kleinen Auftritt in Folge 12 von Shakugan no Shana II (Second).
Das passt, weil Hauptbesetzung und Animationsstudio mit The Familiar of Zero verbunden sind.
In Kono Light Novel ga Sugoi! erreichte er in der Ausgabe 2008 den 8. Platz in der Kategorie der männlichen Charaktere.
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